Beyerdynamic 990 ohne SoKa

DragonFly1

Ensign
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Hallo Community,
ist es möglich die Beyerdynamic 250 ohm ohne eine soka zu betreiben?
Also damit meine ich, dass ich sie nur mit der SoKa des Mainboards betreibe.
 
Generell ja. ich weiß leider nicht wie laut du sie dann betreiben kannst aber möglich ist es auf jeden fall. gibt leute die sagen es ist laut genug und andere die anderes behaupten. am ende ist es wahrscheinlich geschmackssache und gewohnheit.


LG

Rehrei
 
Kommt ganz auf dein Mainboard an. Neuere Boards haben teilweise schon einen recht guten OnBoard Sound mit Kopfhörerverstärker
 
Kommt wirklich auf das Mainboard drauf an. Ein Freund und ich besitzen beide den 990. Ich betreibe meinem an einem dedizierten DAC + KHV, er seinen am seinem Sabbertooth Z77. Einen wirklichen Unterschied konnte ich bis jetzt nicht feststellen, höchstens Nuancen.
 
Ja geht wenn du noch einen Kopfhörerverstärker anschließt, dann kannste aber auch gleich ne Soundkarte kaufen.

Neben der Lautstärke wird auch der Frequenzgang des Kopfhörers verzerrt, meist äußert sich das in wummernden, überzogenen Bässen.
Ne Xonar DG(X) oder so, ist jetzt auch nicht sonderlich teuer.
 
Gibt es noch billigere Modelle als die Xonar DG(X) ?
Ich möchte gerne 20-30€ ausgeben.

Und was definiert ihr als leise, kann ich dann beispielsweise im TS oder beim spielen kaum was hören?
 
Jup
 
Ich hätte noch eine Frage zum Headset. Ist es auch gut geeignet für den Gamingbereich? Sprich sowas wie Counter Strike, bei dem man sich viel auf Geräusche verlassen kann.
 
Ja aber da wäre ein DT880 besser für geeignet, der spielt etwas deteilreicher da er nicht so Bassbetont wie der 990 ist.
 
DragonFly1 schrieb:
Ich hätte noch eine Frage zum Headset. Ist es auch gut geeignet für den Gamingbereich? Sprich sowas wie Counter Strike, bei dem man sich viel auf Geräusche verlassen kann.

Dazu bitte mal hier lesen:

BlauX schrieb:
Ist aber leider so. Durch die Bank weg.
Das PC350, was ich damals als Ahnungsloser Depp gekauft hatte, war nach 15 Monaten eine verdammte Dreckschleuder. Das Material der Ohr und Bügelpolster löste sich auf, das scheiß Zeug klebt einem im Gesicht wie Tapetenkleister. Man bekam zudem schnell heiße Ohren und war nach wenigen Stunden völlig unbequem.

Als mir die Dreckschleudern von Polster soweit auf den Sack gingen, habe ich sofort neue haben wollen. Erstmal hat das total ewig gedauert welche zu finden. Erst nach einigen Tagen mittels Kontaktierung des Sennheiser-Supports, wurde mir dann ein 0815 Reseller genannt, wo ich diese - und auch NUR dort - beziehen konnte. Da wollten die, für die Dreckschleudern 40€ + Versand ( 7,99€ ) haben!
Für die hochwertigeren aus Velour satte 60 + Versand!
http://www.h-ue.de/ war der Laden!

Das Problem aber ist: Die Dreckschleuder von Bügelpolster konnte man nicht wechseln. Da gab es kein Ersatz. Und die Filterscheibe ( was heute auch noch so ist ) worauf das Ohr quasi liegt, war aus irgendeinem harten Material und ebenfalls nicht austauschbar. Zudem ist die Qualität der Kabel völlig unzureichend. Das ist weich, ist schnell beschädigt wenn man mal drauf tritt oder mit dem Stuhl drüber rollt.

