Arbeitsrechner für Börsenhandel

So ein Rechner baut sich eigentlich fast von alleine zusammen. Viel falsch machen kann man da gar nicht.
Die Grafikkarte kommt z.B. in den PCIEx16 Slot, RAM erklärt sich auch von alleine. Wenn dir das Hilft, kannst du dir auch hier in Forum Hilfe beim Zusammenbau suchen: CB Thread
 
@v_ossi danke für den Tipp mit der Helferliste, die hatte ich bereits gefunden.
Eigentlich hätte ich jemanden nur den bekomme ich nicht ans Telefon, habe mich wohl schlecht benommen :).
Respekt habe ich primär vor der Softwareinstallation, BIOS/UEFI Einstellungen, aktualisieren von SSD Firmware, Treiberinstallation etc pp .
Hättest Du mir noch eine Meinung zu den NVIDIA-Grafikkarten?
 
Im BIOS kann man vielleicht etwas feintunen, notwendig ist normalerweise aber nur die Auswahl der Bootreihenfolge und das ist wirklich kein Hexenwerk.
Genauso mit der Software: Nach der Auswahl deines Installationsmediums (Windows-DVD / USB-Stick) in besagter Bootreihenfolge und reboot geht das alles von alleine. Du wirst gefragt auf welche Festplatte es soll, Spracheinstellungen usw, aber das geht alles ganz bequem. Im Betriebssystem angekommen, installierst du noch ein paar Treiber direkt von der DVD, die dem Mainboard beiliegt. Wenn kein Ton kommt, fehlt dir bspw. noch der Audiotreiber. Den Grafiktreiber am besten online bei AMD / NVidia besorgen und dann kannst du loslegen.

Bezüglich der Nvidia Grafikkarten: Die sind älter und nicht besser als die 460 von AMD. Ein "Systemhaus", das die Arbeit mit AMD Karten verweigert würde ich direkt mal für unseriös / inkompetent halten, auf jeden Fall aber für nicht kundenorientiert.
 
@Enurian es handelt sich um ein kleines Geschäft an dem ich durch Zufall vorbeikam. Gegr. 1989 und noch am Markt spricht also nicht unbedingt für fehlende Kompetenz sondern positiv für eine klare Linie oder negativ Störrigkeit.
Ich kann es auch nicht nachvollziehen aber wenn Sie meinen. Immerhin waren Sie mit Ihrem Angebot schnell, freundlich und preislich nicht komplett daneben.

Zusammengefasst:

die Konfiguration mit der AMD Karte sollte laufen und den Anforderungen gerecht werden.
Betriebssystem? WIN10 (Home, Pro, Enterprise?) wäre eine Investition in die Zukunft und läuft. Falls es doch WIN7 Pro wird (Teile der genutzten Software machen wohl noch Probleme mit WIN10) steht die Hardware zumindest nicht dagegen. Die endgültige Entscheidung schiebe ich noch ein wenig.

Danke an alle bis hierher und gerne auch weiter noch Kommentare wer möchte.
 
Graka lieber eine EVGA, die bieten viel besseren Service/Garantie. Wenn du eh Zeit hast, kannst du wie gesagt die Vorstellung der 1050 (Ti) abwarten, kommt noch diese Monat.
 
@grünerbert die Karte war auch bei meiner Vorselektion dabei allerdings habe ich sie gestrichen weil der Displayportanschluss der Grafikkarte mind. Version 1.2 haben muss (zumindest meine ich es so gelesen zu haben) um eine DaisyChain wie von v-ossi vorgeschlagen zu realisieren.
Würdest Du diese Karte generell der AMD vorziehen aufgrund von Leistung u.ä. oder nur als Gegenstück für das Systemhausangebot?

Auf der EVGA Homepage habe ich allerdings außer "Displayport" keine genaueren Spezifikation gefunden, daher war sie nicht mehr in der Auswahl mit dabei. Ich will sicherstellen, dass die Hardware auf jeden Fall passt wenn ich schon den Geldbeutel prügle ;).

Gibt es Erfahrungen wie sich Preise nach Neuerscheinungen entwickeln? Nachdem meine Grafikansprüche eher im sparsamen Bereich angesiedelt sind scheint mir die Neuerscheinung allein schon aufgrund der Typenbezeichnung nicht ins Anforderungsprofil zu passen.
Aber danke für die Information, Mitte Ende Oktober sind als meine persönliche Deadline gesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leitz schrieb:
Auf der EVGA Homepage habe ich allerdings außer "Displayport" keine genaueren Spezifikation gefunden, daher war sie nicht mehr in der Auswahl mit dabei.
Guckst du hier: https://geizhals.de/evga-geforce-gtx-750-ti-superclocked-02g-p4-3753-kr-a1072371.html?hloc=de

Würdest Du diese Karte generell der AMD vorziehen aufgrund von Leistung u.ä. oder nur als Gegenstück für das Systemhausangebot?
Nein, eigentlich nicht, das war nur wg. der Einschränkung deines Systemhauses. Von AMD irgend sowas, bei deinen geringen Anforderungen ja schon fast egal.

