News Balkonkraftwerk: Zendure stellt neue SolarFlow-Speichersysteme vor

Ich habe den Noah 2000 als Speicher. Auch bei diesem springt die Heizung erst bei unter 0°C Speichertemperatur an und wird ebenso über Solar gespeist bis der Akku 10°C erreicht.

Der Noah hat im Gegensatz zum Zendure aber noch Reserven. Wenn der Noah bei 0% ist, verfügt er intern noch über eine nicht nutzbare Restkapazität um Tiefenentladung vorzubeugen.

Zudem ist eine Entnahme erst nach einer Hysterese von 5% über eingestelltem minSoC möglich.

Damit ist eigentlich sichergestellt, dass auch bei einer Woche Mistwetter keine Tiefenentladung stattfindet.
Im PV-Forum gibt es auch noch keine bekannten Fälle diesbzgl.
 
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SaxnPaule schrieb:
Die 95% sind brutto. Home-Assistant vergleicht da nur Ernte abzüglich Einspeisung zum Versorger.
Welcher Sensor greift bei dir diesen Wert ab bzw. an welcher Stelle? Bei mir sind es die Laderegler, das heißt Verluiste in den Modulen und durch die Kabel bis zum Laderegler kann ich nicht "sehen".

SaxnPaule schrieb:
Ich habe nur einen 800W WR (HMS-800W-2T) und fahre eine intelligente Einspeisung (Shelly Pro 3 EM). Die funktioniert gut und ich komme am Tag auf 0,1 - 0,3kWh Netzeinspeisung.
Ist bei mir ähnlich. Ich habe allerdings einen HMS-1800-4T ohne Drosselung laufen. Die Regelung ist mit den 5 Sekunden leider relativ träge. Ohne stark taktende Verbraucher geht es ganz gut, aber wenn ich bestimmte Dinge nutze (Backofen, Sous Vide Stick), dann merkt man einen deutlichen Unterschied. Deren Taktung ist wirklich extrem ungünstig. Da kommen dann über längere Zeit bis zu 200 Wh zusätzlich dazu.
SaxnPaule schrieb:
Mein Tagesverbrauch liegt bei 12 - 15kWh. Da kann man sehr gut so viel selbst verbrauchen 😉
Da liegt meiner aktuell leider auch. Vllt. etwas niedriger, so bei 10-14. Aber die durchschnittliche Dauerlast bzw. auch die Grundlast ist wahrscheinlich niedriger. Da bin ich froh über die 1,8 kW. Wenn dann Spülmaschine, Waschmaschine oder Backofen laufen, kann man da noch ein wenig mehr nutzen. Wobei es im Winter eh nicht relevant ist, weil da nicht annähernd genug zusammen kommt für einen Tag.

SaxnPaule schrieb:
Bei mir kommt leider noch Verschattung am Vormittag und in den Wintermonaten dazu, ansonsten wäre der Ertrag noch deutlich höher.
Ist bei mir ähnlich. Habe zwar annähernd perfekte Südausrichtung mit ca. 36° Anstellwinkel, aber frühmorgens werden zwei Module noch von der Hauswand verdeckt und ab Mittag/Nachmittag sind Haus und sehr hohe Bäume der Nachbarn im Weg. Im Winter mit den niedrigen Sonnenständen natürlich umso mehr. Da hüpft dann zur Wintermitte für 3-4 Wochen sogar noch ein weiteres Nachbarhaus in den Weg.

2025.png


DoNG schrieb:
War ja nur als Beispiel, damit es sich einfach rechnen lässt (3.200€ Investition, 32 Cent/kWh = 10.000 kWh). Und selbst bei den von dir genannten 26 Cent wären es dann eben 12.307 kWh, bei einer Ersparnis von 1.900 kWh/Jahr, sind es dann 6,5 statt 5,2 Jahre.
Deshalb ist es schon recht wichtig, da einigermaßen genau bzw. realistisch zu kalkulieren. Zwischen 5,2 und 6,5 Jahre liegt schon einiges. Denn ab 4-5 Jahren dürfte die Defektrate schon merklich ansteigen. Alterung (vor allem kalendarisch) beim Speicher dürfte da dann auch schon leicht spürbar sein.

Mein Setup von Anfang 2023 mit 1,74 kWp + 7,68 kWh Speicher hat mit allem drum und dran 3405€ gekostet. Da liegt meine Kalkulation zur Amortisierung auch bei 6-7 Jahren. Allerdings wäre im Falle eines Defektes nur ein Bauteil kaputt, was die Reparatur einfacher und wirtschaftlicher macht. Bei den hochintegrierten All-In-One-Geräten würden mir Zeiten über 5 Jahren schon ein wenig Bauchgrummeln bereiten.
 
