Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Ne, allg. Bzgl Tuning, Eintragung, Steuern auf Steuern (öko, und was es alles nicht gibt) bei Verbrenner.
weis nicht wer es schon mitbekommen hat, eine Eintragung ist jetzt ab diesem oder nächsten monat verkompliziert /Teurer geworden (Für die Hersteller auch, bzgl Gutachten /ABE erstellen).
Jährlich zum TÜV darf man demnächst dann auch...

Reicht anscheinend nicht das Firmen wie BBS, RECARO, WiechersTuning usw. schon Insolvenz anmelden mussten.

Da fahr ich demnächst mit meinem frisiertem E Bike mit 60 durch die 30er zur arbeit, nur weil ich es kann und niemanden juckt.

Das man einen verbrenner nicht mehr waschen darf, wird noch kommen, keine sorge. Die schlauen Köpfe machen das schon.
Da ja (für Politik)jeder verbrenner Öl / Benzin bei der wäsche in unlauf bringen kann.
Ein Tesla fährt ja bekanntlich (für Politik) ohne Öl und chemische Stoffe die ausläufen können.

Im Ausland anmelden, Tanken und glücklich sein...
Die Straßennutzung können sie einen (noch) nicht verbieten...
 
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Sasi Black schrieb:
Ne, allg. Bzgl Tuning, Eintragung, Steuern auf Steuern (öko, und was es alles nicht gibt) bei Verbrenner.
Du darfst nicht vergessen, dass das Groß der Autofahrer einfach Serie ohne eine Sondereintragung fährt.
Ich kenne genau einen im Freundes und Bekanntenkreis, der nicht Serie oder irgendwas mit ABE fährt und die gibts ja für echt viele Dinge.

Sasi Black schrieb:
Ein Tesla fährt ja bekanntlich ohne Öl
Ist das Ironie am morgen, für die ich noch nicht genug Kaffee aufhabe? :D
Denn die Drive Unit von denen hat durchaus mal Öl verloren :D
Sasi Black schrieb:
Im Ausland anmelden, Tanken und glücklich sein...
Sprit ist aber primär nur im Osten/Luxemburg wirklich günstiger und unsere gleichsprachigen Nachbarn zahlen deutlich mehr an Steuern als wir.

Sasi Black schrieb:
Das man einen verbrenner nicht mehr waschen darf, wird noch kommen, keine sorge. Die schlauen Köpfe machen das schon.
Das wird sicher nicht kommen und es wird m.E. auch weniger "gegen" den Verbrenner entschieden werden, weil die CDU stärkste Kraft ist und die Grünen raus sind.
 
Scheitel schrieb:
irgendwas mit ABE fährt und die gibts ja für echt viele Dinge.
Demnächst Einzelabnahme...
Edit: keine Festpreise, dann entscheidet der Prüfingenieur nach Aufwand und Nase...
Wenn die Nachfrage nach einem Prüfingenieur steigt (fast verdoppelt, Jährlich TÜV).
Wird es lustig überhaupt einen Termin zu bekommen was man natürlich mit seinem Privat/Berufleben vereinbaren kann.
https://www.kba.de/DE/Presse/Presse...n/2025/pm18_2025_teiletypgenehmigung_TTG.html
 
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Sasi Black schrieb:
Im Ausland anmelden

Deutschland ist doch schon das gelobte Land für alle Autofahrer. Sieh dir doch mal an was wir z.B. hier in Österreich an Steuern zahlen für unsere Fahrzeuge.

Tausende Euro an NoVA bei Erstzulassung eines KFZ, motorbezogene Versicherungssteuer (1500€/Jahr für meinen 280PS Verbrenner), motorbezogene Versicherungssteuer für Elektrofahrzeuge (850€/Jahr für meinen Tesla), CO2 Steuer auf Sprit (der zugehörige Ausgleich in Form des Klimabonus wurde gestrichen), jährlich HU und AU (§57a oder Pickerl), Vignette/Maut für die Autobahn, uvm.
 
