Auf der Suche nach der passenden Kamera oder: Durchblick verloren

Freynhofer

Commander
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Hallo!

Seit mehreren Jahren nutze ich eine Panasonic Lumix DMC-FZ8. Ich bin recht zufrieden mit ihr, was Zoom, Geschwindigkeit und Handling anbelangt. Was mich allerdings etwas enttäuscht hat, ist die Bildqualität. Oftmals tritt Rauschen auf, besonders wenn man die Kamera mit automatischen Settings betreibt. Die Bilder wirken einfach unscharf. Da habe ich Kameras mit geringerer Auflösung gesehen, die bessere Ergebnisse abgeliefert haben.

Daher bin ich nun auf der Suche nach einer neuen Kamera. Der erste Gedanke war: DSLR! Dann wurde ich auf die Panasonic Lumix DMC-LX3 aufmerksam.
Nun wollte ich euch fragen, wie ich diese Kamera einschätzen darf. Sie kostet im Verhältnis zu einer DSLR nur einen Bruchteil, ja eher so viel wie ein einzelnes Objektiv. Natürlich hat sich keinen solchen Zoom, dafür aber einen Weitwinkel.
Ist diese Cam eine Alternative zu einer DSLR? Ich hätte so die Möglichkeit, vorerst in diese Kamera zu investieren und für Zoomaufnahmen meine alte FZ8 zu nutzen und wenn ich etwas mehr Geld (wie viel braucht man eigentlich für was Vernünftiges?!?) auf die Seite gelegt habe, würde ich mir eine DSLR holen für scharfe Zoomaufnahmen. Und ob ich mir später für die DSLR ein Weitwinkelobjektiv hole, das mit 250€ zu Buche schlägt oder jetzt in diese Cam investiere, dürfte doch aufs Selbe heraus kommen, auch was den Platz in der Tasche anbelangt.

Oder habe ich bei dieser Überlegung etwas vernachlässigt?

Da es sich hier ja nicht um Peanuts handelt, wäre ich seeeeeeehr froh, wenn ihr mir helfen könntet!
 
Naja, DSLR gehen schon ab 340€ los (inkl Objektiv). Such mal nach Olympus E450 und Sony A290. Alternativ wäre eine EVIL. Bildqualität wie eine DSLR, aber im kleinen Gehäuse (dafür aber nicht so schneller AF wie eine DSLR). Bei den EVIL geht es schon für 254€ los (Samsung NX100).
 
Da ich mich damals bereits etwas über die FZ8 geärgert habe, wäre ich diesmal bereit etwas mehr auszugeben, wenn es sich lohnt. Und ich denke DSLR um 340€ dürften wohl nicht wirklich das leisten, was man sich erhofft.
Wo liegt denn der Unterschied der EVIL zu der LX3?
 
Der Unterschied Kompaktkamera auf DSLR ist deutlich größer als der Unterschied zwischen einer 340€-DSLR und einer 5000€-Profi-DSLR.
Die EVIL ist von den Abmessungen etwas größer, der Sensor (und die Bildqualität) ist auf DSLR-Niveau.
 
Wie meinst du das? Kannst du das bitte etwas genauer erklären?
Wie ist der Unterschied zu meiner derzeitigen FZ8?
 
Er meint damit, dass die beste Kompaktkamera im Vergleich zur schlechtesten DSLR in etwa so gross ist, wie die Entfernung vom Mars zur Erde. Und die Entfernung zwischen Schlechtester und Bester DSLR in etwa so wie Japan-Europa.
 
Sehr gut ausgedrückt. :D

Wir machen mal ein Spiel:
Ordne die folgenden Bildern entsprechend der Bildqualität:

A.)
B.)
C.)
D.)
E.)
 
Danke, das "Spiel" hilft veranschaulicht schon vieles!
Ich würde sagen:

Absteigend:
B
großer Abstand
E
A
Abstand
C
kleiner Abstand
D

Wo darf ich nun meine FZ8, Die LX3, die EVIL, eine günstige DSLR und eine gute DSLR einordnen?
 
Du hast folgende Reihenfolge:

1.) Nikon D3s (6200€ ohne Objektiv)
2.) Sony A290 (als günstige DSLR, 340€ mit Objektiv)
3.) Samsung NX100 (als günstige EVIL, 250€ mit Objektiv)
4.) Panasonic LX3 (als High-End-Kompakte, 250€)
5.) Panasonic FZ-8. :D

Du verbesserst dich also mit allen im Thread genannten. ;)
 
War meine Einschätzung eigentlich korrekt oder hättest du sie anders angeordnet?
Gibt es eigentlich noch eine Kamera, die deutlich besser als die Sony A290 ist, allerdings unter 1.000€ liegt?
Ich wäre schon bereit, mehr als 340€ auszugeben, wenn es sich lohnt.
Ist die FZ8 denn wirklich sooooo schlecht? Ich meine, meine Erfahrungen sind jetzt nicht überwältigend, aber das Testbild erinnerte mich eher an eine Exilim EX-Z16! Also das schockiert mich jetzt wirklich!
 
geh in den laden begrabel ein paar dslr's und leih dir mal eine aus. und wie dir die bedienung liegt. danach entscheide dich für eine marke. die einsteiger dslr's nehmen sich alle nicht viel.
 
