News Auch noch Zen 7?: AMD will AM5 bis mindestens 2029 mit neuen CPUs versorgen

stefan92x schrieb:
Zen 5 gibt es im Notebook aktuell in FP8, FP11 und FL1... vor allem letzterer erzielt auch keine Stückzahlen...
Im Desktop gibt es Zen 5 in WRX90, TRX50 und AM5.

Was soll eine 4. Plattform? Es wird sehr spannend sein wie AMD hier weitermacht.
stefan92x schrieb:
Es stimmt natürlich, dass AMD noch nie nur den IOD aktualisiert hat, aber das heißt ja nicht, dass das nicht passieren wird.
Was soll es bringen nur den cIOD zu aktualieseren?
Im übrigen hat AMD den cIOD bisher immer für 2 Generationen verwendet. Das wäre schon ein großer Sprung auf in zwei Generationen ein IOD.
stefan92x schrieb:
Vor allem wenn das Timing der DDR6-Einführung nicht zum Timing der Zen-Generationen passen sollte.
Da gibt es ein einfaches Rezept. Gas geben. Mit kleinerem Abstand zwischen den Releases ist das Timing viel einfacher.

Bei dem Schlafwagentempo das AMD zur Zeit vorlegt, stellt sich die Frage wie viel überhaupt noch von AMD im Client-CPU Markt übrig ist, sobald DDR6 verfügbar wird.

stefan92x schrieb:
Klar ist aber auch, dass so ein Vorgehen die Einführung eines AM6 erschwert, weil der absolute Systemseller in Form einer richtig neuen CPU-Generation fehlen würde.
Es ist noch viel schlimmer. Selbst mit einer neuen CPU-Generation fällt es heute sehr schwer eine neue Plattform einzuführen. Das haben doch AM5 und Ryzen 7000 eindrucksvoll demonstriert. Selbst als der 7800X3D drausen war, hat noch eine Weile gedauert bis bei den Neukäufen AM5 an AM4 vorbeigezogen ist.

Die hohen Preise für Boards und DDR5 SDRAM hängen AM5 noch bis heute nach.

stefan92x schrieb:
Womit eigentlich klar ist, dass es halt wirklich unterschiedliche "Chipsätze" braucht. Für viele Anwender reicht der Promontory 21 noch lange aus, aber für die nächsten X-Boards wäre ein neuer mit PCIe 5.0, mehr Support für USB4 etc halt wirklich angebracht.
Während die einen über die Beschränkungen von AM5 jammern, wollen andere AM5 überspringen.

Dabei hängen sind die Lanes die der "Chipsatz" bereitstellt bei X350, X450, B350 und B450 nur PCIe 2.0.

Es sind nicht nur die Chipsätze sondern auch die Features. Die Bifurcation der Lanes bei AM5 ist auch ein Problem. 8 Lanes PCIe 5.0 reichen vollkommen aus wenn man eine PCIe Grafikkarte verwendet die PCIe 4.0 und 5.0 unterstützt. Also eine 8 + 8 Konfiguration oder 8 + 4 + 4 Konfiguration ist ohne relevante Einbußen bei der Grafikkarte fürs Gaming möglich. Das bieten aber nur sehr teure Boards an.

Schon beim Start von AM5, gab es eine groteske Diskrepanz zwischen Preis und tatsächlich nutzbaren Lanes bei den teuersten (> 400 Euro) AM5 Boards. Für diese Boards war es unangemessen 2 Promontory 21 im Daisy Chain zu verbauen.

Der Witz an AM5 ist, an der einzigen Stelle an der PCIe 5.0 wirklich Sinn ergibt, wird nur PCIe 4.0 verwendet. Also ist eine neuer Chipsatz erforderlich der mit PCIe 5.0 angebunden wird und Downstream mehr Lanes als der Promontory 21 bietet. Es gibt keinen Grund Promontory 21 zu ersetzen, man könnte den Promontory 21 nach wie vor im Daisy Chain anhängen und weite Teile des Angebots kann man mit dem Promontory 21 andecken.

Wenn AMD nichts tun, wird es direkt natürlich die wenigsten Käufer betreffen. Aber dann wird AM5 gemeinhin als veraltet gebrandmarkt und das könnte viele von AMD wegtreiben.
Ergänzung ()

modena.ch schrieb:
AMD confirms its long-term commitment for the AM5 platform with drop-in upgrade support and new architectures planned through 2029, delivering substained value and confidence for gamers to invest and upgrade.
Ich war so frei die zweite entscheidende Aussage ebenfalls hervorzuheben.

Dieser Satz steht im Kontext das das Video zuerst 10 Jahre AM4 feiert und dann sagt genau dieselbe lange Lebensdauer wollen wir auch mit AM5 machen.

Als AM5 mit der Ablöung von AM4 begonnen hat, war der DDR5 Standard mehr als 2 Jahre draußen. Deshalb kam Ryzen 7000 mit AM5.

Wir wissen noch gar nicht wann DDR6 kommt. Es gibt eine vage Andeutung von SK Hynix die DDR6 in den Zeitrahmen 2029 bis 2031 einordnet.

