Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

@Gravlens Vielleicht liegts ja auch an dir? Ohne das böse zu meinen, aber vielleicht schaltest du einfach viel zu langsam und ohne Zwischengas, schaltest in den komplett falschen Drehzahlbereichen, wo schon kaum noch Drehmoment anliegt, etc.

Davon ab stellst du dich aber auch echt extremst übertrieben an. Ich hab dir schon letztens geschrieben: klemms doch einfach irgendwo vorne aufs Armaturenbrett.

Ein(e) Beifahrer(in) wäre auch ne Option und würde auch keine 2 Sekunden bei der Beschleunigung kosten.
 
Gravlens schrieb:
Da stimmt auch schon die Geschwindigkeitsmessung nicht, ich bin bei Tacho 52 km/h und die App zeigt mir nur 40 km/h Höchstgeschwindigkeit an, kann aber nicht stimmen weil in dem niedrigen Bereich wenn überhaupt maximal -4 km/h zur tatsächlichen Geschwindigkeit bei mir fehlen, niemals 12 km/h.^^
Ach, das meintest du mit Höchstgeschwindigkeit? Oh man, darauf muss man erstmal kommen.

Dann empfehle ich dir mal den GPS Logger. Der zeichnet die Fahrt auf.
 
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@HtOW ... und kann dabei die Energie durch Rekuperation wieder zurückgewinnen. Und E Auto gerade im Stadtverkehr ist einfach nur baba. :love:
 
Gravlens schrieb:
bräuchte ich ja mit 10 Sekunden von 50-100 km/h länger
Wie oft schaltest du bei welcher Drehzahl? Ich kann im zweiten Gang von 50 auf 100 beschleunigen ohne zu schalten - das ist aber natürlich der Getriebeübersetzung geschuldet und die ist ja fast überall anders.

HtOW schrieb:
Dann braucht man aber auch in der Stadt 30% mehr Energie da die Fahrzeuge 800kg mehr wiegen[...]Aber nur knapp 50% bezogen auf die Kapazität also für den normalen Einsatz dennoch ne pure Verschwendung.
Unser E-Auto wiegt 1345kg, unser Verbrenner 1615kg. Im Schnitt haben wir 17-18kwh Verbrauch beim E-Auto, beim Verbrenner ~12l/100km. Reiner Großstadtverkehr im Ruhrpott bei moderaten Wetter bringt das E-Auto auf 10-12kwh (hochgerechnet auf 100km), den Verbrenner auf bis zu 18l/100km (hochgerechnet).
Rekuperation hängt maßgeblich mit vom Motor/Batterie ab, sprich wie viel KW die Rekuperieren können.
Am Ende verbraucht so ziemlich ein jedes E-Auto im Stadtverkehr weniger als aufer Langstrecke, weil einfach alle Nase lang rekuperiert wird, statt konstant zu fahren. Beim Verbrenner ists halt genau anders herum. Der verbraucht am wenigsten bei Konstantfahrt gegenüber dem ewigen Wiederanfahren im Stadtverkehr.
 
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Scheitel schrieb:
Wie oft schaltest du bei welcher Drehzahl?
Bei dem Versuch den du zitiert hast mit höherer Drehzahl als ich sonst normalerweise fahre mit nur einmal vom 2. Gang in den 3. Gang (ich schalte schnell :p) bei etwa 70 km/h, Drehzahl war so um die 4000 RPM glaube ich.

Egal ob das jetzt nicht optimal war, das waren niemals etwas mehr als 10 Sekunden, aber egal, ich teste das jetzt mit dem GPS Logger, der ist auch wesentlich transparenter und habe da pro Fahrt quasi nicht nur einen Versuch.^^
 
Scheitel schrieb:
Unser E-Auto wiegt 1345kg, unser Verbrenner 1615kg. Im Schnitt haben wir 17-18kwh Verbrauch beim E-Auto, beim Verbrenner ~12l/100km. Reiner Großstadtverkehr im Ruhrpott bei moderaten Wetter bringt das E-Auto auf 10-12kwh (hochgerechnet auf 100km), den Verbrenner auf bis zu 18l/100km (hochgerechnet).
BEV glänzen doch gerade im Stadtverkehr. Da sind die einem Verbrenner in Sachen Effizienz nochmal mehr überlegen als sowieso schon.
Verbrenner saufen im Stadtverkehr so ziemlich alle. Da läuft der Motor quasi nie im effizienten Bereich.
 
