Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Thane schrieb:
Hat der mal andere Ventile bekommen oder kann der Motor grundsätzlich mit normalem Super Benzin betrieben werden?
Wenn die Werkstatt damit Erfahrung hat, passt das ja :)
Hätte dir sonst ein, zwei Öle empfehlen können. Gerade bei sogenannten Oldtimer Ölen gibt es ein paar, die die Anforderungen leider nicht erfüllen.

Der schluckt grundsätzlich Super. Habe da auch ausdrücklich nachgefragt. Als Öl wurde z. B. Liqui Molly 20W50 genannt und irgendeins von Gulf, das weiß ich aber nicht mehr. Gibt aber mehrere empfehlenswerte Öle, da werde ich sicher das richtige finden. Welches würdest du nennen?
 
20W50 ist schon ganz gut. Das Gulf war tatsächlich bei den brauchbaren Ölen dabei, meine ich. Wenn du willst, schaue ich nochmal nach.
Rowe hat auch ein Öl für Oldtimer mit der passenden Additivierung.
Das heißt Vintage 20W50, meine ich. Es gibt mild legiert und unlegiert.

E:
Hier mal Artikel dazu. Nicht brandaktuell, aber die Zusammensetzung der Öle wird sich nicht dramatisch verändern.
https://www.oldtimer-markt.de/aktuell/nachrichten/der-große-oldtimer-öl-ratgeber
https://www.autozeitung.de/oldtimer-motoroel-20w-50-test-ratgeber-youngtimer-86254.html
 
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Scheitel schrieb:
Aufs Pedal treten und sich an der Leistungsentfaltung erfreuen? Wenn ich das Geld hätte, stünde ein Alpina B5 Touring mit 608PS vor der Türe.
Leistungsentfaltung? Davon bekommt man doch immer weniger mit bei Modernen Autos. Wenn man die Geschwindigkeit fühlt ist die Leistung nicht so wichtig. Wenn man Rennrad fährt fühlt man sich auch schneller als wenn man genauso schnell pedelec fährt.
Genauso ist es mit dem Auto es muss alles zusammen passen, wenn zb. die Sitze wie ein Sofa sind dann kommt nicht wirklich sportliches Flair auf egal wie viel Leistung man hat.
 
Thane schrieb:
20W50 ist schon ganz gut. Das Gulf war tatsächlich bei den brauchbaren Ölen dabei, meine ich. Wenn du willst, schaue ich nochmal nach.
Rowe hat auch ein Öl für Oldtimer mit der passenden Additivierung.
Das heißt Vintage 20W50, meine ich. Es gibt mild legiert und unlegiert.

E:
Hier mal Artikel dazu. Nicht brandaktuell, aber die Zusammensetzung der Öle wird sich nicht dramatisch verändern.
https://www.oldtimer-markt.de/aktuell/nachrichten/der-große-oldtimer-öl-ratgeber
https://www.autozeitung.de/oldtimer-motoroel-20w-50-test-ratgeber-youngtimer-86254.html

Vielen Dank! Ich glaube, das genannte Öl von Castrol war tatsächlich auch noch im Gespräch. Mal schauen, welches es werden wird.

coolbleiben schrieb:
Leistungsentfaltung? Davon bekommt man doch immer weniger mit bei Modernen Autos. Wenn man die Geschwindigkeit fühlt ist die Leistung nicht so wichtig. Wenn man Rennrad fährt fühlt man sich auch schneller als wenn man genauso schnell pedelec fährt.
Genauso ist es mit dem Auto es muss alles zusammen passen, wenn zb. die Sitze wie ein Sofa sind dann kommt nicht wirklich sportliches Flair auf egal wie viel Leistung man hat.

Bei unserem Mustang bekommt man eine Menge von der Leistungsentfaltung mit. Je nach Fahrweise. Man kann damit schön gediegen cruisen und sich am Klang erfreuen. Man kann aber auch reinlatschen und sich daran erfreuen, in den Sitz gepresst zu werden. Wie man möchte. Die Sitze sind da nicht so entscheidend. Ich fühlte mich z. B. in den Standardsitzen wohler als in den Recaros.
 
