Auf der Suche nach der passenden Kamera oder: Durchblick verloren

Das habe ich nicht behauptet.

Ja, wenn man so wie ich in dunkleren Umgebungen Sport oder andere schnelle Sachen fotografiert und dadurch 1/500 oder weniger belichten kann, muss man dort hin. Und ein Blitz hat nicht genug Leistung.

Ich halt mich mal raus.
 
Canon, Nikon, Sony, ... in der Preisklasse ziemlich wurscht, für Nikon und Canon gibts einfach nur eine größere Vielfalt bei den Objektiven. Wobei wenn man den Gebrauchtmarkt ansieht, gleicht sich das durch die Minolta Objektive aus.

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
süchtla schrieb:
Nana, einen Unterschied zwischen einem 800€ Body und einem 300€ Body merkt man schon. Am Beispiel der 1000D und 60D, die 60D liefert viel weniger Rauschen bei höheren ISO-Werten und ist viel schneller was die Auslösung, Fokussierung, Messung und Speicherung der Daten betrifft.

@ Freynhofer: Ich würde dir zu einer 550D/600D von Canon und für den Anfang ein EF 28-135 IS USM (achtung Vollformat Objektiv) oder dem Standardteil (18-55) für den Anfang raten. Du siehst sehr schnell, welche Brennweite du dir danach wünscht und kannst entsprechend das eine oder andere Objektiv kaufen.

Die 550D/600D ist eine sehr gute Basis für einen Hobbyfotografen, finde ich. Nicht zu teuer und liefert sehr gute Bilder. Das 28-135er Objektiv habe ich aber noch nicht selbst getestet, sollte aber gut sein und hat USM (sehr schneller Fokussierantrieb) und IS (Bildstabi).
Du kannst selbstverständlich auch zu teueren Body greifen, aber auch das Objektiv trägt maßgeblich zum Bild bei, und ich möchte mein L-Serie Objektiv nicht vermissen müssen. Günstiger ist ja nur die 1100D von Canon, und die hatte ich selbst noch nicht in der Hand. (1000D, 550D, 60D schon und auch schon fotografiert damit).

Scheinbar gibt es da mehrere Ausführungen. Was gibt es dabei zu beachten?
Was spricht gegen eine Kamera mit Objektiv?
Da es hier jetzt wirklich zu einer Kaufberatung ausartet, sollte ich mal Folgendes nachreichen:


1. Was versprichst du dir von einer digitalen Spiegelreflex?

Einen deutlichen Schritt nach vorne, was die Qualität anbelangt. Derzeit sind mir die Bilder zu verrauscht, auch der Autofokus verursacht oftmals nicht die Ergebnisse, die ich mir wünsche (verwackelt)

2. Besitzt du bereits eine Kamera oder Objektive?

Ja, die Panasonic Lumix DMC-FZ8 . Objektive besitze ich keine, davon wurde mir bei dieser Kamera abgeraten.

3. Ist ein DSLR-Hersteller bereits in der Familie bzw. im Freundeskreis vertreten?

Ja, Canon ist im Freundeskreis vertreten. Der Besitzer ist sehr zufrieden damit. Allerdings ist er maximal als ambitionierter Hobbyfotograf zu betrachten, der großdimensioniert eingestiegen ist und besitzt von technischer Seite her keine Kenntnisse. Er nutzt nur Autofokus und manuelle Tiefenschärfe ("mal am Rad drehen")

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?

Das hängt ganz von dem Mehrwert ab, der eine teurere Kamera mit sich bringt. Wenn es sich lohnt, kann ich weiter hoch gehen. Aber derzeit habe ich mir mal blauäugig 1.000€ als Limit gesetzt.

5. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar DSLRs in die Hand genommen? und

5.1 Haben dir dort bestimmte Modelle besonders gut gefallen? Welche?


Nein, bin völlig unvoreingenommen.

6. Sind dir bestimmte Funktionen besonders wichtig?

Um dies zu beurteilen fehlt mir wohl das Basiswissen. Wären jetzt hier einigen Beispiele genannt, könnte ich selektieren. Aber so fällt mir dazu leider nichts Konstruktives dazu ein...