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Sasi Black schrieb:
Reicht anscheinend nicht das Firmen wie BBS, RECARO, WiechersTuning usw. schon Insolvenz anmelden mussten.
Wie oft war BBS jetzt schon insolvent? ;) Sorry aber das ist mir alles viel zu einfach gesagt. Grade dieses Eintragungs-Thema schein 20x mehr gepusht zu werden als es wirklich ist. Mal ganz davon abgesehen, die 1-5% an Autofahrer die das betrifft werden sich das auch noch grade so leisten können.
 
It's-a me! schrieb:
das gelobte Land für alle Autofahrer.
Alleine, dass wir kein generelles Tempolimit haben reißt für mich persönlich alles raus
 
Sasi Black schrieb:
Demnächst Einzelabnahme...
ABE bleibt ABE, teilegutachten werden geändert. Am Ende wird sich vermutlich nicht all zu viel ändern außer das was anderes auf dem Papier steht da wird wieder viel Wind um nichts gemacht.

Die neue Teiletypgenehmigung ersetzt ab 2025 das Teilegutachten. Hersteller – vor allem trifft es die Zubehörhersteller – müssen Genehmigungen direkt beim KBA beantragen. Die bisherige Praxis über Technische Dienste entfällt. Eine Übergangsfrist bis 2028 erlaubt noch die Nutzung alter Teilegutachten. Danach sind Eintragungen alter Teilegutachten nur nach § 21 StVZO möglich.
https://www.motorradonline.de/ratgeber/neue-regeln-beim-umbauen-teilegutachten-wird-abgeloest/
 
Normalerweise kosten Einzelabnahmen nach § 21 StVZO etwa 100 Euro je Änderung. Für ein "Tracktool-Package" sind diese Kosten in Relation zu den Teile- und Lohnkosten eigentlich nicht besonders erwähnenswert.

Du bist also selbst für solche Exremfälle mit etwa 2.000 Euro Eintragungskosten dabei:
  1. Käfig
  2. Sitze
  3. Gurte
  4. Airbags
  5. Fahrwerk
  6. Lenker, Streben, Lager
  7. Bremssättel
  8. Bremsscheiben und -beläge
  9. Bremsleitungen
  10. Felgen
  11. Reifen(-dimensionen)
  12. Spurverbreiterung
  13. Flügel
  14. Splitter
  15. Haube
  16. Türen, Scheiben
  17. Lenkrad
  18. Downpipes
  19. Auspuff
  20. Leistung
 
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BOBderBAGGER schrieb:
ABE bleibt ABE, teilegutachten werden geändert.
Pass auf, bei uns (Luxemburg) wird eine ABE von Felgen nicht mehr anerkannt, obwohl wir uns anscheinend nach dem TÜV Rheinland richten. Es sei denn, sie entspricht 100% der EWG/COC Dimensionen. War früher nicht so.

Bei einer Abweichung von 1mm in ET der Felge, inklusive ABE, muss diese bei einer Werkstatt der Freigängikeit nach geprüft werden, Kostenpunkt: 65€. Danach wird das Ganze dann nochmal für 35€ bei den Behörden eingetragen.

Die Frage halt, wieso muss so etwas, von einer Werkstatt, wo "nur" Mechaniker (in einer reinen Reifenwerkstatt nur Monteure, teils nur angelernt bei uns) überprüft werden, wenn die Felge von ingenieuren entwickelt wurde, und dann gemeinsam mit dem TÜV für das Auto mit ABE (Kostenpunkt mind. 15000€) freigegeben wird?

Alles Geldmachererei und Verarschung. Man sucht immer mehr Wege einem Geld abzuziehen, wo es nur geht. Mit Sicherheit hat das nichts zu tun.

Stimme Sasi Black in fast allen Punkten 100% zu.
 
Ich hatte das Vergnügen eine Woche vor Ostern. Wurde 2min nach verlassen der Haustür und ca. 150m von zu Hause angehalten. Allgemeine Verkehrskontrolle. Haben hauptsächlich auf meine Felgen abgezielt. Die hatte ich 3 Tage vorher aufgezogen.