Also würde ich Mal dieses Commiment von AMD so verstehen, dass DDR6 bis 2029 kein Thema für AMD ist.
Ergänzung ()

ThirdLife schrieb:
Bis 2029 kann halt auch heissen bis 1.1.2029 🤣
Es heißt "through 2029"

Das witzige ist, diese ganze Debatte mit dieser Wortklauberei haben wir schon Mal über Zen 6 geführt.
ThirdLife schrieb:
Eben darum bin ich hier vorsichtig.
Es gibt keinen Grund vorsichtig zu sein, weil AMD am meisten von allen von einer langen Laufzeit der Plattform profitiert.

AMD macht sich selbst einen Gefallen und dieses Commitment ist reines Marketing dies das als Gefallen an die Kunden zu verkaufen.
 
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mae schrieb:
Ja, einen DDR5-AM5-IOD fuer Zen6/Zen7 und einen DDR6-AM6-IOD, der ebenfalls mit Zen6/Zen7 kann (aber vermutlich nur mit Zen7 verkauft wird), das waere eine kostspielige (mehr Entwicklungskosten), aber RAM-Unsicherheiten abfedernde Variante. Aber dann will man den AM6-IOD wohl auch noch mit Zen8 verwenden, um die Kosten auf hoehere Stueckzahlen zu verteilen.
Welche Unsicherheiten mit dem DRAM sollte es geben? AMD ist AFAIU in den Komitees vertreten und selbst wenn nicht hat AMD als JEDEC Mitglied vollen Einblick in die Planungen.

Das mit demselben IOD für Zen 7 und Zen 8 ist auch nicht ganz ohne, es hat Auswirkungen auf die CCDs und welche Version des IF sie unterstützen.
mae schrieb:
Oder sie machen die Speichercontroller zu einem separaten chiplet, das sie dann fuer die ganze AM6-Lebensdauer verwenden koennen, auch wenn das IOD wegen neuer I/O-Standards oder Aenderungen im Interface zu den CCDs geaendert werden muss.
Man kann sich immer sehr viel vorstellen. Der IOD enthält nicht nur die IO sondern auch die Schaltkreise die die IO mit den Chiplets verbinden. Das schränkt was tatsächlich sinnvoll ist ein.

Aber der eigentliche Punkt ist, DDR6 wird erst in einigen Jahren verfügbar sein.
mae schrieb:
Ist AMD nicht so wichtig, die wollen ja CPUs verkaufen und nicht AM6. Was aber bei der Strategie nicht geht, ist der Schmaeh, den Intel bei Socket 1700 gemacht hat: Gute Benchmarketing-Ergebnisse mit DDR5, auch wenn dann die meisten Systeme mit Socket-1700-CPUs am Anfang aufgrund der Preise (und jetzt wieder) mit DDR4 ausgestattet wurden.
Intel konnte das machen, weil Intel nicht für eine lange Lebensdauer der Plattform geplant hat. Die nächste wirklich neue Generation bekam neue Boards und somit konnte Intel bei diesen CPUs den DDR4 memory Controller rausschmeißen.

Wenn AMD bei Ryzen 7000 dasselbe gemacht hätte müssten auch Ryzen 9000 und die Ryzen mit Zen 6 und mit Zen 7 den DDR4 Memory Controller mitbringen. Oder AMD hätte von Anfang an sagen müssen die neuen AM5 Boards mit DDR4 werden keine neuen CPUs bekommen. Wer hätte die dann gekauft?

AMD hätte natürlich Ryzen 7000 für AM5 und AM4 anbieten können. Abgesehen von der Technik, wer hätte AM5 Boards gekauft? AM5 wäre weitgehend ignoriert worden und Zen 5 hätte eine erheblich schlechtere Basis gehabt. AMD hätte zwar mehr Ryzen 7000 verkauft, aber das Problem zu Zen 5 verschoben.
mae schrieb:
Ist halt die Frage, ob die Nachfrage nach mehr I/O gross genug ist, um die Entwicklung so eines Chipsatzes zu bezahlen. Hmm, wieder einmal einen IOD als Chipsatz verwenden wie beim X570?
Die Frage ist doch eher, kann es sich AMD leisten Intel bei der Plattform davon ziehen zu lassen?

Den IOD als Chipsatz zu verwenden war eine Notlösung. Sie wurde gemacht weil ASMedia nicht liefern konnte, nicht weil es billiger gewesen wäre.
 
ETI1120 schrieb:
Welche Unsicherheiten mit dem DRAM sollte es geben?

Preis. Wann ist der Preis von DDR6 so nahe an dem von DDR5 dran, dass es kein Verkaufshandicap fuer AM6-CPUs ist. Und auch wenn AMD mit den RAM-Herstellern redet, zu dem Zeitpunkt, an dem sich AMD fuer DDR5 oder DDR6 bei Zen7 entscheiden muss, wissen die RAM-Hersteller selbst nicht, wie dann die Marktlage sein wird. Haengt ja nicht nur von ihrem Angebot ab.

Das mit demselben IOD für Zen 7 und Zen 8 ist auch nicht ganz ohne, es hat Auswirkungen auf die CCDs und welche Version des IF sie unterstützen.

Klar, hat auch Nachteile. Aber in dem Bereich sind sie relativ frei, sich zu entscheiden.


Wenn AMD bei Ryzen 7000 dasselbe gemacht hätte müssten auch Ryzen 9000 und die Ryzen mit Zen 6 und mit Zen 7 den DDR4 Memory Controller mitbringen. Oder AMD hätte von Anfang an sagen müssen die neuen AM5 Boards mit DDR4 werden keine neuen CPUs bekommen. Wer hätte die dann gekauft?

