Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Doug find ich irgendwie großartig, wenn's um wirklich obskure Autos und deren "Quirks and Features" geht *lach* aber wenn's tatsächlich mal informative Auto-Reviews sein sollen, kann ich jedem wärmstens den lieben Jan Gleitsmann von Ausfahrt.tv an's Herz legen. Da geht ein Review eben mal schnell an die 1,5 Stunden, aber dank seiner klugen Indexierung im Video-Beschreibungstext kann man immer direkt auf die für einen selbst wichtigen Aspekte des jeweiligen Autos hüpfen... oder eben man schaut sich das komplette Video an :) So informativ ist jedenfalls kein deutsches Printmedium und schon garkeine der großen, selbsternannten "Auto-Serien".
 
Ja die Reviews von Ausfahrt.tv finde ich auch ganz gut. Sehr detailliert und umfangreich.
 
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Man merkt aber bei ihm das er nicht so sehr auf Sportliche Autos steht. Leider. Er macht es auch zu langatmig.
 
Wie sind denn hier die Meinungen und v.a. Erfahrungen zu E5 vs. E10 (vs. 102 etc.)? Gerade in Bezug auf aktuelle Motoren?
 
Faizy schrieb:
Meinungen und v.a. Erfahrungen zu E5 vs. E10 (vs. 102 etc)
Meinem Moped mit Direkteinspritzung iset egal, da hab ich mal ne Zeit lang E5 und E10 getankt, macht 0 Unterschied. Letzte Tankfüllung vorm Winter ist immer einmal Ehthanolfrei, auch wenn das vermutlich nie was an den Schläuchen macht. Aber bei dem kleinen Tank ist auch egal.
Beim Auto habe ich die Einbildung, dass der ohne Ethanol im Sprit im Winter kein Kaltstartruckeln mehr hat, was er im erstem Winter nachm Kauf mit beliebigem (=billigste Tanke im Umkreis) SuperPlus hatte.
Mit dem ethanolfreien SP+ mit Zusätzen wars dann nach 3 oder 4 Tankfüllungen weg und ist bis heute nicht wiedergekommen. Gibt also keinen Grund, dass nicht bis ans Ende aller Tage zu tanken ;)
Das Vpower/Ultimate bringt unserem Motor nichts von der Oktanzahl, tanken wir auch nur, wenn keine Total Tankstelle in Reichweite ist. Aber aktuell ist der Motor nicht als letzte Motorenbaureihe ohne Direkteinspritzung in der Fahrzeugklasse. Der im Moped ist auch eher alt^^
 
coolbleiben schrieb:
Man merkt aber bei ihm das er nicht so sehr auf Sportliche Autos steht. Leider. Er macht es auch zu langatmig.

ja das stimmt, aber inhaltlich sind die Reviews einfach sehr umfangreich und bieten i.d.R. zu allen möglichen Fragen die Antworten (fast).
 
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Ihr habt das ja sicher auch mitbekommen, das die Umwelthilfe jetzt aufgrund der Klimaziele ggf. Klagen wollen würde, um 120 aufer BAB Bundesweit durchzusetzen. Halte ich natürlich für vollkommenen Unsinn, aber meine Frage dahinter wäre, würdet ihr euch, wenn überall 120(oder meinetwegen 130) gelten würde, vom euren jetzigen Auto trennen und was anderes kaufen?
Manch einer, wie wir, fährt die größere Motorisierung primär (neben dem Spass daran an sich), damit man möglichst wenig Freizeitverlust hat, indem man schnell und komfortabel von A nach B über ne unbegrenzte BAB kommt.
 
Nein, würde ich nicht, wobei ein 140PS Schummeldiesel Passat natürlich auch keine Rakete ist. :freak:

Uezs finde ich das Fahren auf z.B. der holländischen Autobahn um Welten entspannter als auf der Deutschen.
 
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Von mir aus sollen sie die Autobahn auf 120/130km/h begrenzen, wenn man sich mal die Durchschnittsgeschwindigkeiten nach Autobahnfahrten anguckt, liege ich meist darunter. Weniger Leistung möchte ich aber nicht haben. Was für mich wichtig ist, das der Spurt von 70-120km/h zügig geht. Letztens erst wieder beim Überholen gemerkt, wie wichtig das ist. Hatte vorher einen 1.4l Motor mit 75ps, da ging mir jedes mal der Stift wenn der nicht aus dem Quark kam.
 
Von meinem derzeitigen Dacia würde ich mich jederzeit trennen, wenn ein entsprechendes Angebot kommt, das ich nicht ausschlagen kann.
Von meiner FZR werde ich mich NIEMALS trennen.

