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Bessere 280er AiO für 9800X3D?

VRRisJut

Ensign
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Nov. 2024
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183
Hi,

folgende Komponenten habe ich verbaut:

CPU: AMD Ryzen 7 9800X3D, 8C/16T, 4.70-5.20GH (-30 Allcore UV)
RAM: goodram IRDM BLACK SILVER UDIMM 64GB Kit, DDR5-6000, CL30-38-38-96
GPU: ASUS Prime GeForce RTX 5070 Ti OC, PRIME-RTX5070TI-O16G, 16GB GDDR7, HDMI, 3x DP (90YV0MF0-M0NA00)
Mainboard: ASRock Phantom Gaming B850I Lightning WiFi (AMD AM5) (90-MXBQR0-A0UAYZ)
Netzteil: Corsair SF Series Platinum SF750 750W SFX, ATX 3.1 CP-9020284-EU

Wofür wird der PC genutzt:
50% Arbeiten (E-Mails, Browser, Visual Studio Code), 50% Gaming.

Gehäuse + Wasserkühlung
SSUPD Meshroom S [V2] Charcoal Black, schwarz CS-MRS-P5-BK
ARCTIC Liquid Freezer III Pro 280, schwarz (ACFRE00179A)

Ich versuche meine SFF-Builds grundsätzlich möglichst leise zu bekommen, da der Rechner direkt auf dem Schreibtisch steht. Zumindest im Idle, bei Teillast und bei kurzen Lastspitzen möchte ich absolute Ruhe haben.

Das Jonsbo T9 wäre optisch ein Traum (für mich eine glatte 1+), aber einen Ryzen 9800X3D bekommt man in diesem Gehäuse nicht wirklich leise gekühlt, ohne ihn auf 65 Watt zu begrenzen – und das halte ich für wenig sinnvoll. Luftkühlung reagiert ohnehin direkter als Wasser, während ein Radiator einer Wasserkühlung deutlich mehr Fläche zur Wärmeabgabe bietet.

Deshalb bin ich letztlich auf das SSUPD Meshroom S [V2] in Kombination mit einer ARCTIC Liquid Freezer III Pro 280 umgestiegen. Meiner Meinung nach wird es für einen wirklich leisen Betrieb kaum noch kompakter.

Grundsätzlich bin ich zufrieden. Allerdings musste ich sowohl die Lüfter (500 rpm) als auch die Pumpe (1.400 rpm) sehr stark herunterregeln, da beides sonst deutlich hörbar und für mich störend wird. Der kleine VRM-/VRAM-Lüfter ist es nicht – der läuft mit 400 rpm. Eigentlich bräuchte ich ihn nicht, er war aber nun einmal dabei.

Laut der empfohlenen Anleitung von SSUPD ist mein Setup folgendermaßen aufgebaut:

Lüfter (Outtake) → Radiator → Gehäusefront

Die Lüfter drücken also die kühle Außenluft durch den Radiator nach außen. Dadurch sind die Temperaturen im Gehäuse sehr gut. Das Mainboard liegt im Idle beispielsweise bei etwa 44,5 °C.

Problem:
Im Idle erreicht die CPU etwa 58 °C. Wenn ich Lüfter und Pumpe auf 100 % laufen lasse, sinkt die Temperatur auf rund 52 °C.

Unter Vollast (144 W PPT, synthetische OCCT-Last) erreicht die CPU etwa 95 °C. Mit 100 % Lüfter- und Pumpendrehzahl sinkt sie auf ungefähr 89 °C.

Sind diese Werte – insbesondere bei 100 % Drehzahl – normal?

Die 144 W PPT stammen aus einer synthetischen OCCT-Last. Solche Szenarien treten bei mir im Alltag praktisch nie auf, höchstens für Benchmarks.

Natürlich sind 95 °C recht hoch, auch wenn der Ryzen dafür ausgelegt ist und diese Last in der Praxis kaum vorkommt.

Frage:
Gibt es eine 280-mm-AiO, die noch etwas leiser arbeitet? Dann hätte ich eventuell mehr Spielraum nach oben. Oder auf meine AiO einfach 2x Noctua NF-A14x25 G2 PWM montieren?

Die Liquid Freezer III Pro ist eigentlich schon zu groß für das Gehäuse. Ich habe sie nur mit Mühe eingebaut. Meine Überlegung war, dass der dickere Radiator (36 mm) bei einem 9800X3D sinnvoll sein könnte. Vielleicht stört es jetzt aber sogar eher?

