Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Der Gasverbrauch und -preis werden sich hier weiter normalisieren. Im Endeffekt war der Wegfall der russischen Lieferungen der (notwendige) Startschuss um hier endlich mal den Arsch hoch zu bekommen. Sowohl die Industrie als auch die Haushalte werden sich weiter vermehrt nach Alternativen umschauen, die Energieversorgung wird endlich auch dezentraler.
An vielen Ecken tun sich gerade Bauernhöfe mit umliegenden Haushalten zusammen um Nahwärmenetze aufzubauen, grüne Fernwärme wird mittlerweile staatlich gefördert. Da sind uns andere Länder wie z.B. Dänemark um Jahrzehnte vorraus.

Wenn man mal dazu gezwungen wird ist der Effekt schon erstaunlich. Wir haben hier durch leichte Anpassungen den Gasverbrauch direkt mal halbiert ohne das Gefühl zu haben irgendwelche Einschränkungen erleiden zu müssen.

Trumpf schrieb:
Vermutlich setzt der Schock bei den meisten erst dann ein, wenn sie auf die Gasrechnung schauen oder die Folgen der grünen Deindustrialisierung wahrgenommen haben.
Ich habe eine fette Rückzahlung bekommen. Danke Ampel.
Ein Strukturwandel vom produzierenden hin zum Dienstleistungssektor ist für ein westliches Industrieland eigentlich ein recht typischer Prozess. Das liegt aber nicht in der Hand der Grünen.
 
Erkekjetter schrieb:
übrigens, weil ja immer so mit Demokratie und Mehrheit argumentiert wird, hier eine Statistik aus 2011
Warum nicht eine Statistik von 1879 ?
Zur Zeit sieht das anders aus.
Aber ist schon klar, obwohl wir den Atommüll eh an den Hacken haben, ist es "sinnvoll" lieber Kohle zu verstromen (hier bei Peine in Mehrum).

Gruß
R.G.
 
rgbs schrieb:
Zur Zeit sieht das anders aus.
....
Ja weil man sowas wie den Atomausstieg auch innerhalb eines Jahres durchzieht und man auch einfach mal hin und her entscheidet, wie der Bürger grad Bock hat....

Der Punkt an der Aussage war: Die Mehrheit hat es entschieden. Ein deutliche Mehrheit. Der Atomausstieg war und ist somit eine astreine demokratische Mehrheitsentscheidung gewesen.

PS: Vll, aber nur vll, findest du noch heraus, warum ich genau 2011 gewählt habe. Vllschaffst du es ja diesmal dich zu dem Thema zu informieren, zu dem du eine Meinung hast...
 
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Erkekjetter schrieb:
Habe ich nirgengs geschrieben, dass sie sie beflügeln. Deinen Strohmann kannst du dir sparen.
Du hast behauptet, dass es keine grüne Deindustrialsierung geben wird. Also was dann? Eine Stagnation, die auch sehr schlecht für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist?

Erkekjetter schrieb:
Du hast eine Behauptung aufgestellt, ohne diese zu Belegen. Warum belegst du diese nicht, so wie du erwartest, dass jemand, der dem widerspricht, das belegt? Warum soll ich etwas tun, was du selber (aus gutem Grund) nicht tust? Ich soll mir Arbeit machen, die du nicht bereit bist zu tun?
Meine ich doch. Du kannst deine Aussagen nicht belegen und wirst sie auch nie belegen können, denn sie entsprechen nicht der Realität.

Jedenfalls poste ich etliche Belege und du behauptest, ich hätte keine angegeben. 😆 Ich glaube ernsthaft, dass du kein Gaslighting betreibst, du nimmst einfach keine Informationen oder Belege an, die nicht zum grünen Weltbild passen. Was soll man dazu sagen?