Gibt es Erfahrungen wie sich Preise nach Neuerscheinungen entwickeln?
Die alte Generation wird oft im Vorfeld etwas günstiger, die neue kurz nach Release und stagniert dann mehr oder weniger. Schau dir mal die Preisentwicklung dieser RX 470 an...
 
@grünerbert Danke für die Info und die Vorschläge. Amüsant, dass auf einer Preisvergleichsseite präzisere Angaben zu finden sind als auf der Herstellerseite. Werde ich mir auf jeden Fall als zusätzliche Infoquelle merken.

Software und Betriebssystemfragen am besten im passenden Unterforum mit neuem Thread?

Auf die Gefahr hin vom Hundertsten aufs Tausendste zu kommen will es der Zufall so, dass mir ein Freund meines Bruders seinen alten Desktop überlassen hat. Da nicht ECC fähiges RAM kommt der Desktop (eigentlich) nicht in Frage.

Interessehalber würde mich Eure Einschätzung bzgl. des Gesamtpakets interessieren (ála: kann was, nicht mal geschenkt, völlig überholt,...):

Gehäuse Sharkoon (Typ nicht zu ersehen BxTxH 51,5x55,5x21,0 cm)
NT Seasonic 100-240 VAC 600Watt
Lüftersteuerung Zalman ZM-MFC2
Lüfter Noctua NF-P 12
Grafikkarte Accelero S2
Mainboard Gigabit FSB 1600 OC
RAM 4x2GB DDR 2 G.Skill Trident
CPU-Kühler Skythe (Typ nicht zu sehen)
Festplatten 3x Typ nicht zu erkennen (wohl WesternDigital) insg. 1 TB
Kabelmanagement Salat

Rentiert es einzelne Komponenten z.B. Gehäuse weiterzunutzen oder steht der pekuniäre Vorteil in keinem Verhältnis zum Alter und "Vormodifikationen"?

Fertige Konfiguration habe ich ja nun dank Eurer Mithilfe, obiges nur aus Interesse.
 
Dude, ich will ja nicht unhöflich sein, aber du fängst echt an "rum zu eiern". Du hast/hattest doch schon mehrere Zusammenstellungen, die funktionieren und man hat dir immer relativ kompetent geholfen, jetzt kommst du mit wild zusammen gewürfelten Buzz Words daher und willst ne Einschätzung haben. Also gut, da steht nicht viel konkretes drin, nicht mal googeln kann man die Komponenten, aber von DDR2 ausgehend würde ich sagen: LASS DIE FINGER DAVON (und bestell die letzte Konfiguration mit der RX460 oder der 750TI, machst mit beiden nichts verkehrt)
 
@v_ossi Letzter Satz siehe oben. War nur Interessehalber, nicht mehr ernsthaft mit Veränderungswunsch. Scheinbar unsauber von mir formuliert.

Kurz:

Konfiguration ist fertig, allen Anforderungen genügend und ich bedanke mich nochmals bei allen für Ihren Input.
 
Hallo zusammen,
wollte nochmals Rückmeldung geben was es nun endgültig geworden ist, warum es einzelne Änderungen gab und wie sich der Zusammenbau und die Installation samt "Tuning" gestaltet haben.
Vorneweg ein großes Danke an alle die sich beteiligt haben!
Ich hoffe keiner meiner Helfer fühlt sich aufgrund der Änderungen vor den Kopf gestoßen, so hat mich Euer wertvoller Input erst hierher geführt. Ein letzter langer Text dann ist es geschafft ;).

Ursprünglich war folgende Konfiguration vorgesehen:

http://geizhals.de/?cat=WL-724029

Geworden ist es dann folgendes:

http://geizhals.de/?cat=WL-724028

Da ich im Bestellprozess fleißig die Suchfunktion des Forums und des WWW genutzt habe, vornehmlich um im Vorfeld von den Erfahrungen und Problemen anderer zu erfahren und um mir evtl. eigene Probleme als "Erstbaunovize" ersparen zu können, wurden folgende Komponenten von mir nachträglich geändert.

