Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Scheppschick schrieb:
Heizkosten übernimmt lt. dieser Quelle überwiegend das Amt. Wo nun kein "Sparanreiz" besteht wird vermutlich nicht (viel) gespart.
Dem muss ich widersprechen.

Vielleicht liegt es an meiner "guten Erziehung", aber ich habe selbstverständlich auch in den 6 Jahren Leistungsbezug nicht geheizt wie blöde ... das Amt zahlt auch nicht alles.
Unsere Heizungsrechnung von etwa 120,- im Monat (3er WG ... Fernwärme) haben sie immer kommentarlos gezahlt ... bzw. das war eben Teil der monatlichen Zahlungen für Wohnkosten.

Ich habe keine Lust auf Nachforderungen von den Stadtwerken und daher versuche ich natürlich, zu sparen wo es nur geht ... egal ob Strom, Wasser oder Heizung.

Woher mein Geld kommt, spielt für meine Sparsamkeit keine Rolle. Auch wenn ich das könnte, weil es ein anderer zahlt, finde ich es einfach doof, aus dem Fenster zu heizen oder tagelang das Licht brennen zu lassen.
Da kann man sein Geld auch gleich in ein Lagerfeuer werfen.
Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es auch Leute gibt, die darüber garnicht nachdenken ... oder erst damit anfangen, wenns schon im Portemonnaie kneift.
 
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Ich hänge mich hier mit meinem Thema mal dran.
Wir bewohnen ein EFH, welches 22Jahre alt ist und heizen noch mit Gas.
Bausubstanz, Porotonstein 36er Mauer, mineralischer Putz und Wärmeschutz-Verbundfenster 2fach.
Versuche seit 1 Jahr noch einen Kamin / Ofenbauer ran zu bekommen, keine Chance.
Schornstein ist leider nur für Gas ausgelegt, also nix für Festbrennstoffe.

Gibt es außer Strom noch ne andere Möglichkeit, die Hütte halbwegs auf Temperatur zu halten? Denn wenn Gas wirklich für Privathaushalte rationiert wird / werden muss, dann kann man sich ausmalen was mit dem Stromnetz passiert.
Danke Euch.
 
@log11
Denk etwas weiter, nicht nur Heizen, sondern auch Strom und wie die Wärme im Haus bleibt.

Was man machen kann (ich kenne deinen Grundbesitz ja nicht):
-Wärmepumpe
-effizientere Heizung, ggf. ein BHKW
-Solarthermie
-PV mit oder ohne Speicher
-Isolierung des Hauses verbessern

Im Grunde brauchst du für ein warmes Haus ja nicht nur das Gas für die Heizung sondern auch Strom für die Pumpen und eine gescheite Isolierung, damit die Wärme im Haus gehalten wird.
Selbst Strom produzieren zu können hilft da auch schon.

Wenn jedes Haus in Deutschland einen Teil des Verbrauches über PV erwirtschaften würde, müsste das auch die Netze entlasten und wer ein gut isoliertes Haus bewohnt, benötigt weniger Heizmittel.

Getreu dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist".
Leider aktuell durch Lieferengpässe, fehlende Fachkräfte und gestiegene Lebenserhaltungskosten für immer mehr Menschen kaum realisierbar.
 
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log11 schrieb:
Wir bewohnen ein EFH, welches 22Jahre alt ist und heizen noch mit Gas.
Ich werde ab nächstes jahr ebenfalls ein EFH mit Gasheizung bewohnen.
Etwas älter (Bj. 1923) aber Fenster sind ähnlich wie bei dir. Das Haus ist in "Doppelschalenbauweise" (keine Ahnung, ob das der passende Begriff ist) gebaut ... und durch die Luftschicht zwischen den zwei Aussenmauern eigentlich recht gut isoliert. Es hält Wärme für so einen alten Bau recht gut.
log11 schrieb:
Gibt es außer Strom noch ne andere Möglichkeit, die Hütte halbwegs auf Temperatur zu halten?
Eine Alternative kostet Geld und du machst ja gerade selbst die Erhfahrung, dass die Nachfrage nach alternativen Heizkonzepten momentan enorm ist.