Ich meine DIE Kameras unter 1000€. Viel wichtiger bei den DSLR/EVIL sind die Objektive!

Du hast sie so geordnet:
Freynhofer schrieb:
Absteigend:
B -> Nikon D3s (6.200€ ohne Objektiv)
großer Abstand
E -> Sony A290 (als günstige DSLR, 340€ mit Objektiv)
A ->Samsung NX100 (als günstige EVIL, 250€ mit Objektiv)
Abstand
C -> Panasonic LX3 (als High-End-Kompakte, 250€)
kleiner Abstand
D ->Panasonic FZ-8
 
Ich meinte ja, ob meine Anordnung, sprich mein subjektives Empfinden, richtig war oder ob du sie anders angeordnet hättest.

Leider hilft mir deine Aussage nicht so recht weiter. Bedeutet "Die (Kameras unter 1000€) nehmen sich alle nix, ..." so viel wie:
Unter 1.000€ bekommst du nichts vernünftiges - gib also mehr aus!
Oder:
Du kannst da ruhig was günstiges nehmen, es spielt keine Rolle ob 350€ oder 900€, die Bildqualität ist überall dieselbe?

Zu was würdest du mir jetzt konkret raten? Und warum?
 
ob du dir body um die 350 euro holst oder einen für 1100 euro ist egal. wenn man damit umgehen kann, kann man damit eigentlich die gleichen bilder machen. der unterschied liegt hier in der habtik, bedienung und minimale unterschiede beim auslesen des sensors.

hier noch ein bisschen lyrik: www.fotolehrgang.de
 
Nana, einen Unterschied zwischen einem 800€ Body und einem 300€ Body merkt man schon. Am Beispiel der 1000D und 60D, die 60D liefert viel weniger Rauschen bei höheren ISO-Werten und ist viel schneller was die Auslösung, Fokussierung, Messung und Speicherung der Daten betrifft.

@ Freynhofer: Ich würde dir zu einer 550D/600D von Canon und für den Anfang ein EF 28-135 IS USM (achtung Vollformat Objektiv) oder dem Standardteil (18-55) für den Anfang raten. Du siehst sehr schnell, welche Brennweite du dir danach wünscht und kannst entsprechend das eine oder andere Objektiv kaufen.

Die 550D/600D ist eine sehr gute Basis für einen Hobbyfotografen, finde ich. Nicht zu teuer und liefert sehr gute Bilder. Das 28-135er Objektiv habe ich aber noch nicht selbst getestet, sollte aber gut sein und hat USM (sehr schneller Fokussierantrieb) und IS (Bildstabi).
Du kannst selbstverständlich auch zu teueren Body greifen, aber auch das Objektiv trägt maßgeblich zum Bild bei, und ich möchte mein L-Serie Objektiv nicht vermissen müssen. Günstiger ist ja nur die 1100D von Canon, und die hatte ich selbst noch nicht in der Hand. (1000D, 550D, 60D schon und auch schon fotografiert damit).
 
süchtla schrieb:
Nana, einen Unterschied zwischen einem 800€ Body und einem 300€ Body merkt man schon. Am Beispiel der 1000D und 60D, die 60D liefert viel weniger Rauschen bei höheren ISO-Werten und ist viel schneller was die Auslösung, Fokussierung, Messung und Speicherung der Daten betrifft.
Das ist falsch. Die 1000D ist vom der Bildqualität quasi identisch!

@Freynhofer: es gibt keine schlechten DSLR! Du kannst da ganz frei kaufen was du willst. Wichtig sind hier in gute Objektive zu investieren! Eine günstiere Kamera macht mit einer teureren Linse IMMER bessere Bilder als eine teure Kamera mit günstigen Objektiv.
 
Mag vielleicht sein, ich konnte diese Erfahrung nicht machen. Trotzdem ist ein Unterschied bei den Bodys vorhanden, schließlich ist ja nicht nur der Bildsensor verbaut.

Ganz kann ich mich deiner Meinung, dass es egal ist, welche DSLR man benutzt, nicht anschließen.

Im letzten Punkt bin ich ganz deiner Meinung, die Objektive sind wichtig.
 
@süchtla: jetzt erzähl mir noch, du kannst am fertigen bild erkennen mit welchem body es gemacht wurde.

klar macht nicht jeder body bis iso 1600 brauchbare bilder. nur muss man immer bis auf iso 1600 rauf?
von einer FZ8 ausgehend ist jede DSLR ein großer zu gewinn.

ich würde das geld eher in gute objektive stecken. man muss ja auch nicht alles geld am anfang, auf einmal raus hauen.
 
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