Das Limit wird aber hoffentlich so schnell nicht kommen, denn die Argumetation pro ist ja immer die gleiche: Ich kann nicht schneller, also sollen alle anderen nicht so schnell dürfen. Die Nummer mit den Schadstoffen ist hier zu 90% Märchen.
Wenn ich schnller unterwges bin, verteil ich meine Schadstoffe doch viel besser, was sich dann positiv in der lokalen Statistik niederschlägt.
 
Faizy schrieb:
Wie sind denn hier die Meinungen und v.a. Erfahrungen zu E5 vs. E10 (vs. 102 etc.)? Gerade in Bezug auf aktuelle Motoren?

Ganz einfache Sache:
Ein Motor ist auf eine bestimmte Oktanzahl hin abgestimmt. Höherwertigen Sprit zu fahren (Super Plus, Ultimate und wie der ganze Nonsense sich schimpft) bringt rein garnichts, das ist ne absolute Kopfsache und macht sich höchstens im eigenen Gewissen und dem Geldbeutel bemerkbar.

E5 ist gegenüber E10 hingegen zu bevorzugen, da der höhere Anteil an Bio-Ethanol nachweislich zu verfrühten Ablagerungen an gewissen Bauteilen wie z.B. den Ventilschäften führen kann.

Da gibt es auch keine Diskussionsgrundlage, es ist reine Physik bzw. Mechanik. Wer sich da selbst etwas zurechtreden will, ala "Aber mein Motor läuft vieeeeeeel besser, seit dem ich V-Power tanke!", der kann das gerne tun, sollte aber andere nicht mit diesem subjektiven und falschen Eindruck täuschen. Lediglich bei einem Auto, dass solche Oktanzahlen voraussetzen würde (Autos für die Rennstrecke, manche Supersportwagen etc.) macht so etwas Sinn, wobei auch hier in eigentlich allen Fällen auf 98 Oktan, also Super Plus angestimmt wird, nicht jedoch auf V-Power, Ultimate und so weiter. Bei Tuningmotoren sieht das wieder anders aus, allerdings auch nur dann, wenn die Fuelmap passend programmiert ist.
Ergänzung ()

coolbleiben schrieb:
Man merkt aber bei ihm das er nicht so sehr auf Sportliche Autos steht. Leider. Er macht es auch zu langatmig.
Du meinst Jan Gleitsmann von Ausfahrt.tv? Stimmt absolut, deswegen hat er mit dem weich abgestimmten Rentnerfahrzeug Hyundai i30N auch so enorm viel Spaß :) Wäre es ein sportliches Fahrzeug, würde er diesen Spaß natürlich nicht so rüberbringen, ganz klar...

Puh... aufgrund welcher Videos basiert denn deine für mich in keinster Weise nachvollziehbare Aussage?
Ergänzung ()

lord-of-fire schrieb:
Die Nummer mit den Schadstoffen ist hier zu 90% Märchen.
Wenn ich schnller unterwges bin, verteil ich meine Schadstoffe doch viel besser, was sich dann positiv in der lokalen Statistik niederschlägt.
Ich will mich ja nicht als Freund der DUH outen, aber deine Aussage tut weh ^^

Nimm mal nen Eimer mit 10 Liter Öl und laufe langsam 100 Meter und verteile das Öl gleichmäßig innerhalb dieser 100 Meter, bis der Eimer leer ist.

Nun nimmst du 20 Liter Öl und rennst so schnell du kannst die 100 Meter und verteilst diese wieder überall gleichmäßig.

Wo genau in deiner Scheinwelt hat letzteres nun für weniger Verschmutzung gesorgt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verdrehst die Argumente. Ich rede von gleichmäßiger Fahrt und folglich konstantem Schadstoffausstoß.

Und da sind Limits ähnlich sinnvoll wie "70 wegen Lärmschutz". Klar, schalte ich halt runter, mache genauso viel Lärm und den länger in einem Bereich als wenn ich da mit 100 im 5. Gang durch(rollen) dürfte.
Gleiches gilt für die Abgase. Fahre ich (konstant) mit 70 durch, lasse ich mehr Schadstoffe vor Ort als mit konstanten 100.
 
in meinen Augen ist diese ewige Debatte über 120km/h auch Nonsens... Ich frag mich langsam wirklich, wie lange es bei dem ganzen Schmuu noch dauert bis auch hier mal die Stimmen lauter werden wenn immer mehr aufs "Heilige Blechle" der deutschen eingehämmert wird unter irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten der Baumkuschler... Sorry man sollte ja schon irgendwo auch die Umwelt im Blick haben, aber man kann es dann auch übertreiben.