Über meine Heizung läuft auch die Warmwasseraufbereitung.
Es ist ein getrenntes System, welches einen Vorratsbehälter auf einer konstanten Temperatur hält.
Sowas frisst natürlich unnötig Energie, wenn es 24/7 läuft, also werde ich die Trinkwasseraufbereitung nur dann anschalten, wenn ich akut warmes Wasser brauche.
Tatsächlich wäre mir ein Durchlauferhitzer momentan lieber, da der keinen ganzen Wassertank aufheizen muss, bevor man warmes Wasser hat.
Bei meinem Vater war die Trinkwasseraufbereitung 24/7 eingeschaltet und auch die Sparoptionen der Heizung hat er scheinbar nicht genutzt (z.B. einen Timer).
Ich werde die Heizung so einzustellen versuchen, dass ich (hoffentlich) auf Gaskosten unter 100,- im Monat komme. Bei meinem Vater waren es ca. 113,- im Monat. Bei den aktuellen Gaspreisen würde mich das Heizverhalten meines Vaters über 200,- im Monat kosten ... und das ist mir einfach zu viel.
"Richtig" heizen (auf ca. 18-20°) werde ich nur die Räume, die ich auch gerade nutze. Im Rest des Hauses reichen mir dann 12-16°. Und natürlich werde ich im unteren Stockwerk mehr heizen, als oben, da das mein Wohn- und Arbeitsbereich sein wird. Momentan stehen die Heizkörper im ganzen Haus auf 1 (Zieltemp. ca. 12°) und die Warmwasserversorgung ist aus. Es wohnt ja gerade niemand aktiv dort - wozu also unnötig Gas verbraten?

Ich würde natürlich auch gerne mit PV, Wärmepumpe und Co nachrüsten ... aber dafür ist schlicht nicht die Kohle da (auch mit Förderung nicht).
Genug Sonne gäbe es an dem Haus sicherlich ... Papas Weinstock gehts da jedenfalls prächtig.

Wenigstens um das Wasser für den Garten brauche ich mir keine Geldgedanken zu machen ... es gibt einen alten Brunnen. Zum Trinken taugt das nicht, aber als Gieswasser isses wohl OK.
Da hängt eine elektrische Pumpe drin ... aber die möchte ich nach möglichkeit durch etwas rein mechanisches ersetzen (archimedische Schraube oder eine alte Handpumpe ... sowas will ja heute eh keiner mehr haben ... mir reicht notfalls auch eine Winde mit Eimer).
 
Hallo

mykoma schrieb:
Was man machen kann (ich kenne deinen Grundbesitz ja nicht):
-Wärmepumpe
-effizientere Heizung, ggf. ein BHKW
-Solarthermie
-PV mit oder ohne Speicher
-Isolierung des Hauses verbessern
Das sind alles sehr gute Ideen, ich befürchte aber er wird keine Handwerker mehr bekommen die das noch vor dem Winter umsetzen.
Diese sehr guten Ideen sind was für eine mittel- bis langfristige Planung und nicht mehr für diesen Winter geeignet, dafür ist es schon zu spät.

Ich suche schon seit einem Jahr einen Handwerker für meine Badezimmerrenovierung, ich bekomme keinen, weder Offline (Telefon) noch Online (MyHammer).
Letztes Jahr hieß es kein Material (Großhändler haben wegen Ahrtal nichts), jetzt sind die Mitarbeiter krank (oder Corona) oder sie haben zu wenige Mitarbeiter.
Es ist aktuell eine Katastrophe einen Handwerker zu bekommen der für halbwegs normale Preisen arbeitet, für den 3-4 fachen Preis bekommt man Handwerker.
Ich frage Handwerker mittlerweile schon gar nicht mehr "Was kostet das ?", ich frage nur noch "Habt Ihr Zeit ?", aber den 3-4 fachen Preis finde ich übertrieben.
Wie es im gesamten Bundesgebiet aussieht weiß ich nicht, in NRW ist es aber sehr schwer einen Handwerker zu bekommen der preislich nicht abgehoben ist.

Ich sehe schon die Probleme wenn das Gas ausfällt, wir haben nicht genug Handwerker um alle Heizungen zu entlüften, abzugleichen und evtl. Bauteile zu tauschen, das kann nicht jeder selber machen.

https://www.nordkurier.de/politik-u...r-sollen-heizungen-in-blick-nehmen-0248765007
Zitat:
"Müller rief alle Haus- und Wohnungsbesitzer dazu auf, ihre Gasbrennwertkessel und Heizkörper rasch zu überprüfen und effizient einstellen zu lassen. „Eine Wartung kann den Gasverbrauch um 10 bis 15 Prozent senken”, sagte er. Das muss jetzt passieren und nicht erst im Herbst."

