News Audi-A8-Prototyp imitiert andere Autos

Audi ist nun mal der beste Autohersteller, den D aufzubieten hat. Keine Probleme mit Elektronik, keine Probleme mit Motoren. Immer die neueste Technik, die aber, im Gegensatz z.B. zu Mercedes, zuverlässig läuft. Da kann man echt nicht meckern.
 
Mit diesem Wagen hat Audi für sich die Möglickeit geschaffen ein neues Fahrwerks Set up direkt auf der Straße auszuprobieren ohne dafür gleich ein neuen Prototyp zu bauen.

Das immulieren anderer Fahrzeuge dient nur dazu die Leistungsfähigkeit dieser Technik zu zeigen.
 
lol bestimmt, jetzt gehts dann wirklich bald nen Polo schnell per softwareupdate auf nen Maybach upgraden...

Sorry, aber wie tochan01 schon schrieb Gewicht kann man nicht weg simulieren, was helfen 480PS zb beim bremsen oder lastwechsel.
und ob man wirklich mit einer gelenkten hinterachse einen kürzeren radstand simmulieren kann, oder wie werden zB. andere Achslastenverteilungen simulliert?
Die Sitzposition ist ebenfalls ein entscheiden Faktor, welcher den Fahreindruck beeinflusst.
Tja ein horrender aufwand für (fast) nix, würd ich sagen.

ach ja, was macht die meldung eigentlich auf CB? wenn der Bezug "Software im Auto" ist, können absofort alle am Markt erhältlichen Autos neine news Wert sein, den autos ohne Software werden schon lange nicht mehr produziert.
Aber das fällt vermutlich unter Sommerloch...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar, jeder Laie kann jetzt ad hoc sagen, dass mit einer mitlenkenden Hinterachse kein kürzerer Radstand simuliert werden kann. Dass man niemals das Bremsverhalten eines Golf simulieren könnte blabla. Sicher, ein paar schlaue Köpfe bauen auf gut Glück los und jeder Normaldenkende sieht schon so, dass das nichts wird.

@ Jarod

Was interessieren 2 Tonnen bei Bremsen, die viermal stärker sind als die eines Lotus? Was interessiert Lastwechsel, wenn Hydraulik das ausgleicht? Es soll kein Fahrverhalten kopiert werden, denn das geht nicht, es soll imitiert werden. So gut wie eben möglich. Und deine Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser News für CB - naja. Meckern kann immer jeder, fällt wohl auch unter Sommerloch, dass derzeit alle an jeder News etwas auszusetzen haben.
 
@stylewarzZ
is richtig-es geht um fahrwerkstechnik im bericht.
was soll das "nee,...so nich" bedeuten?
ansätze weiterentwickeln verboten,ok alles klar...
die entwicklung ist doch damit nicht zu ende-die idee kannst du weiterspinnen bis zum gehtnichtmehr

deathdrep_KO hat dazu ein paar gute ideen aufgezeigt.
 
iss ja mal geil^^ Ein Kollege zum andren: "Ich fahr Ferrari" - "Echt?" - "Ja, siehste den roten A8L da? Das is meiner..."

auf jeden ne witzige Sache das ganze, kann aber auch sehr Praktisch sein. Fährt man normal nen Golf V, der aber wegen eines Unfallschadens in der Reparatur ist und nun nen Ersatzwagen fahren muss, kann der Fahrer das Fahrzeugprofil seines Wagens wählen und muss sich nun nicht großartig an das neue Fahrverhalten gewöhnen. Eigentlich ne feine Sache.

btw, die News hier hat schon seine Berechtigung, da iss jedenfalls ne gehörige Portion Computertechnik verbaut, warum musses immer nVidia, AMD, ATI, Intel sein^^
 