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coolbleiben schrieb:
Leistungsentfaltung? Davon bekommt man doch immer weniger mit bei Modernen Autos.
Physik wirkt auch im Sessel ;) Bin mit Sicher, dass 3,6s auf 100 auch in bei solch einem Auto schnell wirken, das ist immerhin in Reichweite von Motorradbeschleunigung. Persönlich ist mir das Fühlen der Geschwindigkeit im Sinne des Höhrens am/im Auto nicht so wichtig, dafür kann ich mir aufs Motorrad setzen. Ich finde da das entspannte Schnellfahren wichtiger und das man einfach aufs Pedal treten kann und schon wird man in den Sessel gedrückt ;) Bin noch nie Pedelec gefahren, aber ist da nicht eh schon bei 45km/h Grenze?
 
Das hast du falsch verstanden ich wollte nicht das Pedelec mit einen Auto vergleichen. Die normalen unterstützen bis 28km/h, für die brauch man kein Kennzeichen. Mit nen Rennrad ist man nicht viel schneller.
 
Du meintest das fühlen der Geschwindigkeit, das ist mir klar und wenn man nur wenig trampeln muss und dabei noch bequem sitzt, um halbwegs flott zu fahren, kommt einem das sicher nicht so schnell vor, als wenn man das selber leisten muss, keine Frage. Zudem hängt man aufm Rennrad ja auch anders als aufm Pedelec. Soweit ich weiß, dürfen die nur bis 25km/h unterstützen.
Bin in meine Jugend selber mal 2 oder 3 Jahre Rennrad gefahren, knapp über 30 ist aufm Land meistens drin, aber mehr wird wirklich anstregend, wenn man das nur als Hobby macht.
Deine Signatur sagt ja, um was es dir beim Fahren geht, und das kann ich auch gut verstehen :)
Das ist ein Grund, warum Mopedfahren auch so viel Spass macht :)
 
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coolbleiben schrieb:
Das hast du falsch verstanden ich wollte nicht das Pedelec mit einen Auto vergleichen. Die normalen unterstützen bis 28km/h, für die brauch man kein Kennzeichen. Mit nen Rennrad ist man nicht viel schneller.

Oh, doch. ;)
 
Marcel55 schrieb:
aufs Tempolimit darf man dann auch nicht achten
Kommt immer auf den "Einsatzzweck" an. Wir wohnen ja auch im Ruhrpott, da ist ja eh egal wie viel oder wenig Motorleistung man hat, es ist meisten (zu) voll auf den Straßen.
Aber, habs ja schon mal öfter geschrieben, wir fahren halt oft zu Zeiten unbegrenzte BAB außerhalb des Ruhrpotts, wo einfach wenig bis nichts los ist (A57 Richtung Holland bis zu letzen Ausfahrt in DE) und da kann man fast immer unseren Wagen in den Limiter bei 250 fahren, deswegen wäre halt sowas wie der genannte Alpina ultra geil. Tritt man bei 200 drauf braucht der auf 300 nicht so viel länger als unser Wagen von 0 auf 200. Und im 5er ists sicherlich auch bei Tempo 250 noch mal deutlich weniger anstrengend als im 3er. Natürlich ist schnell geradeaus fahren keine Kunst, aber muss es ja auch nicht sein.
 
BOBderBAGGER schrieb:
als Fahrer ist ähnlich stressig wie in jedem anderen Auto auch.
Kommt schon irgendwie aufs Auto an, unser alter 3er, der E46 war bei 200+ schon anstrengend zu fahren, es war laut, das Fahrwerk leicht nervös und Vmax fahren (~215) war wirklich nicht entspannend. Beim jetzigen 3er, dem E91 fährt man bei 230 genauso entspannt, wie beim E46 mit 180. Und ich denke, bei so einem 2,2t Schiff wie dem AlpinaB5 dürfte das auch jenseits der 250 noch so sein. Das Fahren mit der Geschwindigkeit extrem viel Aufmerksamkeit braucht, steht ja außer Frage, aber subjektive Gefühl, das der Wagen wie in Brett aufer Straße liegt, oder leicht nervös wird und eben auch laut ist, macht einen großen Unterschied.
 
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Scheitel schrieb:
Kommt schon irgendwie aufs Auto an, unser alter 3er, der E46 war bei 200+ schon anstrengend zu fahren, es war laut, das Fahrwerk leicht nervös und Vmax fahren (~215) war wirklich nicht entspannend. Beim jetzigen 3er, dem E91 fährt man bei 230 genauso entspannt, wie beim E46 mit 180. Und ich denke, bei so einem 2,2t Schiff wie dem AlpinaB5 dürfte das auch jenseits der 250 noch so sein. Das Fahren mit der Geschwindigkeit extrem viel Aufmerksamkeit braucht, steht ja außer Frage, aber subjektive Gefühl, das der Wagen wie in Brett aufer Straße liegt, oder leicht nervös wird und eben auch laut ist, macht einen großen Unterschied.