Gravlens schrieb:
ei etwa 70 km/h, Drehzahl war so um die 4000 RPM glaube ich.
Das kann ja nichts werden, da biste ja Meilenweit von der maximalen Leistung weg...

Thane schrieb:
BEV glänzen doch gerade im Stadtverkehr
Genau das wollte ich damit ausdrücken :)
 
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Gravlens schrieb:
Drehzahl war so um die 4000 RPM glaube ich
Und da wunderst du dich ernsthaft, dass du nicht vom Fleck kommst?

Keinesfalls nicht bös gemeint, sondern einfach nur zur besseren Einordnung und Einschätzung zu dir: wie alt bist du denn und wie lange/viele Kilometer fährst du schon Auto?
 
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Scheitel schrieb:
maßgeblich mit vom Motor/Batterie ab
Nö. Beim normalen Bremsen kommt man nie über 80-100kw alles drüber ist schon unangenehm und dürfte daher bei den meisten Fahrern nur in Notfällen relevant sein,

Das sollte jede 800V Batterie können und vermutlich auch jede 400V. Höchstens Stellantis baut da mal wieder Schrott :D

Mit 1345kg spricht man aber auch von Kleinstwagen, nicht Familientauglich. Dafür sind 15kwh pri 100km im Schnitt wahnsinnig viel. Was ist den das für nen ineffizientes E Auto? :D

Die zahlen schaff ich ja mit meinem ID7 mit 2,3Tonnen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist afaik einer der frühen BMW i3, die von der ganzen Antriebs- und Batteriekombination noch nicht so effizient sind. Der aktuelle MEB ist da ja mittlerweile relativ gut.

@Scheitel fährt afaik aber auch nicht bewusst sparsam ^^
Trotzdem braucht das bedeutend weniger Energie als ein Verbrenner Klein(st)wagen ;)
 
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Thane schrieb:
@Scheitel fährt afaik aber auch nicht bewusst sparsam ^^
Unser @Scheitel fährt, um Recht und vor allem Spaß zu haben. :cool_alt:

HtOW schrieb:
Das sollte jede 800V Batterie können und vermutlich auch jede 400V. Höchstens Stellantis baut da mal wieder Schrott :D
Er hat schon recht, es kommt auf den gesamten Antriebsstrang an und natürlich auch auf die Software (Einstellungen). Limitierender Faktor ist meist der Inverter und die Thermik anstelle Batterie und E-Maschine. Nur hat das niemand auf dem Schirm, weil es dazu keine Datenblätter gibt.

ADAC hatte mal 2024 einen Rekuperation Test zwischen verschiedene E-Autos gemacht. Spanne reicht zwischen 9 % und 31 %. Schnitt liegt bei 22 %
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/rekuperation-elektroauto/
 
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DJMadMax schrieb:
Und da wunderst du dich ernsthaft, dass du nicht vom Fleck kommst?
Gut, dann schreibe du doch mal was denn deiner Meinung nach von den Drehzahlen her bei meinem Auto optimal wäre?^^

Weil darauf würde ich dann auch konkret Antworten, wäre meiner Meinung nach sinnvoller als diese "Unterstellungen" nur weil man anderer Meinung ist.^^
 
@Gravlens
Das hat mit "Meinung" nichts zu tun. Mit etwas Erfahrung kommt automatisch auch das Gefühl dafür, in welchem Lastbereich sich ein Auto wie verhält.

Wenn man das jedoch nicht merkt, bzw. dafür keinerlei Gespür hat, dann ist das auch nicht schlimm, zeigt aber gleichzeitig auch, dass man vermutlich sowieso keinerlei Interesse daran hat, wie genau das eigene Auto wann und wo performed - und auch das ist okay.

Allerdings frage ich mich dann (vermutlich auch einige andere hier), wieso du dann solch einen Aufruhr betreibst für etwas, das du scheinbar gar nicht bemerkst.

Um deine Frage halb-pauschal zu beantworten:
Für maximale Beschleunigung wird bei manuellem Getriebe kurz vor Drehzahlbegrenzer geschaltet. Das Schalten selbst erfolgt dabei mit Zwischengas, damit die Drehzahl nicht abkippt.

