Erkekjetter schrieb:
Es ist auch niemand in die Ecke VT oder Rechte gerückt worden wenn man sich sinnvoll und ernsthaft Gedanken zu dem Thema geacht hat. Sondern dann, wenn man so tat, dass das unumgängliche Tatsache werden wird und die deutsche Gesellschaft daraufhin zusammenbricht.
Das sieht leider etwas anders aus (beispielhaft, es finden sich noch zig andere Artikel zu dem Thema):
https://www.spiegel.de/politik/deut...-warum-a-872887d2-4e64-4c94-82c2-7fc507437070
Oder das tolle"Wir-haben-die-einzige-Wahrheit-gepachtet" correctiv:
https://correctiv.org/faktencheck/h...anikmache-und-profit-instrumentalisiert-wird/
Fazit: das Risiko eines längeren Stromausfalls ist wahrscheinlicher geworden, genau kann man es nicht sagen. Wenn andere wie z.B. die AfD darauf hinweisen, dann ist das "Panikmache" oder anders ausgedrückt:
Dort, wo die Furcht vor dem Blackout übersteigert empfunden wird, finden sich verschiedene Szenen und Gruppen zusammen – Prepper, Verschwörungsgläubige, sogenannte Querdenker und Rechtsextreme.
Was übersteigert, etc. bedeutet, liegt wohl sehr im Auge des Betrachters und ist demnach nicht richtig oder falsch. Fakt ist, dass wir, sollte es soweit kommen, ein ernsthaftes Problem haben, das empfindet jeder individuell und das ist auch ok so. Schön, dass das correctiv von einer übersteigerten Furcht spricht und im nächsten Satz Corona mit ins Spiel bringt. Fazit scheint zu sein, dass eine übersteigerte Furcht vor Corona normal ist, bei anderen Themen wie dem Blackout aber nicht ok und doch eher rechts.
Erkekjetter schrieb:
Das es ganz anders kommt sieht man ja inzwischen. Frieren ist auch Mitte November eher so schwierig geworden.
Das stimmt wohl.
Buttkiss schrieb:
Daran hat sich nichts geändert, das ist immer noch so. Der Blackout aufgrund reduzierter Gaslieferungen aus Russland ist unwahrscheinlicher denn je.
Das sehe ich mittlerweile auch so, jedoch gibt es mitunter auch andere Gründe für einen längeren Ausfall. Hier kann man sich mal etwas einlesen:
https://www.saurugg.net/blackout
Herbert Saurugg ist Präsindetn der Gesellschaft für Krisenvorsorge und hat in der Vergangenheit das Österreichische Bundeskanzleramt, diverse Ministerien, Hochschulen und Firmen wie z.B. Infineon beraten.
Buttkiss schrieb:
Eine Störung des Stromnetzes aufgrund von Sabotageakten ist dagegen immer drin, der Anschlag auf die DB hat das sehr deutlich gemacht.
Das kann natürlich immer passieren. Die Frage ist, was man tun könnte, um die Wahrscheinlichkeit dafür einzudämmen.
Buttkiss schrieb:
Es wird, vor allem hier, in den nächsten 40-50 Jahren immer die Möglichkeit geben auch Bargeld vorzuhalten. Nur das Verhältnis wird sich in Richtung digitales Bezahlen verschieben.
Deinen Zusammenhang zu grünen Ideologien habe ich nicht verstanden...
Die grüne Ideologie bezog sich nicht auf das Bargeld, sondern auf die erneuerbaren Energien, deren Grundidee richtig ist, es jedoch an der Umsetzung hapert, ebenso in der aktuellen Situation die AKWsnicht voll zu nutzen. Das ist imo fahrlässig.
Buttkiss schrieb:
Ich finde es immer wieder höchst erstaunlich wie es die Ukraine schafft trotz intensivem Raketenbeschuss energierkritischer Infrastruktur den Laden irgendwie am Laufen zu halten.
Generell hilft ein Blick in andere Länder zum Thema Energie ob und was diese anders machen und was man von ihnen lernen könnte, z.B. Österreich. Man hört bei uns eher, Szenario x ist wahrscheinlicher geworden, aber nicht, was aktuell konkret dafür getan wird, das Risiko abzumildern. Es hat immer den
Eindruck von "Tja, da kann man nix machen...". Wo ist denn eigentlich die "Wir-schaffen-das" Attitüde geblieben?