News Balkonkraftwerk: Zendure stellt neue SolarFlow-Speichersysteme vor

@Bodensee_bmwler Aber nur, bei Netzanbindung. Die kann man ja tagsüber kappen und 800W von der Sonne einspeisen und ab Sonnenuntergang vom Akku. Zur Not alle paar Stunden einen neuen dran hängen. Bei 500 Kwh hat man genug davon auf Lager
 
Bodensee_bmwler schrieb:
Nur doof, das lediglich 2kw peak erlaubt sind...
Was selten blödsinnig ist (DC ungleich AC) - aber so ist es …
Stanzlinger schrieb:
@Bodensee_bmwler Aber nur, bei Netzanbindung. Die kann man ja tagsüber kappen und 800W von der Sonne einspeisen und ab Sonnenuntergang vom Akku. Zur Not alle paar Stunden einen neuen dran hängen. Bei 500 Kwh hat man genug davon auf Lager
Wie üblich fasst man sich im Gesetz wirr:
Wenn die Einheit unmittelbar oder mittelbar ans Stromnetz angeschlossen ist
Ein Stecker den du direkt einstecken kannst wäre wahrscheinlich ein Problem - wird aber mal wieder ein Gericht klären müssen, da an man es ja nicht hinbekommt klare Aussagen zu machen …
 
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Stanzlinger schrieb:
2. Für 40.000€ sich 500 Kwh Akku kaufen. Zum vollmachen reichen ab 4 Kwh Solaranlage von Mai bis August und dann 24h 800W einspeisen. Ab 10 Kwh Solaranlage geht es ab März. Anmeldefrei und ohne Techniker, da man nur 800W einspeist - aber halt rund um die Uhr
Ich verstehe nicht, was du überhaupt vor hast...
 
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switch2442 schrieb:
Gibt es Rchnungen, ob sowas finanziell sinnvoll ist?
Es ist und bleibt hauptsächlich Spielerei. Ich habe ~6 kWh Zendure Speicher (3x AB2000), Shelly (Pro 3EM) und alles Lokal ohne Cloud. Früher hatten wir zu dritt ca 2600 kWh Strom vom Netz bezogen. Letztes Jahr waren es dann 700 kWh, also knapp 1900 kWh eingespart. Gekostet hat der Spaß ca 300€/kWh, plus Module und Wechselrichter nochmal ca 1400€. In Summe also knapp 3200€. Entspricht bei ca 32 Cent/kWh, 10.000 kWh. D.h. bei mir nach ca 6 Jahren abbezahlt. Vielleicht in 5, je nachdem wie sich der Strompreis entwickelt.

Also ja, Speicher ist so eine Sache.

Aber wenn man den Platz hat und ein BKW installieren darf, dann würde ich die ~300€ (die aktuell für 800 W Komplettsysteme mit leichtem Overpanelling, ~890 Wp) ausgerufen werden, sofort in die Hand nehmen und dafür bei guter Ausrichtung der Module dann ein Dreiviertel Jahr den Grundverbrauch aber sowas von abdecken^^. Wären ja auch nur ca 940 kWh, bis es sich bei einem Strompreis von 32 Cent/kWh abbezahlt hat, das sollte, je nachdem wie viel man tagsüber selbst verbrauchen kann, in 2-3 Jahren machbar sein.
 
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craxity schrieb:
@kullakehx Dafür müsste man aber die Elektrik anpassen, wenn man die vorhandene Verkabelung nutzen will, oder? Das scheint mir ein Anwendungsfall für eine sehr kleine Nutzergruppe zu sein.
Nach meiner laienhaften Meinung reicht die galvanische Trennung aus, sprich Hauptsicherung raus. Das Problem ist wohl dass die meisten Wechselrichter auf die Netzfrequenz synchronisieren müssen.
 
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Ich wäre ja an einer AC-gekoppelten Plug&Play-Lösung nicht uninteressiert. Das würde hier den Nachtbezug fast ganzjährig deutlich reduzieren (große Dach-PV vorhanden, damals aber bewusst ohne Speicher, weil zu der Zeit sehr viel teurer als jetzt).

