Arbeitsvertrag unterschrieben und nun ein Problem

ups niedersachsen
technischer angestellter steht im arbeitsvertrag, ist aber versuchsfahrer
machts aber auch nicht besser , tja so ist das halt mit dienstleistern und lohndumping
 
bunker978 schrieb:
...
Keine Selbstverantwortung mehr da....lieber Hände aufhalten und noch dumm rummaulen....
:mad:

Selbstverantwortung ist ein guter Stichwort.

Wo ist die bei denen, die u.a. auch durch ihre Arbeit, einen erheblichen Teil der Natur verbrauchen und so dazu beitragen, die Lebensgrundlage auf dem gesamten Planeten gefährden? Wenn wir schonmal über Verantortwlichkeiten schreiben, kann man sie auch im großen Gesamtzusammenhang betrachten und nicht, wie es viele gerne machen, den Part zu beleuchten, der in ihre Argumentation passt.

@dman80

Und bestimmt nicht direkt beim Hersteller beschäftigt, sondern bei einer seiner ausgegliederten Unternehmen, die zu nichts anderem gebraucht werden, um die Löhne niedrig zu halten und den Kündigungsschutz zu unterlaufen. Stimmts?
 
heiner.hemken schrieb:
Selbstverantwortung ist ein guter Stichwort.

Wo ist die bei denen, die u.a. auch durch ihre Arbeit, einen erheblichen Teil der Natur verbrauchen und so dazu beitragen, die Lebensgrundlage auf dem gesamten Planeten gefährden? Wenn wir schonmal über Verantortwlichkeiten schreiben, kann man sie auch im großen Gesamtzusammenhang betrachten und nicht, wie es viele gerne machen, den Part zu beleuchten, der in ihre Argumentation passt.

Zu jedem Produzenten gibt es auch einen Abnehmer, von daher ist es genauso falsch die Verantwortlichkeit für den "Naturverbrauch" der Industrie/Wirtschaft in die Schuhe zu schieben. Jeder Konsument trägt hier mindestens die gleiche "Selbstverantwortung" wie die Industrie/Wirtschaft. Aber diese Betrachtungsweise würde ja wie du richtig schreibst nicht in jedermanns Argumentation passen. Es ist ja schließlich leichter mit dem Finger auf die bösen Konzerne zu zeigen als damit bei sich selber anzufangen. Genauso wie es leichter ist der Wirtschaft die Schuld dafür zu geben, dass es nicht zuhauf tolle, gut bezahlte Arbeitsplätze mit flexiblen und möglichst kurzen Arbeitszeiten gibt sondern ich mich dafür möglicherweise auf den Hosenboden setzen und weiterbilden oder möglicherweise sogar umziehen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gebe ich Dir absolut recht. Der Konsument trägt genauso dazu bei.

Interessant jedoch ist es, daß die wirtschaftlichen Zusammenhänge es fast verbieten, Produkte zu entwickeln, die von vorneherein schon das Optimum ihrer Entwicklung darstellen und so zumindest ein geringeres Maß an Belastung darstellen. Stattdessen ist es aber opportun diese Entwicklung auf viele kleine Schritte erst nach und nach in die Produkte einfliessen zu lassen, um einen höhere ökonomische Ausbeute zu erzielen. Damit einher geht natürlich auch der Erhalt bzw. die Entstehung der Arbeitsplätze.

Es ist aber einfach nur bedauerlich, daß immer noch dem stetigen Wachstum gehuldigt wird, entgegen aller Vernunft und auch besseren Wissens, denn dieses vermeintliche Wachstum wurde schon immer auf Kosten anderer realisiert. Es war und wird immer nichts anderes als eine Umverteilung sein und bleiben, was man aber, macht man die Betrachtungsebene nur klein genug, natürlich gerne zu übersehen vermag. Erst jetzt bedingt durch die immer stärker werdenden Auswirkungen des "Wachstums" auf die lebensnotwendige Umgebung ist es nicht mehr möglich, die Dinge aus den Zusammenhängen zu reißen, den die Natur ist der Zusammenhang und läßt sich nicht in seine Teile zerlegt, betrachten.
 
