Audio/Video PC Build

r_cato

Cadet 2nd Year
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Nov. 2018
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1. Was ist der Verwendungszweck?

Primär Audiobearbeitung/aufnahme, sowie gelegentliche Videoeditierung. Sekundär müssen beruflich auch aktuelle Spiele gut laufen können.

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?

Assasins Creed Odyssey, Total War Warhammer 2 Hohe Qualität 1920x1080 allerdings höher gewünscht, da Monitorupgrade bald ansteht da mir die aktuelle Auflösung zu niedrig ist zum Arbeiten

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Profi.

Software:
Steinberg Cubase 10
Avid Pro Tools 12
DaVinci Resolve

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?

Ein besonders leiser PC ist wünschenswert

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?

2 Monitore: Acer S25HL (1920x1080) + Phillips 196V (1366x768)

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?

Ja wird aber bis auf Festplatten nicht mehr verwendet werden, da Mainboard nicht mehr erweiterbar ist.

  • SSD: Samsung SSD850 Evo 1TB
  • HDD: WD 4 TB Interne Festplatte - 3,5 Zoll/8,9 cm - WD40EFRX

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

3.300 €

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?

5

5. Wann soll gekauft werden?

In den nächsten 2 Wochen

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?

Ich baue selber zusammen :-)

Hier ist die aktuelle Zusammenstellung:
https://geizhals.at/?cat=WL-1068876

Dazu kommen die obigen Festplatten, sowie eine RME AIO HDSP PciE Karte aus dem alten Rechner.
 
Weshalb die 850 Evo M.2? Die ist ja nicht schneller als die 850 Evo SATA
 
Intel 14 Kerner für 1200€ oder AMD 12 Kerner für 350€. Muss man halt selber wissen ne.

Nebenbei halte ich sowohl 14 als auch 12 Kerne als überdimensioniert für deine Anforderungen.
 
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@r_cato

Hallo erstmal...

OH MEIN GOTT !!! Du fragst sicher warum? Du kannst mit dein Budget soviel mehr anfangen... Und ich denke Du bist doch nicht so viel Anfänger wie es zu sein scheint... Nur ein kleinen Gedanken stütze für Dich. Ein Umfassend Englisch/Deutsch gemischte ausführliche Zusammenfassung meines Systems die ich Heute zufälliger Weise erstellt habe und die hälfte des Betrages kostet, die Du zur Verfügung hast. Ich will nicht mein PC System über Himmel lieben oder ähnliches. Ich möchte nur, dass Du erkennst, dass man durch etwas weniger mehr erreichen kannst. Mein System ist 71% besser über dem zuerwartenden Performance(Leistung). Ich wünsche nur, daß Du weißt, was Du später zusammen stellst Dir ganz viel Spaß bereitet und Du die Leistung in jeder Hinsicht inkl. reserven für nächsten 5 bis 6 Jahren hast...

Hier der Link
https://www.userbenchmark.com/UserRun/12276156

Natürlich habe ich einige Verbesserung für dein Zusammenstellung, aber dazu später... Du kannst natürlich meinen Sysprofile Seite anschauen... (im Signatur)

MfG
 
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Wenn es bei der X299 Zusammenstellung bleibt:

- Bei der m2 SSD würde ich auf eine 970Evo setzen.
- 860Evo statt 850Evo. Minimal besser aber günstiger.
- Leistungsfähigerer Kühler. Noctua NH-D15(s) oder NH-D14

Die Frage ist aber wirklich ob die für deine Anwendungen die vielen Kerne benötigst. Für ne DAW allein macht es in den wenigsten Fällen Sinn. Es sei denn du arbeitest mit extrem vielen Spuren parallel oder benötigst mehr als 64GB RAM für riesige Sample-Libraries. In den meisten Fällen fährt man mit einem 9900K besser, weil er mehr Singlethread-Performance bietet. Vor allem falls der 7940X nicht übertaktet werden soll.
Bei Videoediting gehe ich größtenteils mit, hier bringen viele Kerne tw sehr viel. Hier kommt es aber drauf an welche Auflösung, welche Codecs, welche Effekte du verwendest und ob eher Renderperformance oder Smoothness während dem Editing selber wichtig ist.

