Aufrüstung nach 6 Jahren

kachiri

Fleet Admiral
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Aktuell läuft mein System noch auf der K10-Basis (AMD Phenom X4 9550) und entsprechend auch noch auf alter Hardware, was es schon beim letzten mal schwierig gestaltete, ein durchgebranntes Mainboard zu ersetzen.

Im ersten Rutsch habe ich mich dazu entschieden PSU, CPU, RAM und MB auszutauschen - und dafür 400 Euro einkalkuliert. Meine R5770 muss vorerst noch weiterleben.

Folgendes habe ich mir "zusammengeschustert" (auf Basis der Gaming-PC FAQ).

Intel Core i5 6500 (anstatt 4590)
Asus H170-PLUS D3 Intel H170 (evtl. auch die mATX-Version)
8GB Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 DIMM CL9 Dual Kit (2x 4GB)

Beim Netzteil tendiere ich wohl zum Seasonic G-Series G-550 550W - sofern es bis zur eigentlichen Bestellung irgendwo lieferbar ist. Der Aufpreis für die leisere PCGH-Version ist es mir dann auch irgendwie nicht wert.

Irgendwelche Tipps - gerade beim Netzteil bin ich nicht zu 100% sicher. Ich hab derzeit nichts dolles drin, eher etwas, wofür man mich erschlagen würde. Die neue HW will ich aber nicht grillen. Mehr als 70, maximal 80 - sollte es aber auch nicht kosten.
 
Das Seasonic sollte dir keine Probleme machen - recht hochwertige Hardware und eine vertrauenswürdige Marke. Du könntest dich auch nach dem M12II-520 umsehen (die Evo-Variante ist vollmodular) - oder bei Nichtverfügbarkeit das Cooler Master G550M nehmen.

Der Rest der Hardware geht soweit in Ordnung ,ich würde aber evtl schon auf DDR4-RAM setzen, z.B. das H170-Pro mit 8 GB DDR4. Das kostet nicht so viel mehr aber ist recht zukunftssicher.
 
Ich finde 550W überdimensioniert. Was für eine Grafikkarte soll denn später folgen? Mir reicht beispielsweise ein Seasonic G-360.
 
Shaav, normal geb ich dir recht, aber hie rist abzusehen, das ne 450W NT eh sinnig ist, und 550 kosten kaum mehr.
http://geizhals.eu/?cat=WL-593194&wlkey=164d7245891363b5d69d8bf9ba230a2f
Da mal drin stöbern, ist alles empfehlenswert, wobei wie immer gilt, "You get, what you pay for".

Ansonsten. DDR3 bei Skylake ist humbug, eher nimmt man das MSI Z170 PC-Mate und DDR4 3000 Speicher zu nem 6500, um wenigstens den RAM auf hohen takt zu bringen. Skylake mit ddr3 ist sinnfrei, wenn man den RAM eh neu kaufen muss.
 
Das ist 'ne gute Frage - und wirklich Gedanken habe ich mir nicht wirklich gemacht. Zumal es halt noch ziemlich in der Zukunft liegt. Wird aber wahrscheinlich wieder irgendwas aus der Mittelklasse sein, wie seinerzeit die 5770er um die max. 200 Euro. Was Spiele angeht bin ich nämlich gar nicht so anspruchsvoll (derzeit hauptsächlich CS:GO und FIFA 15).

Mit dem aktuellen System bin ich einfach aus verschiedensten Gründen unzufrieden - u.a. weil ein möglicher Defekt einer Komponente ohnehin schnell mal teuer werden würde. Mit dem aktuellen Setting wie oben beschrieben wäre ich aktuell schon bei ~390-400 Euro, jenachdem wie die Preise sich entwickeln. Vor Weihnachten rechne ich da nicht mit Preisdrops.

Bzgl. DDR4 (und Z statt H170 Chipsatz): Würde das ganze ja auch nochmal locker 30-40 Euro mehr in Anspruch nehmen und die 400 Euro waren auch so schon ein Zugeständnis.
 
