Arbeitsvertrag unterschrieben und nun ein Problem

florian. schrieb:
gibt es im Wachschutz keine gesetzliche 10 Stunden grenze?

also wenn ich mehr als 10 Stunden Stemple, dann bekomme ich vom AG einen auf den Deckel. (industrie)

Siehe meinen Post oben!

Im Wachschutz ist ein 2 Schichtsystem normal,sprich 2x12 Stunden.
 
Diese Arbeitszeitbegrenzungen werden in der Regel auch nur in größeren Unternehmen eingehalten. Bei uns (Lebensmittelindustrie, ca. 80 Mitarbeiter) haben viele Anlagenführer nur 4 oder 5 Tage im Monat frei und arbeiten auch mal 15 Schichten am Stück ohne einen freien Tag dazwischen. Ist laut Arbeitsrecht meines Wissens auch nicht erlaubt und ist bei uns trotzdem seit über einem Jahr üblich.
 
Cougar-One schrieb:
...PS: Sagt jetzt nicht was für ein Weichei oder so, ist nunmal so, dass einige mehr und andere nur in der Lage sind etwas weniger zu arbeiten.

Doch, Weichei :D. Was du beschreibst ist höchstens ein Kampf gegen die Langeweile, aber keine Arbeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
naja der eine oder ander AG nutzt auch sein AN schamlos aus siehe oben
z.b, 500überstunden unbezahlt ohne abbummeln ode rhier 15 tage durchackern usw. usw.
sciher da kann man sciha uchdurchbeissen aber alles muss man sich auch nicht gefallen lassen, der chef kann ja viel erzählen so vonw egen der firma gehts so mies ...

wenn ich an meinen alten chef denke, da mussten wir froh sin das wir nicht noch geld zur arbeit mitbringen mussten, der frima gings ja immer sooo dreckig, von wegen!!
 
41076 schrieb:
...

Da kommt mir die Galle hoch.

Ich arbeite im Monat zwischen 240-260 Stunden,das ist normal,und?

...

Da Du ja selbständig bist, kennst Du ja den Unterschied zu abhängigen Beschäftigungsverältnissen. So unwesentliche Dinge, wie andere Einkommensmöglichkeiten etc.
Und auch aus dem Wissen, sollte Dir bekannt sein, daß der Mensch nur seine Zeit verkaufen bzw. anbieten kann.
Wenn Du nun aber gerne Deine Zeit in Deinem Unternehmen verbringt
st, ist auch i.O., kannst das aber nicht von anderen erwarten, die eine andere Meinung vertreten. Es kann nicht nur harte Kerle geben, wie Dich.

41076 schrieb:
...
Und ganz ehrlich?

Für mich ist das gejammer!

Er kann einen Laptop benutzen,hat vermutlich auch die möglichkeit sich was zu Essen und Kaffee zu machen,was will er denn mehr?

Und von "Arbeit" kann man im Wachschutz wohl nicht reden, er ist "DA" und hat keine Körperliche schwere Arbeit.
...
Aber, es steht ihm seine Zeit nicht zur freien Verfügung und Du kennst bestimmt den Wert von Freizeit, oder?

Und ganz ehrlich? Es gibt Menschen, die eben nicht mit 12 Stunden-Schichten klarkommen. Wäre ja auch schlimm, wenn alle im Wachschutz arbeiten würden.

Wer, weiß wie Du in der entfernten Zukunft jammern wirst, wenn Dir nur die Zeit fehlt, geschweige denn, Dich das Zipperlein plagt.

Und abgesehen davon, wenn er sich das erlauben kann, was sollte ihn davon abhalten, sich so wie Du seinen Job selbst zu wählen?
 
Zuletzt bearbeitet:
heiner.hemken schrieb:
Und abgesehen davon, wenn er sich das erlauben kann, was sollte ihn davon abhalten, sich so wie Du seinen Job selbst zu wählen?

Kann er ja gerne machen, aber es sollte dabei nicht selbstverständlich sein, dass er nach drei Tagen (!) aufgibt um weiter auf Kosten des Staates zu leben und "gemütlich" weiter nach etwas zu suchen, was ihm Spaß macht.

damn80 schrieb:
naja der eine oder ander AG nutzt auch sein AN schamlos aus siehe oben
z.b, 500überstunden unbezahlt ohne abbummeln ode rhier 15 tage durchackern usw. usw.

