MilchKuh Trude schrieb:
Moment? Das war doch die Firma die für doppelten Speicher auch bei cent Preisen 200 Euro nahm? Und jetzt sind die Speicherhersteller dreist weil die sich auch mal bedienen wollen? Kann man sich nicht ausdenken.
Samsung
Bei Galaxy-Smartphones und Tablets kostet der Sprung von 128GB auf 256GB oder 512GB oft 100 –150€ extra, obwohl der tatsächliche Preisunterschied für den NAND-Chip im Einkauf nur wenige Euro beträgt.
Aktuell für 2026 zeichnet sich sogar ab, dass Galaxy S26 und S26 Ultra nicht mehr mit 128GB, sondern nur noch mit 256GB Speicher starten sollen, wobei der Aufpreis für die höheren Stufen (512GB, 1TB) deutlich steiler wird.
Google (Pixel)
Google gilt laut Branchenbeobachtern als Hersteller mit den steilsten Preissprüngen zwischen den Speicherstufen – also noch aggressiver bepreist als der Wettbewerb.
Xiaomi, Oppo, vivo, Honor
Bei chinesischen Herstellern war die Marge auf Speicher-Upgrades ebenfalls hoch, allerdings mit knapperen Margen insgesamt, weshalb sie laut Prognosen am härtesten von steigenden Speicherkosten getroffen werden dürften, besonders im Einsteigersegment unter 200 US-Dollar.
Microsoft
Bei Surface-Geräten (Laptop, Pro) sind Speicher-Upgrades notorisch teuer – teils 200–400€ für einen Sprung von 256GB auf 512GB oder 1TB, da der Speicher oft direkt auf dem Mainboard verlötet ist und nicht nachrüstbar ist.
Sony
Bei der PlayStation 5 gab es lange nur eine Version mit fest verbautem SSD-Speicher; offizielle Erweiterungs-SSDs (M.2) kosteten deutlich mehr als vergleichbare SSDs im freien Handel, auch wenn hier zumindest Fremdprodukte erlaubt waren.
Dell, HP, Lenovo
Bei Business-Laptops und manchen Consumer-Notebooks sind werkseitige RAM- oder SSD-Upgrades ebenfalls stark überteuert – oft das 3- bis 5-fache des Marktpreises für das gleiche Bauteil.
Apples offizielle Preise auf apple.de
iPhone 17 Pro:
- 256GB → 512GB: +250€
- 512GB → 1TB: +250€
- (256GB: 1.299€ / 512GB: 1.549€ / 1TB: 1.799€)
Pro zusätzliches GB kostet der Sprung also rund 1€, während der reale Bauteilpreis für zusätzliche NAND-Kapazität nur im Cent- bis niedrigen einstelligen Euro-Bereich pro GB liegt.
Samsung
Galaxy S25 Ultra: Aufpreis-Struktur ähnlich wie bei Apple – üblicherweise ca.
+220–250€ pro Speicherstufe (256GB → 512GB → 1TB). Für die kommende S26-Serie wird zudem erwartet, dass die Basisversion künftig direkt mit 256GB startet, während der Aufpreis für 512GB/1TB noch steiler ausfällt als bisher.
Google (Pixel)
Bei Google gelten laut Marktbeobachtung die
steilsten Preissprünge im Vergleich der Hersteller: Google ist bekannt für besonders steile Preissprünge zwischen den Speicherstufen, während andere Marken moderater vorgehen. Beim Pixel 10 Pro liegen die Sprünge zwischen den Stufen 128GB/256GB/512GB typischerweise bei
rund 120–150€ pro Schritt.
Xiaomi
Traditionell moderatere Aufpreise als Apple/Samsung/Google (
oft nur 50–100€ pro Speicherstufe), da Xiaomi über Volumen statt Marge kalkuliert. Das ändert sich aber gerade: Sollte Xiaomi die Preise wegen der Speicherkrise anheben, könnten Modelle wie das Xiaomi 17 Pro um rund 50€ teurer werden – bei gleichzeitig weniger Arbeitsspeicher statt höherem Aufpreis für mehr Speicher.
Honor & Oppo
Beide chinesischen Hersteller folgen ähnlichen Mustern wie Xiaomi – tendenziell kleinere Aufpreise pro Speicherstufe, aber laut Prognosen gehören sie zu den Herstellern, die von der aktuellen Speicherkrise am härtesten getroffen werden, besonders im Einsteigersegment.