Aus 1 mach 2: neues Board und neuer ram

M

Mickey Cohen

Gast
hallo,

ich möchte aus meinem System und ein paar bauteilen (CPU und GPU) die ich noch habe 2 PCs bauen.

Vorhandenes System:
CPU: Phenom II X4 965
RAM: 8GB DDR3-1333
Board: AsRock 770 Extreme 3, AM3
GPU: GeForce 960 GTX
PSU: beQuiet Pure Power L7 530W
SSDs: 2x 128 GB Crucial M550
HDDs und DVD-Laufwerke: zur genüge vorhanden, irrelevant

im Schrank eingemottet:
CPU: Phenom II X3 740
GPU: Radeon HD 5750


Der eine (neue) PC soll dann so konfiguriert sein:
Phenom II X4 965, 3.40 Ghz (vorhanden)
[neues µATX-Board]
[8GB neuer DDR3 RAM]
GeForce 960 GTX 2GB (vorhanden)
[Neues Netzteil]
[Neues Bitfenix Prodigy µATX]

und das zweite ("neue alte") so:
Phenom II X3 740, 3.00 Ghz (vorhanden)
AsRock 770 Extreme 3, AM3 (vorhanden)
8 GB DDR3-1333 (vorhanden)
Radeon HD 5750 (vorhanden)
beQuiet Pure Power L7 530W (vorhanden)
Gehäuse (vorhanden)

ich müsste also insbesondere ein neues Mainboard für den Phenom II X4 965 kaufen und 8 GB DDR3, dazu noch eben das Gehäuse und ein neues Netzteil.

jetzt meine frage: ist es sinnvoll, noch ein AM3+ board und 8 GB DDR3 zu kaufen. oder fahre ich mit neueren komponenten (neue CPU, neues board und neuen RAM) besser?

edit: achja der erste PC soll zum zocken gedacht sein (alles), der zweite für gelegenheitsspielchen und multimedia/surfen.

danke euch :)
 
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Eine neue CPU kostet ~170€ mehr als wenn du nur Board und RAM austauschst. Ob dir das was bringt hängt davon ab was du mit dem PC machst. Was wir aber nicht wissen.
Allerdings: AM3+ µATX Board sind imho alle Schrott. Ja Schrott, keine Ausnahme.
Alternative: eine gebrauchte LGA1155 CPU + Board kaufen.
 
HominiLupus schrieb:
Eine neue CPU kostet ~170€
Das hängt ja von der CPU ab.

Dem Phenom X4 965 kannst Du gar nicht so viel Dampf geben (egal ob mit ATX- oder µATX-Brett), dass er so schnell wäre wie der AMD Athlon X4 860K Black Edition, 4x 3.70GHz, boxed (AD860KXBJABOX) ab € 73,79 @stock, der schon ganz gut zu einer GTX 960 passen würde, genauso wie ein Intel Pentium G3260, 2x 3.30GHz, boxed (BX80646G3260) ab € 54,27, der etwas besser ist als der G3258@stock. Beide sind gut geeignet, ein 960 zu befeuern.
 
naja den Athlon X4 860K hab ich mir auch angeschaut, aber da kostet mich die ganze kombo schon ~170 € (75 für CPU, 50+ für board, 40 für ram), im vergleich zu den 100 € für die lösung mit dem phenom 965. (60€ AM3 board und 40€ für ram). und so groß ist der unterschied leistungsmäßig zum 965 ja auch nicht, das ist ja das traurige. (wenn man nicht gerade AES-NI verwendet)
und der pentium hat nicht mal hyperthreading, der ist raus.

edit: achja der erste PC soll zum zocken gedacht sein (alles), der zweite für gelegenheitsspielchen und multimedia/surfen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mickey Cohen schrieb:
der pentium hat nicht mal hyperthreading, der ist raus.
Entscheidend ist doch das, was hinten rauskommt und nicht, wieviele Kerne oder ob HT oder nicht. Und beim Pentium liegst Du mit H81-Board + 8GB RAM bei 135 €, hast 35% Mehrkosten zu Deiner Lösung, die sich in diesem seltenen Fall auch 1:1 in Mehrleistung umsetzen. Unter Berücksichtigung des Stromverbrauchs kommt es vermutlich im Endeffekt auf eine Ersparnis raus.
 
der pentium ist aber nicht schneller als der phenom II, eben weil er nur 2 threads kann (https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/guenstige-prozessoren-amd-intel-test.2259/seite-2). außerdem hat er bei ein paar spielen probleme, die 4 threads fordern. zum zocken sollte man besser nicht mehr unter 4 threads (idealerweise 4 kerne) gehen. die multithreadunterstützung wird ja in kommenden spielen nicht schlechter werden ;)

gescheites am3+ brett sollte vollkommen reichen für das gewünschte und kostet einfach wenger als n komplett neues system.

eine sehr gute alternative wäre aber n gebrauchtes i5 2500k-system. kostet jetzt auch nicht die welt, dreht aber leistungsmäßig kreise um alles bisher vorgeschlagene.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einem PC, der "zum zocken gedacht" ist, würde ich nicht gerade auf einen Anwendungstest verlinken, Herr Präsident. Da die zwei Spiele, die mal eine technisch völlig unsinnige Core-Abfrage hatten, schnell gefixed wurden, hat der Pentium auch keine Probleme mit "ein paar Spielen".