Da du schreibst, dass es hauptsächlich um eine Audioworkstation geht, lege ich dir diesen aktuellen Thread nahe in dem ich genau erkläre worauf es ankommt und wann welche CPU was bringt. Ich kann aus Zeitgründen nicht in jedem Thread das gleiche schreiben, da gingen in den letzeten Tage sowieso schon viel zu viele Stunden drauf ;)

Wichtig wäre, dass du bei deinem alten System schaust, wie die Auslastung ist. Beschreibung dafür im verlinkten Thread.

Soweit mal
 
Danke für die ersten Denkanstöße. :)

Warum Intel?

Es ist nicht das erste mal, dass AMD ein nobrainer zu sein scheint. Allerdings habe ich in der Vergangenheit mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Intel Prozessoren näher an Testbenchmarks herankommen, ihren Dienst länger und zuverlässiger erledigen, sowie gerade im Audio Bereich von wirklich allen führenden DAW Spezialisten deswegen empfohlen werden. Ich hatte bisher noch nie ein Problem mit Intel Prozessoren. Daher die Frage warum sollte ich jetzt wechseln und ein Risiko eingehen?

Warum 14 Kerne?

Cubase unterstützt seit V10 14 Kerne und wenn sicher nicht perfekt ausgereift wird hier wie auch in anderen Softwarebereichen sicher die nächsten 2 Jahre sich einiges bewegen. Die Spielebranche tut sich da dank Konsolen relativ schwer voranzuschreiten. Ich halte daher 12 bis 14 Kerne für durchaus sinnvoll. Zumal mein aktueller Prozessor i73770 vollkommen überfordert ist mit meiner täglichen Arbeit. Ich schreibe hauptsächlich Orchestermusik und mische Live Aufnahmen mit bis zu 200 Spuren welche paralell laufen. Mein aktuelles Template kratzt an den die 64 GB RAM, weswegen ein Mainboard mit bis zu 128 GB wichtig ist.

Meine Idee ist es eine M2 SSD einzubauen 250 GB groß für Win10 und vll noch 1 bis 2 weitere Programmen, aber nicht mehr. Wenn ihr da bessere Empfehlung habt nur her damit. Deswegen bin ich hier gelandet. :)
 
Skylake-X ist die wohl unsinnigste CPU die zur Zeit auf dem Markt ist. Es gibt für jeden Anwendungszweck eine bessere und günstigere Lösung.
Das einzige, bei dem SKX absolut in Führung ist, ist die Temperatur und der Stromverbrauch, bei zugleich wahnsingem Preis für CPU und Plattform.
Und von diesen drei Sachen bzgl "Führung" war kein einziges positiv gemeint ;)

Kann deine Software mit vielen Kernen umgehen und lastet sie diese auch aus? Dann nimmst einen Threadripper.
Braucht deine Software maximale Single-Core Performance? Dann nimmst einen 9900k
Kann deine Software mit 8 Kernen gut skalieren und das Preisleistungsverhältnis sollte auch irgendwo drin sein -> 2700X
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r_cato schrieb:
, ihren Dienst länger und zuverlässiger erledigen, sowie gerade im Audio Bereich von wirklich allen führenden DAW Spezialisten deswegen empfohlen werden.
Das ist Quatsch. AMD-CPUs stehen in dem Bereich in nichts nach. Einzig die Leistung war vor Ryzen einige Jahre nicht auf dem Niveau wie man es gebraucht hätte. Stabilität und Langlebigkeit gibts da keinerlei Unterschied.
Ergänzung ()

r_cato schrieb:
Ich hatte bisher noch nie ein Problem mit Intel Prozessoren.
Hast mit AMD auch nicht.
Der schlechte Ruf stammt immer noch aus Zeiten der alten Athlon (XP) CPUs. Dort war aber auch nicht die CPU das Problem, sondern die mieserablen Chipsätze die da teilweise angeboten wurden (VIA, SIS und andere).
Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei
Ergänzung ()

