Backup videos und Bilder

Ripperz

Ensign
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Sep. 2023
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Hallo,
was eignet sich gut um Bilder und videos zu backupen?

Ich nutze immer USB 2,5 HDD Platten. Immer 2-4 Platten, falls eine mal kaputt geht. Angeschlossen werden die je nach dem. 1-5 mal im Jahr. Benötigter Speicherplatz ca 2 TB.
Die erste platte hat sich jetzt nach gut 18 Jahren verabschiedet. Ich brauche nun Ersatz. Ich nutze meist die TOSHIBA Canvio Partner 2TB, oder sollte ich lieber zu Seagate 2 TB (standard 2025) greifen?
 
Es ist vollkommen egal welchen Hersteller (außer Intenso) du nimmst. Jede Platte kann dir an Tag 1 sterben oder auch erst nach 18 Jahren. Tun sich alle nicht viel.
 
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was wäre besser? Blu Ray, da habe ich aber leider kein laufwerk. vielleicht ein externes und dann auf BR brennen?
 
Ich sagte nicht, dass HDDs schlecht sind. Ich sichere auch auf 4 externe HDDs (im wöchentlichen Wechsel).
Zudem habe ich als Langzeitarchivierung, mir wichtige Fotos auf M-DISC gebrannt.
 
Hi...

Auch optische Medien sind bzgl. der "Datenhaltbarkeit" nicht für die Ewigkeit!
 
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Nimm das was verfügbar und günstig ist.
 
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Es ist immer gut mehrgleisig zu fahren. Wir sprechen hier doch von persöhnlichen Daten.

Wenn ich neue Fotos, Musik oder sonstwas bekomme werden die erstmal auf eine BD-RE gebrannt.
Nach der Sichtung und/oder Bearbeitung auf eine BD-R.
Dann sortiere ich den Kram auf die passende externe SSD. (Sammlung mit immer 2-3 SSDs)
Auch ein Backup der Sammlung auf Harddisk folgt noch.

2 TB Platten sind momentan ganz schlecht im TB/€ Verhältnis.
Besser externe 3,5 Platten ab 4/6 TB nehmen. Durch das Netzteil geht das kopieren sicherer. (HD<->HD)
Firma eigentlich egal, gibt nur noch 3.

Meine persöhlichen Daten sind mir das Wert.
 
Ripperz schrieb:
Ich nutze immer USB 2,5 HDD Platten.
...
TOSHIBA Canvio Partner 2TB

Besser ein Gehäuse mit einer Festplatte verwenden.

Toshiba Canvio Connect V73600-C auseinanderbauen

Schritt 6 Feststellen, dass das Laufwerk nicht für den internen Gebrauch geeignet ist
Da das Laufwerk einen USB-Anschluss hat, der direkt auf das Logic Board gelötet ist, anstatt über eine Konverterplatine zu verfügen, scheint ein Zerlegen dieses Geräts zwecklos, es sei denn, die Festplatte wird als Ersatzteilspender verwendet.

1793017704998.png
[Quelle: Toshiba Canvio Connect V73600-C auseinanderbauen]

Formfaktor: 3.5", Schnittstelle: SATA 6Gb/s, Kapazität ab: >=2TB, Kapazität bis: <=4TB, Garantie: 5 Jahre

Formfaktor: 2.5", Schnittstelle: SATA 6Gb/s, Kapazität ab: >=2TB, Garantie: 5 Jahre

PS:

Persönlich ziehe ich CMR (Conventional Magnetic Recording) dem SMR (Shingled Magnetic Recording) vor.

Für die Datensicherung verwende einen SATA auf USB Adapter mit Netzteil, wie z.B. Inateck USB 3.0 zu SATA Konverter Adapter für 2.5/3.5 Zoll Laufwerke HDD SSD mit 12V 2A Netzteil - alternativ ein Gehäuse oder eine Docking Station.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
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Hauro schrieb:
Besser ein Gehäuse mit einer Festplatte verwenden.

Oder einfach eine von Seagate - die verlöten auch nicht.

User007 schrieb:
Auch optische Medien sind bzgl. der "Datenhaltbarkeit" nicht für die Ewigkeit!

Wobei MDISC für die Langzeitarchivierung schon deutlich besser ist als eine Festplatte oder gar SSD.

PS: Das bloße augenscheinliche Funktionieren eines Speichermediums sagt noch nichts über die Integrität der Daten aus. Man sollte eine Möglichkeit haben, diese zu prüfen, wenn die Daten wichtig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ripperz schrieb:
Die erste platte hat sich jetzt nach gut 18 Jahren verabschiedet. Ich brauche nun Ersatz. Ich nutze meist die TOSHIBA Canvio Partner 2TB, oder sollte ich lieber zu Seagate 2 TB (standard 2025) greifen?

