AP oder Mesh

1stSlave

Lieutenant
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Hallo zusammen,

Ich habe gestern zusätzliche LAN Kabel in unser Haus einziehen lassen durch den Elektriker. Nun sind alle Räume mit LAN ausgerüstet. Nichts desto trotz soll ein anständiges WLAN aufgebaut werden.

Folgendes Szenario:

Haus mit folgendem Layout

Dachstock (DG)
Zwei Kinderzimmer - Elternzimmer (OG)
Wohnzimmer - Küche/Essen (EG)
Büro - Keller (UG)

Vorhanden
Modem/Router von Internetprovider (nicht Meshfähig)
TP-LINK ARCHER C5400X
Netgear AC1200


Geräte zu bedienen:
TV
Smart Lampen
Konsolen
Tablets
Smartphones
Smart Radios

Das Problem mit nur einem WLAN Router im UG ist, dass nicht das ganze Haus abgedeckt werden kann. Mit einem weiteren AP im OG hab ich noch immer Ausfälle in der Küche. Dies liegt entweder am Router selbst da zu schwach oder einfach an der Grösse des Hauses.

Mesh kenn ich aktuell noch nicht aber soll ja was Gutes sein.

Was soll erreicht werden:
WLAN welches die verschiedenen Geräte bedienen kann 2.4GHz sowie 5.8GHz. Dazu ein separates Gäste WLAN. Ich lass mir gerne aber auch andere Lösungsvorschläge erklären.

Vielen Dank um Voraus
 
wie ist denn deine geschwindigkeitsvoraussetzung?

ich habe ein linksys lapac2600c gekauft, super gerät und kann bis zu verschiedene 8 SSIDs zur Verfügung stellen, ist aber auch ein Business gerät, bin damit aber auch sehr zufrieden. hm, liegt aber gerade leider wieder bei 200€. ich hab inzwischen in allen 3 etagen einen verbaut, auch wenn es etwas overkill ist, hab ich dafür überall vollen empfang. APs sollte man möglichst an die decke hängen (LAN Dose vorhanden?) sonst ist die reichweite auch eingeschränkt
 
Wenn du schon überall Kabel hast, dann mach doch pro Etage/wie der Empfang nicht ausreicht einen AP und im Keller nimmst du dann einen PoE Switch. Brauchst dann nur noch das eine LAN Kabel zum AP und kein Strom.
 
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Jasmin83 schrieb:
APs sollte man möglichst an die decke hängen (LAN Dose vorhanden?) sonst ist die reichweite auch eingeschränkt

Da gibt's zwischenzeitlich eine Lösung von IKEA. Die haben ein Produkt, mit dem man APs ganz bequem in der richtigen Einbaurichtung in ein Regal stellen kann.

20200110_221309.jpg


20200110_221345.jpg


Warum die das aber bei dem Küchenkram einsortiert haben?
 
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Naja ich hab mal die AP installiert. Bei allen die gleiche Adresse/Passwort. Resultat: Beim aktuellen Modem (UG) hab ich ordentliche 500+mbits/s download und 100+ upload. Ein AP steht in der Küche und einer im OG.
Bei den beiden komm ich aber nur auf 10+50 download bei 50-100 upload. Also irgendwas schein da nicht zu stimmen. BTW alls an 2.4 getestet. Also das Modem zuvor noch im OG war gab auch nicht viel mehr download. Könnte es sein dass die Nachbarnetzwerke da zu viel reinstreuen?. Wenn ich scanne seh ich etwa 12Wlan Netzwerke.
 
12 WLAN Netze in der Nachbarschaft sind schon einiges im 2,4 GHz Band, es gibt nur 3 überlappungsfreie 20MHz Kanäle dort.
Teste doch mal 5GHz.
 
Ap oder mesh?
Mit APs ein mesh einrichten! :)

Mesh ist das intelligente verknüpfen von APs und repeater. Verschiedene Hersteller können es unterschiedlich nennen.
Du kannst allerdings kein Mesh aus verschiedenen Herstellern einrichten.

Ich habe 2 repeater von avm da mein Modem schon von avm war.
Meine Fritz box 7490, fritz3000 und fritz 1750e harmonieren wunderbar miteinander.
Überall sogar 5ghz wlan vorhanden
 
Aktuell hab ich AP. Also das Modem als WLAN Router plus zwei zusätzliche Router als AP. Alle mit denselben Einstellungen. Im Keller bin ich wohl störungsfrei daher super Down-/Upload. In den oberen Geschossen hab ich entweder Störungen oder meine AP harmonisieren nicht.

