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aus Deinem Link ( kenne mich mit GG45 selbst nicht aus )
Der heutige GG45 ist eine 2-in-1-Lösung, da die GG45-Buchse (jedoch nicht der Stecker) abwärtskompatibel zu RJ45 ist. Somit können herkömmliche RJ45-Stecker in neuen GG45-Umgebungen (Netzwerkdosen, Patchpanels) verwendet werden. Umgekehrt ist es aber nicht möglich, den GG45-Stecker in einer RJ45-Buchse zu verwenden
...bei der Nutzung der vorhandenen Cat7 Verlegekabel sind DAC ausgeschlossen, ob du dann einen SFP+ 10GbE Transceiver in eine SFP+ Karte steckst oder gleich eine 10GbE NIC kaufst macht keinen Unterschied, außer dass du beim Transceiver eine zusätzliche Fehlerquelle hast.
Sollte die Netzwerkkarte besser einen RJ-45-Anschluss oder einen SFP+ Slot haben? Wo sind die Vorteile/Nachteile dieser Kombination? Netzwerkkarten mit SFP+ und Einsatz gibt es recht preiswert.
SFP+ ist eben deswegen günstiger, weil du noch einen Transceiver dazu benötigst, wenn du damit auf eine strukturierte Cat7 Gebäudeverkabelung verbinden willst.
Wenn du noch etwas Zeit hast, dann warte bis die 10Gbit Karten mit Realtek RTL8127 bei den Händlern erscheinen. Die sollen eine sehr kleine Leistungsaufnahme haben. Die ersten Karten gibt es über den Chinesischen Markt. In 1-2 Monaten werden die aber auch bei deutschen Händlern zu bekommen sein.
Allerdings setzen die RTL8127 Chips auf PCIe 4.0.x1 Der RTL8127AT wird auch PCIe 3.0 x2 unterstützen. Da muss man im Vorfeld drauf achten, wenn man ältere Hardware ohne PCIe 4.0 hat.
40G ist ja ein sehr komischer Standard, der IIRC auch kaum Verbreitung gefunden hat. Ich habe das mal für den Einsatz in unseren RZ evaluiert und bin auf ganz schreckliche Dinge gestoßen. 40G ist ja im Prinzip nix anderes als vier 10G Kanäle gebündelt - die physikalische Ausprägung kommt in Form von absolut schrägen Steckverbindungen mit vier bzw. acht Fasern in "MPO" Steckern - oder mit sündteuren Transceivern, die im Prinzip WDM über Single Mode machen (also vier verschiedene Wellenlängen in einer Faser pro Richtung). Der Listenpreis eines einzigen solchen QSFP Moduls lag IIRC bei 12.000€. Die Netzwerkchips waren dann dieselben wie die, welche auf 4-Port 10G Karten verbaut wurden, sehr praktisch.
Für Kupfer wird sicher niemand einen 40G Standard entwickeln, das hat ja bei Fiber schon niemand genutzt. Aktuell scheint 25G der neue Standard zu sein und 100G sind AFAIK ebenfalls 4 Kanäle, halt mit je 25G. Das ist allerdings im Netzwerkbereich schon recht weit verbreitet (zumindest bei uns).
Hat jetzt genau was mit einem funktionierenden neuinstallierten CAT7 Netzwerk in einem Wohnhaus zu tun, wo ein PC eine Netzwerkkarte für 10GBe bekommen soll?
Grundsätzlich stimme ich dem Tenor der LWL zu, aber die lässt sich gerade mit Steckdosen schlecht verteilen in einer Strukturierten (Wohn)Gebäudeverkabelung.
99% der Clients die man im Haushalt hat laufen eh mit RJ45, daher ist die Verkabelung schon passend. Die entsprechenden Clients für >=10GbE beschränken sich doch auf 1-2 Räume und dem "Serverrraum".
Die Diskussion ist also wenig hilfreich, gerade weil die Verkabelung eh schon so liegt.
Bei kleinen Switchen mit 1-2 RJ45 10GbE Ports muss man sich keine Sorgen vor der Hitze machen.
Im Serverraum, bzw. dort wo alles zusammenläuft, kann man auch easy mit DACs dann arbeiten.
Wir haben auch im ganzen Haus CAT7 verlegt, mein MacBook hängt mit einem 5GbE Adapter im Netzwerk und die relevante 10GbE Verkabelung (unter den Switchen, NAS und Server) ist im Technikrraum mit SFP+ DACs.
Mir geht es da auch um die unterputzdosen. Bei Kupfer gibt es viele Schalterserien bis 10 GbE. Für GF gibt es a) keine Schalterserien und b) ist dimkonfektionierung nicht für jeden was ( bspw. Spleissen). Die wenigen UP Dosen die es gibt sind im Prinzip LC Kupplungen. LWL ist im Wohnraum nicht schön, schnell, kostengünstig umgesetzt.
Andererseits muss man das auch nicht unbedingt selbst machen, weil es die Kabel auch vorkonfektioniert gibt. Mit Steckergehäuse zum Anklipsen, damit man beim Einziehen weniger Probleme hat.
conf_t schrieb:
Die wenigen UP Dosen die es gibt sind im Prinzip LC Kupplungen.
Stand heute? Nein. Zukünftig? Ich hoffe es. Und in de, Thread geht es nicht um die ferne Zukunft. Heute gibt es nur Einzel UP-GF Dosen die, sagen wir ma, nur im zweckmäßigen Designs gibt. Arbeitsraum ok. Wie vor 20 Jahren die LAN Dosen.
Es gibt Unterputzeinsätze für LWL. Inwieweit die für die jeweiligen Schalterprogramme passen, müsste man prüfen. Aber mit ein wenig geschick wird das schon irgendwie passend zu bekommen sein.