Notiz Aus der Community: Der Ryzen Controller für das Undervolting von AMD-APUs

SV3N

Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
15.599

DannyA4

Commander
Dabei seit
Dez. 2006
Beiträge
2.308
Mein 4650G ist dort nicht aufgeführt, oder fällt der einfach in die Sparte 4600?
 

Bigfoot29

Lt. Commander
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
1.866

SV3N

Redakteur
Ersteller dieses Themas
Teammitglied
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
15.599
Artikel-Update: Support für Arch Linux und Renoir-G
Wie Community-Mitglied „DannyA4“ richtig angemerkt hat, werden selbstverständlich auch Renoir-APUs der G-Serie wie der Ryzen 5 Pro 4650G und Ryzen 7 Pro 4750G sowie deren regulären Ableger von Ryzen Controller unterstützt.

ComputerBase-Leser „Bigfoot29“ hat zudem herausgefunden, dass das Programm auch für Arch Linux und dessen Derivate verfügbar ist. Entsprechende Pakete für Ryzen Controller finden sich in den Arch Linux User Repositories.

Die Redaktion dankt den Community-Mitglieder „DannyA4“ und „Bigfoot29“ für ihre Hinweise zu diesem Update.
 

Spillunke

Fleet Admiral
Dabei seit
Juni 2011
Beiträge
12.514
@Dying Light Tool laden und testen. Sollte 2min deiner Zeit in Anspruch nehmen.

Gibts sowas auch für AMD CPUs ohne Grafikchip, sprich Ryzen 2700 oder Ryzen 3600?
 

Bigfoot29

Lt. Commander
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
1.866
Habs grade mal getestet... schade, dass es die aktuell hinterlegten Daten nicht auslesen zu können scheint. Zumindest bei meinem Envy x13 stimmen die Boost-Werte hinten und vorne nicht. Zeitweilig darf der/das SoC bis zu 45W ziehen. Davon ist aber nix zu lesen. Es werden nur irgendwelche Default-Werte hinterlegt. :heul:

Ergo: Man sollte wissen, was man mit dem Ding macht. Zusätzliche Überwachung scheint dringend nötig. Nur auf RyzenController kann man sich nicht verlassen. (Nicht, dass das Tool deswegen SCHLECHT ist...)

Regards, Bigfoot29
 

Crispy Bearcon

Lieutenant
Dabei seit
Aug. 2012
Beiträge
652
Mal ne Frage. In den News steht was von Undervolting aber ich finde nur TDP settings? Übersehe ich was? (Pop_OS! Linux)
 

Bigfoot29

Lt. Commander
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
1.866
Es sollte unterschiedliche Tabs geben. In einigen kann man auch (m)A-Werte anpassen. Echtes "Undervolting" finde ich auf meinem 4700U aber auch nicht. Das gibt das drunterliegende Tool auch gar nicht her:
Code:
ryzenadj --help
Usage: ryzenadj [options] [[--] args]
   or: ryzenadj [options]

 Ryzen Power Management adjust tool.

    -h, --help                            show this help message and exit

Options
    -i, --info                            Show information (W.I.P.)

Settings
    -a, --stapm-limit=<u32>               Sustained power limit (mW)
    -b, --fast-limit=<u32>                Fast PPT power limit (mW)
    -c, --slow-limit=<u32>                Slow PPT power limit (mW)
    -d, --slow-time=<u32>                 Slow PPT constant time (s)
    -e, --stapm-time=<u32>                STAPM constant time (s)
    -f, --tctl-temp=<u32>                 Tctl temperature (℃)
    -g, --vrm-current=<u32>               VRM Current Limit (mA)
    -j, --vrmsoc-current=<u32>            VRM SoC Current Limit (mA)
    -k, --vrmmax-current=<u32>            VRM Maximum Current Limit (mA)
    -l, --vrmsocmax-current=<u32>         VRM SoC Maximum Current Limit (mA)
    -m, --psi0-current=<u32>              PSI0 Current Limit (mA)
    -n, --psi0soc-current=<u32>           PSI0 SoC Current Limit (mA)
    -o, --max-socclk-frequency=<u32>      Maximum SoC Clock Frequency (MHz)
    -p, --min-socclk-frequency=<u32>      Minimum SoC Clock Frequency (MHz)
    -q, --max-fclk-frequency=<u32>        Maximum Transmission (CPU-GPU) Frequency (MHz)
    -r, --min-fclk-frequency=<u32>        Minimum Transmission (CPU-GPU) Frequency (MHz)
    -s, --max-vcn=<u32>                   Maximum Video Core Next (VCE - Video Coding Engine) (MHz)
    -t, --min-vcn=<u32>                   Minimum Video Core Next (VCE - Video Coding Engine) (MHz)
    -u, --max-lclk=<u32>                  Maximum Data Launch Clock (MHz)
    -v, --min-lclk=<u32>                  Minimum Data Launch Clock (MHz)
    -w, --max-gfxclk=<u32>                Maximum GFX Clock (MHz)
    -x, --min-gfxclk=<u32>                Minimum GFX Clock (MHz)
    -y, --prochot-deassertion-ramp=<u32>  Time To Ramp Clocks After Prochot is Deasserted (ms)

(Unter Linux ist der Ryzen-Controller nur eine GUI für RyzenADJ. K.A., wie das unter Windows ist...)