@44) Jep leider sehen das viele so.
Diese Entwicklung ist nicht für die Strasse gedacht sondern nur für den Herstellen. Und was du geschrieben hast ist genau richtig, die absolute Hightech, die in dem A8 drin steck ist wohl locker in der lage die Laswechel, die 2 Tonnen Gewicht und sonst noch was, aus zugleichen. Um zum Beispiel einen Lopo(Fox) zusimmulieren(immitieren). Den der A8 wird nicht gerade einen Bremsweg vom 50m aus 100km/h haben. Und was wirklich Interessant ist, die art und weise wie sie es realisiert haben. Auf den Fotos scheint es von aussen ein ganz normaler A8 zusein. Keine Störenden Computer oder ähmliches. Was es für den Hersteller bringt, das sie vielleicht schon in sehr frühen Stadien der Entwicklung eines Modells ein Softwaremodell des Fahrzeugs in den A8 laden können und so ziemlich gut gezeigt bekommen wie sich der neue A4 oder der neu A3 den so verhält, ohne das man warten muss bis davon der erste Prototyp auf der Strasse fährt.

@CB danke für die News :)
 
Ich finde es sehr interessant, in welche Richtung die Forschung geht.
Das Fahren eines Autos hat nunmal viel mit Fühlen zu tun.

Nicht umsonst gibt es Sound- und Haptikingeneure. Wenn mir der A8 vormachen kann, in einer Elise zu sitzen, find ich das toll.

Ungeübte Fahrer werden auch mit einer Elise nicht schneller um die Ecke düsen, als mit einem A8.

Hier geht es lediglich ums Gefühl, das durch einen Haufen Technik erzeugt werden kann.
Find ich schon beeindruckend.

MFG
 
Es gibt hier ja schienbar verschiedene Theorien, in welchen Gebieten dieses Auto eingesetzt werden könnte.

1. bei der Herstellung:
Wenn man die Kosten, die durch diesen Fahrzeugtyp langfristig ausbleiben rechnet, dann wird sich das Auto garantiert lohnen. Es ist ja nciht nur Zeitaufwendig (Zeit=Geld) zu warten, bis ein neuer Prototyp eines neuen modells fertig ist, sondern jede Änderung an dem Modell verschlingt wieder Geld, Produktionskapazitäten und Zeit.

2. bei Serienfahrzeugen
Es wäre sinnlos sich diese Technik in ein Auto einbauen zu lassen, nur damit man das Fahrgefühl eines z.B. Ferrari hat, da die Kosten für den Audi weit höher sind, als die für einen echten Ferrari. Außerdem wird wohl kaum ein Golf die otorleistung haben einen Ferrari auch bei der Beschleunigung zu immitieren.
Die verschiedenen Profile verschiedener Automodelle sind für den Nutzer auch mehr spielerei als nützlich. Interessant wäre jedoch das Fahrwerk immer auf die jeweilige Situation perfekt abstimmen zu können, oder, dass es dies sogar automatisch macht.

Die Beschwerden, dass dieses Thema hier nicht wirklich hingehört kann ich zwar noch teilweise verstehen, aber die Leute die sich beschweren, dass Audi dafür Geld ausgibt nicht.
Audi ist keine von den kränkelnden Firmen. Sie machen sogar große Gewinne (haben zum Beispiel das erste mal in ihrer Geschichte ne halbe Million Autos im 1. Halbjahr ausliefern können). Wenn so ein Unternehmen um weiterhin an der Spitze zu bleiben investiert, sehe ich darin keine negative Entwicklung, sondern einen Fortschritt.
Und alle die sich beschweren, dass Audi lieber in alternative Antriebsmöglichkeiten investieren sollte: Das tun sie sicher auch.
Und alle, die sich beschweren, dass die Autos weniger verbrauchen sollten: Warum wohl haben die Autos immer mehr Leistung bei weniger Verbrauch (Neuwagen kann man tlw. real mit 5 Liter fahren)? Audi ist ein Auto für die gehobene Mittelklasse bis Oberklasse. Die Fahrer dieser Marke wollen Komfort und den bekommen sie dann auch, was aber auch wieder auf Kosten des Verbrauchs geht. Wenn man ein sparsames Auto haben will, muss man sich nach kleineren Modellen umsehen.
 
