Bezug zu Geld

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Natürlich ist das nicht wenig für ein single. Wie du schon sagst im gegenteil. Aber man kann sich ein mittelklasse jahreswagen kaufen oder eine neue e-klasse. Das gleich gilt für die wohnung/haus.
 
Übrigens noch eine kleine Anekdote weil es dem Threadhersteller auch viel um Autos und Wohnen ging:
Ich fahre aktuell einen Wagen der unteren Mittelklasse, den ich mir als Jahreswagen für ca. 10.000€ geholt habe. Und das bleibt auch noch 2-3 Jahre so Grund? Mein Traumauto (Mercedes CLS 450) ist mir neu zu teuer und ich werde ihn als 2-3 Jahreswagen kaufen, nachdem eben der größte Wertverlust runter ist.

Auch Wohnungsmässig bin ich lange Zeit in einer extrem günstigen Wohnung wohnen geblieben, bevor ich in ein "gehobeneres Viertel" mit schickerer großer Wohnung umgezogen bin - eben so lange bis ich mich finanziell "sicher genug" gefühlt hab.

Hingegen hat ein Kumpel von mir, der ein Bruchteil dessen verdient was ich verdiene, sich einen nagelneuen Wagen auf Pump gekauft.

Was ich damit sagen will - und das haben ja andere auch schon angedeutet:
a) Man kann viel sparen und trotzdem relativ luxuriös fahren, wenn es nicht unbedingt ein Neuwagen sein muss (ist ja so ein Fetisch der Deutschen). Wenn man Angst vor Reperaturen hat, gibts Anschlussgarantien der Hersteller + Reperaturkostenversicherungen für kleines Geld (20€ / Monat).
b) Man kann beim Hausbau und der Miete viel sparen, wenn es nicht unbedingt das "schicke Szeneviertel in München" sein muss - dort sind Miet und Baupreise mitunter drei mal so hoch wie anders wo
c) Man kann nicht immer von Wohnen+Auto aufs Vermögen schließen.
 
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TheManneken schrieb:


Und Durchschnitt ist nicht Median.
Der Median Wert wäre eigentlich deutlich aussagekräftiger.

Der Medianwert liegt so etwa bei 1.600 Euro

Da gerade bei den höheren Einkommen auch so einige Extremwerte dabei sind, bildet das Durchschnittseinkommen einen schlechten Wert um die eigentliche Kaufkraft der Mehrheit der Bevölkerung darzustellen.

extremes Beispiel:
Person 1 : 10.000 Euro
Person 2-5: 1.000 Euro

Der Durchschnitt aller fünf liegt bei 2.800 Euro
Der Median liegt bei 1.000 Euro
 
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fragemann schrieb:
Mir spricht der Thread-Autor aus dem Herzen! Moderne Gesellschaften [...]

Bin ähnlicher Meinung. Ich persönlich möchte einen Weg finden mich so gut es geht von diesem System frei zu machen in Richtung Unabhängigkeit. Von einem Einkommen von 40k bin ich noch einige Zeit entfernt.


Um den TE eine Antwort zu liefern: Wie von einigen hier bereits erwähnt ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Weg vom Konsum und Ablenkung, hin zu Selbstverwirklichung. Tief in sich gehen und sich fragen was wirkich wichtig ist. Geld? Oder sind es womöglich viel tiefere Wünsche? Der deutliche Unterschied des Einkommens kommt von der ungerechten Verteilung des Geldes. Wo es viel Armut gibt, finden sich auch viele reiche Menschen. Kapitalismus eben. Kann jedem empfehlen Volker Pispers (Kabarettist) zum Thema anzuhören. Da wird einiges zum Thema Geld, Politik, Medien usw gesagt. //edit: Endlosschleife von Pispers auf YouTube anschauen. (Zugegeben: Habs mir versehentlich sogar zweimal angeschaut...)
 
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TheManneken schrieb:
Und die 60k hab ich auch nicht und habe trotzdem alles davon: Auto, Haus, Hobby, Urlaub. Jetzt mal ehrlich: 2.900 € netto im Monat - das ist doch nicht wenig. Im Gegenteil.

"Das durchschnittliche Nettoeinkommen aller Arbeitnehmer betrug monatlich 1.890 Euro " (im Jahre 2017)

Nur muß man dabei bedenken, daß es eben auch drauf ankommt, in welcher Ecke man wohnt. Wenn du im Umkreis von 50+ Kilometer 4000€ und mehr auf den qm² zahlst, bringen dir deine 2900€ netto auch nichts. Ausser du verdienst das schon mit mitte 20. Dann kannst du auch die schöne 90qm² Bude, wo du dann auch später mal Frau und Kind unterbringst, für 400000€ kaufen. Da zahlst du aber dann auch paar Jahre dran ab.

