dogio1979
Admiral
- Registriert
- Aug. 2006
- Beiträge
- 7.311
Hallo,
ich studiere an der Universität Wuppertal und kann mich echt aufregen über den so genannten Bildungsstreik.
Ich drücke jedes Semester 500 Euro Studiengebühren zzgl. 200 Euro weitere Gebühren ab und kann nicht in die Uni, um meine Vorlesungen zu besuchen, die zum Teil für die anstehende Klausur sehr wichtig sind.
Ich kann ja nachvollziehen, dass einige mit den Studienbedingungen unzufrieden sind, es zuwenig Betreuung gibt und zu volle Hörsäale, aber mit den jetzigen Aktionen bestreiken sich die Studenten nur selbst und ihre Kommilitonen leiden darunter - und das nennt sich dann Solidarität. Wenn Arbeitnehmer ihren Arbeitgeben bestreiken, dann tut es dem Arbeitgeben wenigstens weh, weil er nicht produzieren kann und die Maschinen stillstehen. Aber unter dem Bildungsstreik ist weder die Uni selbst noch die anvisierten Politiker die leidtragenden, sondern viele Studenten.
Darüberhinaus sind auch einige Forderungen völliger Umbug. Bevor man wieder das alte Diplom fordert, sollte man sich mal eine zeit mit dem Bologna-Prozess beschäftigen und auch die Vorteile des Bachelor-Master-System würdigen. Mein erstes Studium machte ich auf Diplom, mein zweites auf Master, ich habe also durchaus einen Vergleich.
Und was soll dieser Blödsinn, dass 12 jahre fürs Abitur zu wenig sind?
Ich hbe 1998 Abi gemacht und in der 11. klasse haben wir mehr oder weniger Däumchen gedreht, weil die elfte als Übergangsklasse für ehemalige Realschüler war. Diejenigen von der Realschule kommen, können ja gerne 13 Jahre machen, wenn sie soviel Stoff nachholen müssen, aber wieso müssten die übrigen Gymnasiasten darunter leiden? Wie auch immer, die 11. Klasse kann man im Grunde streichen.
So, ich geh jetzt mal zur Uni und schau, ob ich reinkomme, irgendwie...
ich studiere an der Universität Wuppertal und kann mich echt aufregen über den so genannten Bildungsstreik.
Ich drücke jedes Semester 500 Euro Studiengebühren zzgl. 200 Euro weitere Gebühren ab und kann nicht in die Uni, um meine Vorlesungen zu besuchen, die zum Teil für die anstehende Klausur sehr wichtig sind.
Ich kann ja nachvollziehen, dass einige mit den Studienbedingungen unzufrieden sind, es zuwenig Betreuung gibt und zu volle Hörsäale, aber mit den jetzigen Aktionen bestreiken sich die Studenten nur selbst und ihre Kommilitonen leiden darunter - und das nennt sich dann Solidarität. Wenn Arbeitnehmer ihren Arbeitgeben bestreiken, dann tut es dem Arbeitgeben wenigstens weh, weil er nicht produzieren kann und die Maschinen stillstehen. Aber unter dem Bildungsstreik ist weder die Uni selbst noch die anvisierten Politiker die leidtragenden, sondern viele Studenten.
Darüberhinaus sind auch einige Forderungen völliger Umbug. Bevor man wieder das alte Diplom fordert, sollte man sich mal eine zeit mit dem Bologna-Prozess beschäftigen und auch die Vorteile des Bachelor-Master-System würdigen. Mein erstes Studium machte ich auf Diplom, mein zweites auf Master, ich habe also durchaus einen Vergleich.
Und was soll dieser Blödsinn, dass 12 jahre fürs Abitur zu wenig sind?
Ich hbe 1998 Abi gemacht und in der 11. klasse haben wir mehr oder weniger Däumchen gedreht, weil die elfte als Übergangsklasse für ehemalige Realschüler war. Diejenigen von der Realschule kommen, können ja gerne 13 Jahre machen, wenn sie soviel Stoff nachholen müssen, aber wieso müssten die übrigen Gymnasiasten darunter leiden? Wie auch immer, die 11. Klasse kann man im Grunde streichen.
So, ich geh jetzt mal zur Uni und schau, ob ich reinkomme, irgendwie...