Das ist eine tolle Idee, der Mann scheint aber nicht zu wissen wie schwer es ist Handwerker zu bekommen oder er bekommt als Chef der Bundesnetzagentur eine bevorzugte Behandlung.

Grüße Tomi
 
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Nur ein kurzer Zwischenstand zum Thema Gasspeicher:

Aktuell füllen sich die Speicher in Deutschland mit Rekordgeschwindigkeit. Zuletzt wuchsen die Speicherstände um fast täglich 0,4 Prozentpunkte. Am 08.10 waren die Speicher bereits zu 94,07% gefüllt.

Das Ziel, 95% volle Gasspeicherstände bis zum 1. November, um Deutschland ohne Rationierung durch den Winter zu bringen, sollte somit bis spätestens Ende dieser Woche erreicht sein. Den meisten europäischen Ländern geht es ähnlich. Eine gute Übersicht bietet die Seite https://agsi.gie.eu
 
BridaX schrieb:
Das Ziel, 95% volle Gasspeicherstände bis zum 1. November, um Deutschland ohne Rationierung durch den Winter zu bringen, sollte somit bis spätestens Ende dieser Woche erreicht sein. Den meisten europäischen Ländern geht es ähnlich
Blöd nur, dass dieses Gas recht teuer war und die Versorger daher die Preise natürlich erst dann wieder senken werden, wenn der letzte Kubikmillimeter dieses Gases verbraucht ist.
Da man diesen Zeitpunkt ja leider schlecht feststellen kann, werden die Gaspreise die nächsten 2 Jahre wohl unter der Decke bleiben ... zumindest für den privaten Endkunden.
 
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DerOlf schrieb:
die Gaspreise die nächsten 2 Jahre wohl unter der Decke bleiben ...

Zumindest wird der Gaspreis unter dem Deckel bleiben ;)

Mal schauen, was da so kommt...
 
BridaX schrieb:
Das Ziel, 95% volle Gasspeicherstände bis zum 1. November, um Deutschland ohne Rationierung durch den Winter zu bringen, sollte somit bis spätestens Ende dieser Woche erreicht sein.

das mit der ständigen Wasserstandsmeldung der Gasspeicher, erinnert mich an die ständigen bekanntgaben der Planwirtschaft in der DDR :D

denn so ganz sinnig ist diese ständige Wasserstandsmeldung nicht, denn was nütz einen volle Gasspeicher, wenn nicht mehr schnell nachkommt, wenn sie sich leeren?

"Wenn die Gasspeicher tatsächlich voll sind, können sie Deutschland laut Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, etwa zehn Wochen lang versorgen. Die Winter sind hierzulande allerdings länger kalt - allein mit den Speichern ist die Versorgung Deutschlands mit Gas also nicht sicher."

https://www.allgaeuer-zeitung.de/we...in-deutschland-aktuell-10-10-2022_arid-418852
 
Noch vor einem halben Jahr waren diejenigen Menschen, die vernünftig für derartige Fälle vorgesorgt haben, als Prepper oder Panikmacher verschrien. Wie sich doch die Zeiten ändern . . .

Gut, gegen die wahrscheinliche Gasknappheit kann man kaum vorsorgen, muss man sich halt einen Kerosin-Kocher oder einen Camping-Kocher mit Gaskartuschen kaufen, die Gasheizung funktioniert ohne Strom sowieso nicht.
Versuch mal heutzutage ein Notstromaggregat zu kaufen; es ist nahezu völlig aussichtslos, eins mit entsprechender Leistung für das ganze Haus zu ergattern.
 
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log11 schrieb:
Gibt es außer Strom noch ne andere Möglichkeit, die Hütte halbwegs auf Temperatur zu halten?
Wie schon erwähnt wurde, vermutlich nichts, was nicht gesundheitsschädlich ist oder eine größere Investition inkl. Handwerker benötigt.

