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NewsApple Intelligence: Siri bekommt massig AI und wird zum Multi-Modal-Agent
Vielleicht sollte Apple zwei Modelle herausbringen, eine für "Bastler/technisch verspielte" die alles kaputt machen und eine wie bisher. Nur müsste sie die Systeme komplett trennen, auch in der Namensgebung, damit man sich die eigentliche Prämiummarke bezüglich Sicherheit/Datenschutz nicht kaputt macht.
Damit letzteres möglich ist, verbindet Apple ab sofort die bisherigen eigenen KI-Modelle namens „Apple Foundational Models“ mit einem von Google lizenzierten Gemini-Modell.
Da musste ich unwillkürlich an den Spruch denken: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.”
Der auf neueren iPhones bekannte seitliche „Glow“ verschwindet wieder. Siri wandert nun in die Dynamic Island und damit die im Display eingebettete Notch. Zugleich werden die Animation und das Design durchsichtig und lichtbrechend, um sich in das Liquid-Glass-Design einzuschmiegen.
Als würde niemand die Dinger nutze und nur den ganzen Tag bewundern, wie hübsch das UI ist.
Wieso haben sich die Priorität bei allen (nicht nur bei Apple) auf aufwändige Optik statt bestmögliche Funktionalität verschoben? - Alles muss immer "moderner" aussehen, aber ob man vernünftig damit arbeiten kann, scheint niemanden mehr zu interessieren.
Das ist ja quasi das, was die EU mehr oder weniger erzwingt und wir haben zunehmend ein iOS-Rest-of-the-World und ein iOS-EU. Nur halt in der Form, dass dies nur für alte Funktionen gilt aber nicht mehr für neue, die man dann entweder gar nicht oder erst sehr viel später in abgespeckter Form bekommt.
Dann soll die "Innovationskraft" von Drittanbietern halt selbst regeln. Wird sie nur nicht.
Mit dem DMA denkt die EU nicht global.
Ich meine ich bin ja auch dafür, unabhängiger zu werden. Das geschieht aber nicht durch Überregulierung, sondern vor allem über Förderung. Man muss Anreize schaffen, das es sich lohnt, in der EU Soft- und Hardware zu entwickeln. Das sollte der Kern sein. Und wenn man dann merkt, dass die eigenen Produkte nur wegen der Marktmacht der großen bekannten Anbieter klein bleiben, kann man überlegen, ob man hier ggfs. reguliert.
Wobei das bei den chinesischen E-Autos ja auch nur semi funktioniert, weil dann wiederum die Chinesen halt nachregulieren...
Die EU glaubt, das sie Regeln für die Welt diktieren kann. Das kann sie eben nicht.
Wenn du auf eine Mail eines Nigerianischen Prinzen Antwortest und 10.000 Euro überweist, ist dein Mailprovider Schuld? Ist deine Mail-App schuld? Ist der Internetanbieter Schuld? Ist dein Handyhersteller schuld? Nein du bist der Idiot und du bist schuld. Warum sollte es bei AI-Agent anders sein? Wenn du das fette Pop-Up mit den warnhinweisen akzeptierst weil du ein anderes AI-Model als basis haben willst, dann ist es dein Pech und deine Verantwortung wenn dieser Anbieter unseriös ist.
Unter welchem Stein lebst du?
Bei der App reicht ein einziger unbedachter Klick, damit irgendwann mal was passieren kann. Das kann Wochen oder Monate später sein. Und dann ist aus der aus der Sicht der betroffenen Anwender selbstverständlich meistens Apple schuld. Wahrscheinlich erinnert man sich gar nicht mehr daran, dass man da irgendwann mal selbst aktiv seine Zustimmung gegeben hat, wenn das Monate her ist.
Der Use Case ist ein gänzlich anderer als dein Überweisungs-Quark.
Unter welchem Stein lebst du?
Bei der App reicht ein einziger unbedachter Klick, damit irgendwann mal was passieren kann. Das kann Wochen oder Monate später sein.
Ja okay und wie ist das anders wenn man aktuell eine komische App runterlädt und darin seine Daten preisgibt? Sollte man jetzt alle nicht-Apple-Apps aus dem Appstore verbannen? Aus sicherheitsgründen?
Wie schafft es eigentlich Windows zu überleben? Man kann unkontrolliert ganz viele bösen Webseiten besuchen und sich einfach Programme runterladen. Und jedes mal ist das doofe Microsoft schuld! Jedes einzelne Mal. Der arme User kann gar nichts dafür! Was soll er tun? Er ist unmündig und muss von den armen Techkonzernen davon abgehalten werden sich selbst schaden zuzufügen.
Jeden Tag ließt man Zeitungsartikel wie Leuten Microsoft die Schuld an allem geben was sie dummes an ihrem Windows-PC tun und jetzt ist Microsoft morgen pleite, weil sie an allem Schuld sind.
Ach ne Warte, das passiert gar nicht... Wieso sollte das dann bei Apple und AI-Models so passieren?