@BOBderBAGGER meint wohl, dass es für dich als Fahrer anstrengender ist, auf der Autobahn 200 km/h zu fahren als 150 km/h. Egal in welchem Auto, man muss einfach viel konzentrierter, aufmerksamer und vorausschauender fahren. Man ist eben viel schneller bei den vorausfahrenden Autos, so dass man auch früher deren Aktionen erkennen und entsprechend reagieren muss und das über alle drei Fahrspuren.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Wobei 200 noch ganz gut gehen, 250+ wird's dann richtig anstrengend.
Klar die Differenzgeschwindigkeit liegt dann z.T. bei über 100km/h.
pekomane schrieb:
alle drei Fahrspuren.
Die BAB hat nur 2^^Wenn ich dran denke, kann ich ja mal nen Dashcam Video hochladen, dann sieht man wie wenig los ist und das deswegen auch teils völlig unkritisch ist, ob man 200, 250 oder 300 fährt, wenn man es denn könnte. Hier im Ruhrgebiet kann man durchaus auch mal 200 fahren, aber bis auf wenige Ausnahmen ist natürlich immer was los. Da wir nie zur Rushhour fahren, passt das halt oft.
 
Ich finde aber auch, dass es stark vom Fahrzeug abhängt, wie man die Geschwindigkeit wahrnimmt. Mit dem S5 waren 200 völlig locker drin. Das hat sich quasi angefühlt wie 100 in einem "einfacheren" Auto.

Aber 250 km/h oder mehr sind für den Fahrer schon eine Herausforderung. Das ist echt anstrengend. Ab 250 wird es sowieso nochmal drastisch schwieriger. Das geht echt nur noch bei geringer Verkehrsdichte.
Und das noch nicht einmal nur wegen der eigenen Fähigkeiten.
 
Ich war letzte Woche am Weg in den Süden am deutschen Eck unterwegs und finde das grauenhaft. Hoher Geschwindigkeitsunterschied, immer wieder voll runterbremsen wegen Rückstau, schlechte Fahrbahnbeläge und gefährlich kurze Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen.
 
Thane schrieb:
Das geht echt nur noch bei geringer Verkehrsdichte.
Das haben wir halt, wenn wir so schnell fahren, selber bin ich auch noch nie schneller als 253/254 mitm eigenen Auto gefahren, der Wagen ist halt gedrossselt. Aber wenn das halt nicht oft möglich wäre, hätte es theoretisch sicher auch ne kleinere Motorisierung getan, wenn die Motoren nicht alle irgendwelche nervigen Krankheiten hätten. Wobei wir halt bei anderen Fahrprofil natürlich eher in Richtung N54/N55 geschaut hätten. Da würde sich auch noch am ehesten lohnen, die Vmax Sperre raus zu nehmen. Aber ist halt alles beschweren auf hohem Niveau.
floq0r schrieb:
Hoher Geschwindigkeitsunterschied, immer wieder voll runterbremsen wegen Rückstau, schlechte Fahrbahnbeläge und gefährlich kurze Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen.
Wenn man es nicht anders kennt, macht einem das nichts mehr. Gewöhnung halt, vor allem auf Strecken, die man immer fährt. Ich weiß auf den unbegrenzten Teilstücken, wo jede größere Bodenwelle ist und bei welcher Geschwindigkeit das mit Sommer oder Winterreifen zu unangenehm beim Fahren wird. Das dürfte ja jedem so gehen, wenn man immer das selbe Stück fährt.
Das ist auch, was die Monotonie bei langen Fahrten in meinen Augen eliminiert. Natürlich nicht zwangsweise am Leistungslimit, sondern irgendwo gemäßigt. Ne gute Mischung aus 80 in Baustellen bis auch nur 180 ist eben immer irgendwie abwechselnd.
Meine Eltern sind jetzt natürlich auch im Rentenalter, aber als ich klein war, stand auch regelmäßig 2xx km/h aufm Digitaltacho des Gsi. Das liegt, so glaube ich zumindest, einfach an dem unbegrenzten, wenig befahrenen Autobahnstück, wo ich her komme. Selbst in der Fahrschule durfte ich Auto (Golf5 mit 140PS Diesel und Motorrad (Suzuki GS 500 mit 34 PS) aufer BAB ausfahren und vermutlich durfte das auch jeder andere, der sich nicht zu blöd angestellt hat. Das ist hier im Ruhrgebiet völlig undenkbar, sogar auf den unbegrenzten BAB Stücken. Meine Freundin erzählte mir damals nach ihrer ersten BAB fahrt beim MopedFS, das der Fahrlehrer schon direkt sagte, dass sie nicht schneller als 120 fahren sollte, unabhängig vom Verkehr.
 
