Ausbildung in der Computerspieleindustrie gesucht!

Kauf dir einfach mal dieses Buch und dann überlegst Du dir nochmal ob der Job was für dich ist...
 
danke schonmal an alle für die schnelle hilfe...

es gibt paar stellen in meiner unmittelbaren nähe. allerdings noch nicht für 2012. aber da kann ich ja mal anfragen. ich mach derzeit meine ausbildung zum handelsfachwirt. die ersten anderthalb jahre sind einzelhandeslkaufmann, danach anderthalb jahre zum handelsfachwirt. ich denke den einzelhandelskaufmann mach ich auf jedenfall noch fertig. deshalb das mit 2012. lebensmitteleinzelhandel ist nicht die richtige branche für mich, hab ich erst jetzt gemerkt, nachdem ich nach 2 praktika eigentlich recht überzeugt war... naja. mein vater meint, ich hab eh noch bissl zeit, darüber nachzudenken, bis etwa mitte 2011. da hatter wohl recht. fachinformatiker wäre schonmal eine option...
 
@KnolleJupp Ja, sehr gutes Buch. Den Untertitel "Für Spieleprogrammierer" könnte man aber genauso gut weglassen. Es sind einfach die Basics fürs Programmiern. Kann man eigentlich jedem empfehlen.

@risingSilence Hast du überhaupt schon Erfahrung mit dem Programmieren? Wenn nicht, würde ich dringend zu einem Buch raten. Sonst weißt du ja gar nicht, was auf dich zukommt.
 
Und vor allem sollte er mal langsam anfangen damit. Normalerweise hätte er schon während des Abis sich damit tiefgreifender befassen können.
 
sollte eine ausbildung nicht normalerweise bei null beginnen? (bezogen auf fachinformatiker)
 
Bei Null beginnen? Ja, irgendwie schon.

ABER ich möchte bestimmt keinen Beruf erlernen, den ich 50 Jahre ausüben möchte, ohne wenigstens ein bisschen Interesse in dieser Richtung zu haben... und wenn Du tatsächlich als Spieleentwickler arbeiten möchtest, dann sollte ein gutes C++ Buch immer auf dem Kopfkissen liegen!

Übrigens, "selbstständig lernen/arbeiten/denken/etc." sollte dir in Fleisch und Blut übergehen, Ausbildung/Studium ist nicht vor der Glotze sitzen und sich bespaßen lassen...
 
Ja, die Ausbildung zum FIAE beginnt bei Null. Deine Chancen als solcher angenommen zu werden steigen aber deutlich um so mehr Vorwissen du hast. Und um deine Chancen eine gute Note zu erreichen ist es genauso bestellt.

Ich habe dazu die Erfahrung gemacht, dass Programmieren einem "liegen" muss. Da einfach blind reinzustürzen bringt nichts. Die anderen Mitschüler die während meiner FIAE Ausbildung in meiner Klasse waren konnte man relativ problemlos in drei Gruppen aufteilen:
- Leute denen das logische Denken welches für das Programmieren nötig ist problemlos in Fleisch und Blut überging.
- Leute die zwar probleme mit der Denkweise hatten, aber sich bemüht haben zu lernen
- Leute denen alles egal war (meist FISIs ;))

Wenn du nicht zur ersten Gruppe gehörst würd ich mir schwer überlegen ob Programmierer ein Beruf ist den du die nächsten XX Jahre ausführen willst. Und nein "Ich zocke gern und will da was machen" hat nichts damit zu tun. Ich zocke auch gern und hätt auch kein Problem mit einem Job in der Spieleindustrie. Nur muss ich offen zugeben, dass ich, trotz abgeschlossener FIAE Ausbildung, momentan nicht das nötige Wissen habe um mich da zu engagieren.
 
Also ich habe den Thread nicht ganz durchgelsesen da ich noch für Programmieren lernen muss aber ich habe mal gesehen das es eine Ausbildung für Designer "Web & Games".
Ich habe mich mal erkundigt, was man dort so machen.
Man Designt halt Internetseiten oder Irgendwas für Spiele, ich denke mal Maps, Charaktere usw.. Aber ich meine das wäre auch ein Duales Studium. Bin mir aber nicht sicher. ;)
Musst dich mal bei deinem Besten Freund www.google.de erkundigen.