7. Wie würdest du dich und dein Fotografisches können selbst bezeichnen?

Ich würde mich ebenfalls maximal als ambitionierten Hobbyfotografen bezeichnen.

8. Was möchtest du vor allem fotografieren? (Wichtig für die Objektivempfehlungen)


* Architektur - häufig, sowohl von innen, als auch von außen (Burgbesichtigungen)

* Landschaft - sehr häufig, eigentlich die meisten Aufnahmen. Bin oft in den Bergen unterwegs und Zoome oftmals recht nahe heran. Liebe romantische Aufnahmen von Sonnenuntergängen.

* Menschen (Studio) - derzeit weniger, würde es aber in Zukunft nicht gänzlich ausschließen. Dann würde ich eher sagen, dass ich viele Bilder in geselliger Runde mache, statt wie in einem gut ausgeleuchteten Atelier. Wichtig wären mir Kinderfotos.

* Tiere - auch häufig, meistens Gerbils, die bekanntlich recht flink unterwegs sind. Aber auch Ausfahrten in Tierparks stehen regelmäßig auf der Unternehmungsliste.

* Nahaufnahmen, Makros - eher weniger, aber es wäre gut, diese Funktion mit an Bord zu haben. Wenn man es benötigt und hat es nicht, ärgert man sich nur.

* Sport - selten. Auch eher unwichtig für mich.

9. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?

Ja. Habe allerdings bislang nicht mit RAWs gearbeitet mangels vernünftiger Software.

10. Willst du deine Fotos auch mal richtig groß z.b. als Poster abdrucken?

Ist derzeit nicht geplant. Wenn diese Frage jedoch auf die Megapixel abzielt, so würde ich gerne eine hohe Auflösung bevorzugen. Nicht wegen dem Druck an sich, sondern vielmehr deshalb, weil ich beim Bearbeiten oftmals Bildausschnitte aus dem gesamten Bild herausnehme und da wäre ein vernünftige Auflösung wünschenswert. Stcihwort "nachträglicher Digitalzoom" :-)
 
Oh, ich wollte dich nicht in die Kaufberatung stürzen, ich dachte du suchst solche Informationen ;)

Ich würde mal in einen Laden gehen und Kameras in die Hand nehmen. Dann siehst du schnell, was dir liegt und was nicht.

Die Funktionen deiner Kamera (Makro, Studio, Landschaft) hängen dann rein von deinen Objektiven ab.
Meine Objektivempfehlung war mehr so ein wenig für alles zu haben. Nach deinen Anforderungen wäre wohl ein gutes Weitwinkel/Normalobjektiv besser. Wobei für Tiere eher ein Tele benötigt wird.

Zum RAW-Bearbeiten gibt es DPP bei allen Canons dazu oder PS Lightroom.
 
Darktable oder RawStudio oder RawTherapee sind ebennfals sehr gute Programme für die Raw-Bearbeitung (und alle gratis!). Wenn du vorerst bei jpg bleibst wäre Picasa eine Idee wert (kann aber auch Raw).

Spezielle Kamera-Empfehlungen sind bei deinen Anforderungen recht schwer, da die Kameras da alle gleich gut abschneiden würden. Wie süchtla gesagt hatte, ab in Laden und anfassen und mit rumspielen. Da wirst du dann schon deinen Favoriten finden. (Wenns zu MediaMarkt/Saturn usw geht nicht soviel auf die "Beratung" der Verkäufer geben, die haben meist keine Ahnung)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibts RawStudio überhaupt für Windows? Auf der Homepage finde ich nur Linux-Versionen.
 
Ne, nur für Mac und Linux.
 
Also da ich keine Referenz habe, ist mir das Handling sekundär. In erster Linie geht es mir um die Bildqualität. Die Canon´s sehen schon vernünftig aus. Bin da aber auch nicht markengebunden.
Worin unterscheiden sich denn die oben empfohlenen Modelle? Und warum sollte man lieber einen Body mit separatem Objektiv statt einem Kit nehmen? Das wäre doch günstiger!
 