U.U. hilft ein Energieexperte oder eine Wärmebildkamera fürs Smartphone. Die >200€ drüften sich aber wohl nur lohnen, wenn man sich mit ein paar Freunden/Nachbarn zusammen tut. Für mich stellt sich z.B. die Frage, wie gut z.B. die Fenster- und Türdichtungen sind, wie gut bei einem mehrgeschossigen Haus das Dach und/oder die Decken zu evtl. nicht als Wohnfläche genutzten Obergeschoss gedämmt sind.

Die Heizungsrohre im Keller werden wohl schon isoliert sein. Je nach Einbauort der Heizkörper mögen an die Wand hinter den Heizkörpern klebbare Refelktionsfolie helfen (dafür könnte das haus aber auch zu Jung sein).

DerOlf schrieb:
Wenigstens um das Wasser für den Garten brauche ich mir keine Geldgedanken zu machen ... es gibt einen alten Brunnen. Zum Trinken taugt das nicht, aber als Gieswasser isses wohl OK.
Da hängt eine elektrische Pumpe drin ...
Ein eigener Brunnen ist sicher etwas feines, der wird hoffentlich auch in längeren Dürrephasen Wasser liefern.

Meine Oma hatte früher einfach ein paar Kunststoff-Fässern an der Regenrinne und konnte dann, so lange sie noch eine volle Gießkanne heben konnte, diese darin befüllen.

Tomislav2007 schrieb:
Das ist eine tolle Idee, der Mann scheint aber nicht zu wissen wie schwer es ist Handwerker zu bekommen oder er bekommt als Chef der Bundesnetzagentur eine bevorzugte Behandlung.
Irgendwas mache ich bei dem Heizungsbauer wohl falsch, bei dem wir schon seit >20 Jahren die Wartung für die Gastherme haben und der natürlich Anfang des Jahres auch das neue Gas-Brennwertgerät geliefert und eingebaut hat. Für solche "Kleinigkeiten" wäre durchaus Zeit gewesen, zur jährlichen Wartung muss er auch vertragsgemäß kommen.
 
omavoss schrieb:
Wie sich doch die Zeiten ändern . . .
Wie kommst du darauf, das sich dahingehend was geändert hat? Die lage hat sich nicht verschlechtert, im gegenteil. Irgendwelche blackouts und dergleichen sind unwahrscheinlicher als vor einem halben jahr. Außer man liest und versteht, was man entgegen aller fakten eben lesen und verstehen will.
 
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hotzenplot schrieb:
denn so ganz sinnig ist diese ständige Wasserstandsmeldung nicht, denn was nütz einen volle Gasspeicher, wenn nicht mehr schnell nachkommt, wenn sie sich leeren?
Das ist erst einmal nur genau das, eine Wasserstandsmeldung. Das Gas wird aktuell auch für Deutschlands nicht kritische Bereiche verwendet (z.B. Strom für Frankreich), was in Ordnung ist da sich die Speicher trotzdem weiter füllen und man aktuell sogar weit vor den Zielvorgaben liegt. Der Gasimport aus Norwegen und anderen Ländern steigt seit Monaten kontinuierlich an. Noch greift die Bundesnetzagentur nicht in die Verteilung ein. Das wird sie aber tun sobald der Gasverbrauch kritische Züge annimmt.
Weiterhin ist geplant das diesen Monat zehn AKW in Frankreich wieder ans Netz gehen, acht weitere im November. Alte Kohlekraftwerke werden reaktiviert, bis Jahresende sollen zwei von vier LNG Terminals in Betrieb gehen...
Ich sehe die reine Verfügbarkeit mittlerweile nicht mehr als Problem an.

omavoss schrieb:
Noch vor einem halben Jahr waren diejenigen Menschen, die vernünftig für derartige Fälle vorgesorgt haben, als Prepper oder Panikmacher verschrien. Wie sich doch die Zeiten ändern . . .
Das würde ich heute aktuell immer noch tun. Die Frage wäre dann aber was man unter vernünftig versteht. Man sollte Geld zurücklegen und seinen Energieverbrauch drosseln und wer kann, der schaut das er auf lange Sicht weg von fossilen Brennstoffen kommt. Aber dieses Einlagern von Prepperzubehör finde ich mal wieder vollkommen übertrieben. Kauft das Zeug und schickt es in die Ukraine, die werden es wirklich brauchen.
 
