News Bessere RAM-Ausnutzung: Microsoft will Windows performanter machen

coxon schrieb:
Es würde auf schwachen Maschinen schon mal helfen die hunderten Hintergrundprozesse einzuschränken, und wenn sie doch mal laufen, ihnen eine niedrigere I/O und CPU Priorität zu geben damit User-Eingaben bevorzugt behandelt werden.

Bessere RAM Ausnutzung kann MS sich auch schenken. Auch wenn der RAM derzeit teuer ist, aber die meisten User sind gut aufgestellt und im Endeffekt macht es so gut wie nichts aus wenn die CPU-Zeit von irgendeinem Hintergrundprozess mit höherer oder gleichwertiger Prio gehogt wird.

Also, so ein Quatsch, ehrlich.
Naja, sobald die CPU für die Operation auf denn RAM zugreifen muss wird es langsam. Im bestenfalls bleibt alles im LV1 - LV3 Cache, und auch da gibt es grosse Latenz unterschiede. Ausser RAM wird als Cache für genutzt um lesevorgänge auf die Disk zu minimieren, zb Datenbanken, dann ist mehr RAM gleich mehr Performance. Ansonsten spricht mehr RAM verbrauch bei einer Software für schlechte Performance…
 
Die Meldung wahr vorhersehbar.
Das Ganze KI-Gedöns in Windows bringt nix, wenn die Leute eh keine NPUs haben. Hätten wir jetzt keine Speicherkrise, wäre Microsoft vermutlich den Kurs einfach stumpf weiter gefahren.

Jetzt kommen wieder Geräte mit weniger RAM auf den Markt, insofern bleibt denen gar nix groß Anderes übrig als ihr sinnfrei aufgeblähtes OS mal zu entrümpeln. Mir solls recht sein...aber ich befürchte, da kommen dann in ein paar Monaten wieder Updates, die alles besser machen sollen und in den ersten 2 Wochen überschlagen sich die Meldungen wieder, wie die Neueren durch neue Bugs Windows zerschießen.

Meine aktuell 32GB sind immo sehr viel mehr als ausreichend und weitere 32GB liegen hier auch noch rum, sollte es aus irgendwelchen Gründen mal eng werden, aber wenn im Office Bereich(bissl Internet und Word) mal wieder 4GB ausreichen würden oder zumindest 8GB kein Flaschenhals sind, dann würde ich das schon begrüßen.

Historisch betrachtet ists auch irgendwie absurd Windows + Office lief mal mit 16MB RAM...da da jetzt 16GB empfohlen werden, ist echt nur schwer nachvollziehbar bei der Nutzung eines Texteditors.
 
Wer Windows nutzen will, braucht halt 32GB. Das ist aber nicht erst seit gestern so.
 
Moin,

bitte alle Änderungen überhastet in das 2026 ISO und Updaten einbauen.
Wir sagen euch dann, was nicht funktioniert.

Windows muss eigentlich auch nicht weniger RAM nutzen, sinnvoll ist hier glaube ich eher das Zauberwort.
 
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Eins der elementaren Probleme bei Microsoft ist, dass kaum noch Dogfooding existiert. Vielfach arbeiten die Leute dort mit MacOS Kisten, was nicht gerade hilft ein Bewusstsein für das eigene OS zu schaffen...

Derweil sitze ich hier an meinem Heimrechner, der unter Gnome 1 GB Ram benötigt und habe direkt im Vergleich die Windows Kiste neben mir stehen, die mit geöffnetem Teams, drei Tabs im Firefox, einem Notepad und einer offenen VD Session wieso auch immer bei 32 GB Ram alleine 12 gerade belegt...
 