Allerdings wäre es auch schön, das vorhandene Smartmeter für die Anlage (Fronius) auch mit dem Speicher zu nutzen. Könnte über den Netzwerkanschluss des Wechselrichters problemlos angezapft werden, vermutlich eine Sache von einer Stunde das zu implementieren, wenn man es auch für Shelly schon mal gemacht hat. Ein zweites Smartmeter wäre komplett redundant und dafür erst wieder einen Elektriker kommen lassen... 👎
 
DoNG schrieb:
Es ist und bleibt hauptsächlich Spielerei.

DoNG schrieb:
Letztes Jahr waren es dann 700 kWh, also knapp 1900 kWh eingespart.
DoNG schrieb:
Gekostet hat der Spaß In Summe also knapp 3200€.
DoNG schrieb:
Entspricht bei ca 32 Cent/kWh, 10.000 kWh. D.h. bei mir nach ca 6 Jahren abbezahlt.
:stacheln:
Und das mit einem gut margenträchtigen Fertigsystem - ist doch garnicht so schlecht … ab dem 7. Jahr sparst du also ca. 600€ pro Jahr bei der doch verhältnismäßig überschaubaren Investition und recht geringem Verbrauch?

Je nach individueller Situation sieht die Rechnung ja schon ganz anders aus
DoNG schrieb:
Gekostet hat der Spaß ca 300€/kWh,
Hier lag die kWh bspw. bei 87€ …
 
Drakonomikon schrieb:
Würde der Staat nur diese elendige 800W-Grenze aufheben. Ich würde so gerne zwei weitere Anlagen errichten, darf ich aber nicht, weil es dann als gemeinsame Anlage gilt. 3x SolarFlow 2400 Pro wäre ideal für mich.
Das liegt nicht am Staat sondern an der Netzstabilität. Wenn Hochsommer ist und viele dann auch mehr als 800W in das netzt einspeisen dann bricht alles zusammen. Daher ist das schon gut so, dass alles seine Grenzen hat und man bei mehr halt anmelden muss damit die dementsprechend auch die Umspannwerke darauf vorbereiten können
 
@-MK Ja oder die damit halt anders umgehen
 
@kullakehx Unabhängig davon, ob der Wechselrichter ohne Netz anspringt, hängen die Geräte ja sehr wahrscheinlich an verschiedenen Phasen. Solage alles über den Zähler läuft, ist es egal, weil der Zähler die Phasen saldiert (er berechnet die Summe aus Einspeisung und Verbrauch auf allen drei Phasen und misst die Summe). Wenn aber netzunabhängig auf einer Phase eingespeist wird, wird es schwierig. Man müsste entweder alle wichtigen Geräte auf eine Phase legen, oder die Phasen brücken. Letzteres ist aber problematisch, wenn man ein Gerät mit Drehstromanschluss nutzt. Insgesamt ist es schon eher aufwändig.
 
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DoNG schrieb:
Entspricht bei ca 32 Cent/kWh, 10.000 kWh.
Das ist aber ein wenig Augenwischerei. 32 Cent/kWh brutto sind schon ziemlich viel. Aktuell landet man eher bei 26-29 Cent brutto, ohne Boni!

Die teils noch immer zu teuren Lösungen von Zendure, Anker und Co. sind erst auf längere Sicht (7-10 Jahre) wirklich rentabel. Aber ob sie so lange halten, ohne dass es Probleme gibt, muss sich erst zeigen.

Wenn man es allerdings ernst meint, kann man mittlerweile Speicher unter 100€/kWh und Modulleistung für <150€/kWp kriegen. Da kostet dann selbst ein großes Balkonkraftwerk mit 5+ kWh Speicher nur noch etwas über 1000€. DAS amortisiert sich ziemlich flott. Noch flotter, wenn man die 800W ignoriert und bis zu 2,4 kW mit dem Mikrowechselrichter in die Leitung jagen kann :D
 
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switch2442 schrieb:
Man liest ja oft genug, dass selbst bei großen Anlagen der Speicher aus rein finanzieller Sicht keinen Sinn macht.
Ist das so? Gerade bei BKWs wo es i.d.R. keine Einspeisevergütung gibt, lohnt sich die Speicherung. Erst recht bei 4 Solarpanels rechnet sich ein günstiger Speicher schnell.
Ergänzung ()

DoNG schrieb:
Es ist und bleibt hauptsächlich Spielerei
Sehe ich anders.
Hatte letztes Jahr 1,6MWh gesammelt und davon 95% selbst genutzt.
Für dieses Jahr noch einen dritten Akku (insgesamt 6kWh) dazugestellt um auf ca. 1,8MWh bei 99% Eigennutzung zu kommen.
Gesamtkosten der Anlage rund 1.800 EUR.