Wachstum ist doch aber Grundvoraussetzung für den Erhalt von Arbeitsplätzen!? Bedingt durch Produktivitätsfortschritte benötigt man doch jedes Jahr weniger Arbeitskräfte um die gleiche Menge zu produzieren. Damit die Arbeitslosenquote nicht irgendwann bei 30% liegt muss also jedes Jahr etwas mehr produziert werden, um diese Produktivitätsfortschritte "auszugleichen"! Sprich: Die Wirtschaft muss wachsen! Ich habe schon viele Artikel zum Thema Wachstumskritik gelesen, aber keiner dieser Artikel hat eine Lösung für diese Diskrepanz geliefert.
 
Da kann ich Dir nur teilweise recht geben.

Eben gerade durch die von Dir beschriebene, teilweise immense Produktivitätssteigerung ändert sich der Grad der Abhängigkeit des Erhalts bzw. des Enstehens von Arbeitsplätzen vom Wachstum, wenn diese auch nie ganz verschwinden kann/wird.
Auch die von Dir angesprochene Produktionssteigerung ist endlich, da sie letztlich nicht durch das Wachstum bestimmt wird, sondern durch den möglichen Absatz der Produkte. Mehr zu produzieren als absetzbar ist, endet entweder im Bankrott von Unternehmen oder aber wird durch Subventionen künstlich am Leben erhalten. Beide zeigen in keiner Weise schonenden Umgang mit den begrenzten Ressourcen.

Und genau die sich ergebende Steigerung der Arbeitlosenquote bedingt eben durch die nicht mehr notwendige Zahl von Arbeitsplätzen will wohl keiner wahrhaben, insbesondere nicht unsere Angestellten, also Politiker, bei denen nicht in geringer Anzahl immer noch das Wort "Vollbeschäftigung" in den Köpfen herumgeistert. Wenn auch nur, weil es politisch opportun ist.
Es wird sich so entwickeln, daß selbst, wenn die Arbeitswilligen Geld mitbringen würden, sich kein Arbeitsplatz findet wird, um sie zu beschäftigen. Es sei denn weitreichende Ereignisse, wie Katastrophen, Kriege o.ä. werden wieder einen Wiederaufbau notwendig machen.
Ich behaupte genau auf diese Situation ist oder will sich keiner vorbereiten. Diesem Szenario ist meiner Meinung aber nur einen Ersatz der Wirtschaftssysteme zu entsprechen, in dem die treibende Kraft, Geld verdienen zu wollen, durch andere Motivationen ersetzt wird. Welche das sein können, zeigt die Fernsehserie Star Trek The next Generation mMn sehr gut. Hier ergibt sich die Motivation nach Wissen zu streben, welches dem Wesen des Menschen ja nun nicht fern liegt.
 
@dman80

Und bestimmt nicht direkt beim Hersteller beschäftigt, sondern bei einer seiner ausgegliederten Unternehmen, die zu nichts anderem gebraucht werden, um die Löhne niedrig zu halten und den Kündigungsschutz zu unterlaufen. Stimmts?
wenns mal ein unternehmen dieses herstellers wäre, ist leider nur ein dirnstleister der für das unternehmen arbeitet
 
@TE

Ich bin selber Selbständig im Wachgewerbe und habe 6 Mitarbeiter.

Rede hier nicht um den heissen Brei herum und sage was er da machen muss!

Ich denke,er sucht nur einen Weg um wieder aus dem Arbeitsverhältnis heraus zu kommen.

Sind Ihm vielleicht die 12 Std. Arbeitszeit,was normal ist im Wachschutz zu lange?

Ist es Ihm zu Langweilig?

Darf er vielleicht keinen Laptop auf Arbeit mitnehmen?