Sag mal in welcher Welt lebst DU eigentlich?
Carrera124 schrieb:
Wahrscheinlich erinnert man sich gar nicht mehr daran, dass man da irgendwann mal selbst aktiv seine Zustimmung gegeben hat, wenn das Monate her ist.
Ja Pech. Ich erinnere mich auch nicht daran meinen Haustürschlüssel in der Bahn liegen gelassen zu haben. Schnell mal dem Hersteller die Schuld geben. Er hätte mich davon abhalten müssen.
Dafür kannst dich an den Verbraucherschutz wenden und eine Musterfeststellungsklage oder Abhilfeklage anstoßen lassen. Wenn das genug Leute machen, kommt das auch zu stande. Da braucht man keine EU für.
Gab es überhaupt Werbung für Apple intelligence in D? Mir ist nur die US Werbung bekannt.
Und auch wenn du mit Android nix anfangen kannst: einfach nie ein neues iPhone kaufen bis der Support abläuft und danach nur noch ein 2-3 Jahre altes gebrauchtes. Und keine weiteren Apple Produkte. Ein Telefon braucht man halt
Sie werden es schon irgendwann merken.
Ergänzung ()
aid0nex schrieb:
Machen die aber trotzdem und kommen leider anscheinend ungeschoren davon (zumindest in Deutschland)
Dass die EU mit ihren Auflagen irgendwann abgehängt wird und bei neuen Features zukünftig immer erst später oder überhaupt nicht bedient wird, war abzusehen.
Dass es insbesondere Apple sein würde, dass sich beim Thema KI so gnadenlos abhängen lässt, hätten aber wohl die wenigsten vermutet.
Deine Vergleich mit Bayer und Co hinken komplett. Der richtige Vergleich wäre, du betreibst ein großes Restaurant mit vielen Sitzplätzen und jetzt kommt die EU und sagt, du musst auch anderen Unternehmern erlauben in deiner Küche zu kochen und ihr eigenes Essen zu verkaufen, ohne dass du auch nur einen Cent dafür bekommst, dass du a) das Restaurant gebaut hast b) die Popularität erreicht hast, damit viele Gäste kommen.
Dieser Vergleich würde höchstens dann funktionieren, wenn es nur 2 Restaurants bzw. 2 Restaurantketten auf der Welt geben würde, was glücklicherweise nicht der Fall ist. iOS/Android ist ein Duopol, und in einem Duopol gibt es eben keine "freie Wahl".
Carrera124 schrieb:
Wenn Siri auf relativ tief verankerte Systemschnittstellen zugreifen darf, hätte ich da relativ wenig Bedenken.
Anders sieht es aus, wenn das irgendeine KI-App von sonstwoher ist. [...] Aber was ist, wenn es sich um beispielsweise um eine KI-App des chinesischen Startups Klaupeng handelt? Würdest du der guten Gewissens die gleichen tiefen Systemzugriffsrechte geben wie Siri?
Als langjähriger iPhone-User verstehe ich diese Sicht nicht. Wie gesagt, iOS und Android sind ein Duopol - wenn man es plakativ ausdrücken will, "Pest oder Cholera". Nur weil ich ein OS insgesamt weniger schlecht finde, heißt es nicht, dass es dort kein Verbesserungspotenzial gibt. Und wir sollten uns auch nichts vormachen: die "Offenheit" von Android ist für Google eine Altlast, die sie wirklich gerne ablegen würden und auch langsam aber stetig auf dieses Ziel hinarbeiten.
Man macht doch nicht alles kaputt. Bei Android klappts mit dem DMA auch. Da machste dir dein Handy auch nicht kaputt. Beim PC doch auch nicht. Ist ja nicht so als ob das nicht eigentlich lange Zeit die Norm war und in großen Teilen auch immer noch die Norm ist.
Edit: Und im Übrigen würde das auch immer noch nicht mit dem DMA zusammenpassen
Da wie schon bei der GDPR Brasilien, Japan, Korea und andere Länder planen, das DMA-Framework zu übernehmen, bleibt abzuwarten, welche Version die "Rest-of-the-World" Version sein wird...
Ich weiß nicht wie oft man das Betonen muss... Wie kommen die Leute immer darauf, dass eine WAHL zu haben schlecht ist, weil es dabei auch schlechte Optionen geben kann? Nimm dann halt eine gute. Fertig.
Weil Android grundsätzlich ein quelloffenes Betriebssystem ist. Btw. fällt Android nicht unter das DMA, sondern eben Google mit seinen Diensten als Gatekeeper. Warum das bei Android also besser funktioniert, liegt einfach daran, dass Android "von Haus aus", "offener" ist. Wobei es auch hier zumindest hardwareseitig immer mehr Einschränkungen gab, wenn man bestimmte Geräte gekauft hat. Zum Beispiel, wenn Google voraussetzt, dass man für ein Pixel-Smartphone zwingend ein Google-Konto benötigt.