Kann man sich ja ausrechnen wie lange da die Amortisation dauert.
 
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Moep89 schrieb:
Die teils noch immer zu teuren Lösungen von Zendure, Anker und Co. sind erst auf längere Sicht (7-10 Jahre) wirklich rentabel. Aber ob sie so lange halten, ohne dass es Probleme gibt, muss sich erst zeigen.
exakt das wird so oft ignoriert. die teile müssen auch so lange ohne reparatur durchhalten.
ich mein, sieht man ja bei vielen produkten, dass die deutlich schneller altern und eigentlich gar nicht so wetterfest sind wie beworben / behauptet. meine 200€ / stk hue outdoor leuchten gammeln nach 3 -4 jahren zT schon extrem, lampen von günstigeren herstellern halten teilweise nicht mal 1 jahr.
 
SaxnPaule schrieb:
Hatte letztes Jahr 1,6MWh gesammelt und davon 95% selbst genutzt.
BKW oder eine "normale" PV Anlage?
Und sind die 1600 netto selbst genutzt?
Gerade mit Speicher hat man ja noch etwas höhere Verluste. Ich komme aktuell auf ziemlich exakt 90% Effizienz ab den Ladereglern. Alle elektrischen Verluste ab da und "versehentliche" Einspeisung wegen Regelungsträgheit inklusive.

Das geht aber nur ohne das 800 W Limit. Ansonsten kann man nicht so viel selbst nutzen im Schnitt.
 
Moep89 schrieb:
BKW oder eine "normale" PV Anlage?
BKW mit 2kWp

Die 95% sind brutto. Home-Assistant vergleicht da nur Ernte abzüglich Einspeisung zum Versorger.

Wenn eingespeichert werden muss komme ich auch auf ca. 90% Effizienz. Zum Glück habe ich eine sehr hohe Grundlast wodurch viel am Speicher vorbeigeht.
In den Speicher sind 670kWh rein und 610kWh wieder raus.

Ich habe nur einen 800W WR (HMS-800W-2T) und fahre eine intelligente Einspeisung (Shelly Pro 3 EM). Die funktioniert gut und ich komme am Tag auf 0,1 - 0,3kWh Netzeinspeisung.

Bezug und Einspeisung lese ich direkt vom Zähler ab (poweropti). Also geeichte Werte.

Mein Tagesverbrauch liegt bei 12 - 15kWh. Da kann man sehr gut so viel selbst verbrauchen 😉

Bei mir kommt leider noch Verschattung am Vormittag und in den Wintermonaten dazu, ansonsten wäre der Ertrag noch deutlich höher.

Screenshot_20260211_064644_Chrome.jpg
 
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Moep89 schrieb:
Das ist aber ein wenig Augenwischerei. 32 Cent/kWh brutto sind schon ziemlich viel. Aktuell landet man eher bei 26-29 Cent brutto, ohne Boni!
War ja nur als Beispiel, damit es sich einfach rechnen lässt (3.200€ Investition, 32 Cent/kWh = 10.000 kWh). Und selbst bei den von dir genannten 26 Cent wären es dann eben 12.307 kWh, bei einer Ersparnis von 1.900 kWh/Jahr, sind es dann 6,5 statt 5,2 Jahre. Ob es nach 5+ Jahren dann noch funktioniert, ist die andere Frage.