greeetz
Xsp
 
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Ich habe selbst eine ganze Zeit in der Spielebranche gearbeitet (anfangs als Tester bei Entwicklern, später bis heute als Journalist), bzw. arbeite neben der Uni momentan immer noch in dem Bereich. Zwar stimmt der ein oder andere Hinweis hier, aber manches ist nach meiner Erfahrung auch quatsch. Denn wenn es eine Branche für Quereinsteiger ohne formale (!) Kenntnisse gibt, dann die Spielebranche. Will sagen: Wenn du die gesuchten Fähigkeiten mitbringst, hast du bei sehr vielen Entwicklern gute Chancen einen Einstieg zu schaffen. Aussagen wie "Mapdesign ist keine Spieleentwicklung" sind vor diesem Hintergrund in meinen Augen nicht wahr, denn ich habe unzählige Leute kennen gelernt, die privat Maps erstellt haben und so eine Stelle als Leveldesigner bekommen haben. Ebenso kenne ich einige (hier wohlgemerkt einige, denn der Sprung ist im Vergleich zum Leveldesign ungleich schwerer) Leute, die vom Tester in der Qualitätssicherung zum Entwickler aufgestiegen sind. Vorraussetzungen für solche Werdegänge sind jedoch immer sehr gute Kenntnisse in dem jeweiligen Bereich (z.B. Programmieren, 3D-Modellierung, Grafikdesign, Leveldesign). Ansonsten stimmen die Kommentare natürlich schon: Mit einem Studium (oder je nach Bereich auch mit einer Ausbildung) hast du immer etwas Sicheres in der Hand und kannst dich, falls dir Spieleentwicklung in zehn Jahren nicht mehr gefällt, immer noch umorientieren ohne gleich noch etwas ganz Neues zu erlernen.

Mein Tipp: Wenn du wirklich das große Risiko eingehen willst, ohne weitere Ausbildung den Einstieg zu schaffen und wenn du meinst, dass du in einem für die Spieleentwicklung passenden Bereich Kenntnisse hast, schau dich nach kleineren Entwicklern um. Bei den großen Entwicklern wird es heutzutage ohne Studium tatsächlich schwer, dafür haben die zu viele Bewerber. Aber es gibt viele kleine Entwickler, die z.B. Lernsoftware für öffentliche Einrichtungen und kleinere Spiele machen. Dort kann man sich vielfach leichter hocharbeiten. Allerdings sollte dir dabei schon klar sein, dass die Bezahlung für eine lange Zeit katastrophal schlecht und der Einstieg extrem mühsam und unsicher sein wird (als Quereinsteiger ohne Referenz ist deine Stelle immer die erste, die gestrichen wird).

// Edit: Hab grad noch mal den ersten Post gesehen. Mit 18 Jahren und dem fertigen Abschluss bist du ja noch in einer recht komfortablen Situation. Daher mein Tipp #2: Mach vielleicht mal 1/2-1 Jahr lang 1-2 Praktika bei Spieleentwicklern. Da gibt es vielfach Stellen, die außer einem Schulabschluss und der Affinität zum Gaming nicht arg viel voraussetzen (genanntes Testen z.B.). So bekommst du einen Überblick über den Alltag in der Spieleentwicklung und auch über die Anforderungen in den verschiedenen Bereichen. Nur ob das im Umkreis von 50km von Bamberg klappt, wage ich zu bezweifeln, für so etwas muss man meistens sehr viel flexibler sein. Solange das Praktikum aber nicht gänzlich unbezahlt ist (würde ich persönlich dann eh nicht machen), reicht dir das dann aber ja vermutlich auch für eine kleine Bude woanders, wenn deine Ansprüche nicht allzu hoch sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
setTrue schrieb:

Kann diesem nur zustimmen. Ich bin zwar nur im Indie Bereich tätig, aber von uns sind auch fast alle Quereinsteiger, die aufgrund ihrer Erfahrung/Referenzen dabei sind. Und gerade im künstlerischen Bereich, wie Modeller, Musiker, Leveldesigner uä., ist oft das Portfolio wichtiger, als irgendwelche Abschlüsse. Auch wenn man z.B. sich in der Moddingszene einen sehr guten Ruf erabeitet hat, kann dies ein Kriterium für einen Arbeitgeber sein. Und das kann auch bei großen Entwickler funktionieren: Ich kenn auch einen, der jahrelang nur hobbymäßig mit einem 3D-Modeller irgendwelche Objekte erstellt hat und kostenlos angeboten hat, und sich dann auf gut Glück, ohne sich irgendwelche Hoffnungen zu machen, bei Crytek beworben hat. Und er wurde genommen ;)
Gerade im Moddingbereich kam es schon öfter vor, dass ganze Moddingteams in die Firmen geholt werden.

Wenn es allerdings ums Programmieren geht, wird es schon schwieriger... Denn um sich auf dem Gebiet beweisen zu können, benötigt man schon teilweise weitreichende Kentnisse aus Mathe, Physik und Informatik... Hier ist ein Studium auf jedenfall empfehlenswert, unbedingte Vorraussetzung jedoch nicht. Es wird nur schwieriger eine Stelle zu finden, wie setTrue bereits geschrieben hat.
 
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