Das muss nicht zwangsweise etwas mit Ausnutzung zu tun haben. Bei uns werden alle Überstunden ausbezahlt und/oder abgebummelt (obwohl letzteres aufgrund der Auftragslage von der Geschäftführung nur ungern gesehen wird). Und was ist denn die Alternative: Wir finden einfach kein qualifiziertes neues Personal, wenn die Mitarbeiter also keine Überstunden machen würden wir Aufträge nicht abarbeiten können und somit Kunden und Marktanteile verlieren und aufgrund der geringeren Anlagenauslastung deutlich unprofitabler arbeiten. Das würde langfristig auch für die Mitarbeiter negative Folgen haben (geringere Lohnerhöhungen...).
 
heiner.hemken schrieb:
Da Du ja selbständig bist, kennst Du ja den Unterschied zu abhängigen Beschäftigungsverältnissen. So unwesentliche Dinge, wie andere Einkommensmöglichkeiten etc.
Und auch aus dem Wissen, sollte Dir bekannt sein, daß der Mensch nur seine Zeit verkaufen bzw. anbieten kann.
Wenn Du nun aber gerne Deine Zeit in Deinem Unternehmen verbringt
st, ist auch i.O., kannst das aber nicht von anderen erwarten, die eine andere Meinung vertreten. Es kann nicht nur harte Kerle geben, wie Dich.


Aber, es steht ihm seine Zeit nicht zur freien Verfügung und Du kennst bestimmt den Wert von Freizeit, oder?

Und ganz ehrlich? Es gibt Menschen, die eben nicht mit 12 Stunden-Schichten klarkommen. Wäre ja auch schlimm, wenn alle im Wachschutz arbeiten würden.

Wer, weiß wie Du in der entfernten Zukunft jammern wirst, wenn Dir nur die Zeit fehlt, geschweige denn, Dich das Zipperlein plagt.

Und abgesehen davon, wenn er sich das erlauben kann, was sollte ihn davon abhalten, sich so wie Du seinen Job selbst zu wählen?

Mit 12 Stunden Schichten nicht klar kommen?

Wenn er sich auch nur ein wenig vorher mit dem Job beschäftigt hätte bzw. bei Vorstellung beim AG richtig informiert hätte,dann weis ich was auf mich zu kommt!

Sprüche wie,"Ich habe doch nicht gewusst,was mich erwartet" zählen da nicht,ansonsten ist es Naivität.

Mann sollte es mal von der Seite sehen:

Wenn er z.b. einen AV über 180 oder 200 Stunden hat und arbeitet 12 pro Tag,dann kann sich jeder ausrechnen wieviel freie Tage er im Monat hat...

Da braucht man wohl nicht jammern.

Warum sollte ich irgendwann mal jammern?

Es steht doch jedem frei,was er machen möchte!

Und ich mache das seit ca. 7 Jahren und es ist alles eine Sache der Gewöhnung.

Man hat eben kein WE,keine Feiertage,kein Weihnachten,kein Silvester usw.

UND NOCHMAL:

ES STEHT JEDEM FREI ES ZU MACHEN ODER NICHT!


PS.

Es sollte eigentlich jeder Stolz darauf sein von diesem Schrecklich-Nutzlosen-Arbeitsamt/Arge weg zu sein,auch wenn man nicht Schwerverdiener ist!

Ich habe von 2008 bis 2009 mal Sicherheitsdienst in einer ziemlich großen Arge gemacht und hab da einige Einblicke bekommen....
 
Zuletzt bearbeitet:
41076 schrieb:
Ich habe selbst ein schwieriges Objekt zu Bewachen,eine ehemalige BW Kaserne ca. 30 Hektar eingezäuntes Gelände.

Auch die Winter sind hier ziemlich hart.

Es müssen pro Dienstzeit 8 Kontrollgänge erfolgen a 2,7 km.

Egal bei welchen Wetter,zu Fuss....

Und es hat hier noch keiner aufgegeben....


Das ist hartes Brot. Andererseits hälst du dich damit natürlich auch fit, nur um mal das Positive daran herauszukehren. ;)
 
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