r_cato schrieb:
Ich schreibe hauptsächlich Orchestermusik und mische Live Aufnahmen mit bis zu 200 Spuren welche paralell laufen.
Parallel laufen sagt aber jetzt nichts darüber aus, was die Software nun genau damit macht.
Auf wieivele Threads lagert diese die Last aus? Wenn "unbegrenzt", dann würde ich für das Geld gleich einen 32 Kerner kaufen, wenn dir die Performance so wichtig ist.
Wenn sie aber Thread-limitiert ist, dann bringt dir selbst ein 8 Kerner gar nichts
Ergänzung ()

r_cato schrieb:
M2 SSD einzubauen 250 GB groß
M2 sagt nichts über die Geschwindigkeit aus. Das ist nur ein Bauart des Anschlußes. Wichtig ist, ob SATA oder PCIe angebunden. Die Unterschiede sind hier locker bis Faktor 10.
250GB sind aber sowieso in jedem Fall viel zu wenig. So kleine Dinger kauft man heute nur noch für Billigrechner.
Ergänzung ()

r_cato schrieb:
Cubase unterstützt seit V10 14 Kerne und wenn sicher nicht perfekt ausgereift wird hier wie auch in anderen Softwarebereichen sicher die nächsten 2 Jahre sich einiges bewegen.
Also 14 Kerne ist jetzt keine logische Aussage. Woher stammt die? Entweder man hat die Software auf hohe Multithreadingleistung ausgelegt, dann gibts da in der Regel keinen Cut bei einer willkürlichen Zahl wie 14, oder sie ist eben nicht draus ausgelegt
Ergänzung ()

r_cato schrieb:
Es ist nicht das erste mal, dass AMD ein nobrainer zu sein scheint.
Ich sag mal so:
https://www.amazon.com/AMD-Threadripper-2990WX-Processor-YD299XAZAFWOF/dp/B07G25SD1P

32 Kerne für das Geld im Vergleich zu nem Skylake-X ist ein nobrainer ;)
Gibts natürlich auch noch mit weniger kernen für deutlich weniger Geld. Nur um dir mal die aktuellen Grenzen im Desktopmarkt aufzuzeigen.
der 7940X steht aber in keinster Weise in irgeneinem stimmigen Verhältnis bei Preis und der gleichzeitig nicht besonders tollen Leistung. Der ist einfach nur teuer
 
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Nunja ich habe natürlich ein wenig recherchiert. Geld wächst bei mir auch nicht auf Bäumen. Es gibt schon Gründe warum ich bei einem i9 7940 gelandet bin http://www.scanproaudio.info/2018/10/19/intels-i9-9900k-and-the-coffee-lake-refresh/ und nicht bei AMD. Vielleicht hab ich aber auch was übersehen oder bin vollkommen auf der falschen Spur unterwegs.

Allerdings ist der i9 9900K natürlich ein starker Konkurrent und kostet fast die Hälfte,
 
Am Ende kannst du einbauen was du möchtest.
Wenn dir das trügerische Gefühl, Intel wäre zuverlässiger, den Tausender wert ist dann nimm den 14 Kerner.
Nur mehr als Placebo wird das nicht sein. Den so eine CPU läuft oder läuft nicht. Dann frage ich mich auch noch, wieso eine 14 Kern CPU auf einem Einstiegs-Mainboard (Prime-A) von Zuverlässigkeit oder Ausstattung zeugen soll. Dann schon lieber einen Threadripper mit High-End Mainboard.
Ist der Rechner dann jedenfalls endlich zusammengebaut und in Windows angelangt, hast du nach 10 Sekunden vergessen welcher Hersteller deine Plattform antreibt.
Das einzige was du dann aber merkst, ist, dass du für weniger Geld mehr Performance eingetauscht hast. Oder eben nicht.
Überlegungen dieser Art sind für die wenigsten hier etwas neues. Am Ende läuft es immer darauf hinaus, ob sich jemand vom Bauchgefühl oder rationaler Überlegung leiten lässt.
MfG
 
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Threadripper CPUs haben mit den vielen Kernen und eher moderaten Singlethreadleistung in einer DAW nur ein ziemlich kleines Anwendungsspektrum, wo sie die optimale CPU darstellen. Ich will aber nicht ausschliessen, dass bei 200 Spuren Orchestermusik das Cubase-Projekt entsprechend parallelisiert ist.