Um Nikon nicht zu vernachlässigen: Ich habe keine Nikon und kann daher auch nichts zu deren Qualität sagen. Ich habe zwar schon einige in der Hand gehabt, aber richtig fotografiert habe ich damit noch nicht.

Die 1000D/1100D sind die Einsteigerkameras von Canon und ich habe in einem anderen Thread von CB eben gelesen, dass bei der 1100D einige Sachen eingespart wurden.
ayin schrieb:
Es gibt keine Spiegelvorauslösung mehr. Kein Batteriegriff, die Reinigungsfunktion wurde eingespart. Dazu fehlt noch die Abblendtaste und das Display wurde bei gleicher Auflösung vergrössert.
Die 1000D macht super Bilder, die 10Mpix waren für mich ausreichend.

Die 550D hat mehr Pixel (18M), ein größeres Display und ein anderes Handling. Die Menü-Führung ist bei allen Canons ähnlich (um nicht gleich zu sagen ;) ). Inwiefern der AF (Messung, nicht Antrieb) und die Belichtungsmessung sich von der 1000D unterscheiden, kann ich nicht sagen. Praktisch konnte ich keinen spürbaren Unterschied feststellen.

Die 60D ist schon einiges weiter oben, hat den 18M-Sensor, welcher auch in der 550D und 7D verbaut ist, aber ist insgesamt schneller, schnellere Serienbilder, größeren Bufferspeicher und andere AF-Messung und Belichtungsmessung. Der Sucher ist auch anders gebaut (Dachkantprisma vs. Pentaspiegel). Die Bedienung ist auch anders, da an der Rückseite ein zweites Wählrad angebracht ist. Das Menü ist ähnlich, aber umfangreicher.

Ob du das Kitobjektiv mitnimmst, musst du entscheiden. Hängt davon ab, ob du es nutzen willst bzw. ob es die von der Qualität reicht. Ich benutze es nicht und spare mir die ~80€ auf ein besseres Objektiv.
 
Nachdem ich mir mal ein paar Geräte angesehen habe, ist Canon wohl der Hersteller meiner Wahl. Also die 1000D ist bestimmt eine gute Kamera. Aber der Sprung von 10Mpix zu 18Mpix ist mir zu groß. Daher würde ich die 1000D vorerst mal aus der Auswahl herausnehmen. Die 1100D hat zumindest 12MPix. Wenn ich also den Preis stärker ins Auge fassen würde, wäre die 1100D wohl die Kamera weiner Wahl. Worin unterscheiden sich die beiden denn?

Wenn ich nun bereit wäre, etwas mehr auszugeben, dann würden noch die 550D, die 600D und die 60D zur Auswahl stehen. Die 60D ist aber ein ganzes Stück teurer, daher würde ich die auch eher ausschließen.
Daher würde ich sagen: Die 1000D oder 1100D wären mir im Moment am liebsten wegen des günstigen Preises. Wenn sich aber der Aufpreis zu der 550D oder gar 600D lohnt, wäre ich auch bereit, mehr auszugeben.

Vielleicht sollten wir daher erst einmal die Frage klären, ob es sinnvoller wäre, lieber die größeren Modelle (550,600) zu kaufen oder ob man lieber die kleinen Modelle (1000,1100) nimmt und statt dessen den gesparten Kaufpreis in höherwertige Objektive investiert. Mein Freund hat die 550D. Die Bilder sind von der Bildqualität her recht gut. Es ist kein Rauschen ersichtlich. Aber das Kitobjektiv kann mich in keinster Weise überzeugen. Die Bilder sind nicht so wirklich scharf. Daher würde ich nur den Body kaufen.
 
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Ich erlaube mir, einfach die Tech-Data zu verlinken:
1000D
1100D

Was mir gerade auffiel ist, dass die 1100D keine RAW-Serienbilder kann (lt. Technischen Daten), aber der 1000D die 720p Videoaufnahme voraus hat.

Die 60D würde ich dir jetzt auch nicht empfehlen, war einfach nur ein Vergleich.

Ob sich der Aufpreis zur 550D lohnt, kann ich nicht direkt sagen, da ich die 1100D nicht exakt kenne. Ich würd trotzdem zur 550D greifen und ein (oder mehrere) gute Objektive dazu.

