News Apple-Quartalszahlen: Nächste Preissteigerung bei mehr Gewinn anvisiert

Schlumpfbert schrieb:
Stellvertretend für alle anderen derartigen Posts:
Als börsennotiertes Unternehmen ist es der Job von Apple, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Wenn sie jetzt sagen würden, och, 10% Gewinn reichen doch auch, dann gäbe es zurecht Haue von den Aktionären. So funktioniert das System nunmal.
macht es nicht besser. "is eben so" ist eine recht lahme begründung.
 
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@Alphanerd
Doch natürlich steigen auch da die Preise aber es muss nicht immer das neueste sein und aktuell sind wir auch darauf aus die vollen 7 Jahre Support bei Apple zu nutzen und zu not kann man auch mal den Akku wechseln lassen um es dann wieder gut nutzen zu können. Auch Downgraden zu einem E-Modell ist kein Problem. Man könnte normalerweise noch mehr sparen indem man auf Android wechselt aber wir bevorzugen lieber ein geschlossenes System.
 
Schlumpfbert schrieb:
@Snoopmore Willkommen im richtigen Leben, wir sind hier nicht im Zauberwald.
Kann man dennoch scheisse und ekelhaft finden und es auch benennen. willkommen unter anderen menschen. wir haben unterschiedliche ansichten. ;)
 
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@Snoopmore Ich finde es auch doof und ungerecht, aber die Menschheit hat schon sehr viele Systeme ausprobiert.
Kommunismus mit seiner Planwirtschaft war/ist nicht so toll, Feudalismus mit Adeligen war auch nicht so geil, etc. Kapitalismus hat sich bisher am besten bewährt, auch wenn die Schere zwischen arm und reich derzeit leider wieder auseinander geht.
Aber jetzt driften wir langsam ab.
 
Gestiegener Gewinn laßt uns die Preise erhöhen und die Appler kaufen weiter. 🤡
 
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@TempeltonPeck Nur so funktioniert unser turbokapitalismus im endstadium. Die Leute beschweren sich zwar, aber es muss dennoch um jeden Preis konsumiert werden.
 
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TempeltonPeck schrieb:
Gestiegener Gewinn laßt uns die Preise erhöhen
Ein von Dir geführtes Unternehmen würde wohl recht schnell insolvent sein, wenn Du die Gründe für die Gewinnsteigerung nicht erkennst und zukünftige Kostensteigerungen nicht einplanst.

Wie schon erwähnt, die Verkaufszahlen sind deutlich gestiegen, weil sich viele vor den Erhöhungen noch mit Geräten eingedeckt haben. Wenn man alles so laufen ließe, bleibe das aber nicht so.
 
"Nachdem das Unternehmen mehr als ein Jahrzehnt nur wenige Cents pro Gigabyte für Speicher bezahlt hat [...]"

Dafür hat man aber in dem Jahrzehnt schon kräftig in die Taschen der Kunden gegriffen für ein simples Speicherupgrade.
 
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Incanus schrieb:
wenn Du die Gründe für die Gewinnsteigerung nicht erkennst und zukünftige Kostensteigerungen nicht einplanst.
Das habe die ja schon über viele Jahre gemacht. Hunderte verlangt für Speicherupgrades, die sie selbst wenige Dollar gekostet haben.
 
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OpenSystemFan schrieb:
"Aber Apple funktioniert doch für mich so gut. Aber das Ökosystem. Ich hab halt alles von Apple."

Gier trifft auf Konsum. Na herzlichen Glückwunsch. Melkroboter.
Die beiden anderen Premium-Smartphone Hersteller haben genau die gleichen Preise bei ihren Top Modellen. Die Aussage, dass Apple grundsätzlich teurer ist, ist mehr als veraltet. Zumal man bei Apple auch wirklich Premium für sein Geld bekommt.
 
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Alphanerd schrieb:
Das habe die ja schon über viele Jahre gemacht
Passt nicht zum Gesamtkontext. Was haben denn früherer Preisgestaltungen mit der jetzigen Situation zu tun. Und wer Dinge zum Einkaufspreis verkauft, hat das wirtschaften auch nicht verstanden.
 
OldZocKerGuy schrieb:
Geld, Geld, Geld, Profit, Profit, Profit....
Das halte ich nicht unbedingt für das Problem. Würde es keine Profite geben, gäbe es auch keine Firmen, die die Produkte herstellen und anbieten.

Das Problem ist eher dass Profite maximiert werden können. Und hieran sind primär die Aufsichtsbehörden bzw. die Politik schuld. Ich bin generell dafür, dass ein Unternehmen, kein anderes Unternehmen mehr aufkaufen darf.

Genau das führt nämlich über kurz oder lang zu Oligopolen oder vielleicht sogar zu Monopolen Marktstrukturen mit entsprechender Preisgestaltung.
 
Jede Firma ist an ihrem Untergang selbst schuld. Auch Apple.
 
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Augen1337 schrieb:
Die müssen rumheulen. Sonst würden sie den Anteilseignern keinen Dienst erbringen. Wo hier alle "Gier", "Profit" usw. schreiben:
Jeder, der auch nur eine Aktie an irgendeiner AG hält, forciert doch genau das. Jeder will seine Rendite, egal ob Kleinanleger oder sonstwer. Immer an die eigene Nase fassen.
Die Aussage ist falsch. Es wird zwar angedichtet, dass es allen nur um Gewinnmaximierung dieser Konzerne geht, aber das ist eine Legende. Es kann Leuten auch völlig reichen, dass es den Konzernen gut geht. Es werden ja auch gerne Aktien gekauft, um Konzerne für korrektes Verhalten zu belohnen und strukturiert abgestoßen, um sie zu bestrafen.
 
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_b1nd schrieb:
Zumal man bei Apple auch wirklich Premium für sein Geld bekommt.
Kannst Du das bitte für Unwissende mal genauer erläutern, was im Vergleich zu anderen Herstellern, bei Apple Premium ist ? :schluck: :heilig: :cool_alt:
 
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Apple ist viel zu günstig und die Gewinne viel zu klein (als wieder wertvollstes Unternehmen der Welt aktuell), also ist die nächste Preissteigerung natürlich angesagt, denn (angelehnt an einen Evergreen) "das kann doch einen Apple Fan nicht erschüttern ... keine Angst, keine Angst ..." :lol:.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier zeigt sich anschaulich (genauso wie bei den Benzinpreisen), dass die Preissteigerungen an den jeweiligen Stellen der Wertschoepfungskette in der Regel multiplikativ sind.

Beispiel: Rohware kostet 100 Euro, fertiges Produkt 1.000 Euro.

Wenn jetzt die Rohware 10% teuer wird, also 110 Euro kostet, koennte man naiv davon ausgehen, dass das Endprodukt dann 1.010 Euro kosten muesste. Also die gestiegenen Kosten direkt weitergegeben werden.
Aber so rechnen die Firmen meisstens nicht. Das Endprodukt wird ebenfalls um 10% teurer, kostet also 1.100 Euro. Ergo, 90 Euro mehr Gewinn fuer den Hersteller.

Das ist natuerlich arg vereinfacht, aber so laeuft es generell.
 
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Diese Doppelmoral ist immer verblüffend. Auf der einen Seite profitierte Apple von günstigen Speicherpreisen über Jahre hinweg, auf der anderen Seite werden dann höhere EK-Preise moniert, wenngleich die eigene Preisgestaltung gar nicht hinterfragt wird. Sollen doch bitte die anderen weniger verdienen und nicht ich.
 
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