Die Gänge werden dabei blitzschnell eingelegt, was für den durchschnittlichen Fahrer als extrem materialermüdend (um nicht zu sagen: äußerst unangenehm) empfunden wird, wobei der Schaltvorgang aber, sofern richtig durchgeführt, keinerlei Problem für das Getriebe darstellt und idealerweise auch keine nennenswerte Zugkraftunterbrechung verursacht.

Zusätzlich ist zu beachten, dass Vollgas auch genau das bedeutet: Vollgas

Das heißt, dass das Pedal voll durchgetreten wird und nicht nur bis zu einem leichten Widerstand, den viele Fahrzeuge bei ca. 90% Gaspedalstellung besitzen (z.B. Überschreibung des Tempomats).

Sofern es dann beim Anfahren (jetzt würden wir von 0-x sprechen, bei stark motorisierten Fahrzeugen aber auch bei höheren Gangwechseln) keine Traktionsprobleme gibt, besteht ab diesem Zeitpunkt bei eingelegtem Gang nur noch 100% Vollgas.

Beim Schalten wiederum wird der Fuß nur ganz leicht vom Gas gelupft, sodass gefühlt immer noch der größte Teil des Gaspedals durchgetreten ist (besagtes Zwischengas). Im Idealfall liegt die Drehzahl hier auf der Höhe, die der nächsthöhere Gang beim Einlegen benötigt, um anschließend wieder mit voll durchgetretenem Gaspedal weiterbeschleunigen zu können.

EDIT: Du schreibst z.B., dass du bei 4.000 u/min hochschaltest. Beim normalen Fahren ist das vollkommen in Ordnung und mehr als ausreichend, aber gewiss nicht, wenns um eine möglichst schnelle Beschleunigung (und das kann auch ein Überholvorgang auf der Landstraße sein) geht. Vermutlich würden bei deinem Motor, wenn man beschleunigungsoptimiert hcohschaltet, beim Einlegen des nächsten Gangs schon deutlich mehr als 4.000 u/mim anliegen - und du würdest bereits da schon wieder schalten. Das ist alles andere als "Schnell beschleunigen".

Um ehrlich zu sein kann ich gerade eigentlich nicht so richtig glauben, dass ich eine (zudem stark verallgemeinerte) "Anleitung" verfassen muss, wie man schnellstmöglich von 50-100 beschleunigen kann.
 
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DJMadMax schrieb:
Um deine Frage halb-pauschal zu beantworten:
Für maximale Beschleunigung wird bei manuellem Getriebe kurz vor Drehzahlbegrenzer geschaltet.
Dies wäre bei meinem Auto schlicht absoluter Quatsch, was einem die Werte aus dem Graphen den ich gepostet hatte auch klar aufzeigen:

CT 2.png


Wie man hier sieht, bei etwas über 5000 RPM baut die Leistung rapide ab, eigentlich schon deutlich früher nur noch nicht so stark.

Einfach etwas behaupten ohne Fakten oder Daten nehme ich schon lange nicht mehr ernst.^^
 
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Gravlens schrieb:
Wie man hier sieht, bei etwas über 5000 RPM baut die Leistung rapide ab
Das Drehmoment baut massiv ab, Leistung ist bis 6k Rum Recht flach. Ausdrehen dürfte helfen dem nach dem schalten in einen besseren Drehzahl Bereich zu halten.
 
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Ja, weil es ein milder Hybrid ist und die Unterstützung durch den Boost auf mittlere Drehzahlen ausgelegt ist und nicht auf hohe RPM.^^
 
@Gravlens
Aber nicht die PS, die wichtig für die durchgehende Beschleunigung sind.

So ein Graph ist nur dann toll, wenn man ihn auch versteht!

Wenn ich den Graph so für bare Münze nehmen solle, würde ich vermutlich bei 6.000 u/min erst schalten.

Schau doch mal, wo dir die Drehzahl auf dem Graph hinfällt, wenn du schon bei 4.000 u/min hochschaltest.

Aber erneut: du weißt es ja scheinbar wieder besser. Dann belassen wir es doch einfach dabei.
 
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