SaxnPaule schrieb:
Es ist viel Spielerei, die Vermarktung als "Plug&Play"-Lösung ist mehr Marketing. Wenn dann HA, etc ins Spiel kommen, oder gleich selbst gebaut wird, statt von der Stange gekauft (wo man wieder günstigere €/kWh erreichen kann), dann ist es definitiv Spielerei, die sich jedoch mit der Zeit lohnen kann. Aber das Wissen wir erst in 5+ Jahren, zumindest bei den Steckerfertigen Systemen wie von Zendure. Und wenn man es doch einfach nur anstecken und sich nicht damit beschäftigen will, dann hat man im besten Fall einfach nicht das volle Potenzial ausgeschöpft oder im schlechtesten Fall im Winter einen tiefentladenen Akku und die testet die Garantieabwicklung 🙃
 
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DoNG schrieb:
Wenn dann HA, etc ins Spiel kommen, oder gleich selbst gebaut wird, statt von der Stange gekauft (wo man wieder günstigere €/kWh erreichen kann), dann ist es definitiv Spielerei, die sich jedoch mit der Zeit lohnen kann.
HA ist bei meiner Installation nicht nötig. Das dient nur der Auswertung.

Module an Speicher, Speicher an WR, WR an Steckdose. Fertig.
Wenn man dann noch einen Shelly oder Ecotracker besitzt, dann diesen in der App dem Speicher hinzufügen für eine smarte Einspeisung. Thema erledigt.
Mein Speicher steht im Winter draußen. Der hat eine integrierte Heizung. Ja, kostet etwas Energie, dafür braucht man sich über solche Themen dann keinen Kopf machen.

Als Komplettset mit 1.740Wp, 4kWh Speicher und 800W WR für ~1.100 EUR.

@Moep89 die verheizte Energie ist übrigens etwas, was in der gesamten Betrachtung nicht mit auftaucht, da sie vom Speicher nicht als "Eingang" getrackt wird. Hält sich aber in Grenzen. Da ca. 25W immer für 1 MInute verheizt werden mit anschließend 1 Minute Pause. Das ganze 1 - 3 Stunden, je nach Temperatur. Also im Worst Case 0,0375kWh am Tag.

Heizung springt nur an, wenn der Speicher beim Aufwachen unter 0 Grad hat. Meinen hab ich in Styrodur eingepackt, wodurch sich die "Heizperiode" auf ca. 10 - 20 Tage im Jahr beschränkt.
 
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kullakehx schrieb:
... und netzunterstützter Backupbetrieb. Wenn ich mir so eine Anlage anschaffen würde dann wäre ein Schwerpunkt die Möglichkeit zum Inselbetrieb. Und eben auch der Betrieb ohne App, Cloudzwang und KI. Details gab es letztens auch bei heise.

kullakehx schrieb:
Nach meiner laienhaften Meinung reicht die galvanische Trennung aus, sprich Hauptsicherung raus. Das Problem ist wohl dass die meisten Wechselrichter auf die Netzfrequenz synchronisieren müssen.
"Bei echten Inselanlagen muss jede Verbindung zum Netz der allgemeinen Versorgung sowohl unmittelbar als auch mittelbar ausgeschlossen sein. Die technische Möglichkeit sowohl zur Stromeinspeisung ins Netz als auch der Strombezug aus dem Netz muss dauerhaft ausgeschlossen sein.

Eine „Inselanlage“ wäre z.B. die Solaranlage auf dem Dach einer autarken Almhütte ohne Netzanschluss.

Technische Einrichtungen, die zwar im Grundzustand zu einer Trennung vom Netz führen, die Verbindung aber nach den Anforderungen des Anschlussnutzers wiederherstellen können (z.B. „Schalterlösungen“), begründen keine „Inselanlage“.

Quelle

Wenn ich dies richtig aufnehme. Ist eine "Inselanlage" auf einem eigenen Grundstück nur umsetzbar. Wenn Dauerhaft ausgeschlossen ist keine Verbindung zum "öffentlichen" Stromnetz herstellen zu können. Also einfach Stecker raus wäre nicht korrekt.
Entweder man hat kein Zugang zum Netzanschluss also auch keinen Zähler der Stadtwerke. Oder man baut sich eine Anlage selber mit reinem Inselwechselrichter und baut sich darauf seinen eigenen Stromkreis auf, dies wäre mit "fertig Anlagen" nicht möglich da ja nicht dauerhaft Ausgeschlossen werden kann das die Verbindung zum Hausnetz getrennt ist.
 
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@SaxnPaule Ah interessant. Was genau hast du da? Die Zendure Akkus haben ja auch Heizung, aber die läuft nur über Solar und springt bei unter 0 °C an, heizt dann die Akkus auf 8 °C, bevor eine Ladung starten kann.
 
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