Regards, Bigfoot29
 

konkretor

Captain
Dabei seit
März 2011
Beiträge
3.534
Auf dem HP Laptop geht es einwandfrei, mal etwas spielen damit.


1611166322727.png
 

Mome

Cadet 3rd Year
Dabei seit
Dez. 2007
Beiträge
41
War auch erstmal euphorisch als ich die News gesehen habe und habe gedacht, dass es ein neues Release mit der Möglichkeit zu Undervolting gibt.
Hab das Programm auf meinem Ideapad 5 mit R5 4500u auch schon länger drauf, aber wirklich sinnvoll ist es nicht.
Die Werksseitige Abstimmung funktioniert runder als das, was ich bisher an den TDP, bzw Temp Limits spielen konnte.
Es würde nur Sinn machen, wenn man die TDP, bzw Temp Limits senken möchte. Jegliche Erhöhung war bei dem Gerät nicht sinnvoll - bzw fand die Balance zwischen TDP und Temp schon gut so.

Ein VCore Offset wäre toll, aber das ist wohl ein Traum. 🙃
 

Raucherdackel!

Commander
Dabei seit
Jan. 2014
Beiträge
2.461
Ist das Tool jetzt nur für Mobile-CPUs, oder generell für alle Ryzen APUs? Das geht aus der News nicht hervor.

edit: soeben ausprobiert:

Ryzen 5 2400G
Asrock Fatal1ty B450 Gaming-ITX/AC
AGESA ComboAM4 1.0.0.3

Tool funktioniert nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

SV3N

Redakteur
Ersteller dieses Themas
Teammitglied
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
15.599
Artikel-Update: Ryzen Controller jetzt auch auf ComputerBase
Als Alternative zu Ryzen Master, der mit sowohl mit mobilen als auch Desktop-APUs nicht umgehen kann, hat sich die Redaktion dazu entschlossen, das Optimierungstool Ryzen Controller für Renoir, Picasso und Raven Ridge in das Download-Archiv von ComputerBase aufzunehmen.

Ryzen Controller v2.2.7 kann wie gewohnt direkt unterhalb dieser Meldung heruntergeladen werden.
 

Marflowah

Lt. Commander
Dabei seit
März 2018
Beiträge
1.144
Vonseiten der Redaktion ist wohl eine Aktualisierung des Artikels bezüglich der Nachteile oder realen Einschränkungen vonnöten, die mittlerweile hier vielfach zu lesen sind.
 

floTTes

Lieutenant
Dabei seit
Okt. 2006
Beiträge
747
Für stabiles UV sind derb viel Wissen und eine Menge Stress-Tests nötig. Sämtliche, mögliche Kombinationen an P-States und Basic-States müssen überprüft werden.

UV sollte imho nicht in dieser einfachen Form beworben werden. Die Foren sind voll von UV/OC-Nicht-Stabil-Themen. Ich verstehe den Sinn dahinter, wünsche mir aber eine Anmerkung, dass dies KEINES FALLES für produktive System zu empfehlen ist.

Edit: UV/OC scheint mittlerweile normal zu sein. Das ist es aber nicht. Daran sollte immer und immer wieder erinnert werden.

Edit: Ich stehe hinter vielen CB-Themen, unabhängig davon ob sie mich interessieren. UV/OC hat imho nichts in den News zu suchen. Gerade in Zeiten von Blockchains, Cloud-/Private-Computing, etc. steht Stabilität an erster Stelle ...
 
Zuletzt bearbeitet:

SV3N

Redakteur
Ersteller dieses Themas
Teammitglied
Dabei seit
Juni 2007
Beiträge
15.599
Wer sein System außerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Spezifikationen und Parameter betreibt, handelt immer auf eigene Gefahr.

Sowohl Overclocking als auch Undervolting sind schon immer Spielereien für Enthusiasten gewesen und hatten auf produktiven Systemen noch nie eine Daseinsberechtigung.

Gleiches gilt auch für Arbeitsspeicher mit XMP-Profil, Speichertimings außerhalb der JEDEC-Standards, Optimierungs-Tools und anderer Schlangenöl-Software.

Aber das ist ja jetzt keine neue Erkenntnis und der durchschnittliche ComputerBase-Leser weiß das auch für gewöhnlich.

Otto-Normalnutzer kommen in der Regel gar nicht auf die Idee OC oder UV zu betreiben.
 
Top