1. Gehäuse:
das Fractal Design R5 wurde zum günstigeren und wohl weniger "brandgefährlichen" Nanoxia Deep Silence 3 (wie von RAM80 vorgeschlagen).

2. Mainboard:
das 3-Phasen C232-Gigabyteboard mit wechselnden Kritiken (v.a. RAM Kompatibilitäten und PSU-Zickereien) wurde zum (zu) teuren C236-MSIboard mit durchgängig guten Testberichten und etwas besserer Ausstattung (leider ohne DP-Port, sonst wäre es wohl der Xeon E3-1245 v5 geworden und die GPU hätte ich eingespart).

3. Netzteil:
da ich von Problemen beim Betrieb von v.a. Serverboards mit neueren Netzteilen welche ATX Formfaktor haben gelesen habe und die Lösung des Problems der Einsatz älterer Netzteile mit EPS Unterstützung war habe ich das 400er Bequiet das bereits großzügig dimensioniert war (meine Maxleistungsaufnahme dürfte bei ca. 260-300 Watt liegen) durch das XFX XTS 460 ersetzt.
Grund für diese Änderung war, dass bei Bequiet erst das 500er StraightPower auch EPS unterstützt jedoch keinen nativen 8-poligen CPU Stecker hat und erst in der Dark Power Serie mit noch größerer Leistungsreserve selbiger ebenso wie ein 8-poliger Stecker vorhanden wäre. Außerdem schien das XFX (wohl eine Seasonic-PSU in anderem Gewand) qualitativ sehr gut, modular aufgebaut und damit wohl für einen Anfänger ohne Erfahrung im Kabelmanagement einfacher zu handeln und dafür preislich ein guter Mittelweg (zw. Straight und Dark Power)zu sein.

4. GPU:
da ich alle Komponenten für den Rechner trotz des etwas höheren Preises bei Alternate bestellen wollte, die von grünerbert vorgeschlagene EVGA Karte dort nicht gelistet ist und außerdem die AMD Karte nicht bei der VGA Kompatibilitätsliste des Mainboards aufgeführt ist habe ich die Gigabyte Karte gewählt. Das Modell scheint zuverlässig zu sein, für meine Zwecke ausreichend dimensioniert und sich ohne Extrakabel über den PCIe-Anschluß mit Strom zu versorgen. Kurz eine mögliche Fehlerquelle weniger beim Zusammenbau.

5. Monitor:
wie von v_ossi vorgeschlagen auch ein neuer Monitor der als DaisyChain betrieben werden kann und was soll ich sagen knackiger Unterschied zur vorherigen Bildquelle.

Insgesamt ein (momentaner) preislicher Unterschied von ca. 50 € zur Ursprungsendkonfiguration wg. des "ungeplanten" Monitors mit kleinerer SSD welche momentan aber mehr als ausreicht. Ob diese Zusammenstellung den Mehrpreis rechtfertigt, müssen Kompetentere entscheiden.

Zusammenbau:
(primär als Erfahrungsbericht für "Neulinge" wie mich gedacht)

Hardware:
An alle "Neubauer" der Hardwarezusammenbau ist dank umfänglicher Anleitungen und eigener Recherchevorbereitung wirklich gut machbar und sollte für jeden möglich sein.

Barfuß, mit zitternden Händen ständig die Heizung berührend ging es los nachdem alle Komponenten vorhanden waren. Das Gehäuse war im Bereich des I/O Panels, trotz unversehrter Verpackung, leicht nach innen verbogen. Da ich nicht bereits hier scheitern wollte genügte ein beherztes "gegendrücken" und die erste Hürde war übersprungen. Überaschenderweise ist beim Einbau einiger Komponenten (RAM-Riegel, CPU-"fixieren", Stromstecker) doch mehr Kraft erforderlich als man annehmen sollte.

VORSICHT: die Bauteile müssen natürlich "richtig rum" eingesetzt werden, lieber sich mehrmals der korrekten Anordnung versichern als einmal mit Kraft und danach Tränen in den Augen.