Nur mal als Vergleich, wie hier bei mir die Preise in den letzten 8 Jahren ins Kraut geschossen sind. Kumpel hat 2010 die besagte 90qm² Neubau für 230tsd € gekauft. Jetzt zahlst du hier in der selben Ecke min 350tsd €. Da dann noch Stellplatz, Notar, Grundbucheintrag usw und du bist locker bei deinen 400tsd € für läpische 3-4 Zimmer und 90qm³ Wohnfläche. Da hast du dir vor 10 Jahren noch ein Reihenhaus für gekauft oder etwas weiter draussen, ein freistehendes Einfamilienhaus.
 
Hi, ich kann dazu nur mal meine Situation schildern.
Als ich noch verheiratet war, hatten wir zusammen knapp 5k€ netto.Es hat vorne und hinten nicht gereicht,der Dispo war unser bester Freund. Einen Haufen Finanzierungen am Arsch gehabt. Und kein Eigentum. Meine Ex konnte/kann nicht mit Geld umgehen und ich war auch trotzig und habe Dinge gekauft, die überhaupt nicht notwendig waren.
Es musste immer der schöne Schein gewahrt werden. Totaler Bullshit.

Momentan bin ich in der glücklichen Lage jeden Monat 4,5k€ netto zu verdienen,dies ist aber zeitlich begrenzt (Stationierung im Ausland). Nach Abzug aller meiner monatlichen Kosten kann ich ca. 2,5k€ weglegen. Das tue ich auch, klar,mal mehr,mal etwas weniger.
Das Erste was ich tat,war mich schuldenfrei zu machen....Karre bezahlt und alle Kleinkredite abgelöst. Das war sehr gut.

Was ich eigentlich sagen will: ich merke definitiv,dass Geld mich nicht glücklich oder zu einem besseren Menschen macht. Es ist schön,wenn was da ist, das beruhigt ungemein. Ausserdem isses mir mittlerweile völlig Wurscht welches Auto jemand fährt, die meisten Karren sind doch eh nicht bezahlt. Ein Haus werde ich erben.

Ich leiste mir ein manchmal recht teures Hobby(mehrere Moppeds), weil ich es jetzt kann und es mir unglaublich viel Spaß bringt. Ob das in 10 Jahren immer noch so ist kann ich nicht sagen.

Ich für meinen Teil bin froh,den Absprung geschafft zu haben(aus der Ehe sowie finanziell). Das soll überhaupt nicht egoistisch oder herablassend rüberkommen.

Was die Anderen machen/haben sollte uns allen Wurscht sein!

MfG
 
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Tach,

ich hab ne ähnliche frage, das sollte hier gut reinpassen...

also meine Situation sieht im moment so aus.
seit 01/17 ausgelernt (Mechatroniker-System u.Hochvolt) seitdem befristet angestellt (nur als Mechatroniker), momentanes gehalt 2,7 Brutto (steigend) hinzu kommt Urlaubs-/Weihnachtsgeld u. Gewinnbeteiligung (ist dieses jahr viel stärker vertretten als letzes). Jahresgehalt 2017 war 34K Brutto, davon war im Januar NUR das Azubi gehalt. Jahreswert Brutto 2018 im Juli 26K. Steuerklasse 1
da ich noch zuhause (Hotel Eltern) Wohne (spare), halten sich meine ausgaben noch in grenzen. größte ausgabe, hab n Auto 325Ci welches ich mir schon zu Azubi zeit geleistet / Unterhalten habe (teurer als der durchschnitt im Unterhalt), 12L Verbrauch / 1,1k Versicherung (wo ich mich die kommende woche nochmal mit meinem Versicherungsberater zusammensetzen will)
ansonsten min 1-2x Urlaub, sonst nur meine Hobby's, Kfz / Hardware / Technik (wo ich mich aber als vernünftiger Consumer bezeichnen würde, da ich nicht jeden schritt mitmache). Im jahr sollten das 5-7K ausmachen.

Jetzt war ich letztens bei der Bank (allgemeines Beratungsgespräch), obwohl ich mittlerweile eine mMn hohes Eigenkapital (5-Stellig) aufgebaut habe.
dazu noch 3 Bausparverträge von 2013 / 2010 /2000 (10K) vorweisen kann (alle nur angespart), aber Zinssätze wovon jeder nur träumen kann. Diese versuche ich im moment zu besparen, so das ich die Bonis (bis zu 10%) abstaube, wenn vorhanden.
Dispo kenne ich nicht (ist bei mir auch inaktiv), Kredit nie in anspruch genommen, Auto wurde Bar bezahlt (gepsartem). Also von der Seite der Bank, bin ich ein Kunde wo nichts zu holen ist.