Ich weis wie dieses Gewerbe funktioniert.
Ergänzung ()

Cougar-One schrieb:
Ich kann dir sagen, dass bei dem Bruf Wachmann die Tätigkeit Wachen (auf etwas aufpassen) schon fast recht wenig damit zu tun hat. Einer der Mitarbeiter, den ich auch kenne, muss jeden Tag 12 Std. in einer Sparkassenzentrale arbeiten und die ganzen Münzen mit hilfe von Maschinen zählen, er sagt auch selber es sei Knochenjob. Eine andere Mitarbeiterin muss z.B. in einer Tankstelle an der Kasse arbeiten und das auch mal eben für mindestens 12 std. am Tag und das 5 Tage die Woche.

Das sind jetzt nur 2 Beispiele von vielen, aber Wachmann ist echt nicht der Beruf, den man sich darunter vorstellt.

Im Wachschutz sind 12 Stunden Arbeitszeit die Regel,weil es in dem Gewerbe kein 3 Schichtsystem gibt!

Wenn ich dann das gejammere lese,von wegen 12 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche...

Da kommt mir die Galle hoch.

Ich arbeite im Monat zwischen 240-260 Stunden,das ist normal,und?

Und das Kassierer bzw. Kassiererinnen an Tankstellen von pivaten Sicherheitsunternehmen gestellt werden,ist keine Seltenheit.
Ergänzung ()

098529812 schrieb:
Falls es noch nicht bekannt ist, für den Wachmann gibt es seit 1.7. Mindestlohn der höher ist, als Zeitarbeiter.

Den Mindestlohn gibt es seit 01.06.2011.
Ergänzung ()

spacepilot11 schrieb:
Aber nicht für alle Bereiche im Sicherheitsdienst.

Revierfahrer fallen da nicht drunter, da können die Unternehmen den Verdienst selber festlegen, man muss allerdings sagen, das sich da die meisten an den Mindestlohn anpassen.

Totaler Irsinn.

Der Mindestlohn zählt für alle Bereiche im Wachschutz!
 
Zuletzt bearbeitet:
41076 schrieb:
Im Wachschutz sind 12 Stunden Arbeitszeit die Regel,weil es in dem Gewerbe kein 3 Schichtsystem gibt!

Wenn ich dann das gejammere lese,von wegen 12 Stunden am Tag und das 5 Tage die Woche...

Ist in Ordnung, solange es einen kurzfristigen Freizeitausgleich gibt (Stichwort gesetzliche Regelungen).

Das man als selbständiger Unternehmer 240-260 Stunden im Monat arbeitet ist in der Tat normal, als Angestellter bzw. Arbeiter jedoch nicht.
 
thomas.calloran schrieb:
Ist in Ordnung, solange es einen kurzfristigen Freizeitausgleich gibt (Stichwort gesetzliche Regelungen).

Das man als selbständiger Unternehmer 240-260 Stunden im Monat arbeitet ist in der Tat normal, als Angestellter bzw. Arbeiter jedoch nicht.

Auch als Angestellter im Wachschutz arbeitet man zwischen 200-220 Stunden.

Bei 200 Stunden wären das reichlich 16 Arbeitstage im Monat,demzufolge 15 Tage frei,bei 31 Kalendertagen.

Im Wachschutz kann man nicht von 160 bzw. 176 Stunden ausgehen.
 
@41076:

Also ich hab gestern Abend mal mit ihn geredet und herausgefunden, dass er es nicht unbedingt schwer hat, weil er darf nen Laptop mitnehmen und auch Telefonieren und fast tun und lassen was er will.

Das Problem bei ihn ist, er muss in einer Handwerkskammer-Bildungszentrum aufpassen, dass alles in Ordnung ist und muss immer als letzter das Gebäude verlassen. Da aber immer noch Studenten und Lehrer nach dienstschluss in ihren Büros oder in den Aulas sitzen, muss er so lange warten bis alle raus sind und dann das ganze Gebäude auf Ordnung und Sorgfalt prüfen, und dadurch kam es bis jetzt immer vor dass er bis zu 3 Stunden länger bleiben musste. Die überstunden kriegt er zwar bezahlt, jedoch kommt er mit so langen Arbeitszeiten einfach nicht klar.