Am liebsten wärs doch den Politikern, es kauft sich jeder n Elektro-Auto... Greift noch 4.000€ Subvention ab... und fährt dann "grün" durch die Landschaft.... lol

Dann diskutiert man jetzt schon über Fahrverbote für Euro6 Diesel etc... wo soll das denn noch hinführen in den nächsten 5 Jahren? Wer sich aktuell überhaupt dazu entschließt, einen Diesel zu kaufen... das grenzt ja schon an Masochismus.

Hier wird die Nation doch einfach immer mehr für Dumm verkauft! Die Franzosen machen es da schon richtig.
 
Und in ein paar Jahren wird auch die Politik erkennen, daß bei E-Autos die Emissionenen einfach nur vom Auspuff ans Kraftwerk verlagert sind, aber dadurch umwelttechnisch genau nix gewonnen ist.
 
lord-of-fire schrieb:
Und in ein paar Jahren wird auch die Politik erkennen, daß bei E-Autos die Emissionenen einfach nur vom Auspuff ans Kraftwerk verlagert sind, aber dadurch umwelttechnisch genau nix gewonnen ist.

ja da hast dann den Salat als Normalsterblicher schon (was KFZ und Drumherum betrifft)...

Richtige Zeit um sich ein schönes unvernünftiges Auto zu kaufen. Wer weiß was in 10 Jahren is wenn die Hersteller genötigt werden, die Emissionen ins bodenlose zu drücken
 
Schumey schrieb:
z.B. der holländischen Autobahn um Welten entspannter als auf der Deutschen.
Finde ich extrem furchtbar, wenn sich die Leute mit 2km/h Unterschied im Tempomaten mit Zentimeter kleinem Abstand beim Rausziehen/Einscheren überholen.
Bob1337 schrieb:
Durchschnittsgeschwindigkeiten nach Autobahnfahrten anguckt, liege ich meist darunter.
Das ist bei uns eben nie der Fall, deswegen auch ne halbwegs gescheite Motorisierung. Der "Grund" würde damit ja wegfallen.
lord-of-fire schrieb:
Das Limit wird aber hoffentlich so schnell nicht kommen, denn die Argumetation pro ist ja immer die gleiche
Der Meinung bin ich ebenso, deswegen die eher theoretische Frage. Moped würden wir wegen sowas auch nie abgeben, aber damit fährt man ja in der Regel auch nicht 200+ aufer BAB, wie mitm Auto.

lord-of-fire schrieb:
Gleiches gilt für die Abgase. Fahre ich (konstant) mit 70 durch, lasse ich mehr Schadstoffe vor Ort als mit konstanten 100.
Klar, wenn der Verbrauch nahezu gleich ist, steigt die Stadstoffkonzentration natürlich um den Zeitwert, den du aufgrund langsamerer Geschwindigkeit dort verbringst. Genauso ist schnelles/starkes Beschleunigen am Ende spritsparender als langsam auf die Wunschgeschwindigkeit zu beschleunigen, weil über die Zeit einfach mehr Sprit verbraucht wird.

MrMorgan schrieb:
Am liebsten wärs doch den Politikern, es kauft sich jeder n Elektro-Auto... Greift noch 4.000€ Subvention ab... und fährt dann "grün" durch die Landschaft.... lol
Wenn das in der Zukunft so sein wird, ist das durchaus ne Option für uns, einfach weil man den Wagen nicht mehr ausfahren kann, in der Stadt die PS Zahl eh nichts bringt und man für Kurvenspass halt Motorrad fährt. Dann belastet man den heißgeliebten Motor nicht mehr mit Kurzstrecke und zahlt halt das, was man so im Monat für den Unterhalt des Autos ausgibt an die Bank und freut sich, dass man nur noch einen Bruchteil an Verschleißteilen zahlen muss. Natürlich wäre das immer mit einem Kompromiss verbunden, weil es ja nie einfach den Wagen den man gern hätte dann mit E Motor gibt^^
MrMorgan schrieb:
Richtige Zeit um sich ein schönes unvernünftiges Auto zu kaufen
Ja und solange der Spritpreis noch unter 2€ ist. Danach überlegen sich das sicherlich die Meisten nochmal.
 
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Die Sache mit dem unvernünftigen Auto habe ich durch. Den V8 hab ich bekanntlich verkauft als ich ein Haus gekauft hab. Immerhin kann ich sagen, daß ich mal 5 Jahren lang nen V8 gefahren hab.
 