Dennoch habe ich das gefühl das die Bank mir ein Eigentum nicht mit mir finanzieren will, das Thema habe ich kurz angesprochen.
Klar der unbefristete Vertrag fehlt noch, ich bin immer von ausgegangen das das die einzige hürde sei.
mir wurde geraten noch mehr EK zu bilden (größeren Bausparvertrag abschließen (min. 50.000€), mit höherer summe monatlich zu besparen). Da ich von natur aus ein Skeptischer mensch bin, sehe ich dies nur als Geldmache (Vertragsabschluss) an.
da behalte ich mein aktuelles EK lieber liquide, statt fest anzulegen (wo ich sowieso nichts von habe (zinsen)).
Ansich wollte ich meine Liquide mittel für eine Berufliche Weiterbildung (Meisterbrief, wo ich schon 2 von 4 Teile fertig habe) bereithalten, wo ich min. 7K brauchen werde. Desweiteren bräuchte ich dann noch Möbel bzw. Kücheneinrichtung.
Ansonsten bräuchte ich keine Hnadwerker bin Handwerklich begabt, Tapezieren etc. kein problem, einen Elektrotechniker habe ich als Bruder.

ich bin davon ausgegangen, das ich trotz meines bescheidenen Gehalts, mir was eigenes leisten zu können (wohnung).
kann ich mir wirklich keine Wohnung im bereich 100-120K leisten? Mein Plan wäre mitte/ende kommenden Jahres in was eigenes zu sitzen (wenn auch noch nicht abbezahlt).
Ich dachte mir halt, das ich mir für die nächsten 10-15Jahre ne Wohnung kaufe (abzahle), und im anschluss wenn nötig ein Haus. Da ich ja dann eig. gut EK gebildet haben sollte. Wohnung dann halt vermieten oder verkaufe.
Hab mir Darlehensrechner etc. schon alles angeschaut mMn halte ich es für realitisch, auch wenn ich mir dann weniger (luxus) leisten kann als im moment und weniger sparen kann. Aber das bilden eines EK ist ja nichts anderes als Sparen.
habe ich einen Denkfehler?
 
Sasi Black schrieb:
kann ich mir wirklich keine Wohnung im bereich 100-120K leisten?

Naja, wie lange braucht man zum Abzahlen von 120.000? Wenn du im Monat von den 1800€ netto 500€ für die Wohnung nehmen würdest, bräuchtest du ohne Zinsen 20 Jahre zum abzahlen. Mit Zinsen (und sofern diese nochmal steigen sollten, was ja in so einem Zeitraum möglich ist) tendieren wir also fast schon in Richtung 30 Jahre. Dann müsstest du aber dauerhaft von 1300€ leben und wenn dann nochmal ein Auto oder sonstige Ausgaben anstehen, dann wird das sicher alles knapp.

So ist das halt in dem Land, in dem wir gut und gerne leben :lol:, in dem die Löhne aber nun seit 30 Jahren fast auf der Stelle treten, während sich die Konzerne die Taschen füllen. Ohne die neoliberalen Programme der letzten Jahrzehnte wäre dein Lohn 20-30% höher und damit die Finanzierung auch kein Problem. Aber der Wähler will es ja so.

S1081[1].png
 
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also ich weis das in meiner Branche ende dieses Jahr noch 2,9% mehr drin sind (Tarifabschluss). Letztes Jahr waren es auch 2,9%.
klar sollte man sowas nicht mit in die Grundrechnung mit beeinziehen, am Gehalt wird sich auf jeden fall noch was tun, wenn ich Langfristig im Unternehmen/AG bleibe.
ob 15 oder 20, das sollte passen, die Zinsen gleich ich mit zusatz-zahlungen aus (aus zusatzgehälter)

wie du sagst, viel leisten werd ich dann mir wohl nicht mehr können, hinzu kommt das das eine Kalt-Rechnung ist, ohne Betriebskosten / versicherung. Glaub da kann man nochmal 100-200€ im Monat abziehen.
Kfz-und sonstige Versicherungen/Beiträge abgezogen sind wir nur noch bei 900€ im Monat auf der hand.