Skatch schrieb:
Die Aufkleber sind da aber schon länger drauf, als Greta auf Tour ist.
Meine Leder-Couch gibt's schon länger, als die Packung Erdnüsse, die hier neben mir stehen.
Wieso erwähnst du diesen Namen? Verstehe den Zusammenhang nicht.

Skatch schrieb:
Mir persönlich ist es aber auch ziemlich Wumpe, was andere davon halten, muss ja mir gefallen. :)
Das stimmt wohl, aber wundere dich nicht, wenn Leute dich entsprechend "kategorisieren", wenn du offenkundig auf Umweltschutz und Abgasnormen pfeifst, bzw. diese noch ins Lächerliche ziehst. Den Softdrink-Aufkleber kann man ja noch hinnehmen, ich fand früher auch die ganzen Ami-Supras mit "V8HAHA" oder "V12KILR"-Nummernschildern lustig, aber sich heute noch hinzustellen und wirklich provokant den eigenen Dreck, den man zweifellos produziert, auch noch GUT zu heißen, zeugt schon von einer gewissen... ich nenne es einfach mal "Gesinnung".

Skatch schrieb:
Btw: Ich beschwere mich nicht über die Ökofraktion, ich habe z.B. kein F*ck Greta Aufkleber
Nur, weil der Wortlaut nicht identisch ist, nimmt das nicht die absolut gleichwertige Bedeutung deines Fantasie-Abgasnorm-Aufklebers. Dass der Schlitten keinen Rosenduft auspustet, sollte wohl jedem klar sein. Sich dann aber noch hinzustellen und sich darüber zu freuen, dass man da eine unfassbare Menge Dreck in die Umwelt pustet, DAS ist das Problem und daran rege ich (und hoffentlich genug andere Leute) sich zurecht auf. Es ist eine Sache, mit einem alten, nicht wirklich optimal verbrennenden Fahrzeug zu fahren, oder sich dann noch hinzustellen und mittels Aufkleber das auch noch jedem unter die Nase zu reiben.

Scheitel schrieb:
Solche Aufkleber sollten dann aber dennoch nicht dafür ausreichen, dass jemand, der anders denkt, den Wagen dann beschmiert/beschädigt, was dieser Tage ja durchaus schon mal öfter bei den Fullsize SUV vorgekommen ist.
Weder solche Aufkleber, noch sonst irgend etwas. Wer behauptet das denn, dass du jetzt überhaupt diesen Vergleich ziehst und MICH auch noch damit zitierst?

floq0r schrieb:
Ich war letzte Woche am Weg in den Süden am deutschen Eck unterwegs und finde das grauenhaft. Hoher Geschwindigkeitsunterschied, immer wieder voll runterbremsen wegen Rückstau, schlechte Fahrbahnbeläge und gefährlich kurze Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen.
Falls du dich mit dieser Fahrweise meinst, kann ich mir schon denken, wie (unfassbar vorausschauend) du Auto fährst :D
 
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DJMadMax schrieb:
Nur, weil der Wortlaut nicht identisch ist, nimmt das nicht die absolut gleichwertige Bedeutung deines Fantasie-Abgasnorm-Aufklebers. Dass der Schlitten keinen Rosenduft auspustet, sollte wohl jedem klar sein. Sich dann aber noch hinzustellen und sich darüber zu freuen, dass man da eine unfassbare Menge Dreck in die Umwelt pustet, DAS ist das Problem und daran rege ich (und hoffentlich genug andere Leute) sich zurecht auf.
Man kann auch einfach mal Spaß verstehen.
Das ist natürlich nur ein Scherz, niemand freut sich ernsthaft darüber wenn die Karre die Umwelt verpestet, das ist halt ein Nebeneffekt den man nicht ändern kann, also kann man sich auch drüber lustig machen.
Das ist so als wenn man als kranker Witze über seine eigene Krankheit macht. Und ich würde behaupten das ist relativ normal.
 
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