PS: Sagt jetzt nicht was für ein Weichei oder so, ist nunmal so, dass einige mehr und andere nur in der Lage sind etwas weniger zu arbeiten.
 
also ich würde einfach weiterarbeiten und mir parallel etwas neues Suchen.
 
Cougar-One schrieb:
PS: Sagt jetzt nicht was für ein Weichei oder so, ist nunmal so, dass einige mehr und andere nur in der Lage sind etwas weniger zu arbeiten.
Das hat auch nichts mit Weichei oder so zutun. ;)

Ein Mensch kann nur eine bestimmte Zeit sich wirklich konzentrieren und effektiv arbeiten und die Zeit ist auch noch bei jedem unterschiedlich.

Gerade solche Jobs im Security-Bereich sind dabei noch sehr nervenaufreibend und anstrengend, ohne dass man das denkt. ;)
 
@florian.: Genau das hab ich ihn gestern auch vorgeschlagen :D. Da er die nächsten Tag ehh erst Spätdienst hat kann er morgens bis Mittags immer noch nebenbei was suchen. Und da er eh nur 2 Werktage Kündingsfrist hat, sollte es auch kein Problem sein aus dem Arbeitsverhältnis schnell wieder raus zu kommen.

PS: Kurze Frage nebenbei, wenn er jetzt sagen wir mal morgen kündigen würde, dann müsste der AG trotzdem die 3 Tage die er da nur gearbeitet hat, trotzdem auszahlen oder?
 
Wenn er sich ein wenig mit dem Bereich "Wachschutz" beschäftigt hätte,dann wüsste wie so im Allgemeinen gearbeitet wird!

Hat er denn vorher schon mal Im Wachschutz gearbeitet?

Und ganz ehrlich?

Für mich ist das gejammer!

Er kann einen Laptop benutzen,hat vermutlich auch die möglichkeit sich was zu Essen und Kaffee zu machen,was will er denn mehr?

Und von "Arbeit" kann man im Wachschutz wohl nicht reden, er ist "DA" und hat keine Körperliche schwere Arbeit.

Das er als Wachschutz den Verschluss macht,ist ja wohl klar!

Dann sollte er mit seinem Arbeitgeber klären,bzw wurde das Vertraglich festgehalten wieviel Stunden er arbeiten muss und was mit der Zusatzzeit wird!?
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Vertrag steht nix von Arbeitsstunden (nach meinem Wissen), aber er musste ein Erklärung unterschreiben ob er einverstanden ist, dass gelegentlich mal Überstunden dazu kommen.
 
Cougar-One schrieb:
Im Vertrag steht nix von Arbeitsstunden (nach meinem Wissen), aber er musste ein Erklärung unterschreiben ob er einverstanden ist, dass gelegentlich mal Überstunden dazu kommen.

Das muss er aber wissen!

Sonst arbeitet er auch 300 Std. was von der Zeit her machbar wäre....
 
Ja, er hat halt nicht damit gerechnet, dass so oft Überstunden dazu kommen :D. Egal ich denke mal er wird jetzt erstmal da bleiben bis er was neues gefunden hat und dann erst kündigen.
 
Ich habe selbst ein schwieriges Objekt zu Bewachen,eine ehemalige BW Kaserne ca. 30 Hektar eingezäuntes Gelände.

Auch die Winter sind hier ziemlich hart.

Es müssen pro Dienstzeit 8 Kontrollgänge erfolgen a 2,7 km.

Egal bei welchen Wetter,zu Fuss....

Und es hat hier noch keiner aufgegeben....
 
gibt es im Wachschutz keine gesetzliche 10 Stunden grenze?

also wenn ich mehr als 10 Stunden Stemple, dann bekomme ich vom AG einen auf den Deckel. (industrie)
 
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