Daher die Frage nach Mesh und welches System. Wenn sich Mesh für mich Lohnen würde, würde ich eine Umstellung vornehmen. Daher auch die Frage nach Beratung
 
Ohne mesh bist du nicht immer mit dem optimalen ap verbunden.
Du gehst vom eg ins og aber bist immernoch mit dem eg verbunden obwohl der ap im og eine viel bessere Verbindung hätte

Dein Archer scheint recht teuer zu sein habe aber leider noch nichts gefunden, ob man damit ein mesh aufbauen kann

Edit:
Sieht wohl schlecht aus...
https://www.tp-link.com/de/onemesh/...e=spotlight&utm_medium=local&utm_campaign=all

Also vielleicht doch komplett neue Hardware kaufen
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist denn aktuell ein gutes Meshsystem? Wenn ich umstelle dann was ordentliches kein Gebastel. Wie kann ich schauen welches Wlan auf welchem Band läuft? Um Störungen zu vermeiden.
 
Bei deinem Problem hilft dir ein Pseudo Mesh nicht. Lass dir da nix einreden. Es verbessert weder die Reichweite noch die Stabilität deines WLANs, es vereinfacht nur die Konfiguration.
Mit der vorhandenen Hardware sollte das aber schon klappen.
Ein paar Infos fehlen noch:
1stSlave schrieb:
Modem/Router von Internetprovider (nicht Meshfähig)
Modell?
1stSlave schrieb:
Dachstock (DG)
Zwei Kinderzimmer - Elternzimmer (OG)
Wohnzimmer - Küche/Essen (EG)
Büro - Keller (UG)
Wo steht im Moment welcher AP?
Wo gibts überall Netzwerkdosen?
Von wo aus werden die gespeist?
Wo sind die meisten Endgeräte und wo sind die, die am meisten Durchsatz benötigen?
Muss das Gastnetz an jedem AP vorhanden sein oder reicht das an einem?
 
Modem/Router ist der Gigabyte Router von UPC.

Aktuell wie oben Beschrieben

Dachstock (DG)
Zwei Kinderzimmer (TPLink Router) - Elternzimmer (OG)
Wohnzimmer - Küche/Essen (EG) (Netgear AC1200)
Büro (UPC Modem/Router) - Keller (UG)

Netzwerkdosen in all den obererwähnten Zimmer

Gespeist aus dem Keller. ein Netgear GS116GE wurde dem Modem angeschlossen von wo aus alle Anschlüsse gespeist werden.

Die Meisten Geräte sind im Wohnzimmer

Gastnetz sollte im EG also Küche/Esszimmer und Wohnzimmer abdecken
 
Ja wunderbar. Danke.
Ich würds so versuchen (nur WLAN betrachtet):
Identisch an allen APs:
  • getrennte SSIDs für 2,4 und 5er Band sowohl für Heim- als auch für das Gastnetz
  • an allen APs ohne Gastnetz diese getrennten SSIDs gleich bennenen und identische Passwörter vergeben
  • SSIDs und Passwort des Gastnetzes unterschiedlich benennen
  • 2,4 GHz WLAN Modus: g/n gemischt
  • 2,4 GHz Kanalbreite: 40 MHz
  • 2,4 GHz Koexistenz / automatische Bandbreitenwahl: ausschalten
  • 5 GHz WLAN Modus: n/ac gemischt
  • 5 GHz Kanalbreite: 80MHz (auto)

UG:
UPC Router
Gastnetz: aus
2,4er Kanal: 11
5er Kanal: 44

EG:
möglichst zentral das TP-Link Monster aufstellen
Gastnetz: ein
2,4er Kanal: 3
5er Kanal: 36
2,4er Gast Kanal: 11
5er Gast Kanal: 100

OG oder DG:
möglichst zentral den Netgear
Gastnetz: aus
2,4er Kanal: 11
5er Kanal: 44

Performance Clients nur die 5GHz SSID bekannt machen.
Clients die möglichst stabil laufen sollen und niedrige Bandbreite benötigen nur die 2,4GHz SSID bekannt machen.
Mobilen Geräten beide SSIDs bekannt machen.
Gast SSIDs nur von Gästen verwenden lassen.

Testen ob der TP-LINK, wenn er im EG steht nicht sogar das OG sauber versorgt bekommt. Dann kann der Netgear auf jeden Fall ins DG wandern.
 
