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NewsBF17 gescheitert: Gratis-Demo kostet Entwickler 1.000 Dollar täglich
Der Erfolg von „Teach My Little Sister How To Drive“ hat für die vierköpfige Mannschaft von Easy Fox eine Schattenseite: Binnen eines Monats hat sich die Anzahl der Demo-Spieler mehr als verzwanzigfacht. Weil die Unterhaltungen mit der virtuellen Schwester über externe KI-Dienste laufen, steigen auch die Ausgaben.
Ich frage mich eher, wie vereinsamt jemand sein muss, um so etwas zu spielen. Sprecht lieber mit den Stimmen in eurem Kopf, ist günstiger und spart Ressourcen.
Wobei es hier ja sogar ao ist, dass Spieler mit einem Zwischenschritt Zugriff auf die Payment API haben.
Ich frage mich auch wie das Business Modell des Spiels aussehen soll? Festpreis ist schwer bei einem Spiel das bei der Nutzung kontinuierlich Kosten verursacht. Abo Modell für ein Mini Spiel wohl eher ungeeignet weil das wird niemand bezahlen.
Das geht schon, die Frage ist, ob Du das willst. Selbst bei 10 Token die Sekunde wird das schon arg zäh, Du willst ja nicht nach jedem Kommando erst mal nebenbei surfen, bis es weiter geht. Dann geht das nur bei Leuten, mit passender Hardware. Usw usw. Ziemlich schlechtes Usererlebnis
Die Frage ist eher, warum man sich so einen Finanzbombe ins Nest legt. Je mehr kostenlose Spieler desto mehr Geld muss ich zahlen? Und dann mache ich keine geschlossene Beta? WTF.
KI kostet Geld.. Wer hätte das gedacht. Hab von dem Spiel zwar noch nie gehört, aber ich bin gespannt wie sie die Vollversion bepreisen. Das müsste man den Durchschnitt berechnen, wie lange eine einzelner das Spiel spielt, damit die Kosten für die KI gedeckt sind. Und Gewinn möchte man ja auch noch machen.
Weiterhin finde ich es schwierig die Kosten für die KI auf einen längeren Zeitraum zu berechnen. Wenn einer der Anbieter morgen die Preise anhebt dann ist das ganze Konstrukt obsolet.
Finde die Idee zwar nicht ungeil, aber hat man das auch wirklich durchdacht?
1. Speech To Text: Und dafür braucht es keine KI. Jedes 10 Jahre alte iPhone kann das lokal. Erst danach in eine LLM oder den Text (mit Quellcode!) nach Schlagwörtern absuchen. Aber das hätte ja Arbeit gemacht?
2. Lokal auf ihrem eigenen Servern ein LLM Hosten. Bei 1.000 Euro am Tag, hätten sich die Kosten schnell drin. Bonus, sie machen dann selbst das Rate-Limiting.
3. Lokal auf dem Computer des Anwenders eine SLM. Oder vielleicht ein NMT (Decoder/Encoder)? Bergamot läuft in Firefox, übersetzt und schafft das locker auf zehn Jahre alten Laptops ohne NPU.
Mein Eindruck von den Entwicklern und ihrer „Lösung“ ein LLM externer Anbieter zu verwenden ist eher schlecht. Google und Gemini sind hier nicht das Problem. Der Ansatz ist doof.
Im eigenen Sinne und der Anwender, Option 1 oder Option 3.
Schön, dass die Spionage-KI aus den USA nun überall implementiert wird (Wir erinnern uns, dass quasi alle Eingaben ausgewertet werden und dazu an Werbetreibende verkauft werden). Klarer Grund solche Spiele und deren Entwicklung nicht zu unterstützen.
Und ein paar simple Sprachanweisungen kann man auch lokal verarbeiten. Das wird technisch kein großes Problem darstellen. Fehlte wohl das notwendige KnowHow.
Hab echt kein Bock auf schnüffelnde, werbeverseuchte NPCs in Spielen.
Entwickler verwendet KI und gräbt dem Nutzer die Grube zur Weitergabe der Nutzdaten an die KI und fällt wegen der Kosten selbst hinein... einfache Schlussfolgerung.