@r_cato, Ich schlage vor dass du dich erstmal durch den von mir verlinkten Thread arbeitest und austestest ob deine Projekte gut parallelisierbar sind oder nicht. Vorher läßt sich keine vernünftige, objektive Aussage treffen welche CPU die richtige für dich ist. Ein riesiges Problem ist, dass die allerwenigsten Leute Ahnung haben worauf es bei einer DAW wirklich ankommt. Klar, dass dann drauf los spekuliert wird ohne die wirklichen Anforderungen zu kennen.

Wo ich mich den anderen anschliesse, ist dass es bei der Zuverlässigkeit keine Unterschiede macht ob man AMD oder Intel wählt. Meistens laufen beide Brands ohne größere Probleme und wenn dann kommen Bugs auf beiden Seiten vor.
 
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Vielen Dank @druckluft für deine ausführlichen Antworten. Ich kann deine CPU Erfahrungen nur bestätigen. Ebenso habe ich ähnliches von Kollegen gehört.

Hier mein aktueller Build https://geizhals.de/?cat=WL-1069078

Die M2 ist für Windoof, Cubase, ProTools und sonstige schlecht gebaute plugins deren Installationspfad man nicht ändern kann.

Graka ist Radeon da ich in meinen Recherchen auf Latenzprobleme mit NVIDIA Modellen gestoßen bin.

Ich bin trotzdem bei Skylake wieder gelandet, da der i9900k zwar ein hammer Angebot ist, ich aber keine 64 GB Ram Grenze haben will. Da soll noch Luft nach oben sein. Der 9900X hat sich in ersten DAW Benchmarks gut geschlagen, ebenso verbauen ihn auch prof DAW Anbieter in ihren High End Workstations. Da vertrau ich einfach mal auf deren Expertise. Bin gespannt wann er lieferbar sein wird und ob der Preis explodiert oder moderat bleibt.
 
Ok mehr als 64GB sind ein Argument, dann musst du wohl in den sauren Apfel beissen, obwohl der 9900K für die meisten DAW Projekte vermutlich die etwas performantere Wahl wäre.
Gegen Threadripper spricht leider vor allem das hier: http://www.scanproaudio.info/2018/0...bench-just-a-little-bit-of-history-repeating/
Wenn du auf den Skylake-X Refresh setzen willst, ist derzeit die Verfügbarkeit das Problem. Da ist leider Warten angesagt oder doch mit den CPUs vom letzten Jahr vorlieb nehmen. Intel hat leider einen Paperlaunch hingelegt. Was hat den Ausschlag gegeben, jetzt doch auf einen 10-Kerner zu gehen? Der höhere Takt und dass du vermutlich nicht so viele Kerne benötigst?

Bei der SSD hast du die 970 Pro genommen statt der Evo. Kann man machen wenn Geld keine Rolle spielt. Persönlich würde ich die häufig verwendeten Samples und samplebasierten Softsynths auf der schnellsten SSD haben wollen.
Beim Mainboard bietet sich noch das Asus TUF X299 Mark 2 an. Das wird von 3DXS derzeit in deren X299 Workstations verbaut. Zuvor war war es noch das Prime, welches du im Build hast. Nimm das welches dir von der Ausstattung mehr zusagt.
Wie zuvor gesagt, bei der CPU würde ich einen stärkeren Kühler verbauen. Hast du vor zu übertakten oder nicht?

Was Informationen zum Videoediting angeht, empfehle ich dir erstens entsprechende Benchmarks auf Pugetsystems anzuschauen. Zweitens versuchen für deinen Usecase entsprechende Benchmarks zu finden. Es gibt viele gute Youtube Videos, wo genau auf die Codecs, Auflösungen und genutzte Effekte gebencht wird. Ich kann dir hier keine allgemeine CPU Empfehlung geben, aber kann dir aus Erinnerung sagen dass je nach Usecase mal ein 9900K (wegen hohem Takt und Quicksync), eine X299 mit vielen Kernen oder einer der Threadripper CPUs in Führung liegt.
 