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Moep89 schrieb:
Welcher Sensor greift bei dir diesen Wert ab bzw. an welcher Stelle? Bei mir sind es die Laderegler, das heißt Verluiste in den Modulen und durch die Kabel bis zum Laderegler kann ich nicht "sehen".
Eingang liefert mir der Noah, also DC Input von den MPPTs.
Ausgang nehme ich den AC Wert vom Wechselrichter.
Netzeinspeisung ziehe ich direkt aus dem Stromzähler.

Moep89 schrieb:
Die Regelung ist mit den 5 Sekunden leider relativ träge.
Seitdem sich der Shelly lokal mit dem Speicher verknüpfen lässt und keinen Umweg mehr über die Cloud macht liege ich bei ca. 1 Sekunde. Für den OLED und das Induktionsfeld ist aber selbst das zu langsam.

Moep89 schrieb:
die Grundlast ist wahrscheinlich niedriger.
Ich habe nachts ~250W und tagsüber zwischen 350 und 400W Grundlast. Großverbraucher (Waschmaschine, Geschirrspüler, Trockner) plane ich seriell in die Mittagsstunden.

Das dürfte so ziemlich genau die Grundlast ohne zusätzliche Verbraucher abbilden:
1770801200788.png
 
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CastorTransport schrieb:
Wer eine Dach PV hat, rüstet doch lieber den vorhanden Speicher nach.

Machte bei mir z.B. keinen Sinn.
Erstens kein Platz im notwendigen Abstand zum ersten Batterieturm der SolarEdge Anlage.
Zweitens weiterhin die Begrenzung auf 5kW Leistung. Was bringen mir 20kWh+ Speicher wenn es dann 4 Std dauert diese voll zu machen.

Daher zwei 2400AC hinzugekauft.
Schon hat man 9,8kW Leistung :-)
Und kann diese an einem passenden Ort aufstellen.

hugo1337 schrieb:
Wobei die lokale Lösung auch nur halbherzig derzeit von Zendure ist...aber angeblich wollen Sie noch mehr dahinter stehen.

Also ich steuere meine 2400AC über ein IOBroker Script und MQTT komplett ohne die App.
App wird nur ab und an als Backup genutzt.

Monarch2 schrieb:
Allerdings wäre es auch schön, das vorhandene Smartmeter für die Anlage (Fronius) auch mit dem Speicher zu nutzen.

Kannst du, solange du die Daten deines vorhandenen Energy Meters auslesen kannst.
In meinem Script kann ich einstellen, ob er anhand der Daten des
  • SolarEdge Energy Meters
  • Shelly Pro 3 EM
  • Tibber Pulse
  • Tasmota Lesekopf
regelt.
 
SaxnPaule schrieb:
Seitdem sich der Shelly lokal mit dem Speicher verknüpfen lässt und keinen Umweg mehr über die Cloud macht liege ich bei ca. 1 Sekunde.
Das ist schon sehr gut. Ich habe jetzt auch einfach mal 1 Sekunde an den möglichen Stellen eingestellt, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Hoymiles über die OpenDTU einfach nicht ganz so schnell nachregeln kann. Aber vllt. wird es zumindest ein bisschen weniger als 5 Sekunden.
SaxnPaule schrieb:
Eingang liefert mir der Noah, also DC Input von den MPPTs.
Ausgang nehme ich den AC Wert vom Wechselrichter.
Netzeinspeisung ziehe ich direkt aus dem Stromzähler.
Das dürfte dann im Endeffekt fast identisch zu meinen Messpunkten sein.

SaxnPaule schrieb:
Ich habe nachts ~250W und tagsüber zwischen 350 und 400W Grundlast.
Kommt bei mir auch ungefähr hin. Im Schnitt leicht darunter.
 
CastorTransport schrieb:
Wie will man da günstigere Konkurrenz wie Marstek aus dem Weg gehen?
Ganz einfach, durch Produktqualität, Funktionalität, Mehrwert und Service.

Wenn man ein so kostspieliges Speicher-System 10 Jahre+ lang verwenden möchte, dann braucht man auch einen funktionierenden Software-Service, welcher sich an die ändernden Bedingungen auch anpasst. Wer das selber in HA oder ähnlichem lösen kann, der ist fein raus. Aber das know how für HA hat nicht jeder und ich weis nicht, ob z. Bsp. dynamische Stromtarife über HA sicher verarbeitet werden können.
 