Deutschland ruiniert mit extremistischer Klimapolitik die eigene Industrie
Teure Energie: Unternehmen verlassen Deutschland
Eine Chipfabrik mit diesen Strompreisen ist nicht wettbewerbsfähig
Wirtschaft warnt vor unkalkulierbaren Risiken durch Atomausstieg
DIW über Kernkraft – alle außer Deutschland sind Geisterfahrer?
Polen steigt in die Atomkraft ein
Am Ende wird aus uns noch eine Kohlerepublik
Habecks Energie-Pläne sind nicht erreichbar
Von wegen Panikmache: Die Gefahr der Deindustrialisierung in drei Grafiken
...

Erkekjetter schrieb:
Der Atomausstigg ist beschlossene Sache gewesen.
Nein, der Atomausstieg wurde durch die Grünen im Jahre 2001 beschlossen und die Ampel hat sie forciert.

Die Merkel-CDU hatte die dümmste Energiepolitik der Welt nur angenommen, natürlich zur großen Freude der Grünen.

Erkekjetter schrieb:
Aha, du weißt heute schon, was dafür bezahlt wird? Oder verwechselt du Mittel, die bereit gestellt werden, mit tatsächlich gezahlten Ausgaben?
Wären 250 Milliarden anstatt 300 Milliarden Euro Ausgaben, um die dümmste Energiepolitik der Welt zu subventionieren, für dich etwa weniger schlimm?

Ich habe schon fast den Eindruck, dass Transferempfänger bist, denn das scheint dich irgendwie in keiner Weise zu stören. Ich hoffe, ich liege hier falsch.

Erkekjetter schrieb:
Wenn man die Augen für die Kosten des Atommülls
Jawohl, Deutschland wird verarmen, aber sehr sicher sein, dank grüner Energiepolitik.

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Erkekjetter schrieb:
und den Schäden die Fracking nach sich zieht, einfach ignoriert, dann kommt man zu so einer hanebüchenen Aussage.
Fracking in Deutschland = böse
Fracking im Ausland = gut

Immer wieder diese Doppelmoral.

Erkekjetter schrieb:
Ist schon witzig so zu tun, als würden einige Tonnen Atommüll, die man über 1000 Jahre lagern muss, keine Kosten verursachen...
Immer die gleiche Leier derjenigen, die auf dem technischen Stand der 1960er Jahre sind.

Es wäre doch besser, den Atommüll vollständig zu verstromen (Stichwort: Transmutation), anstatt ihn tausende Jahre einzulagern, oder? Diesbezüglich gibt es bereits erste Versuchsreaktoren, unter anderem in Belgien.

Leider wird die Kernforschung in Deutschland aus ideologischen Gründen verhindert, denn Grüne bevorzugen den eingelagerten Atommüll. Damit kann man schließlich Wahlkampf machen.

FORSCHER WILL ENERGIE AUS ATOMMÜLL ZIEHEN - Deutschland könnte 300 Jahre mit Strom versorgt werden

Erkekjetter schrieb:
PS: übrigens, weil ja immer so mit Demokratie und Mehrheit argumentiert wird, hier eine Statistik aus 2011, ob Atomenergie in DE genutzt werden soll. 76% (!) Waren voll und ganz oder eher dagegen. Lediglich 21% warn voll und ganz oder eher dafür.
Ja, weil behauptet wurde, dass die Energiewende "nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis" (Jürgen Trittin). Diese Aussage entpuppte sich als glatte Lüge.

Die öffentliche Meinung bzgl. Kernkraft hat sich inzwischen stark verändert. Das interessiert die Ampel aber natürlich nicht.

Nur 26 Prozent der Deutschen halten die Abschaltung der AKW für richtig.
 