Wer kauft Intel, die dieselbe Perspektive haben? Genug. Also wuerde das bei AMD auch so laufen. Wobei, da sie den selben IOD fuer Ryzen 9xxx einsetzen, haetten auch die Ryzen 9xxx DDR4-AM5-Boards unterstuetzt. Es ist eher die Frage, kosten die zusaetzlichen DDR4-Controller mehr als der schwierigere Marktstart fuer Ryzen 7000 (und bei der heutigen Situation waeren DDR4-AM5-Boards auf einmal wieder sehr gefragt, aber das war ja unabsehbar).

AMD hätte natürlich Ryzen 7000 für AM5 und AM4 anbieten können. Abgesehen von der Technik, wer hätte AM5 Boards gekauft?

Ab dem Zeitpunkt, als DDR5 preislich konkurrenzfaehig war, jeder. AM5 waere am Anfang eine High-End-Platform gewesen, aber das war es auch so. Da wurde den Leuten geraten, wegen der DDR5-Preise zu Socket 1700 zu greifen, wie heute wieder.

AMD hätte zwar mehr Ryzen 7000 verkauft, aber das Problem zu Zen 5 verschoben.

Als Zen5 herauskam, war DDR5 schon preislich konkurrenzfaehig.

Den IOD als Chipsatz zu verwenden war eine Notlösung. Sie wurde gemacht weil ASMedia nicht liefern konnte, nicht weil es billiger gewesen wäre.

Mein Punkt ist der: Einen eigenen High-End Chipsatz zu entwickeln, kostet viel, und diese Kosten verteilen sich auf wenige Kaeufer. Beim IOD ist die Enwicklung schon bezahlt (naja, noch ein bisschen Firmware fuer den Einsatz auf den Boards, aber das sollte ueberschaubar sein), und deshalb ist das angesichts der Groesse dieses Marktes die insgesamt billigere Loesung, die AMD auch entsprechend billiger anbieten koennte.
 
Noch ergänzend dazu was @mae geschrieben hat.

Schaut euch die News an: https://www.computerbase.de/news/ma...den-sockel-am5-neue-cpus-bis-2027-plus.88346/

Wieso hat AMD anfangs nur bis 2025 den Support für AM5 versprochen und nicht direkt bis 2029?

Ob das wirklich nur mit dem verschobenen DDR6-SDRAM zusammenhängt, den Support um sagenhafte 4 Jahre zu verlängern?
Wurde Ihnen anfangs gesagt, dass DDR6 schon 2026 verfügbar sein wird?

Übrigens haben Sie zuvor von "2027+" gesprochen und nun "2029".
Das + ist also nicht mehr vorhanden.

Das heißt ja eigentlich, dass spätestens 2030 DDR6-SDRAM verfügbar sein müsste.
 
Matthiazy schrieb:
Wieso hat AMD anfangs nur bis 2025 den Support für AM5 versprochen und nicht direkt bis 2029?

Sie geben so ein Versprechen fuer den Zeitraum, den sie einigermassen einschaetzen koennen, und wo sie meinen, dass das vom Marketing her hilft. Als die 2025 gesagt haben, habe ich mir damals schon gedacht, dass das sehr vorsichtig von ihnen ist.

Übrigens haben Sie zuvor von "2027+" gesprochen und nun "2029".
Das + ist also nicht mehr vorhanden.

Das heißt ja eigentlich, dass spätestens 2030 DDR6-SDRAM verfügbar sein müsste.

Da interpretierst Du m.E. zuviel hinein. Die geben wieder nur eine vorsichtige Abschaetzung, wie lange sie da noch mindestens neue CPUs dafuer machen. Je nachdem, wann DDR6 tatsaechlich herauskommt und wann es bezahlbar wird, koennen da vielleicht auch noch das eine oder andere Jahr nach 2029 dazukommen. Umgekehrt wuerde ich auch in das "new architectures" nicht zuviel hineininterpretieren.
 
mae schrieb:
Preis. Wann ist der Preis von DDR6 so nahe an dem von DDR5 dran, dass es kein Verkaufshandicap fuer AM6-CPUs ist.
Die DDR6 Spezifikation wurde noch nicht einmal veröffentlicht. Es gibt also weder für Zen 6 und Zen 7 irgendwelche Unsicherheiten.

Es gibt allenfalls bei Zen 8 die Unsicherheit, ob die Produktion von DDR6 SDRAM schon so hoch ist, dass genügt Abfall für den Desktop übrig bleibt.

mae schrieb:
Klar, hat auch Nachteile. Aber in dem Bereich sind sie relativ frei, sich zu entscheiden.
Aber AMD wird das so entscheiden, dass AMD Vorteile hat. Nicht was sich irgendwelche Leute in den Foren ausdenken was cool wäre.

Und noch Mal es geht nicht darum ob DDR6 rechtzeitig für Zen 7 fertig wird. AMD hat doch ganz klar gesagt dass DDR6 erst ab 2030 ein Thema ist. AMD verkauft diese Aussage als Versprechen, das ist doch überraschend gutes Marketing für AMD.