Bei Neukauf empfiehlt aber sogar der Test die Skylake-Plattform.

@Necareor: Auf Kosten des Chipsatz. H170 hätte ich eigentlich schon gerne.
 
Welche Features des H170-Chipsatzes benötigst du denn unbedingt? Die Unterschiede liegen doch nur noch bei den verschiedenen Anschlüssen, oder? (Den Z-Chipsatz ausgenommen)
 
Necareor, nein, die H170 haben mit dem Z170 zusmamen erst genug lanes im chipset um lanesharing für die ausstattung und die pcie-steckpläztze zu vermeiden. das ist bei b150 udn h110 standard, wie auch bei haswell-chipsets.

wenn einem das egal ist, dann ist man mit Haswell/Broadwell auch gut bedient, wobei broadwell ne bessere ipc hat, aber dafür ist oc da nicht so simpel, denn nicht jedes bord iist für oc von broadwell gut geeignet.
 
Das spielt doch bei der Leistung überhaupt keine Rolle. Selbst beim H110-Chipsatz hast du eine absolut identische Leistung wie beim Z170-Chipsatz. Du hast eine PCIe x16 Anbindung via CPU, bei beiden Chipsätzen.

Die zusätzlichen Lanes am Chipsatz bringen dir z.B. Vorteile dadurch, dass du direkt an PCIe-Lanes angebundene M.2-Slots auf dem Mainboard haben kannst und ähnliches...
 
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Das ist klar,vhabe nie behaptet, dass das Relevanz für die Gamingpower hat, aber die hat der unterschied vom i5 4460 zum i5 6500 im allgemeinen auch nicht.
Wenn Skylake, dann inkl. der Plattformfeatures, oder man spart noch mehr mit Haswell.
 
kachiri schrieb:
Bei Neukauf empfiehlt aber sogar der Test die Skylake-Plattform.

Öhm, hast du gesehen wo sich der 6500 gegenüber dem 5675C bei der Spieleleistung unter FullHD befindet? Er ist gut 20 % langsamer und liegt sogar hinter dem 4 Jahre alten 2600K.

Außerdem kannst du ihn noch übertakten, was mit dem 6500 nicht geht.

Ich würde zum Xeon 1231v3 oder eben zum 5675C greifen, Skylake ist einfach zu teuer im Vergleich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du den gesamten Test lesen - im Fazit wird bei Neuanschaffungen trotz allem Skylake empfohlen. Der 5675C kostet zudem mind. 30 Euro mehr (+ zusätzliche Versandkosten, da der Shop wo ich aktuell bestellen würde, bisher alle Komponenten die ich ausgewählt habe auch am billigsten anbietet) kosten.

Mir geht es auch nicht ums übertakten, sonst würde ich ja nicht bewusst zum 6500 greifen. Normal hatte ich mir ja den 4590 vorgenommen, der für mich btw. eher im Vergleich zum 6500 steht.

Zumal man halt auch nicht komplett die Vorteile von Skylake ausblenden sollte - was der Test in den meisten Ausführungen (bis eben auf das Fazit) durchaus tut. Nur das man dort den 6600 empfiehlt, der für mich eigentlich auch der "richtige" Skylake für den Test gewesen wäre.

Für mich fehlt da z.B. der Vergleich eben eher zum 4590 - der aktuell preislich nämlich exakt auf demselben Niveau liegt, wie der 6500.


Um es kurz zu machen: Würde ich den i5-5675C oder den von dir empfohlenen Xeon nehmen, würde ich für die 20% aus dem Test, auch gut 25-30% mehr zahlen.
 
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Den 5675C kann man auch als Tray kaufen, was ich sonst nicht empfehle, aber da ist er für unter 200 € zu haben.

Von daher. :)
 
macht aber die Plattform auf der er läuft leider nicht besser.
 
Was macht denn die andere Plattform besser?
Vor allem relevantes?
Anderen nachplappern die das vom Nachbarn eines Bekannten gehört haben kann ich sonst auch ;)
 
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