Mehr Werkzeug als ein Schraubendreher war bei mir nicht erforderlich. Alles mit Bedacht und Gefühl einschrauben und lieber mehrfach korrigieren und nachziehen als beim ersten Mal mit Schmackes auf Anschlag. Hin und wieder leicht fummelig v.a. beim Befestigen des Mainboards an der Gehäuserückwand aber gut umsetzbar.
Nach dem Komponenteneinbau die Verkabelung derselbigen. Ich kann nur jedem empfehlen das Mainboardhandbuch zur Hand zu nehmen und Schritt für Schritt vorzugehen. So habe ich nach Installation des CPU-Kühlers und des "Lüfterverbindens" mit dem Mainboard die Komponenten des Frontpanels wie Audio und USB Anschlüsse angeschlossen und versucht für eine erste Ordnung zu sorgen. Bei mir zeigen die Beschriftungen der Anschlüsse zur Boardmitte und nicht zum Rand, ließen sich jedoch nicht anders aufstecken daher gehe ich davon aus, dass sie richtig angebracht sind.
Im Anschluss daran habe ich mich an die Stromanschlüsse gemacht. Da bei meinem Netzteil sowohl die Kabel als auch das Anschlusspanel beschriftet sind, habe ich die rausgesucht welche ich benötige und die anderen Kabel beiseite gelegt.
Darauf folgte der erste Anschalttest. Monitor verbunden, PS/2 Maus eingesteckt, Netzschalter umgelegt und Startknopf gedrückt.
Ergebnis: Stille!
Positiv: keine Funken, keine fliegenden Sicherungen
Negativ: Stille

Folglich Rechner von der Steckdose getrennt (wichtig!) und alle Kabel nochmals kontrolliert. Ergebnis der Fehlersuche: der 24 polige Hauptstecker bedarf durchaus etwas Kraft zum bündigen schließen mit dem Mainboard und ! der korrespondierende Anschluß an die PSU muss nicht nur mit dem 20 poligen Stecker verbunden werden sondern auch mit dem 6 poligen (erklärt sich eigentlich von selbst ist auch so auf der PSU als "MB" angegeben nur naja "ist heute mein erster Tag").
Nachdem das erledigt war neuer Versuch und Überraschung Lüfter laufen, Bild erscheint, keine Funken, keine fliegenden Sicherungen. Hardwarezusammenbau erfolgreich Erleichterung, Zufriedenheit und ein wenig Stolz machen sich breit.

Software:
Da ein Teil meiner genutzten Software noch Windows 7 benötigt und die USB Ports während der Installation aufgrund von Beschränkungen seitens Intel nicht funktionieren habe ich mit einer alten PS/2 Tastatur und Maus aus dem Fundus arbeiten müssen und in meinem Fall aufgrund der vorhandenen Mainboard-Anschlüsse auch können, sodass die Windowsinstallation problemlos vonstatten ging und ich nicht auf "aufwendigere" Maßnahmen wie z.B. die vorherige Treiberintegration in ein Bootmedium angewiesen war.
Hat mir die Arbeit erleichtert und wäre im Fall der Fälle eine Empfehlung meinerseits sich für 8-10€ eine PS/2 Maus zu gönnen. Die BIOS Version meines Boards war bereits die neueste und die Einstellungen die SSD betreffend (AHCI Modus) ebenfalls voreingestellt so dass hier kein Zutun meinerseits mehr von Nöten war. Auch wurde die CPU Temperatur im BIOS mit 33° Celsius angegeben daher glaube ich, dass der Kühler korrekt eingebaut wurde und die Wärmeleitpaste am richtigen Ort "arbeitet". Nach Installation von Windows habe ich im Bootmenu die SSD an Punkt 1 verschoben und das DVD Laufwerk auf Pkt.2 genauso wie ich sie an den SATA Ports angeschlossen habe.

Danach das (vermeintliche?) "Feintuning" der SSD nach Liste so habe ich:

- die "Wiederherstellungskopie" deaktiviert
- Windows Search deaktiviert
- kontrolliert dass der TRIM Befehl auf 0 steht
- den Energiesparmodus geändert
- Hibernate auf off eingestellt
- die Defragmentierung ausgestellt bzw. kontrolliert dass sie ausgestellt ist
- Prefetch und Superfetch von 3 auf 0 geändert

Anzumerken ist, dass ich nachdem ich die Liste abgearbeitet habe gelesen habe, dass das Umstellen von Prefetch und Superfetch eigentlich unnötig wäre ebenso das Deaktivieren von Windows Search. Falls hier Fehler meinerseits vorliegen gerne Rückmeldung.

Fazit:
Die Komponentenkonfiguration, der Zusammenbau und die Softwareinstallation weit weniger problematisch als im ersten Moment, dank Eurer Hilfe, erwartet und m.M.n. für jeden zu bewältigen. Die Bootdauer zum Windowsdesktop dauert ca. 15 Sekunden, das Herunterfahren ca. 20 Sek.. Die Lüfter drehen sich, keinerlei Warnlampen oder Fehlermeldungen. Bisher funktioniert alles, läuft schnell und trifft die Erwartungen.
Zeit einen neuen Rechner zu konfigurieren und zusammenzubauen ;). Vielen Dank nochmals.
 
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