Scheitel schrieb:
würdet ihr euch, wenn überall 120(oder meinetwegen 130) gelten würde, vom euren jetzigen Auto trennen und was anderes kaufen?
Ich fahr aus Prinzip nichts unter 6 Tueten und 200PS und habe hier meist max 75mph/120kmh Speed Limit. Es geht ja um mehr als nur schnell fahren.

Was ich ueber Deutschland so lese vergruselt mich als Auto-Fan einfach unfassbar. Absurde EU CO2 Limits[1], absurde Spritpreise[2], immer absurdere Geschwindigkeitsbegrenzungen (siehe oben), Fahrverbote und Enteigungen[3][4], da ist es doch nur eine Frage der Zeit bis sie euch noch das letzte Spass-Mobil wegnehmen.

Aber die Politiker werden die Umwelt sicher retten, nur Echt mit Neuwagen alle paar Jahre und Strom aus Kohlekraftwerken fuer Autos die man nirgends laden kann.

[1] https://www.heise.de/newsticker/mel...n-Autoindustrie-in-der-CO2-Falle-4255020.html
[2] http://www.lefigaro.fr/flash-eco/20...outiennent-le-mouvement-des-gilets-jaunes.php
[3] https://www.heise.de/newsticker/mel...Darmstadt-ist-beschlossene-Sache-4256044.html
[4] https://www.autobild.de/artikel/umweltzonen-fahrverbote-fuer-youngtimer--3912685.html
 
lord-of-fire schrieb:
Die Sache mit dem unvernünftigen Auto habe ich durch
Das "halb"unvernünftige steht doch noch in der Suche :)

Elcrian schrieb:
Es geht ja um mehr als nur schnell fahren.
Da bin ich ja im Herzen bei dir. Wir wohnen halt in einer Großstadt, umgeben von anderen Großstädten ;) (Ruhrgebiet) und klar, die Freude am Fahren beim Druck aufs Gaspedal ist ja überall gegeben. Wir fahren halt nur rund 1000km im Monat, die sich eben aus überwiegend Stadtverkehr und unbegrenzter BAB zusammen setzen.
Und tatsächlich will ich erstmal nicht wieder aufs Land zurück ;) 10 Minuten zur Arbeit resultieren in einem ziemlich unersetzbaren Mehr an Freizeit, alles nah beieinander zu haben und trotzdem seine Ruhe zu haben sind hat sehr angenehm.
Natürlich gibts hier auch ein paar bzw reichlich grüne Flecken, aber um z.B. mitm Moped nen paar schöne Runden drehen zu können, muss man ein paar Minuten fahren und das macht man ja mitm Auto eigentlich eher nicht, also einfach aus komplett ohne irgendeinen Grund rumfahren.
Fahrverbote wurden(werden) hier ja nicht konsequent umgesetzt, also warum dran halten? Haben wir früher nicht gemacht(Diesel und Plakette) und würden das im Fall der Fälle auch in Zukunft nicht tun. Natürlich nur, solange das nicht automatisiert über Kennzeichen geprüft wird.
Den Fahrkomfort des jetzigen Autos würde man ja ebenso mit einer der vielen anderen Motorisierungen auch haben (wobei halt ein Großteil der Motoren nicht so dolle ist und man da über die Zeit im Schnitt mehr Geld in der Werkstatt lässt, als beim jetzigen an der Tanke). Wenn man die Spritpreise nicht anders kennt, sind die okay(bei uns im Schnitt 1,60 fürn Liter, schon seit wir den jetzigen Wagen fahren).

Beschleunigung und Kurven kann man halt auch anders haben (Moped) deswegen ist das schnelle und komfortable Fahren aufer unbegrenzten BAB bei uns schon ein guter Mitgrund gewesen. Der alte Wagen kam über 220 nicht hinaus und hat die letzten 25km/h auch eher gemächlich erreicht. Klar machts mit dem Auto in der alten Heimat aufm Land auch Bock auf den Landstraßen, aber das ist halt nicht die Regel.

Die Umweltaspekt ist mir beim Autofahren im Sinne des Spritverbrauchs völlig egal, denn da gibt es ziemlich ziemlich viele Baustellen, wo man sinnvoller ansetzen könnte und sollte, speziell in Innenstädten könnte man mehr erreichen als aufer BAB. Und in einem Land, in dem man CO2 Zertifikate gegen Geld kaufen kann, um mehr ausstoßen zu "dürfen"..., das kann ich halt nicht ernst nehmen.
 
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