News Anker Solix: Power Dock Pro macht X1 Heimspeicher zur Not­strom­versorgung

Wenn das System in <= 20 ms auf Notstrom umschalten kann, kann es meist auch die andere Richtung nahtlos. Ist also vermutlich tatsächlich nicht erwähnenswert.
Ergänzung ()

Dytec schrieb:
Problem bei den integrierten Lösungen, die sind dann auch so groß wie ein Kühlschrank.
Öhhm, nö? 460 mm x 540 mm x 170 mm wäre ein sehr merkwürdiger Kühlschrank. Ich weiß nicht, was da rein passen würde... 😅
 
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CFI schrieb:
ABER dann muss der Notstromkreis komplett über den Wechselrichter geführt werden -> wenn was am Wechselrichter ist, ist auch der Notstromkreis "aus".
Ich habe einen Wechselrichter von Sungrow und der kann auch bei Stromausfall Unterbrechungsfrei auf Inselbetrieb umschalten (ka in wieviel ms). Aber wie @CFI sagt muss damit das funktioniert die Hausversorgung immer über den Wechselrichter laufen.

Mein Elektriker hat es deshalb so verdrahtet, dass ich nach wie vor einen manuellen Umschalter habe. Ist der auf "Netz" wird das Haus direkt über das Stromnetz versorgt und im Falle eines Netzausfalls ist es erstmal dunkel. Auf "Backup" läuft der Netzanschluss über den WR und dann erst ins Haus, so kann er Wechselrichter bei Netzausfall nahtlos umschalten.

Vor allem wenn man größere Lasten hat war seine Empfehlung, den Umschalter auf "Netz" zu belassen um den Wechselrichter zu schonen (auch wenn er 10kW könnte).
 
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ich sehe auch, dass das mittlerweile in ner anderen liga spielt, auch preislich. mit aktueller technik hätte ich vielleicht auch nochmal drüber nachgedacht, auch rund 700€ sind verschmerzbar.
 
@Chris3511 @CFI Solche manuellen Umschalter sollte man in der Tat verbauen, wenn man das ganze Haus an den WR hängt. Aber doch eher für den Wartungsfall? :-) Normal auf Backup, und falls wirklich mal was mit dem WR ist, stellt man auf Netz, um den WR zu umgehen.
 
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Welche vergleichbaren Systeme gibt es noch? (z.B. von Solakon, Kostal, etc...)

Anforderungen:
  • Notstromausgang (IT, Tiefkühltruhe, Gasheizung permanent angeschlossen) Benötigte Leistung ca. 1,5 kVA
  • 3 phasig Ersatzstrom, um im Haus z.B. die elektrischen Rolläden fahren zu können (nicht, um zu Kochen), also benötigte Leistung mind. 5 kVA
  • Lokale API (für Home Assistant)
 
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Gnarfoz schrieb:
@Chris3511 @CFI Solche manuellen Umschalter sollte man in der Tat verbauen, wenn man das ganze Haus an den WR hängt. Aber doch eher für den Wartungsfall? :-) Normal auf Backup, und falls wirklich mal was mit dem WR ist, stellt man auf Netz, um den WR zu umgehen.
So funktioniert es nicht - sobald der Schalter auf "Backup" steht, ist das Netz getrennt ;-).

@chris0 Die Leistungs-Anforderungen erfüllen fast alle WR mit >5kW Leistung. Ist unterbrechungsfreie Umschaltung eine Anforderung? Bzgl. "Lokale API" gibt es auch viele Möglichkeiten. Solar-API haben viele und Modbus-TCP auch - das geht dann auch in HA.
 
Du schreibst doch:
Chris3511 schrieb:
Auf "Backup" läuft der Netzanschluss über den WR und dann erst ins Haus, so kann er Wechselrichter bei Netzausfall nahtlos umschalten.
Also ist auf "Backup" das Netz nicht vom WR getrennt. Alles andere ergäbe für mich auch wenig Sinn.
 
Ich glaube er hat einen zusätzlichen Schalter. Bei der "normalen" Verkabelung mit manuellem Backup-Schalter wird auf "Backup" das Netz getrennt, denn genau dafür ist der Schalter da - erst wenn das Netz getrennt ist, darf der WR die Backup-Versorgung starten. Sein Schalter ist vermutlich dazu da, das Problem der anderen Verkabelung zu umgehen...
Siehe z.B. hier bei Fronius: https://manuals.fronius.com/html/4204260537/de.html#0_t_0000007456
 
Dann finde ich das in einer Diskussion über Anlagen, die eben keine manuelle Umschaltung brauchen, sehr verwirrend, zu erzählen, dass man die klassische, händische Option hat.
Der Fronius da hat ja nicht mal einen Backup-Ausgang?

Der Schaltplan verwirrt mich eh:
Was genau geht da in dem Backup-Switch vor sich, wenn er auf Backup steht? Dann ist da L1 mit L2 verbunden, aber da liegt N an und ist mit Erde verbunden? What?
 
CFI schrieb:
@chris0 Die Leistungs-Anforderungen erfüllen fast alle WR mit >5kW Leistung. Ist unterbrechungsfreie Umschaltung eine Anforderung? Bzgl. "Lokale API" gibt es auch viele Möglichkeiten. Solar-API haben viele und Modbus-TCP auch - das geht dann auch in HA.
Danke Dir. Ja, die Leistung zu erfüllen ist kein Problem.
Die Umschaltung muss nicht unterbrechungsfrei erfolgen, da das LAN ohnehin an einer USV hängt.

Ich finde ein System gut, dass wie oben aufgelistet einerseits Notstrom permanent bereitstellt und bei Bedarf auch das Haus versorgen könnte.

Falls jemand eine Auflistung von geeigneten Systemen kennt, fände ich das spannend.
 
chris0 schrieb:
Ich finde ein System gut, dass wie oben aufgelistet einerseits Notstrom permanent bereitstellt und bei Bedarf auch das Haus versorgen könnte.
Sorry, aber ich habs immer noch nicht ganz gecheckt: "Notstrom" soll immer/sofort bereitstehen, aber der Rest vom Haus kann auch manuell zuschaltbar sein im Backup-Fall? Oder meintest du es kann auch alles "verzögert" auf Backup gehen, da IT an der USV und der Rest kann auch mal 1 min. aus sein sowie der Rest des Hauses optional auch versorgbar sein?
Bei zweiterem geht eigentlich jede Variante. Von Fronius kann ich dir sagen, dass es auf jeden Fall geht - entweder mit manuellem Schalter, wie ich es habe, oder mit Backup-Controller automatisch innerhalb einer Minute. Lokale API für HA geht auch, habe ich selbst aktiv.
 
ich glaube die begriffe notstrom und ersatzstrom sind hier nicht ganz eindeutig. beispiel: es gibt wechselrichter, die haben eine schukosteckdose für notstrom. da muss man aber erst was reinstecken...selbst und von hand....und diese automatischen umschalter die das haus hardwareseitig vom stromnetz (kabel von der straße) trennen und dann das haus auf inselbetrieb umschalten wäre das andere extrem. wie die beiden begriffe jetzt genau definiert sind weiß ich selbst nicht, aber ich fürchte das ist teil des verständnisproblems bei dieser diskussion.
 
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Die Begriffe sind nicht normiert, aber meistens wird die Grenze wohl zwischen "Stromversorgung für Teile der Lasten" (Notstrom) und "Stromversorgung für alles" (Ersatzstrom) gezogen. Ob der vollautomatisch oder gar unterbrechungsfrei zur Verfügung steht, ist dabei wohl nicht im Fokus.
 
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