Ich habe alle Headsets die ich in meinem Leben gekauft habe, weil ich auf das " Gaming " reingefallen bin noch in meinem Besitz. Alle defekt. Alle haben die selben Mängel, das einzige worin sich die Defekte unterschieden: Welches der Probleme zuerst bei welchem Headset auftrat. Meistens sind es die Ohrpolster, wo man keine Ersatzteile für bekommt, und wenn ja, Schweineteuer! Oder das Mikrofon ist defekt oder verursacht Störungen und Rückkopplungen. Das Bedienteil am Kabel verursacht Knarzen und knistern. Linker/Rechter Hörer ausgefallen, Schieber gebrochen, Gelenk gebrochen, Kabelbruch.

Meine Rechnungen aller Headsets betrug ( Rechnungen habe ich alle noch ) insgesamt 584,95€ es waren 9 Headsets innerhalb 7 Jahren meines Lebens. Begonnen im Alter von ~14, mit ~21 kaufte ich mir das Beyerdynamic DT 770 für 149€ bei Thomann + ein Pups Standmikro nebst mini-Stativ für 15€ bei Amazon. Ich Gab im Schnitt am Anfang immer so 60€ für ein neues Headset aus, das teuerste was ich damals kaufte bzw mir geschenkt wurde, war das Medusa 5.1. Danach folgte das PC350 zu der Zeit wo Battlefield 2142 noch richtig Aktiv gespielt wurde mit Ligen etc. und im Spiel selbst Werbung damit gemacht wurde auf diesen Plakaten die auf den Maps zu sehen waren.


Mein erster Kopfhörer war wie oben bereits erwähnt ein Beyerdynamic DT 770 + 15€ Standmikro.
Nach ca 3 Jahren haben mir die Ohrpolster nicht mehr so gefallen, die sind normal so Gräulich/Weiß und, weil ich die Teile jeden Tag, allein für Beruf + Freizeit 8+ Stunden lang aufhabe, waren die einfach durch, wie abgelaufene Schuhsohlen, dabei fiel mir das Teil in der Zeit gern auf den nackten Parkett, dabei ist mir ein Schieber gebrochen. Man konnte es dennoch tragen, aber eben nicht mehr richtig dem Kopf anpassen. Ich also auf Beyerdynamic.de gegangen, für 21,76€ komplett neue Ohrpolster + 2x neue Schaumstofffilter ( die Standard bei den Polstern dabei sind ) die auch noch stets weiterentwickelt werden, sodass Haare/Schuppen noch besser abgewehrt werden und das Material noch weicher ist, worauf die Ohren liegen. Dazu noch 2x neuen Schieber 14,62€ - inkl. Neukunden-Gutschein für Versand hatte ich für 41€ komplett neue Ohrpolster + Schaumstoffscheiben, + neuen Schieber inkl. Versand.


Und jetzt über ein Jahr danach, immer noch alles top. Keine defekte, da ich meinen Beyer auch noch besser behandele als in den ersten ~3 Jahren - das Teil wird mich länger als 9 Headsets für die ich 584,95€ hinblättern musste begleiten.


Von Kollegen höre ich nur noch Jammern oder unerträgliche Störgeräusche im Teamspeak/Skype. Wie oft sie sich immer wieder darüber unterhalten, ein neues Headset kaufen zu wollen, weil das, was sie haben, es nicht mehr bringt.
Und ich Opa hock da mit meinem alten Beyerdynamic + 15€ Mikrofon. Und kann es nicht mehr hören, und sie mich nicht, wenn ich sage: kauft doch EINMAL vernünftig und habt RUHE - zu arm um billig einzukaufen!
Dabei habe ich eine tolle Wiedergabequalität und das Musik hören macht einfach nur noch bock. Meine scheiß Brüllwürfel von Teufel ( Motiv 5 ) habe ich verschenkt, ich höre nur noch mit den Kopfhörern am PC.
Mittlerweile habe ich aber dafür mir einen T90 gekauft zum Musik Hören am AV Receiver. Und das DT 770 fürs Zocken.