Hatte vorher eingetragene Tomason 19" Felgen und jetzt neue 19" Tomason Felgen. Reifengröße, Felgengröße, etc. alles identisch. Nur die Felgenbezeichnung natürlich nicht. Hatte auch eine ABE für die neuen Felgen, aber dank 20mm Federn greift die ABE nicht mehr. Mir wurden dann 2 Wochen eingeräumt um alles ordnungsgemäß eintragen zu lassen und bei der Polizei vorzuzeigen. Leider genau über die Osterfeiertage wo natürlich überall dünner Urlaubsbetrieb herrscht. Hat dann aber alles noch rechtzeitig geklappt. Eintragung TÜV 75€ und neuer Fahrzeugschein 12€. Angeblich soll auch noch ein Strafzettel kommen. Bisher ist aber noch nichts angekommen. Mal abwarten was da noch drin steht.

Waren auch noch am diskutieren, ob sie mir das Auto stilllegen. Aber dann waren sie sich doch einig, dass das alles so in Ordnung sein müsste und eine Eintragung ja auch kein Problem sein sollte und haben mich fahren lassen.
 
Stock86 schrieb:
Waren auch noch am diskutieren, ob sie mir das Auto stilllegen.
mal ne allgemeine Frage für sowas:
wenn die dich wegen sowas anhalten und feststellen das passt nicht
dann aber das Fahrzeug nicht stilllegen:
sind die dann haftbar, wenn später was passiert was auf Umbauten zurückzuführen sind und sie das Fahrzeug bei der Kontrolle stilllegen hätten können?

Weil wenn das nicht der Fall ist, dann weiß ich gar nicht wieso die sich die Gedanken machen mit der Stilllegung
kann man ja immer noch machen, wenn du dann nicht bei der Polizei aufschlägst und zeigst, dass jetzt alles passt.
 
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Stock86 schrieb:
Reifengröße, Felgengröße, etc. alles identisch. Nur die Felgenbezeichnung natürlich nicht. Hatte auch eine ABE für die neuen Felgen, aber dank 20mm Federn greift die ABE nicht mehr.
Mir hatte mal ein TÜV Prüfer gesagt, man trägt einfach die krasseste Kombo ein, die man hat. Schmalere Felgen und mehr ET (Also näher am Fahrwerk) kann man dann problemlos auch fahren. Vorrausgesetzt, man hat dann auch das gleiche Fahrwerk, welches man eingetragen hat. Die Abweichung sollte halt nicht zu krass sein. Man, das waren noch Zeiten (2018, LOL). Mir wurde beim TÜV auch mal bei genau den gleichen Maßen angemaßt, weil es eine andere Marke war. Begründung: Andere Lastkraft könnte ja möglich sein :(

Wobei man aber richtigerweise sagen muss: Eine ABE ist eben nur eine ABE, wenn der Rest der EWG entspricht! Aber gleiche Marke und Maße ist für mich Nitpicking!

Ich finde es wirklich traurig, dass man für sowas angeprangert wird, wenn man sich mal anschaut, was sonst Illegales bei uns so passiert. Da wird nicht kontrolliert. Wir müssen brav bezahlen. Es wird zu OTT und ich will mich nicht aufregen.
 
$t0Rm schrieb:
Aber gleiche Marke und Maße ist für mich Nitpicking!
Weil? Die Nummer auf der Felge ist einfach ne andere als in der ABE. Material/Fertigung etc kann auch komplett anders sein.

Seh jetzt da kein Problem mit der Kontrolle, auch wenn die gesagt hätten nö fahren ist nicht mehr. Wusstest du ja dass nicht eingetragen und Ostern ist :D
 
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WhiteHelix schrieb:
Weil? Die Nummer auf der Felge ist einfach ne andere als in der ABE. Material/Fertigung etc kann auch komplett anders sein.
Aber passen tut sie. Kannst du mir einen Fall nennen, wo durch Material oder Fertigung die Felge nicht mehr passt? Dann hab ich auch etwas neues gelernt :)
Hätte dann die Felge noch eine ABE?

Ich finde es etwas übertrieben. Wie gesagt, mir haben genug TÜVler gesagt, dass da früher keiner drauf geschaut hat. Einen Satz eintragen, und das wars. Wäre die Traglast nicht genug fürs Auto, hätten sie auch mit Standardfahrwerk keine ABE bekommen.
 