Und wenn sich DDR6 weiter verschiebt, kann AMD nochmal mit größen Tönen ein Versprechen abgeben.

mae schrieb:
Wer kauft Intel, die dieselbe Perspektive haben? Genug.
Die Langlebigkeit der Plattform ist für die Masse der PC Käufer komplett ohne belang.

Die Langlebigkeit der Plattform ist für AMD und die Boardhersteller wichtig, weil es die Entwicklungskosten auf größere Stückzahlen verteilt.

Für Intel war es bisher bei den großen Stückzahlen kein Problem die Boardhersteller auch bei kurzer Laufzeit ins Boot zu holen.
mae schrieb:
Ab dem Zeitpunkt, als DDR5 preislich konkurrenzfaehig war, jeder.
Auch wieser so eine theoretische Aussage.

Wann wäre dieser Zeitpunkt gewesen? 2024? 2025?

mae schrieb:
AM5 waere am Anfang eine High-End-Platform gewesen, aber das war es auch so.
AM5 ist Mainstream. High-End richtet sich nach Leistung und Feautures und nicht nach dem Preis.
mae schrieb:
Als Zen5 herauskam, war DDR5 schon preislich konkurrenzfaehig.
Aber nur weil Ryzen 7000 ausschließlich für AM5 angeboten wurde gab es ein breites Angebot an Boards.

Und preislich konkurrenzfähig war es auch nur deshalb weil Zen 5 mit DDR5 gegen Zen 3 mit DDR4 angetreten ist.

mae schrieb:
Mein Punkt ist der: Einen eigenen High-End Chipsatz zu entwickeln, kostet viel, und diese Kosten verteilen sich auf wenige Kaeufer. Beim IOD ist die Enwicklung schon bezahlt (naja, noch ein bisschen Firmware fuer den Einsatz auf den Boards, aber das sollte ueberschaubar sein), und deshalb ist das angesichts der Groesse dieses Marktes die insgesamt billigere Loesung, die AMD auch entsprechend billiger anbieten koennte.
Und trotzdem hat AMD für AM5 ASMedia mit dem Promontory 21 beauftragt und darauf verzichtet das High End mit dem IOD von Zen 4 abzudecken. Wahrscheinlich weil es mit dem Promontory 21 erheblich billiger war.

Wo sollte das Problem nach 4 Jahren nochmals ASmedia zu beauftragen? Es gibt keinen Grund von der Idee des Daisy Chain abzuweichen.
Ergänzung ()

Matthiazy schrieb:
Wieso hat AMD anfangs nur bis 2025 den Support für AM5 versprochen und nicht direkt bis 2029?
Das Versprechen ist reines Marketing Bla Bla.

2022 hatte sich AMD bis 2025 festgelegt. Damals war noch geplant dass die DDR6 Spezifikation 2025 erscheinen soll. Also wäre eine längere Festlegung unsinnig gewesen.

2024 war schon klar, dass DDR6 länger verschoben wird. Darüber warum AMD das Versprechen nur bis 2027 verlängert hat? Gibt es Gründe im Jahr 2024 lauthals zu verkünden, dass AMD plant die Plattform erst nach 2029 zu wechseln? Es genügt doch allen zu vermitteln, dass Ryzen 9000 nicht die letzte Generation auf AM5 ist.

Matthiazy schrieb:
Ob das wirklich nur mit dem verschobenen DDR6-SDRAM zusammenhängt, den Support um sagenhafte 4 Jahre zu verlängern?
Mit was den sonst?
Matthiazy schrieb:
Wurde Ihnen anfangs gesagt, dass DDR6 schon 2026 verfügbar sein wird?
AMD wurde gar nichts gesagt.

AMD ist Mitglied der JEDEC und arbeitet in einigen Komitees mit. Joe Macri der CTO der Client and Graphics Group ist im Board of Directors der JEDEC und ist dort einer der Vice-Chaimen
Matthiazy schrieb:
Übrigens haben Sie zuvor von "2027+" gesprochen und nun "2029".
Das + ist also nicht mehr vorhanden.
Was zur Roadmap von SK Hynix passt.
Matthiazy schrieb:
Das heißt ja eigentlich, dass spätestens 2030 DDR6-SDRAM verfügbar sein müsste.
Nein, es heißt, dass für AMD im Client vor 2030 DDR6 SDRAM kein Thema ist.
Ergänzung ()

mae schrieb:
Sie geben so ein Versprechen fuer den Zeitraum, den sie einigermassen einschaetzen koennen, und wo sie meinen, dass das vom Marketing her hilft. Als die 2025 gesagt haben, habe ich mir damals schon gedacht, dass das sehr vorsichtig von ihnen ist.
Wenn man großspurige Marketing Aussagen trifft sollte man sicher sein, dass sie einem nicht auf die Füße fallen.

Wieso sollte AMD sich im Jahr 2024 bis 2029 in die Karten schauen lassen? Außerdem hätte sich AMD die Chance verbaut das "Versprechen" zu verlängern.
 
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Matthiazy schrieb:
Das heißt ja eigentlich, dass spätestens 2030 DDR6-SDRAM verfügbar sein müsste.
Hahahaha. Der war gut. :D
 
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So wie alles aussieht, glaube ich daß vor 2031/2032 kein Enthusiast DDR6 kaufen wird.
 