Ich kann es mir erlauben die Headsets als Grundsolide Schrottteile zu bezeichnen, weil ich sie alle hatte und hasse!
Soviel zu " Pauschal " hinter meiner Aussage " Schrott " steckt Erfahrung die ICH gemacht habe und teuer bezahlt habe! Nämlich 584,95€ ( Abzüglich des Geschenkten Medusa 500€ :P )
Engstirnig ist hier nur noch einer: Der den PR-Müll der Headset-Hersteller runter betet.

AKG, Sennheiser, Beyerdynamic, und viele weitere, bieten für gutes Geld super Kopfhörer. Aber " Gaming-Headsets " kannst du in Tonne kloppen! Mit einer einzigen Ausnahme: Qpad QH-1339 in zusammenarbeit mit Beyerdynamic. ABER es geht günstiger bei gleicher Qualität :-)


Bei den PC-Mäusen das gleiche spiel ... wo ich nach den " Digitalen " Rechnungen der Kopfhörer schaute, wie viele Mäuse ich bei Amazon gekauft habe seit 2005, heftig :D über 600€- der Gaming Stempel ist nur noch schrott und steht nicht für Qualität, sondern 6er im Lotto; weil man Glück haben muss, eine zu erwischen die älter als 6 Monate wird.
Nachweis vom PC350 hab ich nicht mehr Digital. Kann dir aber gerne ein Foto von dem scheiß teil machen!


@TE,

mach nicht den Fehler! Kauf EINMAL richtig und dann sei Glücklich.

chris| schrieb:
Ich habe zu 1.6 Zeiten EAS 1. Divison gespielt... Was für dich ja als ein Kriterium gilt, dass ich ein Urteil fällen darf... BTW: zu einer Zeit als A3D noch erlaubt war, bzw. dann verboten wurde. Ich habe mich also in der Tat mit ingame Sound damals beschäftigt. Heute höre ich zwar mehr Musik, aber ich erlaube mir trotzdem mal eine Einschätzung, da auch ich alle Preisbereiche von Headsets durch habe...

Headsets machen leider vieles falsch. Vor allem wenn es lediglich darum geht, Gegner zu Orten, denn... (ich beziehe mich jetzt einfach mal auf CS 1.6/Go)

1. Headsets haben alle vor allem einen angehobenen Bass. Das führt dazu, dass sich die Granaten und Schüsse toll anhören, da der Bass aber meist zu betont ist, verdeckt er die Steps. Und was will man im Esport eigentlich hören? Die Steps...

2. Headsets haben fast alle eine relativ kleine "Bühne", unter anderem weil ie meisten Headsets geschlossen sind und auch, weil einfach kein Wert auf guten Sound gelegt wird. Denn die kleine Bühne lässt alles Näher im Geschehen wirken, sodass ein "WOW" Effekt eintreten kann/soll. D.h. umgekehrt aber auch, dass die Differenzierung zwischen sehr nahgelegenen Steps und mittelweit gelgenen Steps und ganz weit entfernten Steps schwieriger wird (nicht unmöglich), da es sich alles "nah" anhört. Das führt dann auch dazu, dass man nicht sofort heraushören kann, ob es 3 Gegner sind, oder 2 oder doch 4. Man hört quasi einfach Steps, aber nicht von wie vielen Gegnern.

3. Die Qualität von Headsets ist für den Preis absolut Unterdurchschnittlich + sobald eine Sache kaputt ist (Mikro oder Hörer) ist das gesamte Gerät schrott. D.h. die Fehleranfälligkeit ist höher und man muss direkt alles austauschen.

4. Headsets sind fast alle sehr ähnlich abgestimmt. Es gibt keine/kaum Wahlmöglichkeiten im Sound. Hier ist der Bereich von Kopfhörer fast unerschöpflich.

5. Man bezahlt extrem den Namen der Firma und das Produktmerkmal "Gaming", d.h. das Preisleistungsverhältnis ist extrem viel schlechter.