Ein weiteres Problem ist die Lüftersteuerung: Der Pumpe kann ich einen anderen Temperatursensor zuweisen (z. B. T_SENSOR1), dem CPU-FAN-Anschluss jedoch nicht. Da die CPU-Temperatur bei Ryzen-Prozessoren sehr schnell ansteigen kann, reagieren die Lüfter ständig auf diese kurzen Temperaturspitzen. Selbst mit einer Hysterese/Toleranz von 15 Sekunden – mehr erlaubt das BIOS leider nicht – drehen sie für meinen Geschmack zu aggressiv hoch.

Bis die Lüfter überhaupt zusätzliche Wärme aus dem Wasser abgeführt haben und die Pumpe diese durch den Kreislauf transportiert hat, ist die Last oft schon wieder vorbei. Das passiert beispielsweise bei einem Map-Wechsel in Battlefield.
 
Ich würde:
1. Synthetische Benchmarks ignorieren
2. FAN-RPM und Pumpe-RPM auf einen fixen Wert lassen
Dann hast du es doch bereits silent ohne (spürbare) Einbußen?

Wenn dir die 95°C unter Maximallast nicht zusagen, dann ändere das Temperaturlimit. Temperaturlimit und nicht Powerlimit, da die Temperatur träge ist und die CPU somit besser kurze Spikes abfangen kann. Ich lasse meinen 9800X3D aktuell auf max 80°C laufen.

VRRisJut schrieb:
Im Idle erreicht die CPU etwa 58 °C.
Zeig mal Screenshots von HWiNFO wieviel Watt die CPU zu dem Zeitpunkt nimmt. Klingt nicht nach "idle".
VRRisJut schrieb:
Bis die Lüfter überhaupt zusätzliche Wärme aus dem Wasser abgeführt haben und die Pumpe diese durch den Kreislauf transportiert hat, ist die Last oft schon wieder vorbei. Das passiert beispielsweise bei einem Map-Wechsel in Battlefield.
Noch ein Grund mehr für fixe RPM.
 
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Wenn dir die Möglichkeiten im BIOS zu Lüftersteuerung nicht reichen nimm Fan-Control.
 
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Den Radiator würde ich nicht zu einem dünneren wechseln. Das wäre eher etwas kontraproduktiv.
Im Grunde hast du mit der jetzigen AIO schon den Endgegner für einen 9800x3d.
Viel besser oder leiser wird es vermutlich nicht.
Eine Alternative wäre die Alphacool Eisbaer Pro Aurora 280 (Vollkupfer-Radiator) oder halt eine Custom-Lösung, aber ob es sich lohnt, das Geld dafür zu "verbrennen" weiss ich nicht.
 
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Wo bin ich hier schrieb:
Ich würde:
1. Synthetische Benchmarks ignorieren
2. FAN-RPM und Pumpe-RPM auf einen fixen Wert lassen
Dann hast du es doch bereits silent ohne (spürbare) Einbußen?

Wenn dir die 95°C unter Maximallast nicht zusagen, dann ändere das Temperaturlimit. Temperaturlimit und nicht Powerlimit, da die Temperatur träge ist und die CPU somit besser kurze Spikes abfangen kann. Ich lasse meinen 9800X3D aktuell auf max 80°C laufen.


Zeig mal Screenshots von HWiNFO wieviel Watt die CPU zu dem Zeitpunkt nimmt. Klingt nicht nach "idle".

Noch ein Grund mehr für fixe RPM.

Anbei die Screenshots.
Minimal = Idle
Maximal = 10 Min CineBench 2024

Wenn meine Temperaturen okay sind bei den fixen Werten, okay.
Dann wäre die Frage ob es Noctua-Lüfter noch leiser hinbekommen. Ich meine, dass ich die immer erst ab ~700rpm gehört habe.
 

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Die CPU wird immer zu "heiß" außer du nimmst den 65W Mode. Oder du stellst die Lüfter auf ein Erträgliches Maß als Max werte bei Temps ein.

Die CPU takter so oder so runter, mit vollen Speed bei Lüftern vielleicht ne halbe Sekunde weniger...
 
VRRisJut schrieb:
Die Lüfter drücken also die kühle Außenluft durch den Radiator nach außen. Dadurch sind die Temperaturen im Gehäuse sehr gut. Das Mainboard liegt im Idle beispielsweise bei etwa 44,5 °C.
Ist das ein Schreibfehler?