Nimm was immer Du willst.
Das Einzige worauf Du achten solltest ist, dass die Teile keinen USB-Anschluss verloetet haben.
Die HDD werden eh nur noch von 3 Herstellern (WD, Seagate, Toshiba) gebaut.

Ich persoenlich nehme externe HDD immer im 3.5" Format. An denen verloetet niemand USB im Moment und die Kapazitaeten sind weitaus hoeher als bei den 2.5".

Der Adapter da im Bild ist von einer ollen ADATA. Die Art USB Stecker/Buchse seh ich nur noch selten. Funktioniert aber noch wunderbar die HDD.

IMG_3404.jpeg
 
Ok, 3.5 hdd wäre für mich ok.
Dann eine interne 3.5 festplatte mit einem gehäuse/dockingstation.

Habe ich das richtig verstanden
 
Ripperz schrieb:
Habe ich das richtig verstanden

Hat den Vorteil, dass die Komponenten austauschbar sind und der Datenträger, hier Festplatte, genauso direkt in einem Computer eingebaut werden kann.

Bei 3.5" darauf achten, dass ein Netzteil verwendet wird.

Die Datenträger liegen bei mir in der Antistatik-Verpackung im Schrank. Ein Alternative ist eine Aufbewahrungsbox, wie z.B. von ICY BOX, Inateck, ORICO, usw. oder Festplatten Schutzkoffer für mehrere Festplatten.

PS:

Ein Punkt, der manchmal kommt, sind die Steckzyklen des SATA- Anschlusses. Bei (rotierenden) Wechsel und einer wöchentlichen Sicherung des Datenträgers sind diese eher zu vernachlässigen. Selbst bei langfristigem Betrieb ist der mechanische Verschleiß bei dieser Nutzung überschaubar.

Ein Punkt bei der Datensicherung/Archivierung ist für mich die Integrität der Daten. Diese stelle ich über Referenzprüfsummen her. Dafür wird ein SHA-256-Hashwert für jede Datei erzeugt und pro Verzeichnis gespeichert. Nur bei einer Änderung wird dieser neu erstellt. Damit können die Dateien nach der Datensicherung überprüft werden - jederzeit.
 
Hallo,
sorry das ich nochmal frage. Aber hier ist das teilweise für mich zu fachmännisch, das ich kaum verstehe was das bedeutet.
Ich möchte es nach möglichkeit einfach haben.

ich hab jetzt hier ein Festplattenghehäuse mit extra Stromanschluss: https://amzn.eu/d/0fDMhUfL

Hier kann ich doch jede X beliebige 3,5 oder 2,5 große HDD/SSD Sata reinstecken. Das Festplattengehäuse ist ja dafür geeignet, das ich hier quasi jede Festplatte, die ich intern in einen PC einstecken , auch hier verwenden kann.

Also muss ich bei den 3.5 festplatten noch auf etwas besonderes achten?

Was ist mit dieser hier als Festplatte?

https://geizhals.de/toshiba-s300-surveillance-4tb-hdwt840uzsva-a2527139.html?hloc=at&hloc=de&v=l
 
Zuletzt bearbeitet:
Ripperz schrieb:
ich hab jetzt hier ein Festplattenghehäuse mit extra Stromanschluss
Kannst Du verwenden - die entscheidende Eigenschaft ist die UASP-Kompatibilität.
Ripperz schrieb:
Also muss ich bei den 3.5 festplatten noch auf etwas besonderes achten?
"Müssen" mußt Du gar nichts, aber bestimmte Eigenschaften befördern eben die Eignung für zielorientiert zweckdienliche Verwendung.
Höchst wahrscheinlich spielt's grundsätzlich keine relevante Rolle, welche HDD(s) genau Du Dir für Dein Nutzungsszenario beschaffst. Gibt's 'n Budget?
Evtl. aufgrund der allgemeinen Kostensituation auch über Gebrauchtware nachdenken - dazu (und insbesondere auch für allgemeines Verständnis) könnte übrigens auch das hier beheimatete Subforum mit Kaufberatung hilfreich sein.​
 
Also eigentlich wollte ich nur so 100-150 € ausgeben.
In der Regel nutze ich immer ein 3faches backup. Also der Kram ist auf 3 Festplatten.

D.H. eine UASP kompatible Festplatt, kann ohne probleme in ein PC eingebaut werden und wird sofort erkannt. Oder halt nutzbar über eine Dockingstation, richtig?

Woran erkennt man denn eine UASP fähige Festplatte. Wenn ich das eh 3fach backupe, muss es dann zwangsläufig uasp fähig sein? Ich habe es in der Vergangenheit immer so gemacht, wenn eine kaputt war, neu kaufen und neu erstellen.
 
Das passt.
Ripperz schrieb:
Also muss ich bei den 3.5 festplatten noch auf etwas besonderes achten?

Außer dem Formfaktor 3.5" ist die Schnittstelle SATA 3 6Gb/s wichtig, den es gibt 3.5" Festplatten mit Serial Attached SCSI (SAS) Schnittstelle.