Objektive muss ich leider passen, da ich primär mit einem Tele fotografiere, und unter 70mm nichts außer meinem 1 Jahr alten Superzoom habe :D
Daher kann ich auch nur wiedergeben, was ich so gehört habe. Es sind halt die "üblichen Verdächtigen" wie Canon 15-85, Canon 17-55 f2,8, vlt. Tamron 17-50 F2,8 (ohne VC) und die L-Serie halt.Sind aber nur die besseren der Objektive ;)
Günstiger wäre das Kitobjektiv oder das Canon 17-85, welches aber relativ viel CA zeigt.
 
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@ayin: auf der canon.at Seite steht das nicht :D
 
Nikon D5100 + 35mm f1.8 DX G? Zwar nur "Turnschuhzoom", aber das 35mm ist den Kitlinsen meilenweit überlegen :-)

... nobody expects the spanish inquisition!!
 
Warum soll ich mir die 500 statt der 550 holen? Sie ist doch schlechter, dafür aber nur unwesentlich günstiger? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Der einzige Unterschied, den ich sehe, sind 15 statt 18 MPix.
Worin unterscheidet sich eigentlich die 600D von der 500D und der 550D? Ist das lediglich das schwenkbare Display?

Leider geht der Punkt: "Lohnt sich der Aufpreis von den 1000/1100 zu den 500/550/600 oder sollte man besser in hochwertigere Objektive investieren?" etwas unter. Wenn ich auf der Canonseite die 1100 mit der 550 vergleiche, bietet die 550 eigentlich kaum einen Mehrwert (außer in der automatischen Sensorreinigung, der Auflösung und der Videoauflösung), zumindest für einen Laien wie mich. Könnten wir darauf bitte noch darauf eingehen, ob sich der Aufpreis lohnt?
 
Wenn du den Unterschied nur in MP und Sensorreinigung siehst, dann ist eine 1000D/1100D für dich sicherlich die bessere Wahl. Das übriggebliebene Geld kannst du dann sehr gut noch in das eine oder andere Objektiv investieren, es muss nicht immer von Anfang an ein 600€+ Body sein ;-)
 
Da muss ich poons recht geben. Es ist deine Entscheidung was du benötigst und was dir welchen Aufpreis wert ist. Ich habe damals zur 1000D gegriffen, da mir die 500D zu wenig mehr geboten hat, und es war für mich kein Fehler.

Was in der Technik der Kameras zwischen der 1100D und der 550D um ist, kann ich dir nicht sagen. Ich kann auch nur die 1000D mit der 550D vergleichen. Der Unterschied ist in der Bildqualität nur bei hohen ISO-Werten wirklich sichtbar, abgesehen von den MPix. Die Unterschiede liegen in der restlichen Elektronik. Wie groß diese sind, weiß aber nur Canon.

Wenn du nur etwas zum fotografiern benötigst und dich nicht weiter mit Fotografie beschäftigen willst, ist die günstigere Kamera vermutlich auch kein Fehler.
Und die Objektive tragen maßgeblich zum Bild bei. Gerade bei kleineren Budgets ist man da meistens zu günstigeren Objektiven gezwungen.
 
Abgesehn davon kann man später immernoch einen "größeren" Body kaufen und hat schon entsprechend ein paar Objektive auf Lager. Ich bin nach analogen Minoltas/Nikons, digitalen Minoltas/Sonys dann im Moment bei einer Nikon D7000 angelangt, da sie zu meinen Ansprüchen am besten passt und Sony leider keine vergleichbare Kamera im Sortiment hat. Bedeutet für mich zwar den einen oder anderen Objektiv-Neukauf, allerdings ist das alles ein stetiger "Fluss" bei mir ;-)

Deswegen kauf dir ne Canon 1000D/1100D, Nikon D3100, Sony A290, Pentax K-x oder welche Marke du auch gerne haben möchtest. Gut sind für den Anfang alle Kameras und wenn du Gefallen daran findest, kaufst du dir später einfach nen neuen Body vom gleichen Hersteller, oder meinetwegen wechsel auch mal das System. In Foren wird dir eh jeder was anderes erzählen/empfehlen :-)
 
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