log11 schrieb:
Wir bewohnen ein EFH, welches 22Jahre alt ist und heizen noch mit Gas.
Ich werde ab nächstes jahr ebenfalls ein EFH mit Gasheizung bewohnen.
Etwas älter (Bj. 1923) aber Fenster sind ähnlich wie bei dir. Das Haus ist in "Doppelschalenbauweise" (keine Ahnung, ob das der passende Begriff ist) gebaut ... und durch die Luftschicht zwischen den zwei Aussenmauern eigentlich recht gut isoliert. Es hält Wärme für so einen alten Bau recht gut.
log11 schrieb:
Gibt es außer Strom noch ne andere Möglichkeit, die Hütte halbwegs auf Temperatur zu halten?
Eine Alternative kostet Geld und du machst ja gerade selbst die Erhfahrung, dass die Nachfrage nach alternativen Heizkonzepten momentan enorm ist.
Über meine Heizung läuft auch die Warmwasseraufbereitung.
Es ist ein getrenntes System, welches einen Vorratsbehälter auf einer konstanten Temperatur hält.
Sowas frisst natürlich unnötig Energie, wenn es 24/7 läuft, also werde ich die Trinkwasseraufbereitung nur dann anschalten, wenn ich akut warmes Wasser brauche.
Tatsächlich wäre mir ein Durchlauferhitzer momentan lieber, da der keinen ganzen Wassertank aufheizen muss, bevor man warmes Wasser hat.
Bei meinem Vater war die Trinkwasseraufbereitung 24/7 eingeschaltet und auch die Sparoptionen der Heizung hat er scheinbar nicht genutzt (z.B. einen Timer).
Ich werde die Heizung so einzustellen versuchen, dass ich (hoffentlich) auf Gaskosten unter 100,- im Monat komme. Bei meinem Vater waren es ca. 113,- im Monat. Bei den aktuellen Gaspreisen würde mich das Heizverhalten meines Vaters über 200,- im Monat kosten ... und das ist mir einfach zu viel.
"Richtig" heizen (auf ca. 18-20°) werde ich nur die Räume, die ich auch gerade nutze. Im Rest des Hauses reichen mir dann 12-16°. Und natürlich werde ich im unteren Stockwerk mehr heizen, als oben, da das mein Wohn- und Arbeitsbereich sein wird. Momentan stehen die Heizkörper im ganzen Haus auf 1 (Zieltemp. ca. 12°) und die Warmwasserversorgung ist aus. Es wohnt ja gerade niemand aktiv dort - wozu also unnötig Gas verbraten?
Ich würde natürlich auch gerne mit PV, Wärmepumpe und Co nachrüsten ... aber dafür ist schlicht nicht die Kohle da (auch mit Förderung nicht).
Genug Sonne gäbe es an dem Haus sicherlich ... Papas Weinstock gehts da jedenfalls prächtig.
Wenigstens um das Wasser für den Garten brauche ich mir keine Geldgedanken zu machen ... es gibt einen alten Brunnen. Zum Trinken taugt das nicht, aber als Gieswasser isses wohl OK.
Da hängt eine elektrische Pumpe drin ... aber die möchte ich nach möglichkeit durch etwas rein mechanisches ersetzen (archimedische Schraube oder eine alte Handpumpe ... sowas will ja heute eh keiner mehr haben ... mir reicht notfalls auch eine Winde mit Eimer).