Meinem Verständnis nach sind ja nur zwei Montagearten möglich. Entweder du ziehst kühle Außenluft an, und drückst sie nach innen - oder du drückst die warme Luft des Gehäuseinneren nach außen - das wäre dann aber bei dem Gehäuse auch nur als reverse-airflow möglich und macht eh keinen Sinn.

Luft von vorne (außen) nach außen geht ja gar nicht.
 
VRRisJut schrieb:
Natürlich sind 95 °C recht hoch, auch wenn der Ryzen dafür ausgelegt ist und diese Last in der Praxis kaum vorkommt.
So sind die Prozessoren ab Werk konfiguriert, sie erhöhen Spannung und Takt, bis sie im Temperaturlimit (95°C ab Werk, gewöhnlich im UEFI einstellbar) stecken.

Wenn Dir Lautstärke wichtiger als die letzten 0,5% Leistung ist, stell die Pumpe und Lüfter so ein, wie Du sie ertragen kannst, und der Prozessor taktet dann halt unter Last automatisch ein Eckchen langsamer als mit 100% Lüfter und Pumpe. (Wie viel tatsächlich kannst Du mit einem kurzen Test selbst herausfinden.)
VRRisJut schrieb:
Die Liquid Freezer III Pro ist eigentlich schon zu groß für das Gehäuse. Ich habe sie nur mit Mühe eingebaut. Meine Überlegung war, dass der dickere Radiator (36 mm) bei einem 9800X3D sinnvoll sein könnte. Vielleicht stört es jetzt aber sogar eher?
Da stört nichts, mehr als das Wasser auf knapp über Umgebungstemperaturen kann der Wärmetauscher nicht machen, im restlichen Netz passiert dann einfach nichts. Du kannst ja mal den Fingertest machen, vom Wasserzulauf aus das Netz abtasten und sehen, wie viel Lamellenfläche überhaupt merklich warm wird.

Dein Limit dürfte auch nicht die Größe des Wärmetauscher sein, sondern der Wärmeübergang vom Prozessor selbst ins Wasser, und daran kannst Du ohne Köpfen & Co nicht viel ändern.
 
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VRRisJut schrieb:
aber einen Ryzen 9800X3D bekommt man in diesem Gehäuse nicht wirklich leise gekühlt, ohne ihn auf 65 Watt zu begrenzen – und das halte ich für wenig sinnvoll.
Und warum ist das wenig sinnvoll? Was wird mit der CPU denn gemacht? Ansonsten bekommt man 110-120 Watt sogar mit einem AXP90-x47 weggekühlt... Der liegt dann halt bei 90-95°C. Aber es geht. Und man verliert quasi keine Leistung. Und das geht tatsächlich auch leise.
Mit Eco-Mode 65 Watt (also quasi 88 Watt) verlierst du zumindest beim Spielen in der Regel nicht einmal Leistung (da gibt es nur wenige Ausnahme, vor allem Spiele, die sehr gut über mehrere Kerne skalieren, wie bspw. BF)
Du hast ja quasi schon die AIO mit der "besten" Kühlleistung aufgrund des dicken Radiators..

VRRisJut schrieb:
Im Idle erreicht die CPU etwa 58 °C. Wenn ich Lüfter und Pumpe auf 100 % laufen lasse, sinkt die Temperatur auf rund 52 °C.
Wo ist das Problem?
Was stört dich an 58°C?

VRRisJut schrieb:
Unter Vollast (144 W PPT, synthetische OCCT-Last) erreicht die CPU etwa 95 °C. Mit 100 % Lüfter- und Pumpendrehzahl sinkt sie auf ungefähr 89 °C.
Wo ist das Problem?
Warum ist dir der Wert aus einem synthetischen Benchmark so wichtig?

Aber ja. Die Werte sind an und für sich normal. Wobei die "Idle"-Werte für eine AIO hoch klingen. Jetzt weiß ich aber nicht, auf was du Lüfter und Pumpe bei diesen Wert regelst.
Problematisch sieht aber anders aus.


Um es kurz zu machen: Du hast kein echtes Problem.

Setze Prioritäten. Geht es dir um jedes letzte Grad? Dann lebe damit, dass es lauter ist. Willst du es lieber angenehm leise und du brauchst nicht jede Promille an Leistung, dann setze sinnvolle Limits, undervolte die CPU (CO -20 ist i.d.R. immer stabil)...
 
