Auslagerungsdatei-Frage

Letztenendes ist es egal, wo man seine Auslagerungsdatei hat, auch wie groß sie ist bzw. ob man überhaupt eine hat.

Aber der Geschwindigkeit wegen empfiehlt es (sofern man weniger als 4GB RAM hat) sich die Auslagerungsdatei immer auf der schnellsten Platte zu haben. Soll Windows bei einem STOP-Fehler den Fehler protokollieren, so sollte man ca. 128MB auf C belassen.

Z.B.: 128MB auf C, Geschwindigkeitmessung hat ergeben, das die Festplatte/Partition D am schnellsten ist -> 3968MB auf D. Somit sind es ingesamt 4096 MB.

Und es ist egal, wenn man 3GB RAM und 4GB Auslagerungsdatei hat. Wenn der RAM voll ist, so lagert Windows auf der HDD aus bzw. lagert Windows nicht dringend benötigtes aus.
 
"Aber der Geschwindigkeit wegen empfiehlt es (sofern man weniger als 4GB RAM hat) sich die Auslagerungsdatei immer auf der schnellsten Platte zu haben. "
Sowas kann man pauschal einfach nicht sagen. Ne langsame Platte, die nur für die Auslagerung genutzt wird, kann ein insgesamt besseres Ergebnis bringen, wenn sonst noch viel mit dem System passiert und die Festplatte mit der Auslagerungsdatei eben anderweitig beansprucht wird... Ich hab sie sogar auf der vermutlich langsamsten im System, aber die Platte ist auch nur für meine persönlichen Daten da...

Und Windows nutzt die Auslagerungsdatei schon bevor der Speicher ausgeht. Die deutsche Bezeichnung "Auslagerungsdatei" ist auch echt schlecht gewählt, es ist eine Paging-File, eine Datei, in die Pages (Speicherseiten) geschrieben werden. Die Speicherverwaltung fängt damit aber schon an, bevor der Speicher voll ist, um im Notfall handeln zu können. Aus dem Grund sollte die Auslagerungsdatei sinnvollerweise auch größer sein als die Menge des verbauten Arbeitsspeichers, so dass die Speicherverwaltung sozusagen eine Kopie des Arbeitsspeichers in der Auslagerungsdatei haben kann. Wenn die virtuelle Speicherverwaltung mit dem Schreiben von Speicherseiten in die Paging-File erst anfangen würde, wenn der Speicher wirklich ausgegangen ist, na dann viel Spaß bei den Leistungseinbrüchen...

Programmdateien (EXE, DLL, SYS, ...) brauchen im Übrigen nicht in die Paging-File geschrieben werden, diese können von der Speicherverwaltung direkt aus der Programmdatei wieder nachgeladen werden [ein Grund, warum Windows auch trotz deaktivierter Auslagerungsdatei dennoch auslagert].
 
wo ich im Juni format c machen mußte habe ich es so belassen und die PageFile auf C gelassen.was hat es eigendlich mit dieser Aussage auf sich:das Auslagern von Kernel-Mode-Progammteilen verhindern.??
 
Die Auslagerung des Kernels mit "DisablePagingExecutive" auf "1" setzen stammt noch aus der Zeit von Windows 9X und wird von WindowsNT nicht unterstützt. Gelegentlich wird dieses Gerücht mal wieder herausgekramt, genau so wie dass Spinat sehr viel Eisen enthält (...und da hatte sich mal ein Russe um Kommastellen verrechnet).
 
Ich frag mich eh warum man sich für so Einstellungen überhaupt immer interessiert, jetzt weniger fischi1305 sondern die Leute, die diese Gerüchte immer bringen.
Denken die, Microsoft hat selbst keine Ahnung, wie die Speicherverwaltung arbeiten sollte? oO
Ich meine die kennen sich vermutlich schon relativ gut mit Windows aus würde ich mal vermuten...
 
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