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Mit welchen elektrischen Verbrauchswerten für den Betrieb einer Gasheizung rechnest Du denn?
Ich habe ein MFH mit 8 WE und meine modernen Umwälzpumpen im Keller verbrauchen im Höchstfall 150 Watt + die Pumpen in der Heizung direkt, die wohl kaum mehr als 300 Watt verbrauchen.
Das schafft jeder 700-800 Watt Inverter-Stromerzeuger und die gab und gibt es bei uns noch in jedem Baumarkt und man kann sie sich auch auch immer noch über den Verssandhandel zuschicken lassen.
 
Buttkiss schrieb:
Weiterhin ist geplant das diesen Monat zehn AKW in Frankreich wieder ans Netz gehen, acht weitere im November. Alte Kohlekraftwerke werden reaktiviert, bis Jahresende sollen zwei von vier LNG Terminals in Betrieb gehen...
Desweiteren werden wir demnächst auch Gas aus Frankreich beziehen. Ab Mitte des Monats. Es musste eine Leitung umgerüstet werden, die ursprünglich nur für den Transport in die andere Richtung vorgesehen war.
 
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omavoss schrieb:
eins mit entsprechender Leistung für das ganze Haus zu ergattern.
Weis ja nicht was dein Problem ist ich kann übermorgen ein 22kVA Aggregat hier stehen haben ist zwar etwas knapp fürs ganze Haus aber man kann sich ja auch etwas einschränken. ;) Ich verstehe aber ehrlich gesagt den Run auf die Dinger nicht worst case der Strom ist für ein paar stunden aus das wird man wohl überleben können.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
worst case der Strom ist für ein paar stunden aus das wird man wohl überleben können.
Dein Wort in Gottes Ohr. Wenn der Strom großflächig ausfallen sollte, dann wird es garantiert länger dauern.

Frage: Hat von euch schon mal jemand mit diesen Dieselstandheizungen experimentiert? Ich überlege so ein Teil im worst case an einem Bluetti zu betreiben, um im EFH den größten Raum mit 30m² warm zu halten.
 
log11 schrieb:
Wenn der Strom großflächig ausfallen sollte, dann wird es garantiert länger dauern.
Warum? Einfach, weil mehr Sicherungen geflogen sind oder wie? Im Gegensatz zu Gasverbrauchern kann eigentlich jeder Mensch elektronische Sicherungen wieder einschalten. Und warum SOLLTE der Strom großflächig ausfallen? Weil im 50-Seelendorf drei Heizlüfter mehr laufen? Oh, so kleine Dörfer werden nicht unbedingt Gas versorgt, da wird wohl meist mit Öl geheizt. Oder fällt bei Überlastung des Großraums Hannover auch Göttingen mit aus? Werden bei Überlastung durch Verbraucher Netzinstallationen beschädigt? Würde ich als kritischen Fehler der Infrastruktur werten und die Wahrscheinlichkeit tendiert m.M.n. gegen Null.
hotzenplot schrieb:
wenn nicht mehr schnell nachkommt, wenn sie sich leeren?
Warum sollte sich die Liefermenge für Deutschland weiter reduzieren? Die Situation ist ja nicht erst jetzt so. Wenn Deutschland letztes Jahr kein Gas mehr erhalten hätte, hätten wir im letzten Winter auch nicht genug gehabt. Diese Situation ist also weder neu noch als kritisch zu betrachten, denn die Möglichkeit gab und wird es immer geben. Einfach, weil Deutschland "etwas" zu wenig Gas fördert, um sich selbst zu versorgen.
 
omavoss schrieb:
Noch vor einem halben Jahr waren diejenigen Menschen, die vernünftig für derartige Fälle vorgesorgt haben, als Prepper oder Panikmacher verschrien. Wie sich doch die Zeiten ändern . . .

Gut, gegen die wahrscheinliche Gasknappheit kann man kaum vorsorgen, muss man sich halt einen Kerosin-Kocher oder einen Camping-Kocher mit Gaskartuschen kaufen, die Gasheizung funktioniert ohne Strom sowieso nicht.
Versuch mal heutzutage ein Notstromaggregat zu kaufen; es ist nahezu völlig aussichtslos, eins mit entsprechender Leistung für das ganze Haus zu ergattern.
Keine Sorge, das ist heute auch weiterhin so ;) "vernünftig" ist hier vielleicht das Stichwort, aber was sich einige Leute zuhause bunkern, grenzt schon an psychischen Störungen.
 
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