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Trumpf schrieb:
Du hast behauptet, dass es keine grüne Deindustrialsierung geben wird.
Genau, das habe ich gesagt. Ich habe deiner Behauptung widersprochen. Das und nicht mehr.
Trumpf schrieb:
Jedenfalls poste ich etliche Belege und du behauptest, ich hätte keine angegeben
Wo hast du Quellen gepostet? Selbst was du jetzt postet, belegt nicht im Ansatz, wo konkret in welchem Umfang Deindustrialisierung stattfindet. Du hast Artikel gepostet, die behandeln, was sein KÖNNTE. Und ein dummes Meme...
Trumpf schrieb:
Nein, der Atomausstieg wurde durch die Grünen im Jahre 2001 beschlossen und die Ampel hat sie forciert.
Der Atomausstieg, der bis heute gültig ist, wurde vom Merkel Kabinett II 2011 endgültig beschlossen und die entsprechenden Grundlagen dazu geschaffen... Wovon du redest, wurde mehrmals geändert/gekippt und mit Laufzeitverlängerungen versehen, zumal in dieser Fassung kein festes Datum für den endgültigen Aussteig verankert war.
Trumpf schrieb:
Fracking im Ausland = gut

Immer wieder diese Doppelmoral.
Ohne Strohmänner kommst du nicht aus oder? Wo habe ich gesagt, Fracking im Ausland sei gut? Hast du eigentlich überhaupt mal ein Argument, was du dir nicht vorab per Strohmann konstruierst?
Trumpf schrieb:
Es wäre doch besser, den Atommüll vollständig zu verstromen (Stichwort: Transmutation), anstatt ihn tausende Jahre einzulagern, oder? Diesbezüglich gibt es bereits erste Versuchsreaktoren, unter anderem in Belgien.
Vll solltest du dich erstmal kundig machen? Es gibt keine Technik, die den Atommüll vollständig verstromt. Das ist totaler Blödsinn. Es gibt technische Versuche, mit denen der aktuelle Atommüll weiterverwendet werden kann um dann nur noch mehrere hundert Jahre atomar zu strahlen statt tausende...
Bild als Quelle wird dir aber bei einem solchen Thema nicht weiterhelfen. Ich bins echt leid, permanent mit Leuten zu diskutieren, die außer Halb- und Unwissen nichts vorzuweisen haben und die wirklich meinen, mit Bild und Co könne man "Quellen" vorweisen.
Trumpf schrieb:
Die öffentliche Meinung bzgl. Kernkraft hat sich inzwischen stark verändert. Das interessiert der Ampel aber natürlich nicht.
Richtig. Warum auch? 2011 war es eine astreine Mehrheitsentscheidung genau diesen Weg zu gehen....
 
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Erkekjetter schrieb:
PS: Vll, aber nur vll, findest du noch heraus, warum ich genau 2011 gewählt habe. Vllschaffst du es ja diesmal dich zu dem Thema zu informieren, zu dem du eine Meinung hast...
Wenn Dir die Argumente ausgehen, wirst Du persönlich.
Toller Diskussionsstil.

Gruß
R.G.
 
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rgbs schrieb:
Wenn Dir die Argumente ausgehen, wirst Du persönlich.
Wieso? Ich habe dich schon beim Gaspreis auf den Boden der Tatsachen geholt und nun kommst du wieder mit einer Aussage, die faktisch falsch ist. Wenn ich darauf hinweise, bin ich persönlich? Fass du dich doch mal an die eigene Nase, du allein trägst die Verantwortung daran, dass du zu den Themen hier nur Unsinn erzählst und es ist ermüdend, wenn Leute ständig um die Ecke kommen mit Meinung aber keinen Fakten. Das ist "toller" Diskussionsstil.

Hast du denn inzwischen verstanden, warum grade 2011 hier entscheidend ist?
 
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Du solltest nicht von Dir auf andere schließen.
Und selbst die Japaner bauen ja trotz des Ereignisses in 2011 weiter auf Atomkraft.

Gruß
R.G.
 
Okay, es ist mal wieder völlig hoffnungslos. Simpelste Zusammenhänge können nicht hergestellt oder recherchiert werden, stattdessen wird auf der eigenen Meinung beharrt, Fakten ignoriert.