Wenn AM6 nicht nur eine kurzlebige Zwischenlösung werden wird, wird in dessen Lebensdauer auch noch die Einführung von PCIe6 fallen. Auch deswegen würde ich AM6 eher später als früher erwarten.
 
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ETI1120 schrieb:
Das Versprechen ist reines Marketing Bla Bla.
Aber sehr kundenfreundliches "Marketing Bla Bla". Dir mag es ja egal sein, alle zwei Jahre ein neues Board kaufen zu müssen, wenn man die CPU aufrüsten will, aber da bist du wohl eher die Ausnahme.
Irgendwas scheint dich auch daran zu stören, dass AMD für die Langlebigkeit ihrer Plattformen gelobt wird. Selbst wenn man AMD nicht mag, könnte man das zumindest tolerieren anstatt es zu zerreißen, wenn man es denn schon nicht akzeptieren kann.
Mir will daran jedenfalls nichts wirklich Kritisierenswertes einfallen.

xxx

Für AM6 könnte AMD die Strategie von Intel S.1700 kopieren, indem man der CPU einen Memcontroller verpasst, der DDR5 und DDR6 ansteuern kann. Falls die Speicherkrise dann immer noch akut ist, könnte man sein altes RAM mitnehmen.
 
ETI1120 schrieb:
Aber AMD wird das so entscheiden, dass AMD Vorteile hat.

Natuerlich. In dem Fall waere die Frage: Ist der Vorteil einer Aenderung im IF so gross, dass es sich auszahlt, einen neuen IOD zu entwickeln?

Und noch Mal es geht nicht darum ob DDR6 rechtzeitig für Zen 7 fertig wird. AMD hat doch ganz klar gesagt dass DDR6 erst ab 2030 ein Thema ist.

Also in der Meldung hier haben sie nur gesagt, dass sie fuer AM5 bis 2029 CPUs mit "neuer Architektur" herausbringen werden. Zu AM6 haben sie nichts gesagt, und zu DDR6 auch nicht. Aber klar ist es angesichts dessen, wie weit DDR6 ist, offensichtlich, dass vor 2030 da nichts im Desktop geht.

Die Langlebigkeit der Plattform ist für die Masse der PC Käufer komplett ohne belang.

Eben. Und daher waeren AM6-Boards, die DDR5 koennen, aber bei der CPU-Aufruestung eingeschraenkt sind, fuer die Masse der PC-Kaeufer ohne Belang.

Die Langlebigkeit der Plattform ist für AMD und die Boardhersteller wichtig, weil es die Entwicklungskosten auf größere Stückzahlen verteilt.

Für Intel war es bisher bei den großen Stückzahlen kein Problem die Boardhersteller auch bei kurzer Laufzeit ins Boot zu holen.

Und inzwischen hat AMD groessere Stueckzahlen, da waeren die Board-Hersteller vielleicht auch bereit, etwas kurzlebigeres wie AM6-DDR5 zu bauen. Wobei, nach allem, was ich gelesen habe, es bei Intel auch an der ausgezeichneten Unterstuetzung fuer Industriepartner liegt; da muesste AMD auch aufholen, damit die Boardpartner willig sind.

Wann wäre dieser Zeitpunkt gewesen? 2024? 2025?

Wenn ich die Preisverlaeufe von Crucial UDIMM 16GB, DDR5-5600 und Crucial UDIMM 16GB, DDR4-3200 vergleiche, kosteten zwei 16GB DDR5 DIMMs im Mai 2023 nur mehr EUR 20 mehr als zwei 16GB DDR4 DIMMs, vom RAM her war es damals schon so. Von den Boards her sehe ich z.B., dass das GIGABYTE A620M H Mitte 2023 fuer unter EUR 100 zu kaufen war. Ich wuerde also sagen, dass es ungefaehr Mitte 2023 so weit war.

AM5 ist Mainstream. High-End richtet sich nach Leistung und Feautures und nicht nach dem Preis.

Darueber kann man diskutieren. Am Anfang hatte AM5 eine hoehere Leistung und einen viel hoeheren Preis, und damals war AM4 mainstream und AM5 eben high-end. Erst als der Preis von AM5 (sowohl Board als auch DIMMs) sich dem von AM4 angenaehert hat, wurde AM5 zum Mainstream, und AM4 zum Niedrigpreissegment.

Aber nur weil Ryzen 7000 ausschließlich für AM5 angeboten wurde gab es ein breites Angebot an Boards.

Bei den RAM-Preisen ab Mai 2023 haette sich ab dann schon ein breites Angebot an Boards entwickelt. Und das geschah auch so: Am Anfang war DDR5 teuer, es wurde daher wenig AM5 verkauft, und die AM5-Boards waren daher teuer, und als DDR5 preislich konkurrenzfaehig wurde, entwickelte sich auch ein breiteres Angebot an Boards wie das GIGABYTE A620M H. Wenn AMD also einen AM4-Zen4 herausgebracht haette, und dann ab Mai 2023 den AM5-Zen4, dann haette sich die Entwicklung von AM5 zwar ein bisschen verzoegert, aber als Zen5 dann Mitte 2024 herauskam, waere es schon laengst etabliert gewesen. Die Frage ist, ob es sich fuer AMD ausgezahlt haette, die zusaetzlichen Kosten fuer AM4-Zen4-CPUs zu bezahlen. Die potentiellen Kunden haben teilweise Zen3 gekauft, und teilweise Socket 1700.