Wenn ich mir anschaue was für Umsätze durch meine hand gehen, da wird mir schwindelig.
allein diese woche in 2 Tagen an einem Auto knapp 6K, Material max. 1K. Das spiegelt mMn dein schaubild wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du könntest mal bei der ING-Diba anfragen, die haben sehr attraktive Konditionen und ich habe (zumindest mit GiroKonto und Depot) sehr gute Erfahrungen gemacht:


ing-diba.de/baufinanzierung/neufinanzierung
 
momentan fahr ich mit Sparkasse/LBS. soweit bin ich zufrieden.
Hab aber auch so gut wie keinen Kontakt (nur geld abheben), rest Online.

Wie ich es auch im beratungsgespäch wiedergespiegelt habe, ich will eine Bank die bei größeren / langfristigen Finazierungen mir den Rücken stärkt.
Das gefühl habe im moment nicht.

hier und da habe ich schon bischen verglichen, bin dabei mich bischen mit Baufinanzierung / Bauspar etc. weiter einzulesen.
Was für mich das richtige ist.
 
Sasi Black schrieb:
momentan fahr ich mit Sparkasse/LBS. soweit bin ich zufrieden.

Sparkasse? Na dann wundert mich das alles nicht. Zur Sparkasse bekämen mich keine 10 Pferde hin. Habe "damals" zum Vergleichen zwecks Geschäftskontoeröffnung mal mit denen geredet und naja.... ich würd nicht mal dann mit denen Geschäfte machen, wenn sie mich dafür bezahlen würden ;)
 
hmm...
ok, also liegt es an der Bank.
Ich werd mal bischen vergleichen.

Sollte ich mein Geld in ETFs o.ä. anlegen? einen Teil meines EK für z.b. bis zur Schlussrate des Darlehens?
 
Sasi Black schrieb:
hmm...
ok, also liegt es an der Bank.
Ich werd mal bischen vergleichen.

Sollte ich mein Geld in ETFs o.ä. anlegen? einen Teil meines EK für z.b. bis zur Schlussrate des Darlehens?

Das kann man machen, allerdings muss man es dann dezidiert als Langzeit-Investition sehen.

Denn bedenke: Die Märkte haben nun 10 Jahre Boom hinter sich und es kann jederzeit auch mal wieder eine Krise/Korrektur kommen, in denen auch die Indizes, auf denen die ETFs basieren zeitweise locker um bis zu 70% einbrechen können. Dann muss man die Nerven bewahren und abwarten.

Ich warte mit einem großen Neueinstieg daher bis zur nächsten Krise und auf tiefe Kurse. Das kann dumm sein, wenn es noch 5 Jahre boomt, aber ich persönlich geh da auf Nummer sicher.
 
@Sasi Black
Alternativ kannst du auch mal bei der deutschen Vermögensberatung einen Termin machen. Die beraten in erster Linie kostenlos. Wollen dir natürlich dann auch Sparpläne, Versicherungen (Aachen Münchner) und dergleichen schmackhaft machen. Denn wenn du da dann etwas abschließt, bekommen die ihre Provision. Die schauen sich aber deine ganzen Unterlagen an und suchen nach Verbesserungspotential. Arbeiten aber mit der deutschen Bank zusammen, die ich nicht wirklich mag.

Die prüfen aber auch Finanzierungsangebote von anderen Banken. War zumindest bei mir so. Da kannst du dann vielleicht auch bei deiner KFZ-Versicherung was sparen. Ich fand es sehr übersichtlich, wie die mir damals nach Sichtung meiner Unterlagen, alles aufgeschlüsselt haben und die einzelnen Versicherungen und dergleichen, mit ihren Leistungen gegenüber gestellt haben. Wenn du nichts abschließt, hast du eine kostenlose Beratung gehabt.
 
Die DVAG verkauft halt nur die Produkte der Generali Gruppe. Das muss per se nix schlechtes sein, ich bin auch bei denen, aber man muss es eben im Hinterkopf behalten, dass man nicht alles Angebote des Marktes angeboten bekommt.
 
Die posten habe ich selbst gut im Blick, die festen Posten kann ich fast aus dem Kopf aus aufzählen, nur will ich die Beiträge verringern.
bzgl. Finanzen wollte ich meine Versicherungen mir genauer anschauen, ggf. einen Bundle-Packet.
in der hoffnung das ggf. der Preis sich drücken lässt, so das ich die kommenden Jahre erstmal einen Festbetrag für die posten habe.

Versicherungen laufen im moment über Ergo (weis nicht, wird sicher nicht die günstigste sein). Aber oft bekommt man die Vergleichportalpreise NUR bei Onlineabschließung.
Aber eine Persönlich beratung, bzw. den Versicherungsvertretter (den man auch kennt) bei Problemen pers. zu erreichen ist für mich ein dicker + punkt.
2 Jahre müsste ich eig. voll haben, Theoretisch könnte ich ggf. auch wechseln.
 
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