Btw. etwas, was man bei Apple nicht braucht. Du kannst ein iOS-Gerät auch ohne Apple-Konto nutzen. Bestimmte Funktionen und Dienste gehen dann aber halt nicht, weil sie nun einmal an iCloud gekoppelt sind. Aber die Grundfunktionen des Smartphones bleiben erhalten.
Und noch einmal: Komplett unterschiedliche Ansätze und Rahmenbedingungen. Google kann mit Android gar nicht so sehr Einfluss nehmen, weil Google am Androidmarkt selbst eher ein kleiner Fisch ist. Klar, Google ist irgendwo überall präsent, wenn es um Android geht - außer bei den Chinesen. Aber die sind mit ihrer Hardware breiter vertreten neben Samsung...
Und wenn Google die Hersteller von sich aus zu sehr einschränken würde, dann zeigen die Google halt den Stinkefinger und switchen im Zweifel auf eigene Alternativen.
Ich kann halt einen Apfel dann doch nicht mit einer Banane vergleichen. Beides Obst. Aber anderes Obst.
Ergänzung ()
Sweepi schrieb:
Da wie schon bei der GDPR Brasilien, Japan, Korea und andere Länder planen, das DMA-Framework zu übernehmen, bleibt abzuwarten, welche Version die "Rest-of-the-World" Version sein wird...
Man könnte sich natürlich an einen Tisch setzen - aber wenn jetzt natürlich jedes Land seine eigenen Lösungen auf Basis einer anderen Lösung baut, wird es ja so viel besser, richtig?
@Kabelkasper Sorry aber sich über fehlende Wahlfreiheit freuen ist schon arg fail. Nur weil einige wenige zu bloed für Freiheit sind, sollte man diese nicht aufgeben 🤦🏻♂️
Wenn du Wahlfreiheit willst, dann nimm einen anderen Hersteller. Stehen doch genug zur Verfügung. Ich habe ein iPhone weil es bis jetzt relativ sicher und stabil ist. Wenn es Apps nicht gibt, dann hab ich Pech gehabt, ist bis jetzt nur noch nicht vorgekommen.
Wenn man sich so manche Kommentare über iPhones durchliest, sind die doch eh nicht gut, weil Kamera, KI-Müll, Apps, usw. Dann nehmt euren Datenkraken-Android-Müll, inkl. Viren und lasst uns in ruhe unser iPhone benutzen.
Also ja. Das kann man natürlich kritisieren, das es zu Überregulation führt und damit auch Innovation bremst.
Auf der anderen Seite hat man das Problem, das große Anbieter wie z.B.: Apple auch ein massiven Vorteil auf den Markt haben, die es Drittanbieter nur schwer macht. Und wer weiß, ob die Regelung überhaupt so gekommen wäre, wenn Firmen wie Apple nicht so überreguliert in ihrem eigenen Ökosystem gewesen wären.
Insofern finde ich es schwierig hier einseitig der EU zu Schuld zu geben.
@kachiri nichts von dem was du sagst spricht dagegen, dass Apple einfach ordentliche Schnitstellen für alles baut, was sie auch selbst für ihre Apps nutzen. Haben sie ja für eine gigantische Menge an anderen Features auch schon gemacht. Wir reden hier ja nicht von etwas Weltbewegendem, das ist Software Entwicklung 101.
Die EU - nicht nur die EU, im Prinzip alle europäischen Länder - haben es jahrelang verpennt, in IT zu investieren und dies zu fördern. Das ist halt die Krux. Man versucht das jetzt irgendwie zu reparieren, indem man reguliert. Aber man reguliert jetzt, bevor überhaupt etwas da ist. Die Regulation der großen Unternehmen wird nicht dazu führen, das plötzlich die kleinen europäischen Startups entstehen.
Es ist halt reiner Aktionismus.
@12nebur27 Aus deiner Sicht. Es geht gar nicht darum, diese Schnittstellen zu entwickeln. Diese Schnittstellen gibt es ja. Apple braucht sie ja selbst für die Kompatibilität zur eigenen Hard- und Software. Apple will diese Schnittstellen aus Gründen nicht freigeben.
Das werden sicher unterschiedliche Gründe sein. Ein Grund ist garantiert auch der rein wirtschaftliche Aspekt. Die Sicherheitsbedenken sollte jeder App-Entwickler aber eigentlich auch nachvollziehen können. Umso offener ich mein System gestalte, umso anfälliger wird es. Und da ist es immer Abwägungssache, wie offen.
Wie gesagt: Google geht seit Jahren inzwischen auch eher den umgekehrten Weg. Wie eben z.B. beim Sideloading. Eben Android Geräte mit Google Play Services zu "härten", weil man bemerkt hat, dass es doch ein recht großes Problem mit Schadsoftware gibt. Auch im eigenen Store.
Ein Problem, was es bei Apple in der Ausprägung z.B. nicht gibt.