Und preislich konkurrenzfähig war es auch nur deshalb weil Zen 5 mit DDR5 gegen Zen 3 mit DDR4 angetreten ist.

Es ging um die preisliche Konkurrenzfaehigkeit von DDR5, nicht von Zen5. Aber wenn wir von Zen5 reden, das ist in erster Linie gegen Raptor Lake angetreten, sicher nicht gegen Zen3.

Und trotzdem hat AMD für AM5 ASMedia mit dem Promontory 21 beauftragt und darauf verzichtet das High End mit dem IOD von Zen 4 abzudecken. Wahrscheinlich weil es mit dem Promontory 21 erheblich billiger war.

Ich habe einen potentiellen IOD-Chipsatz [edit]nicht[/edit] als Ersatz fuer Promontory 21 in's Spiel gebracht, genausowenig wie X570 ein Ersatz fuer B450 war. So ein IOD-Chipsatz waere dazu da, um die AM5-Platform nach oben abzurunden. Das wuerde von relativ wenigen gekauft werden, und die Board-Preise waeren daher entsprechend hoch.

Wo sollte das Problem nach 4 Jahren nochmals ASmedia zu beauftragen? Es gibt keinen Grund von der Idee des Daisy Chain abzuweichen.

Die Nachfrage nach einem Chipset mit PCIe5.0-Anbindung ist gering, und die Entwicklungskosten muesste man daher auf relativ wenige Kaeufer aufteilen, was die Chips teuer und die Boards noch teurer machen wuerde. Das IOD ist schon entwickelt.

2022 hatte sich AMD bis 2025 festgelegt. Damals war noch geplant dass die DDR6 Spezifikation 2025 erscheinen soll. Also wäre eine längere Festlegung unsinnig gewesen.

2024 war schon klar, dass DDR6 länger verschoben wird. Darüber warum AMD das Versprechen nur bis 2027 verlängert hat? Gibt es Gründe im Jahr 2024 lauthals zu verkünden, dass AMD plant die Plattform erst nach 2029 zu wechseln?

Dass mehr Leute, die auf die Platformlebensdauer schauen, einen Grund haben, zu AM5 zu greifen. Offenbar schaetzen sie das fuer wenig kaufentscheidend ein, deswegen machen sie die Versprechen nur drei Jahre im Voraus (eher als Resultat einer schon getroffenen Entscheidung, als als Absichtserklaerung), kaum laenger als die Erwartung bei Intel ist.

Es genügt doch allen zu vermitteln, dass Ryzen 9000 nicht die letzte Generation auf AM5 ist.

Das kommt auf den Kaeufer an. Fuer den Kaeufer, der jetzt kauft, und vorhat, 2029 oder frueher aufzuruesten, reicht das. Fuer den, der eine Aufruestung nach 5 Jahren plant, waere ein Versprechen bis 2031 vielleicht kaufentscheidend. Aber CPU-Aufruester mit diesem Zeithorizont sind wohl zu wenige, als dass sie sich deswegen so ein Versprechen ans Bein binden wollen.

P.S.: Wenn diese Versprechen tatsaechlich die Folge von Entscheidungen sind, dann kann man spekulieren, welche Entscheidungen das sind: 2022 (Versprechen fuer 2025) die Entscheidung, dass Ryzen 9000 AM5 bedienen wird; 2024 (Versprechen fuer 2027) die Entscheidung, dass der Ryzen mit Zen6, wie auch immer er heissen wird, AM5 unterstuetzen wird; und jetzt vielleicht die Entscheidung, dass der Ryzen mit Zen7 AM5 unterstuetzen wird.
 
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HerrRossi schrieb:
Aber sehr kundenfreundliches "Marketing Bla Bla". Dir mag es ja egal sein, alle zwei Jahre ein neues Board kaufen zu müssen, wenn man die CPU aufrüsten will, aber da bist du wohl eher die Ausnahme.
Mein Computer ist 6 Jahre alt.
 
mae schrieb:
Eben. Und daher waeren AM6-Boards, die DDR5 koennen, aber bei der CPU-Aufruestung eingeschraenkt sind, fuer die Masse der PC-Kaeufer ohne Belang.
Und damit sind für die Masse der Käufer AM6 Boards mit DDR6 ohne jeden Belang.

Und glaubst Du die Boardhersteller werfen Mal so einfach die doppelte Anzahl von SKUs Auf den Markt?

mae schrieb:
Und inzwischen hat AMD groessere Stueckzahlen, da waeren die Board-Hersteller vielleicht auch bereit, etwas kurzlebigeres wie AM6-DDR5 zu bauen.
Und was wäre der Vorteil für AMD?

mae schrieb:
Ich habe einen potentiellen IOD-Chipsatz [edit]nicht[/edit] als Ersatz fuer Promontory 21 in's Spiel gebracht,
Deine Behauptung war die Kosten für einen Chipsatz wären zu hoch. Wenn dem so wäre, wäre es auch 2022 der Fall gewesen.