Ripperz schrieb:
Was ist mit dieser hier als Festplatte?

Die ist in Ordnung, aber Hinweis beachten:
Einige Händler vertreiben sogenannte OEM-Festplatten. Für diese Produkte kann eine verkürzte oder eingeschränkte Herstellergarantie gelten oder die Garantieabwicklung erfolgt ausschließlich über den Händler. Bitte klären Sie daher vor dem Kauf, ob es sich um OEM-Ware oder um reguläre Retail-Ware handelt. (INFO)

Festplatte S300
Basic Specifications
  • Formfaktor 3,5-Zoll
  • Schnittstelle SATA 6 Gbit/s

Ripperz schrieb:
Woran erkennt man denn eine UASP fähige Festplatte.

Nicht die Festplatte unterstützt UASP sonder der Bridge-Chip des Gehäuses.

Das USB Attached SCSI Protocol (UASP), ist ein Kommunikationsprotokoll für die Anbindung von Massenspeichern über den Universal Serial Bus (USB) .

Nehmen wir den JMicron JMS581DL als Beispiel:

1793033749780.png


JMS581DL
  • USB 3.2 Gen 2 to PCIe Gen3 x2 or SATA 6Gb/s
  • Support operation for either PCIe or SATA
  • Support TRIM command for PCIe and SATA
Key Features
  • Comply with USB 3.2 Gen 1 and Gen 2 Specification,
  • Comply with USB Mass Storage Class, Bulk-Only Transport Specification (Revision 1.0)
  • Comply with USB Attached SCSI Protocol (UASP) Specification (Revision 4)
  • Integrate with USB Type-CTM multiplexer & configuration channel (CC) logic
  • Support TRIM to the PCIe
  • Support TRIM to the SATA
  • Support Native Command Queue (NCQ)

Kurz: Der Bridge-Chip des Gehäuses unterstützt das USB Attached SCSI Protocol (UASP).

PS:

Ich verwende WD Red die eigentlich für 7/24 Betrieb ausgelegt sind.


Nur bei Interesse:

CMR/SMR: Der HDD-Guide zu den verschiedenen Aufnahmemethoden | HardwareLUXX

Generell gilt aber festzuhalten: SMR-Festplatten sind nicht schlecht, schon gar nicht unbrauchbar. Für bestimmte Anwendungen mit linearem Schreiben oder zur Nutzung als Datengrab eigenen sie sich sehr gut. Wer eine große Festplatte für den Desktop-PC sucht, um dort Daten vorzuhalten, bekommt kühle und leise Festplatten mit geringer elektrischer Leistungsaufnahme.

Der Markt für Festplatten bleibt weiterhin interessant, auch wenn SSDs durch den Preisverfall viel an Boden gut machen konnten. Mit MAMR-Festplatten von WD und HAMR-Festplatten von Seagate kommen in naher Zukunft innovative Aufnahmeverfahren, mit welchen sich noch mehr Kapazität im 3,5-Zoll-Gehäuse unterbringen lässt. Die erste 20-TB-Festplatte (SMR) soll noch dieses Jahr verfügbar sein.

Positive Aspekte von Shingled Magnetic Recording:
  • niedrige Leistungsaufnahme
  • günstiger Preis
Negative Aspekte von Shingled Magnetic Recording:
  • nicht für jeden Anwendungsfall einsetzbar (random access write)
 
Zuletzt bearbeitet:
genau, einfach mal den te, dem es sowieso schon zu "fachmännisch" ist, maximal verwirren ;-)
 
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Ripperz schrieb:
Festplatte

ich könnte also ohne probleme die:

WD Red Plus

Toshiba S300

verwenden.

Ja, WD Red verwende ich selber.

Langzeitarchiv 20260424 WD20EFRX
Langzeitarchiv 20260828 WD30EFRX

Ripperz schrieb:
Festplattengehäuse:

Was ich ausgesucht habe, unterstützt das UASP und hat einen eigenen Stromanschluss

https://amzn.eu/d/0db86ibP

Wie geschrieben, ist es in Ordnung.

Kurz und bündig:

Normale Festplatte > Gehäuse (Bridge-Chip) > USB

Die allermeisten Festplatten funktionieren und das Gehäuse oder besser der Bridge-Chip ermöglicht den Anschluss der SATA-Festplatte über USB. UASP und Trim ist kein muss, aber gut wenn es unterstützt wird.


PS:

Der Vollständigkeit halber und nur bei einer SSD wichtig, wäre Trim.

Was ist TRIM für SSDs? | corsair


Die Hersteller wechseln (leider) immer mal wieder den Bridge-Chip und damit die unterstützten Features. in den Bewertungen steht:

Please note

Please note that they do not fit the chips in the photo. I received two, one with an ASM1153E chip and one with a Realtek RTL9201 chip, one old and the other even older. However, they work well.
 
Oktober 2026
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