News Asus stellt USB-Soundkarte Xonar U3 vor

Lossless schrieb:
Braucht sowas einer von euch ?

Ich persönlich? Nö!

Generell stellt sich tatsächlich die Sinnfrage von USB Soundkarten, passablen On-Board Sound hat nun heutzutage wirklich jedes Gerät, und mit EAX5.0 lockt man seit Windows 7 auf grund praktisch (leider) nicht mehr vorhandener Unterstützung kaum noch wen hinterm Ofen vor.

Nur beim KH Ausgang versagen die meisten kläglich... Das ganze steht und fällt m.E. daher mit der Qualität des Kopfhörer Verstärkers (der ja auch explizit erwähnt wird). Asus hat sich ja (wie auch Auzentech) zuletzt darauf spezialisiert hier höherwertigere Kost anzubieten.
Wenn man dann damit (aber auch nur dann) mit guten Kopfhörern wirklich ordentlich Musik hören und gleichzeitig diese auch als Headset benutzen kann, könnte es ein sinnvoller audiophiler Reisebegleiter werden. 150 Ohm sind da aber vielleicht schon zu niedrig angesetzt sind 300, oder gar 600 wären besser und eine deutliche Ansage, allerdings läßt sich das mit den 5V Versorgung nur mit ein paar Klimmzügen wie OpAmp-Cascading realisieren.

Ich persönlich würde auf jedem Fall dem Focusrite VRM oder Audiotrak Dr. DAC nano den Vorzug geben.
 
Also an heuten Laptops höre ich keine vernünftige Soundqualität.

Wenn ich per Sennheiser PC150 an meinem Desktop, der bloß mit einer Audigy SE ausgestattet ist, und dann auf einen Laptop (aktuelle Acer Aspire-Serie, aktuelle HP ProBook-Serie, Dell Studio 15) umsteige, läufts mir schon kalt den Rücken runter. :D

Eine vernünftige externe Lösung unter 100€ wäre für mich sehr interessant.
 
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kgrosser schrieb:
Generell stellt sich tatsächlich die Sinnfrage von USB Soundkarten, passablen On-Board Sound hat nun heutzutage wirklich jedes Gerät, und mit EAX5.0 lockt man seit Windows 7 auf grund praktisch (leider) nicht mehr vorhandener Unterstützung kaum noch wen hinterm Ofen vor.

Ich hab auch immer noch keinen gescheiten Sound am Notebook gefunden, da ändert auch meine Anlage nichts dran. Da brechen die Höhen und Bässe ein, ohne dass man da noch was regeln kann. Jede SoundBlaster16 liefert dir besseres Material für die Anlage, als diese ganzen pseudo HD-Audio Onbard Dinger.

Leider kann man die USB Dinger nicht mal wo im Laden testen.. suche auch noch was, um wenigstens ein bisschen Qualität unterwegs zu bekommen.
 
Für mich ist das Ding vollkommen nutzlos. Wer gescheiten Klang haben will, lässt es lieber über Passthrough nen Verstärker übernehmen, der vernünftige Lautsprecher befeuert bzw. einen anständigen Kopfhörerverstärker mit sich bringt.

Am Laptop schleppe ich eigentlich selten noch Kopfhörer mit herum. Wenn überhaupt hab ich noch In-Ears dabei, aber da mag ich mal bezweifeln das aus denen guter Klang heraus zu hohlen ist.
Desweiteren hat nicht jeder Laptop nur die onboard Soundkarte. Denke da bei meinem Dell Studio 17 an die integriete x-fi
 
Audio am PC ist sowieso ein Steifkindtehma
glaube kaum, das das Ding einen Sound bietet, der ein "Upgrade" vom Notebooksound rechtfertigt. Wenn dann sollte das schon ordentlich klingen.

Wobei ich sagen muss dass mir heute eine normale kleine X-Fi schon ausreicht, da ich kaum noch Musik am Rechner höre. Aber es ist echt erschreckend, dass selbst auf teuren Mainboards noch immer Realtek-Klangvergewaltiger verbaut werden. Denn das die einfach nur mies sind hören selbst antiaudiophile.

mfg
 
Ach komm... Realteks können seit der HD Serie durchaus was. Leider sparen die Boardhersteller aber alles kaputt... aber zum Glück nicht immer. Auf meinem Gibayte 790FXT UD5P klint der 889a eigentlich recht gut. Da merk ich wenig Unterschied zur Prelude. Ok, der limitierende Faktor ist der AKG K530, aber der ist ja auch nicht so schlecht...
 
Ein DJ der eine externe Soundkarte benutzt ist mir bisher auch noch nicht untergekommen ;-).

Das kommt darauf an wie man mixt.
Will man das Mischen der mp3s der Software überlassen erfordert es keine externe SK, da stöpselt man einfach nen Midi-Kontroller an USB zur Steuerung der Software und AudioAusgabe via Cinch/klinke und gut is..
Will man aber mp3s mittels Platten/CDspieler steuern (Timecode), kommt man um eine externe SK mit niedrigen Latenzen und Asiotreibern nicht rum, zB sowas wie Rane SL1/2/3 oder Native Instruments AudioDJ 2/4/8. Oder man legt sich einen hybriden Mixer zu wo die SK integriert ist.
 
exiter88, du musst hier aber schon unterscheiden zwischen Digitalwandlern, DACs (Digital-Analog-Wandlern) und Amps:

Bei deiner Konfiguration sieht die Kette folgendermaßen aus:
  1. Digitalwandler = PC interne Soundkarte
  2. DAC = Verstärker
  3. AMP = Verstärker
Die Konfi hört sich ja ganz passabel an, sofern der Verstärker was hermacht und sich nicht zum Ziel setzt ins HiFi-Geschäft einzusteigen.
Ein gewöhnlicher 5.1 Verstärker wird allerdings um 400€ mit Sicherheit keine auf ihr Anwendungsgebiet spezialisierte Soundkarte ersetzen können. Auch wenn sie nur 90€ kostet.
Zudem ist es verdammt wichtig ein Jitter-freies Signal über das Coax zu übertragen: Das heißt erstmal die interne Soundkarte vergessen (die ist gelinde gesagt Schrott) und gescheite Coaxkabel kaufen. Empfehlenswert für die Soundkarte ist zB die "Teralink X2"

Es geht hier nicht um Signalverluste - die Signalübetragung geschieht ja digital - sondern um Einhaltung der Timings.


Am günstigsten gibts Soundqualität also aus dem Kopfhörer: Da entfällt die Digitalübetragung und gute Amps und PreAmps befinden sich in leistbaren Regionen. Vom Meterpreis eines ordentlichen Coaxkabels ganz zu schweigen :/

Schau einfach mal Hier vorbei


Neben mir steht ein günstiger Onkyo SR508 und die Musiland: Mit nem guten Kopfhörer (hier: K701) liegen zwischen den beiden wahre Klangwelten. -> ich pflege hier nicht zu übertreiben: den Unterschied hört wirklich jedermann; ganz ohne Konzentration.

Oftmals wird einfach der Fehler gemacht in sein Soundsystem mehr als in die dahinter stehende Technik zu investieren.
Ergänzung ()

Jesterfox, am AKG liegts sicher nicht ;)
Ergänzung ()

Pitschpatsch, beim DJing ist mehr der Rhythm das wichtige, als die generelle Soundqualität.


DJ-Kopfhörer sind nicht umsonst äußerst dynamisch abgestimmt, ein gutes (lineares) Klangbild kann man bei geschlossenen Kopfhörern lange suchen...
 
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