Es verwundert mich auch kein bisschen, dass die eindeutige demokratische Mehrheitsentscheidung zum Atomausstieg genau von den Leuten nicht anerkannt wird, die sonst stets darauf so pochen...

Der Thread kann auch wieder dicht gemacht werden. Solange Fakten derartig ignoriert werden und anderen Ideologie unterstellt wird, während man selber entgegen aller Fakten rein ideologisch Stimmung mit seiner Meinung macht, die maximal auf Halbwissen beruht (siehe Aussagen zum verstromen von Atommüll) ist jedwede Diskussion fruchtlos.
 
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Ja, Grundversorgung...
Da nutzen leider auch viele Grundversorger die Preisbremsen, um überteuerte Tarife aufrecht zu halten und Kasse zu machen. Genauso wie Bestandskunden bei anderen Unternehmen gerne ausgenommen werden.
Jetzt ist eigentlich spätestens die Zeit, sich einen günstigeren Anbieter zu suchen, wenn man in einem überteuerten Tarif steckt.
 
Ey sag mal in was für einem Kaspertheater sind wir denn hier? Weil der EINE Anbieter diesen Preis aufruft, kostet Gas diesen Preis?

Mal nur EIN Ausschnitt aus dem Preisvergleich, Braunschweig:
1681220942329.png


Das ist nicht mal der günstigste. Ich habe ganz bewusst einen der großen Anbieter genommen. Die Preise pro Kw/H gehen auf bis 10,50 runter...
 
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NedFlanders schrieb:
Wie seht ihr das Thema? Seid ihr vorbereitet, haltet ihr das Szenario für realistisch oder übertrieben?
1/4-tel vom Gesamtstromverbraucht, wird von den privaten Haushalten verbraten.
Analog hat die Industrie Priorität -
wenn allerdings die Industrieen abwandern....wird man das Strom-Problem schon
irgend wie kompensieren können.

ps. muss man locker sehen. Wenn die Lichter ausgehen...muss man halt kurz
Kerzen anzünden oder paar Tage lang auf der Terrasse im Freien kochen oder
grillen, mit dem Kohlegriller oder Gasgriller
 
Hallo

Trumpf schrieb:
Die Ampel hat LNG-Erdgas zu Wucherpreisen eingekauft.
Ich mag die Ampel auch nicht, an den Wucherpreisen ist aber Putins Krieg schuld und nicht die Ampel.
Wir waren in einer Lage in der schnell gehandelt werden mußte, hinterher ist man immer klüger und weiß was man besser gemacht hätte.
Ich zahle lieber hohe Preise als zu frieren, wenn du lieber frierst als hohe Preise zu zahlen stand es dir frei die Heizung im Winter aus zu lassen.

Grüße Tomi
 
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The_waron schrieb:
Es ist erstaunlich einfach, wir reden hier nicht von höherer Mathematik, sondern nur von einem Durchschnittsverbrauch X der durch Konsum und witterungsbedingte Variablen Y ergänzt wird
Nur, dass es hier eben nicht um ne Mittelwertabschätzung ging, sondern darum den Worst Case abzuschätzen - noch dazu in einer Lage, die sich drastisch von der der Vorjahre unterschieden hat. Im Herbst konnte keiner mit Sicherheit Vorhersagen, wie warm/kalt bzw. wie lange der Winter wird, noch, wie stark Industrie und Haushalte gegenüber ihrem "normalen" Verhalten einsparen werden, noch wie viel Gas verstromt werden muss (Stichwort ausgefallene Atomkraftwerke in Frankreich), noch ob es vielleicht noch weitere Einbrüche bei der Versorgung geben wird.

In Anbetracht der möglichen Konsequenzen bei einer Gas-Mangellage und der allgemeinen Unruhe in der Bevölkerung war es imho absolut korrekt so viel zu kaufen wie ging.