Es gab für AMD 2022 keinen Grund den IOD als Chipsatz zu missbrauchen, warum sollte es 2026 einen Grund dafür geben? Wieso sollte es zu teuer sein Promontory 21 mit einer ein bisschen aufgebohrten Variante zu ergänzen?

mae schrieb:
Bei den RAM-Preisen ab Mai 2023 haette sich ab dann schon ein breites Angebot an Boards entwickelt.
Die vielen Boards wurden angeboten, weil AMD Ryzen 7000 ausschließlich auf AM5 herausgebracht hat.

mae schrieb:
Die Nachfrage nach einem Chipset mit PCIe5.0-Anbindung ist gering, und die Entwicklungskosten muesste man daher auf relativ wenige Kaeufer aufteilen, was die Chips teuer und die Boards noch teurer machen wuerde.
Es ist eine Annahme von Dir, dass es billiger für AMD wäre den IOD als "Chipsatz" zu verwenden. So wie es AMD damals bei X570 als "Chipsatz" gemacht hat. Aber damals waren die Kosten nicht der Grund, ASMedia konnte nicht liefern.

Fakt ist, AMD hat bei AM5 wieder ASMedia mit einem Chipsatz beauftragt.

Wohl kaum weil es für AMD teurer war.
 
ETI1120 schrieb:
Mein Computer ist 6 Jahre alt.
Meiner noch älter.
Wann hast du vor einen neuen zu holen?

Scheint wohl so zu sein:

Zen 6 und Zen 7 -> AM5 -> DDR5 Speicher
Nova Lake, Titan Lake, Razer Lake -> LGA 1954 -> DDR5 Speicher

DDR6 wird wohl erst 2030 für Consumer erscheinen.

Als Gamer und jemand der einen zukunftssicheren PC möchte, stelle ich mir nun die Frage ob ich nun Nova Lake oder Zen 6 kaufe.
 
Matthiazy schrieb:
Meiner noch älter.
Wann hast du vor einen neuen zu holen?

Ich habe mich letzten Herbst zu Panikkaeufen von DRAM und SSDs hinreißen lassen.

Aber da ging ich noch davon aus Zen 6 kommt im Sommer in den Desktop. Und ich wollte mir die Möglichkeit offen halten zuzuschlagen.

Mit dem Board habe ich gewartet weil ich mit dem was es bei AM5 gibt, nicht begeistert bin.

Matthiazy schrieb:
Scheint wohl so zu sein:

Zen 6 und Zen 7 -> AM5 -> DDR5 Speicher
Nova Lake, Titan Lake, Razer Lake -> LGA 1954 -> DDR5 Speicher

DDR6 wird wohl erst 2030 für Consumer erscheinen.
Die entscheidenden Fragen sind wann ist der Preisaufschlag erträglich und wann stehen die Timing die Du haben willst bereit.

Als AM5 herausgekommen ist waren alle wegen der teuren Boards und des teuren Speichers angepisst.

Die lauteste Forderung war Ryzen 7000 auch für AM4 zu bringen.

Dass viele davon reden AM5 zu überspringen ist IMO eine Folge des damaligen Lauches, der viele verärgert hat.

[/QUOTE]

Matthiazy schrieb:
Als Gamer und jemand der einen zukunftssicheren PC möchte, stelle ich mir nun die Frage ob ich nun Nova Lake oder Zen 6 kaufe.
Du jagst einer Illusion nach.

Alleine Du entscheidest, wann Du eine neue Kiste haben willst. Auch wann Du Deine neue Kiste wieder ersetzen willst. Also wenn die Zukunft abgelaufen ist.

Wenn Du mit Deiner alten Kiste so lange ausgekommen bist, gibt es eigentlich keinen Grund warum es bei der neuen anders sein Sollte. Eigentlich bedeutet, wenn sich Deine Ansprüche ändern oder Du Software mit anderen Anforderungen verwendest ...

Wenn Du einer der Bastler Typen bist hättest Du eine Kiste mit Zen 5 nehmen können, und falls erforderlich in ein paar Jahren auch Mal die CPU ersetzen können. Wenn Du die ausgebaute CPU weiterverkaufen würdest kaeme sogar ein bisschen was rein.

Wenn Du nur einmal eine Kiste zusammen steckst oder einen komplett PC kaufst ist es noch einfacher. Kiste entsprechend deines Budgets kaufen bzw. zusammenstecken und gut ist.

Ich wage keine Prognose wie der PC Markt im Jahr 2030 aussieht und ob es überhaupt noch einen Nennenswerten DIY Markt gibt. Dass alles so weitergeht und nur neue CPUs und Plattformen kommen ist nur eine Möglichkeit. Es gibt aktuell sehr viele Bestrebungen den PC Desktop so wie wir in kennen zu killen.

Selbst dass DDR6 gar nicht mehr kommt, ist so wie ich es überblicke nicht unmöglich.
Ergänzung ()

ThirdLife schrieb:
@ETI1120 ALT ! Der Teufel ! 😨
Und trotzdem habe ich damals viel zu viel ausgeben. Ich ließ mich eben vom Zen 2 Fieber hinreißen.

Eigentlich wollte ich nur Board und CPU ersetzen und als ich wieder zu mir kam hatte ich alles ersetzt und meinen PC wo anders aufgestellt.

Als Resultat langweilen sich meine Cores die meiste Zeit, ...

Was mich allerdings nicht davon abhält über eine neue Kiste nachzudenken, ...
 
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ETI1120 schrieb:
Die entscheidenden Fragen sind wann ist der Preisaufschlag erträglich und wann stehen die Timing die Du haben willst bereit.