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M@tze schrieb:
Wobei man aber auch mal sagen muss, dass einfach mal vorab reservierter RAM nicht unbedingt ein Problem sein muss, solange er rechtzeitig wieder freigegeben wird. Der RAM ist sowieso da, also warum mit 10% Auslastung vor sich hindümpeln. 🤷🏻‍♂️


Das ist doch gelogen! Jeder hier auf CB weiß, dass macOS erst ab 32GB RAM so halbwegs lauffähig ist. /s

Mit weniger geht es rein physikalisch gar nicht, weil „Baum“ und so… ☝🏻😆
Ach, mit Lion war das damals gar nicht so abwegig xD das war so träge...ich hab es damals immer als Apples Vista bezeichnet ^^
 
Krik schrieb:
[...] Was treibt Microsoft da nur?
microsoft hat ein os hingeschludert in der hoffnung der "dumme" user wird bei performanceproblemen oder inkompatibilitäten hardware kaufen. das problem ist halt der user ist doch nicht so "dumm" wie erhofft und hat auch überraschenderweise nicht mehr so wirklich bock auf ms. jetzt wird zurückgerudert. wenn ich hier lese, dass manche leute ihre 16gb ram mit basics schon vollballern fehlen mir aber auch ehrlich gesagt die worte...
 
Bei diesem ganzen PR-Geblubber könnte man meinen, MS bekommt kalte Füße. Gibt es irgendwo offizielle Zahlen bzgl. des Nutzungsverhaltens, welche das rechtfertigen? Ich glaube laut Statcounter z.B. wechseln noch viel zu Wenige zu Linux etc...

Ich meine ja: in unserer technikaffinen Bubble vollziehen einige den Wechsel, aber wir sind halt doch die Minderheit.
 
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Ohne Microsoft verteidigen zu wollen, aber leerer RAM bzw. ungenutzter RAM ist Schwachsinn. Alles was nicht aktiv von Programmen und Prozessen genutzt wird, soll als Cache dienen.

Windows mit Linux und MacOS zu vergleichen hilft auch nicht. Das sind unterschiedliche Philosophien.

Aber der ganze AI Bloatware und XBox Krams, der geladen wird, obwohl niemand danach gefragt hat, das ist das Problem. Das und Telemtrie!
Windows 10 LTSC kommt gut mit 2GiB RAM aus und Windows 11 LTSC mit 4GiB. Das nutzen wir in VMs. Windows Server bekommt ja auch ein halbwegs gescheites RAM Management hin. Nur auf den Consumer wird halt gepfiffen. Der soll sich alle x Jahre neue Hardware kaufen um dann am Ende mehr oder weniger direkt in die Cloud zu booten.
Windows 11 ist gefühlt nur noch ein Download Cache für M356.
 
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coxon schrieb:
Auch wenn der RAM derzeit teuer ist, aber die meisten User sind gut aufgestellt (...)
Die Systeme der ComputerBase Nutzer sind hier sicher nicht die Referenz.
Die Mehrheit der Windows 11 Systeme werden Office-PCs sein die vermutlich alles andere als "gut aufgestellt" sind. Hier hilft jede Einsparung.
Unabhängig davon, ob das nun wirklich kommt oder das Vorhaben die Marketingabteilung niemals verlassen wird.
 
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Microsoft hat bei Win 11 schon viel gewollt, geliefert haben sie aber wenig.
 
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SSD960 schrieb:
Kontozwang ist bei Apple normal und Geräte sind von vornherein ziemlich teuer. Besonders wenn man im Shop mehr Speicher konfiguriert. Egal on RAM oder SSD..
Apple ist also au h keine Wahl.
Apple hat keinen Kontozwang bei MacOS. Kann man ohne Probleme auch ohne Apple Konto verwenden.
 
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Bub1968 schrieb:
Wenn ich den Explorer öffne und dann 30-45 Sekunden warten muss, bis sich wieder alle Festplatten (4 int. & 8 ext.) angemeldet haben, ist jede Verbesserung wilkommen... (Wenn denn Träume wahr werden)
Microsoft könnte auch mal die Statusabfrage von Netzwerklaufwerken aus dem UI-Thread auslagern, damit während der Abfrage der Explorer nicht komplett einfriert. Wobei, warum muss der Explorer überhaupt jedes Mal den Status der Netzwerklaufwerke abfragen, wenn man auf "Dieser PC" wechselt? Reicht doch, wenn es beim tatsächlichen Zugriff auf das Laufwerk passiert - aber auch dann sollte er nicht blockieren.