Das Problem dabei ist, daß auch Tonnen von Elektronik nicht die Gesetze der Physik
überlisten können, die Charakteristik des Fahrwerks kann vielleicht nachgeahmt werden,
ein 2,2 Tonen Fahrzeug wird sich nie anfühlen wie eine 700kg Fahrzeug.

Daher bleibt es ein Gimmick für die Zukunft für fette Manager jenseits der 50,
die sich dank Technik die Illusion von Pseudo-Sportlichkeit erhalten wollen, mit echtem Sport hat das nichts zu tun.
 
@ 45

Ich sage es gerne nochmal: Es geht hier um Algorithmus gesteuerte Eingriffe in die Fahrzeugdynamik (siehe #33).
Wenn du die einen Brückenschlag zu Eingriffen in die Motorsteuerung schlagen willst, bitte. Tue es. Dann schreibe dies aber nicht in
zweideutigen Hinweisen (siehe "Entwickelung"in #37).

Mitunter sind sind solche von dir als richtungsweisende Forschungen bezeichnet in Bezug auf das Motormanagment, schon seit den 80ern Serie.
Das schimpft sich Kennfeldsteuerung und trägt zu dem verbrauchsarme und trotzdem spritzigem Fahrverhalten unserer Autos bei,
das wir alle so schätzen.

Cheers
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitlenkende Hinterräder? Kann man da dann auch parallel einparken? *freu*
 
H€553 schrieb:
Es wäre sinnlos sich diese Technik in ein Auto einbauen zu lassen, nur damit man das Fahrgefühl eines z.B. Ferrari hat, da die Kosten für den Audi weit höher sind, als die für einen echten Ferrari.

Es wäre in der Tat sinnlos ein Auto zu bauen/kaufen, dass einem das Gefühl vermittelt, es wäre ein anderes. Sicherlich geht es bei dieser Technik im Ergebnis nicht darum, ein bereits vorhandenes Fahrgefühl zu kopieren, sondern um die Möglichkeit der maximalen Anpassung des Fahrverhaltens an die Wünsche des Fahrers. Dass zu Testzwecken andere Fahrzeugtypen nachgeahmt werden, hat sicherlich etwas mit der Vergleichbarkeit der Einstellungen zu tun.

Wäre doch Klasse, wenn man beim Fahren unterschiedliche Modi einstellen könnte.

Grüße
 
Ich glaube schon, dass der Bremsen und Leistung von schwecheren Wagen gut nachahmen kann. Softwareseitig den Motor einfach auf eine Fox äquivalente Leistung einstellen mit der Berücksichtigung des Gewichts. Gleiches gilt für die Bremsen, wenn der A8 die 100 auf 0 in 30m schafft kann er alle anderen Wagen vom Bremsweg immitieren.

@50 wenn du genug leistung hast merkst du beim Beschleunigen das Gewicht auch nicht mehr. In Kurven siehts anders aus, aber wieviele Menschen bewegen ihr Auto in Bereichen wo sie den Unterschied merken würden?

Aber das ist letztlich Spielerei der Forscher. Relevanter ist zu zeigen in wievielen verschiedenen Bereichen der Wagen sich bewegen kann.


Zum Thema wendigkeit. Ich Glaub schon, dass der vom Kurzenradius an einen Lotus ranreicht, Kurzengeschwindigkeit wohl nicht, da macht die Physik nicht mit!
Mein Vater fährt beruflich Mobilbaukrane. Die haben einen neues Modell, dass so ~10m lang und ~2.5m breit und ~3m hoch ist. Wird wohl 20-30Tonnen Gewicht haben und schafft mit seiner Allradlenkung Kurvenradien wo selbst nen PKW mehr Paltz braucht.
 
pool schrieb:
Mitlenkende Hinterräder? Kann man da dann auch parallel einparken? *freu*

Gibt es bei Nissan und Honda seit 1989 bzw. 1992. Nix Neues also.
Die hinteren Räder schlagen nur in einem kleinen Winkel von ca 5 Grad ein,
wodurch der Wendekreis z.B. verkleinert wird.
 