Als AM5 herausgekommen ist waren alle wegen der teuren Boards und des teuren Speichers angepisst.

Die lauteste Forderung war Ryzen 7000 auch für AM4 zu bringen.

Dass viele davon reden AM5 zu überspringen ist IMO eine Folge des damaligen Lauches, der viele verärgert hat.
Das Timing sollte wenn Nova Lake und Zen 6 erscheinen ganz gut sein. Somit hat man eine neue Generation mit wohl mehr Performance als die Vorgängergenerationen. Dazu noch etwas Geduld gepaart mit einer RDNA5 oder RTX 6000 Grafikkarten. Jetzt nachdem sogar Hammer Lake auf dem Intel Sockel LGA 1954 laufen wird ist eigentlich klar, dass AM5 und LGA 1954 ziemlich zukunftssichere Sockel sind, da mindestens 3 Jahre vergehen bis ein neuer erscheint. Dazu wird die erste Generation wohl nicht den schnellsten DDR6 Ram haben.
 
ETI1120 schrieb:
Und damit sind für die Masse der Käufer AM6 Boards mit DDR6 ohne jeden Belang.

Nur bis DDR6 billig genug ist.

Und glaubst Du die Boardhersteller werfen Mal so einfach die doppelte Anzahl von SKUs Auf den Markt?

Es muessen nicht doppelt soviele sein. Jedenfalls haben die Hersteller Socket-1700-Boards mit DDR4 und welche mit DDR5 auf den Markt gebracht.

Und was wäre der Vorteil für AMD?

1) Dass sie in der Zeit, in der DDR6 noch zu teuer ist, auch schon mit AM6-Prozessoren Intel Konkurrenz machen koennten, und noch den Halo-Effekt der besseren Benchmark-Ergebnisse mit DDR6 mitnehmen koennten.

2) In #236 schreibst Du, dass die Situation am Anfang von AM5 potentielle Kunden laengerfristig veraergert hat. Falls das stimmt (was ich bezweifle), koennte die Socket-1700-aehnliche Strategie diesen Aerger vermeiden.

3) In so einer Situation wie jetzt, wo der alte RAM-Standard entweder schon vorhanden oder wieder deutlich billiger ist als der neue, koennte AMD CPUs mit dem neuen Sockel verkaufen.

Wieso sollte es zu teuer sein Promontory 21 mit einer ein bisschen aufgebohrten Variante zu ergänzen?

Ich denke nicht, dass PCIe 5.0 auf Promontory nur "ein bisschen aufgebohrt" ist, sonst gaebe es das schon, und zwar im Mainstream. Ich schaetze einmal, dafuer muss der Chipsatz in einem fortgeschritteneren Prozess gebaut werden.

Jedenfalls hat die "aufgebohrte" Variante Entwicklungskosten und Maskenkosten, und sie wird zumindest bei AM5 nur in geringen Stueckzahlen verkauft werden. Allerdings ging ich bei der Ueberlegung davon aus, dass sich diese Kosten noch bei AM5 amortisieren muessen. Es gibt aber keinen Grund, dass der Chipsatz auf AM5 beschraenkt sein sollte; man kann ihn auch fuer AM6 weiterverwenden. Im Laufe der Jahre wird dieser Chipsatz mainstream werden und dann sind die Stueckzahlen da, mit denen sich die Entwicklung amortisiert. Das Problem fuer AMD ist nur, dass diese Amortisierung in relativ ferner Zukunft ist. Vermutlich deshalb sagen sie sich bisher, dass die Leute, die mehr I/O wollen, eben zu Threadripper greifen sollen.
 
Matthiazy schrieb:
Das Timing sollte wenn Nova Lake und Zen 6 erscheinen ganz gut sein.
Wirklich?

Erwartest Du dass die RAM-Preise 2027 deutlich sinken?
Matthiazy schrieb:
Somit hat man eine neue Generation mit wohl mehr Performance als die Vorgängergenerationen.
Dafür ist die Vorgängergeneration billiger.

Matthiazy schrieb:
Dazu noch etwas Geduld gepaart mit einer RDNA5 oder RTX 6000 Grafikkarten.
Schauen wir Mal was da tatsächlich kommt. Und vor allem wann die kommen.


Matthiazy schrieb:
Jetzt nachdem sogar Hammer Lake auf dem Intel Sockel LGA 1954 laufen wird ist eigentlich klar, dass AM5 und LGA 1954 ziemlich zukunftssichere Sockel sind, da mindestens 3 Jahre vergehen bis ein neuer erscheint.
Du hast einen uralten PC. Hast Du jemals die CPU getauscht?

Nur wenn Du vorhast die CPU zu tauschen ist es relevant, ob in Zukunft noch neue CPUs für das Board kommen. Ich habe bisher immer im Abstand von 5 und mehr Jahren einen PC gekauft. Die Games die ich gespielt habe waren nie sonderlich von GPU abhängig, ...

Matthiazy schrieb:
Dazu wird die erste Generation wohl nicht den schnellsten DDR6 Ram haben.
Als Ausgleich wird sie sehr teurer sein.
 
@ETI1120 Nein, aber es lohnt sich lieber noch das halbe Jahr zu warten um zu wissen wie Nova Lake gegen Zen 6 performt. Mein PC ist nicht Windows 11 kompatibel.
 
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