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BDR529 schrieb:
Ist das ein Schreibfehler?

Meinem Verständnis nach sind ja nur zwei Montagearten möglich. Entweder du ziehst kühle Außenluft an, und drückst sie nach innen - oder du drückst die warme Luft des Gehäuseinneren nach außen - das wäre dann aber bei dem Gehäuse auch nur als reverse-airflow möglich und macht eh keinen Sinn.

Luft von vorne (außen) nach außen geht ja gar nicht.

Schreibfehler, sorry. Er drückt die Gehäuseluft natürlich durch die Lamellen nach außen. Hier auf dem Bild (links) sieht man es. Es geht natürlich auch anders herum, also so aber dann ziehe ich mir die ganze warme Luft ja ins Case.

@incurable Vielen Dank für deinen Input.

Da ich hier keinen krassen Workloads habe und meine CPU beim Gaming bisher nie über 88 C° geht (außer Mapwechsel kurz), habe ich das Limit auf 90 C° gesetzt und per Fan Control die Lüfter und Pumpe so fest eingestellt, dass ich sie nicht mehr höre. Ich denke, dass ist die sauberste Lösung. Die CPU taktet sich im Mapwechsel dann eben kurz runter, und beim zocken habe ich wieer 100% Leistung.

@kachiri Ich habe mir natürlich auch Reviews angesehen und da sind die Temperaturen immer meist deutlich besser als bei mir, und das ohne UV. Da laufen dann wohl aber auch die Lüfter aus Anschlag.

Bezüglich des T9 - das müsste man nochmal probieren. Ich hatte testweise mal einen hier und selbst im Eco-Mode war die CPU deutlich wahrnehmbar vor allem, da unter Last der Lufter ja sehr direkt auf die Temperatur reagiert, was bei einer Wasserkühlung ja genau eben nicht so ist. Ich bin mir aber sehr sicher, dass ich einen 9800X3D im T9 nicht mit 500rpm laufen lassen kann - unter Last schon mal gar nicht. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

War es nicht mal so, dass man die CPU möglichst kühl betreiben sollte, damit sie länger hält? Ist das seit den X3D hinfällig?

Danke jedenfalls für all euren Input. So kann ich alles behalten.
 
Passt in das Gehäuse kein 360er Radiator? Wäre mehr Kühlfläche vorhanden und die Lüfter kannst du besser auf eine niedrigere Drehzahl einstellen.
 
Hitze fördert Degeneration - ja. In der Theorie. In der Praxis würde ich es aber anzweifeln, dass hohe Temperaturen dafür sorgen, ein Prozessor während der tatsächlichen Nutzung aufgrund eben dieser Temperaturen den Geist aufgibt.

VRRisJut schrieb:
Die Lüfter drücken also die kühle Außenluft durch den Radiator nach außen. Dadurch sind die Temperaturen im Gehäuse sehr gut. Das Mainboard liegt im Idle beispielsweise bei etwa 44,5 °C.
Das verstehe ich gerade nicht ganz. Entweder drückst du die kühle Außenluft durch den Radiator ins Gehäuse oder die vorgewärmte Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator nach außen.
Besser für die CPU-Kühlung ist es theoretisch, frische Luft von Außen durch den Radiator zu drücken. Das hat dann aber negative Auswirkungen auf andere Komponenten. Allen voran die GPU. Andere Komponenten wie Chipsatz o.ä. würde ich auch total vernachlässigen.


Aber wie gesagt: Ich sehe keine problematischen Temperaturen.
500 rpm ist ja auch nicht unbedingt viel. Bei den dicken Radiatoren von Arctic wohl noch weniger. Und wenn du wirklich die Gehäuseluft durch den Radiator nach außen drückst, wird das halt nochmal ineffektiver.
Aber nochmal: Da ist nichts schlimmes bei.
 
Wieviel Leistung verlierst du bei 65 Watt? Ein paar % kann man schon verlieren ohne das man das merkt.
Aber solange die Leistung anliegt die die CPU liefern soll kann es so bleiben.

Normalerweise ist es nicht nötig oder gar sinnvoll die CPU besonders gut zu kühlen, früher konnten CPUs aber wegen Überhitzung kaputt gehen.
 