Moep89 schrieb:
Das ist schon sehr gut. Ich habe jetzt auch einfach mal 1 Sekunde an den möglichen Stellen eingestellt, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Hoymiles über die OpenDTU einfach nicht ganz so schnell nachregeln kann.
Ich habe auch OpenDTU + Hoymiles + Zendure + Shelly + lokaler MQTT Broker im Einsatz und er regelt ziemlich schnell hoch (3s-5s), sobald er einmal auf das Maximum geregelt hat (also Abgabe vom Zendure Speicher an den WR). Der Speicher steht zwar immer auf Maximum (außer die MinVolt sind niedrig, dann begrenze ich auf 100 W), trotzdem dauert es eben beim ersten Mal auf 800 Regeln sehr lange, danach eben nurmehr die Zeit, die der WR benötigt um das neue Limit zu übernehmen. Weniger als 3s in der OpenDTU konnte ich bisher nicht ohne massive retransmission Werte zu Laufen bekommen.

Damit sind dann aber im Sommer bei guten Tagen und dementsprechendem Offset (-37), Tagesnetzbezüge von 60 Wh drinnen^^ Also das regelt mir schnell genug.
 
ThomasK_7 schrieb:
Aber das know how für HA hat nicht jeder und ich weis nicht, ob z. Bsp. dynamische Stromtarife über HA sicher verarbeitet werden können.
Ich denke, dynamische Stromtarife ist jetzt auch kein Thema für die Masse. Wie Balkonspeicher vermutlich auch - aber die liegen näher dran.

Ich habe einen mobilen 1.5 kWh Speicher von Zendure. Das witzige dabei war, dass deren Software erst auf dem dritten Handy Kontakt mit dem Akku aufnehmen konnte (Das Samsung A50 von der Firma), ein Pixel 8 und ein Motorola E-irgendwas verweigerten die Kontaktaufnahme. Soviel zur Zendure Hard-/Software.

War beim Anker ähnlich, mit einem Pixel 6 Pro war kein "Erstkontakt" möglich damals, mit einem billigen Xiaomi schon.

Bin gespannt, wie die Marstek Software das Thema angeht - die Anlage installiere ich erst, wenn das Wetter besser wird. Hoffentlich Ende nächster Woche. Dann mal "bibbern" vom "First Contact" ;)
 
Esenel schrieb:
Machte bei mir z.B. keinen Sinn.
Erstens kein Platz im notwendigen Abstand zum ersten Batterieturm der SolarEdge Anlage.
Zweitens weiterhin die Begrenzung auf 5kW Leistung. Was bringen mir 20kWh+ Speicher wenn es dann 4 Std dauert diese voll zu machen.

Daher zwei 2400AC hinzugekauft.
Schon hat man 9,8kW Leistung :-)
Und kann diese an einem passenden Ort aufstellen.



Also ich steuere meine 2400AC über ein IOBroker Script und MQTT komplett ohne die App.
App wird nur ab und an als Backup genutzt.



Kannst du, solange du die Daten deines vorhandenen Energy Meters auslesen kannst.
In meinem Script kann ich einstellen, ob er anhand der Daten des
  • SolarEdge Energy Meters
  • Shelly Pro 3 EM
  • Tibber Pulse
  • Tasmota Lesekopf
regelt.

Dann nutzt du MQTT über die cloud. Andernfalls bitte um einen Link.

MQTT Write ist verschlüsselt und funktioniert nach meinem wissen nur via cloud. Andernfalls HTTP REST API. Selbiges sagt die offizielle Zendure doku.
 
DoNG schrieb:
Weniger als 3s in der OpenDTU konnte ich bisher nicht ohne massive retransmission Werte zu Laufen bekommen.
Siehst du das in der Console? Wie weit sind die DTU und der WR entfernt bzw. was liegt dazwischen?
Bei mir sind beide im selben Raum im Keller. Zumindest das Signal von DTU zu WR sollte perfekt sein. Ob das kurze Intervall evtl. dennoch Probleme macht, konnte ich bisher noch nicht feststellen. Mal sehen was morgen passiert, wenn der Akku voll genug ist um den Schwellenwert der Spannung wieder zu überschreiten.
 
@Moep89 folgendes wird bei mir angezeigt:
HM-Wechselrichter unterstützen nur RSSI-Werte <=64 dBm und >=64 dBm. In diesem Fall wird -80 dBm und -30 dBm angezeigt
Bei mir ist die DTU im Haus und der WR draußen im Schuppen, also eine Wand dazwischen, Luftlinie ca 2-3 m.
 
hugo1337 schrieb:
Dann nutzt du MQTT über die cloud. Andernfalls bitte um einen Link.

MQTT Write ist verschlüsselt und funktioniert nach meinem wissen nur via cloud. Andernfalls HTTP REST API. Selbiges sagt die offizielle Zendure doku.
Screenshot_20260212-105217.png


Geht doch direkt im Gerät selbst.
Einstellungen -> MQTT
 
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