Für praktisch alle Spiele gilt:zwei recht schnelle Kerne schlagen vier langsame. Siehe insbesondere den in Post #4 unter "gut geeignet" verlinkten Test mit 20 aktuellen Games.
 
...Herr Präsident.
mein nick kommt vom gefährten von danger mouse ;)

Für praktisch alle Spiele gilt:zwei recht schnelle Kerne schlagen vier langsame.
das stimmt nicht. bis zu einem gewissen grad kommt es darauf an, wie viel schneller die zwei kerne sind, ab einem gewissen punkt kann die singelcoreperformance das aber auch nicht mehr vernünftig rausreißen. bei spielen wie assasins creed unity oder crysis 3 brauchste mit nem pentium auch nicht mehr anzufangen weil die minimum-fps einfach zu gering werden. und wenn dann neben dem spiel noch eine andere anwendung läuft (teamspeak, virenscan, autoupdates, etc. pp.) bricht der dualcore ja auch nochmal zusätzlich ein. http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Specials/CPU-Multitasking-Test-1075340/

der phenom II ist heutzutage sicher keine rakete mehr, aber ein wechsel zum pentium ist imho wenig sinnvoll.
 
Dies Forum bildet ja ungemein. Nun weiß ich auch, wer Danger Mouse ist. Die Wikipedia schreibt dazu:
Danger Mouse wird gemeinsam mit seinem Sidekick Lübke immer wieder von Colonel K, dem Chef des Geheimdienstes, beauftragt, die Welt vom Nutzen der MehrkernArchitektur bei Prozessoren zu überzeugen.
Lübke (im Original Ernest Penfold) ist ein unerschütterlich feiger Hamster. Er ist seines Zeichens ebenfalls Angestellter beim britischen Geheimdienst und der Assistent von Danger Mouse. Eine große Hilfe ist er aber selten. Lübke gibt vielmehr immer wieder gern den kompletten Ignoranten und Trottel vom Dienst, was dann in unregelmäßigen Abständen Danger Mouse liebsten Ausspruch, „Lübke, Schnauze!“ bzw. „Schnauze, Lübke!“, zur Folge hat.
Das erklärt vieles. Mit diesem Vorwissen kann ich es auch verzeihen, wenn Du auf den aller dämlichsten Test verweist, den PCGamesHardware je produziert hat. Es ist schon halbwegs hanebüchen, beim Zocken von Crysis ein Video rendern zu wollen. Wenn man die Render-Software dann aber noch an die beiden echten oder zusätzlich noch die beiden virtuellen Kerne eines i3 pinnt und Crysis damit absolut im Hintergrund ausführen lässt, kann man sich das Ergebnis auch ohne "Test" ausmalen. Normale Hintergrundlast steckt aber ein i3 - und auch ein Pentium - ohne Murren weg.

der phenom II ist heutzutage sicher keine rakete mehr, aber ein wechsel zum pentium ist imho wenig sinnvoll.
Der Phenom II X4 965 ist schon ein Stück lahmer als ein x4 860K. Und auch bei Crysis 3 hat ein Pentium nicht nur mehr average fps sondern auch mehr min. fps. beim x4 965 müsstest Du sogar schon die Einstellungen runterdrehen, um überhaupt zu einem spielbaren Ergebnis zu gelangen.
 
...den aller dämlichsten Test verweist, den PCGamesHardware je produziert hat....
hm, du musstest selbst einen ausländischen test verlinken, da deutsche tests offenbar nicht dein gewünschtes ergebnis liefern (wir sind in einem computerforum, dass alles gefragte schon mal getestet hat, warum also nicht einfach den cb-test nehmen?) und musst dann auch noch tests anderer als dämlich diffamieren, weil sie deine argumentation widerlegen...

ich denke ich überlasse es dem te, wem er mehr glauben schenkt.
hier nochmal die tests von computerbase zum thema billig-cpu:
https://www.computerbase.de/artikel...ten-test.2529/seite-2#abschnitt_gesamtwertung
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/guenstige-prozessoren-amd-intel-test.2259/seite-2
 
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