Tobi86 schrieb:
Audi ist nun mal der beste Autohersteller, den D aufzubieten hat. Keine Probleme mit Elektronik, keine Probleme mit Motoren. Immer die neueste Technik, die aber, im Gegensatz z.B. zu Mercedes, zuverlässig läuft. Da kann man echt nicht meckern.

Naja, die Audi's werden bei der Konstruktion auch gerne auf Kante genäht. Der A4 hat zum Beispiel überzufällig häufig die dumme Angewohnheit, an der Vorderachse zu kränkeln. Was richtig Holz kostet.

Ich mag ihn allerdings trotzdem.

Grüße
 
Sollten Beiträge wie #57 nicht im Aquarium verschwinden?

Lesen schadet nämlich ganz doll viel :(
Wie schon viele geschrieben haben, wird das wohl kaum für die breite Masse sein, sondern für die Entwicklungen. Warum einen Prototypen bauen, wenn man mit dem Fahrzeug mit den Spezifikationen eines anderen dieses andere simulieren/imitieren kann?

Es spart vor allem Zeit,da der Bau eines Autos wohl länger als 1 Stunde dauert (das Updaten der Software wohl weniger) und Kosten. Außer die brauchen für jedes neue Auto ein 30.000 Euro Computer ;)

Nunja, ich kann nur die anderen wiederholen:
1. Ignoranten gibt es immer wieder
2. Danke für die News CBase.
 
Cool, endlich wird auch über IT-Technik in Autos berichtet. Ich lese ja sonnst immer hier:
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4059/from/atom10

Ah und für alle, die was Energiesparendes haben wollen:
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4032/from/atom10

oder lieber gleich was ganz anderes?
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4064/from/atom10

Traurig an der ganze Sache ist aber doch auch, dass viele Autos schon längs sehr viel sparsamer hätten sein können, wenn die Leute nur bereit wären, mehr Geld dafür auszugeben. Wenn die Leute auf 200 PS Fahrzeuge verzichten würden. Der Mensch kann nie genug kriegen. Früher fuhren die Autos mit sehr viel weniger PS auf den Straßen. Audi A2 war ein 3 Litter auto und hatte 5 Sitze. Was ist daraus geworden? Kaum verkauft, weil es den leuten zu teuer war und manche fanden das Aussehen nicht so toll. Allein schon diese Oberflächlichkeit. Ich dachte es kommt auf die inneren Werte an....
 
F_GXdx:

Was nützt einem das schönste Auto, wenn es auseinanderfällt?
Davon mal abgesehen ist der A8 neben dem Phaeton der schönste Wagen in der Klasse.

Und ein Bedienkonzept wie Audis MMI sucht seines gleichen, das hat nicht mal das weitaus neue System in der S-Klasse geschafft. Einfach Perfekt.
Generell sieht man an Audi, was Forschung eigentlich bringt, wenn man sie sinnvoll anwendet.
 
Takama schrieb:
Das Problem dabei ist, daß auch Tonnen von Elektronik nicht die Gesetze der Physik
überlisten können, die Charakteristik des Fahrwerks kann vielleicht nachgeahmt werden,
ein 2,2 Tonen Fahrzeug wird sich nie anfühlen wie eine 700kg Fahrzeug.

Ganz genau so ist es. Nicht umsonst gewinnen Lotus und Mitsubishi den Track Test auf DSF - Motorvision... und nicht etwa der Mercedes SL600 AMG mit 1000Nm Drehmoment der eigentlich anziehen müsste, wie ein heißer Ochse.
Außerdem was soll mir das bringen? Spielzeug für große Jungs ist sowas doch, die Emissionen müssen runter, da würde ich Anerkennung für haben.
 
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