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Vor allem der höhere Takt und die aktuelle Softwaresituation. Ich wollte dennoch auf Skylake bauen, da es zukunftssicherer ist und ich somit auch bei Bedarf auf eine höhere Kernzahl nachrüsten könnte.

Die 970 Pro hat man mir ans Herz gelegt, da sie ein wenig schneller ist als Systemplatte gegenüber der Evo.

Danke für die Mainboard Empfehlung, da lohnt sich ein Vergleich tatsächlich nochmal.

Ich habe vor zu übertakten ja. Welchen Kühler könntest du denn empfehlen? Geräuschpegel soll natürlich weiterhin sehr niedrig bis lautlos sein. Wasserkühlungen kommen nicht in Frage für mich.
 
@r_cato

hallo

hast meinen #4 Eintrag den überhaupt durchgelesen. Ich habe deine neue zusammenstellung durch gesehen.
Wenn Du sowie oben in deinen #1 Eintrag beschrieben hast, daß Du vor hast mit Profi-Applikationen zu arbeiten,
dann würde ich den Xeon im Herzen legen, da fährst Du mit ein 8-Kern Xeon besser ab als mit 10 Kernen.

Nicht desto trotz die Seite die ich Dir beschrieben habe, kannst Du dort alle komponente deiner Hardware eingeben und dann kannst Du sehen wie Gut oder wo der Verbesserungsbedarf besteht.... Ich hatte leider keinen Zeit für Dich deine Zusammenstellung zu bewerten...

MfG
 
Beim Kühler würde ich auf den Noctua NH-D15 setzen. Mit der Höhe der RAMs sollte es gerade noch klappen. Die Vengeance Module sind laut GH 31mm hoch. Notfalls kannst du den vorderen Lüfter ein oder zwei Lamellen höher setzen.
Der NH-D15 stellt derzeit so ziemlich das Maximum dar, was mit Luftkühlung möglich ist. Wenn du es mit dem OC nicht übertreibst, lässt sich der auf unhörbares Niveau trimmen.

Wie weit sich die CPU in der Praxis tatsächlich übertakten läßt, ist Glücksache. Stichwort Silicon Lottery. Wenn man sie köpft, hat man von den Temperaturen deutlich mehr Spielraum und benötigt allein deswegen etwas weniger Spannung für den gleichen Takt. Der Aufwand bei dieser CPU ist jedoch nicht unerheblich. Wenn Geld keine Rolle spielt, man sich das sich selber nicht zutraut und sich die Händlergarantie bewahren möchte, kann man bei Caseking bereits geköpfte CPUs mit unterschiedlichem Binning kaufen. Gibt aber hier im Forum oder drüben bei Hardwareluxx auch Leute die einem gegen geringen Taler die CPU köpfen. Wollte ich auf jeden Fall erwähnt haben.
Ansonsten bietet die Plattform je nach Board recht umfangreiche Möglichkeiten das OC zu tunen. Wichtig ist einen vernünftigen AVX Offset zu wählen, tw bringt auch OC des Mesh-Bereichs und Caches eine gute Leistungssteigerung. Bei den meisten Boards lassen sich die einzelnen Kerne je nach Güte unterschiedlich takten und bei manchen Boards auch mit unterschiedlicher Spannung betreiben. Das stabil auszutesten kostet natürlich viel Zeit und ich kann leider nicht sagen, wie sich die einzelnen Möglichkeiten genau auf die DAW Performance auswirken. Unterschiedliche Kerntaktungen könnten sogar problematisch sein, aber das muss ein Test zeigen.
Wichtig ist auch noch das Powerlimit der Spannungswandler auf dem Board und eine gute Belüftung ebendieser. Müsstest nochmal schauen, was das Gehäuse für Lüftermöglichkeiten bietet.

Edit: Köpfen geht natürlich nur bei den Skylake-X vom letzten Jahr.
 
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