Wenn es wirklich nur um die Ortung von Gegner geht, führt kaum ein Weg am AKG 701 vorbei. Er ist extrem zurückhaltend im Bass, hat eine leichte Höhenbetonung, sodass Steps in den üblichen Games mehr auffallen. Außerdem hat er eine, fast schon unnatürlich große Bühne, welche extrem gut ist, da man nicht nur viel exacter bestimmen kann, wo der Gegner ist, sondern vor allem auch direkt sagen kann wie viele es sind.
Der Akg hat auch drei Nachteile, die man nicht unerwähnt lassen sollte, die aber durch andere Kopfhörer auszugleichen sind:
Er ist Offen, also Lan ungeeignet. man kann auch einen AKG550 kaufen, der ist geschlossen und dem 701 ähnlich, allerdings auch Bauart bedingt, nicht so kompromißlos wie der offene AKG 701.
Und der 701 ist langweilig, zumindest für die Bassheads, die leider 80% der Konsumenten an eine starke Bassbetonung gewohnt sind. Außerdem reicht für den der Onboardsound eher nicht aus... Man erhält für die Competition aber ein extrem gutes Produkt, was relativ Kompromisslos ist.

Zum Thema Mikro: Ich habe für 7€ das Zahlman Mic und es klipt einfach am Tastaturkabel auf dem Schreibtisch. In Teamspeak hat sich keiner beschwert, auf Nachfragen konnten die meisten nicht glauben, dass es soweit von meinem Mund weg ist... Es stört also noch weniger als ein Headset...

Ich spiele btw. mit einem Sennheiser HD650, den ich für Musik gekauft habe (vor allem Rock ist damit ein Traum), der bringt auch ein endgeiles Feeling Ingame rüber, ist aber bei weitem nicht so effektiv wie es ein AKG 701 wäre. Aber ich spiele nur noch aus Spass und nicht mehr um Titel, deswegen ist das auch okay so. Wenn ich allerdings einen Shooter mit Ambitionen spielen würde, wäre der AKG 701 definitiv meine erste Wahl.

Ich habe jetzt einfach mal versucht, aus deiner Argumentation für das Preis/Leistungsmäßige bessere Produkt zu argumentieren. Auch mein Rat, teste den AKG 701, spiel mit dem mal 5-6 Stunden am Stück und setz dann ein Headset deiner Wahl auf. Wenn du es sorum machst und dich etwas an den AKG gewöhnst, wirst du kein Headset mehr aufziehen. Bei Amazon kannst du den AKG ja zurückschicken, was hast du also zu verlieren? ;)

Gott, jetzt hast du viel zu lesen, mit den anderen Beiträgen...:freak:
 
DragonFly1 schrieb:
Ich hätte noch eine Frage zum Headset. Ist es auch gut geeignet für den Gamingbereich? Sprich sowas wie Counter Strike, bei dem man sich viel auf Geräusche verlassen kann.

Kurzfassung von mir (wobei es trotzdme informativ ist, den Wall-of-Text zu lesen):
JA. Und ironischerweise BESSER als sogenannte "Gaming-Produkte", weil "gaming" gerade NICHT drauf steht. Dazu hier, dass "gaming" nur ein marketing begriff ist im audio bereich: www.tomshardware.de/gaming-headset-sounding-theorie-surround-sound,testberichte-241717.html

Minimal besser für exaktere gegnerortung wäre der AKG K612 Pro (oder DT 880, der ist aber teurer). Der hat aber weniger bass (und ist deswegen besser), und ist nicht ganz so robust gebaut, und hat auch nicht so viele Ersatzteile.

Daher, wenn ausgewogen/neutral nicht explizit das ist, was du suchst, ist der DT 990 schon ein ideales gesamtpaket für den Preis. besser gehts, aber dann teurer.

Ich rate aber generell davon ab, sich eine Kopfhörer nur dafür zu kaufen, weil er laut x usern 2% besser sein soll beim gegnerorten. Die tollste ortung bringt dir nix, wenn dir der Kopfhörer vom Klangbild überhaupt nicht zusagt. Außer du spielst professionell.
Nimm das Klangbild, was dir am ehesten zusagt, selbst wenn es ein bassbetontes ist. Die ortung ist mehr als genug, um deutlich besser zu sein als bei jedem gaming headset.
 
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