Ich hab bspw. mein FritzNAS (USB-HDD an der Fritzbox) als Netzwerklaufwerk eingebunden. Wenn die HDD im Standby ist und ich den Explorer öffne (zeigt default "Dieser PC"), friert der erstmal ein, bis die Fritzbox die HDD aufgeweckt und Windows die Statusabfrage beantwortet hat. Erstens ist das Einfrieren nervig (und vermeidbar) und zweitens wird damit jedes mal das NAS unnötig aus dem Standby geholt, obwohl man gar nicht drauf zugreifen will.

Besonders toll ist es, wenn der PC gerade nicht mit dem LAN verbunden ist, sondern wenn ich gerade temporär per USB-Tethering die 5G-Verbindung des Smartphone für Downloads nutze. Dann findet Microsoft logischerweise das NAS gar nicht und der Explorer friert ein, bis die Statusabfrage ans NAS ins Timeout läuft.
 
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FrAGgi schrieb:
Office PCs [...] Hier hilft jede Einsparung.
Fair enough. Aber wie gesagt, das senken* des I/O und CPU Hogging von nicht User-relevanten Prozessen würde Windows noch viel mehr bringen, auch bei Office-Kisten.
 
Zuletzt bearbeitet: (*)
Was den Kernel anbelangt: Das war doch schon früher bei Unix-Systemen so.

Wenn du mehr DRAM hattest, dann konnte sich der Kernel zwecks besserer Performance (größere Buffer, interne Strukturen, was auch immer) mehr davon genehmigen. Bei einigen Systemen statisch über eine maxuser-Variable, die für einige Parameter als Multiplikator galt. Später dann auch dynamisch ohne eine Neukompilierung des Kernels. Das ist ja erst einmal nichts Schlechtes.

Weniger DRAM zu verwenden und mehr zu swappen oder zu pagen (also inaktive Prozesse auf die Disk auszulagern), ist auch nicht die beste Alternative, falls diese Seiten wieder gebraucht werden. Das führt ggf. zu Performanceverlust. Da gab es schon die wildesten Algorithmen für, auch Early Swapping, sodass immer genug RAM verfügbar war.

Ich denke mal, das Einzige, was hier hilft, sind vor allem folgende Dinge:

a) Langsam mal wieder effizient programmieren lernen
b) Nicht so viel Bloatware installieren, Mini-Apps fürs Startmenü und so ein Käse
c) Den ganzen KI-Schrott weglassen, der im System ohnehin nicht unbedingt benötigt wird
d) Nur die wirklich erforderlichen Systemprozesse starten und andere Prozesse nur bei Bedarf nachladen.

Apple verwendet auch so was wie Memory Compression, obwohl ich dem gegenüber eher skeptisch eingestellt bin; die CPU soll besser mit sinnvolleren Dingen beschäftigt werden und bei den Applikationen und Services performen.

Warum nicht auch den Umfang der laufenden Prozesse durch Profile verwaltbar machen? Ein Minimum an Systemprozessen für ein schlankes, performantes System.

Dann sollte alles daran gesetzt werden, DPC-Latenzen zu senken. Dann haben die Systeme i. d. R. auch viel weniger Probleme bei der Audiobearbeitung und anderen Dingen mit Near-Realtime-Anforderungen. Geringe DPC-Latenzen wirken sich auch positiv aufs Gamen aus und halt Audio-/Videobearbeitung.

Da gab es doch mal ein Tool, mit dem man die laufenden Systemprozesse bzw. Services anpassen konnte, um das System schlanker werden zu lassen.

Das müsste man alles mal miteinander verknüpfen. Entschlacken, Optimieren ... Effizienz ist das Stichwort.

Aber dabei tut sich Microsoft schwer; die laufen – vermutlich vom Marketing angetrieben – wie die aufgescheuchten Hühner in alle möglichen Richtungen, laufen dann voll gegen den Pöller und verärgern dabei Anwender, die nicht davon begeistert sind, wenn sich Dinge nur um des lieben Änderns willen ändern, aber eben nicht verbessern.

Seit Windows 7 hat Microsoft nichts wirklich Bewegendes mehr auf die Beine gestellt, sondern nur wild am System herumgepfuscht. Ich kann mich aber auch an nichts bei Windows 10 und 11 erinnern, bei dem ich sagen würde: Wow, das ist aber geil.
Es war mehr eine ständige Verärgerung darüber, wie Microsoft an der GUI herumbastelt. Früher hatten Applikationen noch einen Rahmen, ein Applikationsfenster wurde durch dezente Schatten in seine Bereiche gut visuell aufgeteilt. Das Ganze war irgendwie ergonomisch.