Sasi Black schrieb:
Jährlich zum TÜV darf man demnächst dann auch...
Ich denke spätestens 2026 wird es soweit sein.
Bis dahin geht mein TÜV noch.
Ab 2027 werden die Spritpreise wahrscheinlich ja nochmal gut anziehen.
Scheitel schrieb:
weil die CDU stärkste Kraft ist und die Grünen raus sind.
Ich bin mir auch ganz sicher, dass die Marienkäferkoalition mit LüLüLüLü- Merz ganz sicher pro Verbrenner ist lol
Selbst ein vorzeitiges Aus für Verbrennermotoren würde mich nicht mehr wundern. Beschlossen so Mai 2029 oder Mai 2033.
 
It's-a me! schrieb:
Deutschland ist doch schon das gelobte Land für alle Autofahrer. Sieh dir doch mal an was wir z.B. hier in Österreich an Steuern zahlen für unsere Fahrzeuge.

Wollte ich auch sagen.. nirgendwo sonst im DACH Raum ist Autofahren so billig und Tuning so einfach wie in D. Das ist nach wie vor so. Sei es Steuern, Versicherung, Bussen, Tuningteile plus Eintragungen etc...
 
Cardhu schrieb:
- Merz ganz sicher pro Verbrenner ist
Das vermute ich schon - aber nen Kindergarten ist das Ganze ja eh.
Mir persönlich ist das am Ende egal mit dem 'Verbot', das es faktisch nicht gibt, weil die FDP die Hintertüre der E-Fuels auf EU Ebene aufgestoßen hat - diese gehen mit 0g CO2 Ausstoß in die Rechnung. Ob und wie man das umsetzt steht natürlich in den Sternen.
Ich selber möchte ungern einen aktuellen Benziner/Diesel mit Euro6(d) vor der Türe stehen haben, wenn das kein Leasingfahrzeug ist oder klar ist, den nicht ewig zu fahren. Seit die PM beim Euro 6 Diesel in DE gemessen wird, haben es ziemlich viele Diesel mehr als schwer - in Belgien wird die PM auch bei Euro5 Dieseln gemessen, wenn ich das richtig habe. Kann mir nicht vorstellen, dass das einer schafft, wenn der DPF nicht nagelneu ist.
 
@WhiteHelix


Stock86 schrieb:
Hatte vorher eingetragene Tomason 19" Felgen und jetzt neue 19" Tomason Felgen. Reifengröße, Felgengröße, etc. alles identisch.

$t0Rm schrieb:
Mir hatte mal ein TÜV Prüfer gesagt, man trägt einfach die krasseste Kombo ein, die man hat. Schmalere Felgen und mehr ET (Also näher am Fahrwerk) kann man dann problemlos auch fahren. Vorrausgesetzt, man hat dann auch das gleiche Fahrwerk, welches man eingetragen hat. Die Abweichung sollte halt nicht zu krass sein.

$t0Rm schrieb:
Aber passen tut sie. Kannst du mir einen Fall nennen, wo durch Material oder Fertigung die Felge nicht mehr passt? Dann hab ich auch etwas neues gelernt :)
Hätte dann die Felge noch eine ABE?

Hast du richtig gelesen? Wenn ich jetzt, wie @Stock86 eine Felge fahre, die eine ABE für das Fahrzeug hat, die dann mit dem Fahrwerk abgenommen und eingetragen wurde, wieso sollte dann eine andere Felge vom gleichen Hersteller, genau mit den gleichen Maßen und einer ABE, dann sich aufheben? Sie hebt sich bürokratisch auf, aber nicht technisch. Die Felge hat ja eine ABE, warum sollte da die ABE wegen Traglast oder Fertigung bei einem anderen Fahwerk zu nichte gemacht werden? Oder kennst du so einen Fall? Bezweifel ich, wenn es davor ja bereits gepasst hat.

Ich hab von Felgen geredet, welche eine ABE für das Auto besitzen, nicht einfach so draufpassen.

Dein Beispiel mit Golf 7/8 funktioniert auch nicht. Felgen ab Werk darf man eh auf kein anderes Auto draufsetzen, da es bei OEM Felgen meist keine Papiere und somit auch keine ABE gibt! Egal ob die passen oder nicht! Den Fall hatte ich oft genug bei uns im Laden :)
 
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