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Karl.1960 schrieb:
Passt in das Gehäuse kein 360er Radiator? Wäre mehr Kühlfläche vorhanden und die Lüfter kannst du besser auf eine niedrigere Drehzahl einstellen.
Das würde hier aller Wahrscheinlichkeit nach kaum bis keine Vorteile bringen, weil die Leistungsaufnahme eines 9800X3D mit Werkseinstellungen auch für eine kleinere AIO kein Problem darstellt. (wie gesagt, Fingertest am Wärmetauscher macht klug)

Für die Temperaturen im Kern ist AMDs aggressiver Turbomodus verantwortlich, der ganz bewusst so lang an Spannung und Takt nachlegt, bis 95°C erreicht sind, und dadurch den Flaschenhals in der Regel auf den Weg zwischen Prozessorplättchen und Kühlmedium konzentriert.
 
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kachiri schrieb:
Das verstehe ich gerade nicht ganz. Entweder drückst du die kühle Außenluft durch den Radiator ins Gehäuse oder die vorgewärmte Luft aus dem Gehäuse durch den Radiator nach außen.
Besser für die CPU-Kühlung ist es theoretisch, frische Luft von Außen durch den Radiator zu drücken. Das hat dann aber negative Auswirkungen auf andere Komponenten. Allen voran die GPU. Andere Komponenten wie Chipsatz o.ä. würde ich auch total vernachlässigen.
VRRisJut schrieb:
Schreibfehler, sorry. Er drückt die Gehäuseluft natürlich durch die Lamellen nach außen. Hier auf dem Bild (links) sieht man es. Es geht natürlich auch anders herum, also so aber dann ziehe ich mir die ganze warme Luft ja ins Case.

Das erklärt vielleicht warum die Lüfter so laut sind. War allerdings die Empfehlung von Acrtic.

@Karl.1960 280mm ist max. Größer geht nicht ;)
 
Jut. Das ist für die CPU-Temperatur halt nicht ideal, weil du die von anderen Komponenten vorgeheizte Luft nimmst, die natürlich etwas höher ist, als die "Raumtemperatur".
Aber nochmal: Ich sehe in den Temperaturen keine Probleme. Mit Noctua Lüftern würdest du vermutlich nochmal etwas mehr "Druck" hinbekommen und kannst die Lüfter bei gleicher Lautstärke sogar etwas schneller drehen lassen. Das kann man machen - muss man aber eben auch nicht.

Also ich würde bei deinem Anwendungsfeld halt wirklich einfach mal CO -20 reinknallen und ggfs. ein eigenes Temperaturlimit. Alternativ eben wirklich den Eco Mode 65 Watt. Dann kannst du IN SPIELEN mal schauen, ob das für dich überhaupt spürbare(!) Auswirkungen hat.
 
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Ich habe 240er AiOs und nutze 80 Grad Temperatur Limit, UV und FanControl

so sieht es während des Spielens aus

1780400342696.png
 
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@VRRisJut

Das Problem an dieser Art der Montage, und ehrlich gesagt auch dem Gehäuse ist, dass du die Luft durch den Radiator bekommen musst. Und der Radiator agiert dabei wie ein Filter, der den Luftstrom massiv beeinträchtigt.

Wenn du zusätzlich z.B. noch Staubfilter hast, wird es richtig eng, und da kommt gar keine Luft mehr durch. Ich muss zugeben, dass ich jetzt auch keine Lust habe mir die specs vom Gehäuse genau anzusehen, da ich gerade nicht so viel Zeit habe... aber falls du z.B. einen Staubfilter benutzt, dann würde ich den entfernen. Dafür dann öfter mal den Radiator säubern...

Kannst du nicht die Lüfter der AIO vorne außen montieren, dass sie Frischluft einsaugen - und dann zwei zusätzliche Gehäuselüfter an der Seite einbauen, die dann warme Luft abziehen?
 
@BDR529 Staubfilter hat das Case nicht.
Ich kann es auch anders montieren, klar. Dann ist die warme Luft halt im Case, CHA-Lüfter passen mit meiner GPU leider aber auch nicht mehr.

Vielleicht baue ich es nochmal um, aber jetzt lass ich erstmal so. Mit -30 All Core Offset und Temperaturlimit (90 C°) ist das Case nicht zu hören. Passt so :)

Das Projekt mit dem Jonsbo T9 reizt mich hingegen schon sehr, aber ist momentan eh nicht lieferbar.

Danke für euer Feedback :)
 
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