Jetzt hat man schon seit Jahren diese beschissenen borderless Fenster. Ich könnte immer kotzen (sorry) wenn ich zwei Fenster mit schwarzem Hintergrund übereinanderschiebe und die Fenster ineinanderfließen. Da ist kein Rahmen, aber auch nichts, was das Auge hier ein wenig führt. Oder wenn ich X4: Foundations im Fenstermodus starte, bleiben links immer 8 Pixel frei; das ist wohl genau die Breite an Pixeln, die Fensterrahmen früher hatten. Mit dem Erfolg, dass ich bei jedem Starten des Games immer wieder das Fenster 8 Pixel nach links verschieben muss, damit der Hintergrund nicht so blöd durchscheint. Was mich fassungslos macht: Dafür haben die "Nichtskönner" in Redmond überhaupt keinen Blick mehr, das ist schon seit Jahren sowas von verpfuscht. Von den Startmenü-Kapriolen und anderen Dingen mal ganz abgesehen. Die Windows Gadgets waren auch immer ein wichtiges Instrument, um die gegenwärtige Systemlast im Auge zu behalten. Aero-Glass-Effekte sahen elegant aus. Alles, was gut war, hat Redmond entweder wegoptimiert oder sehr verschlimmbessert. Ich frage mich, welche Uni-Abgänger ohne IT-Erfahrung die da programmieren lassen.

Ein anderer riesiger Kritikpunkt ist die Ignoranz des Konzerns gegenüber privaten Daten. Erst in der Cloud und nun auch auf den Systemen selbst. Das Durchforsten von Cloud-Daten hat man jetzt energieeffizient auf die Systeme selbst ausgelagert (Recall), wage ich mal salopp zu behaupten. Firmendaten in der Cloud sind auch in der EU nicht sicher, und normale Userdaten (also keine Firma) sind Freiwild für die Provider.

Ich kaufe mir lieber noch teures RAM, wenn’s sein muss. Aber das mit der Privacy hat für mich noch einen viel, viel höheren Stellenwert als diese durch hohe RAM-Preise verursachte Diskussion, wie man das System optimiert bekommt.

Sorry für die harten Worte, aber Microsoft bereitet mir im Moment nichts als Frust und unnötige Kosten.
 
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Mir gehen arrogante Menschen aufn Sack... solche die mir die Position des scheiß Startmenüs aufswingen wollen oder die mir im mobilen FF die Lesezeichen von der Startseite entfernt haben... eine Stunde alleine mit den Verantwortlichen, würde mir reichen, um den Frust über diese Arroganz deutlich zu machen.

Von pass dir dein Windows an, wie es dir am besten passt zu wir geben alles vor ohne Anpassungmöglichkeit, weil du zu doof bist... hat jetzt nicht den erhofften Effekt auf mich!

Das der normale Kunde auch noch Betatester spielen muss, für die Firmenkunden, weil MS Geld sparen möchte bei ihren qualitativ so hochwertigen KI-Updates, kommt noch dazu.
 
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Dazu müssten sie die Änderungen der letzten Jahre komplett umschreiben, so viel webapp / electron Müll wie derzeit verbaut ist, zieht halt das System runter. Man scheint bei MS mittlerweile allergisch auf native Apps zu sein.
 
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Was ist los, bekommt MS langsam Schiss?
Die große Masse an Otto Normalverbraucher bleibt ja eh bei Windows, aber die Interessierten wechseln wohl vermehrt zu Linux oder kaufen sich einen Mac.

Wie wäre es mal MS, wenn ihr Windows von Altlasten befreit und Windows wirklich Modular baut?
 
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SSD960 schrieb:
Kontozwang ist bei Apple normal
Damit hast dich aber selbst ins Aus geschossen. Kannst ja nochmal nachlesen, ob man für Mac einen Account braucht oder nicht 😂

Unter IOS stimmt es, aber hast du unter Android auch, wenn du den Play-Store nutzen möchtest auch.
 
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