Es gab ja sogar Abschätzungen, die gesagt haben, im absoluten Worst Case würden nicht Mal 100% Gefüllte Gasspeicher ausreichen um ne Mangelage zu verhindern.

Dass man jetzt mit dem Wissen von heute - insbesondere mit dem Wissen über die Temperaturen - sagt man hätte damals weniger einkaufen sollen ist halt ziemlich lame.

Und was Atomkraft angeht: Die hat letztes Jahr gerade Mal 4% der gesamten Stromproduktion in Deutschland ausgemacht (ich glaub 2021 warens auch nur 8%) [Edit Sorry, knapp 7 und 14%]. Die verbliebenen Reaktoren über den Winter in der Hinterhand zu behalten (im Worst Case zählt jede kWh) war schon sinnvoll, aber man muss jetzt nicht so tun als würde ein Weiterbetrieb denn Strom großartig billiger machen oder den Gasverbrauch massiv senken.
 
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NuVirus schrieb:
Hier kann man es ganz gut nachsehen und sich wohl auch informieren lassen:
https://pc-projekte.lima-city.de/netzfrequenzmeldungen-27-3-2023-bis-30-3-2023.html
Unsere Messdaten zeigten eine ausreichende Stabilität während dieses Zeitraums.

Snowi schrieb:
Wir brauchen auch weiterhin Gas, und haben jetzt deutlich weniger aufzuholen als es sonst der Fall war.
aber mehr als davor?

Falls alle Pläne unverändert in die Praxis umgesetzt werden, ertrinken Deutschland und Europa demnächst in Flüssiggas, heißt es weiter. Bis 2030 entstünden Kapazitäten für 400 Milliarden Kubikmeter pro Jahr, so das Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA). Der gesamte Bedarf der Europäischen Union betrug demnach 2019 ganze 413 Milliarden Kubikmeter, die ohne große Flüssiggas-Kapazitäten ankamen.
https://www.fr.de/wirtschaft/lng-pl...-ertrinkt-in-fluessiggas-studie-92184266.html
 
@KitKat::new() du hast das wichtigste vergessen mit zu kopieren:
Unsere Messdaten zeigten eine ausreichende Stabilität während dieses Zeitraums. Allerdings wurden in diesem Zeitraum über 130 Redsipatchmaßnahmen durchgeführt.


Resdipatchmaßnahmen sind angeordnete Lastfluss-Umverteilungen, die durch die Übertragunsgnetz- oder Verteilnetzbetreiber an Kraftwerke oder Windparks angewiesen werden, um das Stromnetz nicht zu überlasten.


Unsere Übertragungs- und Verbundnetzbetreiber haben gute Arbeit geleistet.

Quelle: https://pc-projekte.lima-city.de/netzfrequenzmeldungen-27-3-2023-bis-30-3-2023.html


Es zeigt sich halt das schon jetzt mit moderaten Einsatz von EE die generelle Anzahl an notwendigen Eingriffen extrem gestiegen ist und das wird noch schlimmer ohne AKWs.
Wir müssten als Ausgleich jetzt massiv Gaskraftwerke für die Spitzenlasten bzw. wenn EE wenig produzieren.
Dazu müssen endlich die Stromleitungen massiv ausgebaut werden.
Gerade wenn wir mehr Energie verbrauchen wollen/müssen durch Wärmepumpen und besonders ggf. E-Fuels/grünen Wasserstoff die ja massiv ineffizient und große Mengen Energie benötigen.
 
Auch in dem was du zusätzlich kopiert hast, steht nichts davon, dass das europäische Stromnetz sehr instabil gewesen wäre und ein gegensteuern teilweise nicht möglich war.

Ein Problem mit Umverteilungen von Lastflüssen habe ich nicht. Ist ja ziemlich logisch, dass es das gibt angesichts dessen, dass erneuerbare Fluktuationen haben.
Problem wird das erst, wenn das Stromnetz dafür nicht genug Spielraum gibt.
 
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