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Ich sehe es etwas anders als @bender_

Mit seiner Konfiguration kann es trotzdem vorkommen das zb Smartphones mit dem falschen schwachen wlan verbunden sind obwohl ein besseres in Reichweite ist.
Ich behaupte einfach mal, die meisten Endgeräte sind zu dumm sich automatisch in das bessere wlan einzuloggen und genau da hilft das "pseudo" mesh.

Ich laufe vom EG (fritz3000) in das OG (fritz 1750e) und wechsel automatisch dank "pseudo" mesh nahtlos vom fritz3000 zum 1750e


Deine Lampen zb werden vom mesh aber unbeeindruckt sei. Da die sich nicht bewegen :)

Kannst erstmal benders Lösung ausprobieren wie das funktioniert aber mesh hat auch Vorteile ;)
 
testwurst200 schrieb:
und wechsel automatisch dank "pseudo" mesh nahtlos vom fritz3000 zum 1750e
Nein. Das macht auch im Pseudo Mesh immer noch der Client. Der einzige Unterschied ist, dass das "Mesh" den Zugang zu bestimmten Nodes blockieren und somit die "Entscheidung" des Clients beeinlussen kann. Dieser Einfluss wird etwas "intelligenter" wenn der Client 802.11k und v unterstützt, da sowohl Client als auch Nodes von weiteren Nodes "wissen". Aktiv verschoben werden kann da leider gar nix und ohne kurzen Verbindungsabbruch gehts auch nicht.
Nicht selten ist es leider so, dass ein Pseudo Mesh diesen Einfluss unlogisch einsetzt und Geräte von Nodes aussperrt obwohl es unlogisch ist. Da ist man dann Sklave des Pseudo Mesh, denn auf die Kriterien warum, wann und wie lange ein Client von einer Node ausgesperrt ist, hat man keinen Einfluss. So ist es leider oft der Fall, dass Endgeräte ins 2,4er Band gezwungen werden, weil die Signalstärke dort physikalisch bedingt besser ist, obwohl selbst bei geringerer Signalstärke im 5er Band erheblich bessere Latenz und Datendurchsatz möglich wäre.
 
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Ok ich versuche mal das Setup gemäss bender_

Leider kann mein Switch kein PoE. Was würde eher Sinn machen falls ich auf Ubi umsteige? Neuen Switch mit PoE? Weiteren Switch an vorhandenen Switch mit PoE? oder Poe Injektoren an die APs?. Welche AP würdet ihr empfehlen? Pro, Nano, HD?
 
Es muss ja nicht immer Ubiquity sein. Schau dir Mal die Telekom Speed Home WiFi APs an. Die sollten alles bieten was Du brauchst, mit Hardware vergleichbar zu den nanoHD, nur ohne PoE und mit simplem Gast WLAN anstatt voller VLAN Funktionalität.
 
Bei den Einzelpaketen der UAPs ist ein PoE-Injektor im Lieferumfang enthalten, also eine Art "Netzteil", das neben dem Stromkabel einen RJ45-Port für die Daten hat (wird an Dose/Switch/Router angeschlossen) und einen RJ45-Port für Daten+PoE (wird an AP angeschlossen). Bei 1-3 APs ist ein PoE-Switch nur bedingt sinnvoll, beispielsweise wenn man keinen Platz oder Steckdosen für die Injektoren hat.

Ich persönlich würde aktuell wohl den nanoHD nehmen.

UAP AC Pro: 450 Mbit/s @ 2,4 GHz (n) + 1300 Mbit/s @ 5 GHz (ac) + SU-MIMO => ca. 150€
UAP nanoHD: 30 Mbit/s @ 2,4 GHz (n) + 1733 Mbit/s @ 5 GHz (ac) + MU-MIMO => ca. 170€

Den UAP AC HD würde ich aufgrund des hohen Preises (300+ €) außen vor lassen. Er richtet sich vorwiegend an Business-Szenarien wie Hotels, Firmen, Schulen, etc. Das sieht man schon daran, dass oben genannte für 200 Clients ausgelegt sind, während der HD auf stolze 1000 kommt...


Zu Mesh: Da muss ich @bender_ beipflichten. Pseudo-Meshs bilden in der Regel nur einen Teil der Mesh-Technologie ab. Dennoch bleibt die Roaming-Entscheidung beim Endgerät. Diese Entscheidung kann jedoch durch erweiterte Meta-Daten (zB Auslastung des APs) erleichtert werden.
 
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Ich steh aktuell vor; entweder aktuelle Hardware reicht aus oder es kommt was ordentliches rein.
 
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