Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Es besteht kein akutes Problem, aber es zeigt da es auch nicht mehr schnell ausgeglichen wurde wie es selbst jetzt noch normal ist das es keine normalerweise aktivierbaren Reserven mehr gab - das ist das Thema und das wie man hier auch sieht viele das Problem nicht ernst nehmen und entsprechend rechtzeitig Maßnahmen dagegen ergreifen sondern eher das Gegenteil passiert.
 
Samurai76 schrieb:
Nach der Statistik hier sind es 6,6% im Jahr 2022 gewesen. Und wie kommst du auf bzw. 13%? Wie kann die Produktion mal 7 und mal 13 für das gleiche Jahr sein? Ah, verstehe, Zeitraum 1.1.2020 bis 1.1.2022. Gar nicht das Jahr 2022 an Daten ausgewertet, ja dann.
Worauf willst du hinaus? Ich hab doch geschrieben, dass sich die ein Zahl auf 2022 und die andere auf 2021 (als noch mehr KernKraftwerke liefen) bezieht.
 
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NuVirus schrieb:
Es besteht kein akutes Problem
Dann sind wir uns an dem Punkt ja einig.

Ob das andere dann so kommt, werden wir sehen. Die Abweichung von bis zu einem Herzt lässt ja noch spielraum und technisch ist es nicht das problem, wie ein mitdisuktant es weiß machen will.
 
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NuVirus schrieb:
das ist das Thema und das wie man hier auch sieht viele das Problem nicht ernst nehmen und entsprechend rechtzeitig Maßnahmen dagegen ergreifen sondern eher das Gegenteil passiert.
Nun ja so ist das nun mal, wenn erklärt wird, dass Kreise eckig sind.
Aber ein Blackout wäre doch toll für die Stromwirtschaft, da man dann ja weiter Preise erhöhen kann.
Ich nenne es mal "Klopapiereffekt" :
Erst gibt es etwas nicht mehr in ausreichenden Mengen und dann sind alle froh es zu höheren Preisen kaufen zu können.

Gruß
R.G.
 
Das würde eher dazu führen das die dezentrale Energieversorgung weiter ausgebaut wird da man sich auf die zentrale Versorgung nicht verlassen kann. Eher unwahrscheinlich da auch die Stromkonzerne ihren Fokus auf langfristige Einnahmen statt auf kurzfristige Gewinnmaximierung legen.
 
Buttkiss schrieb:
Eher unwahrscheinlich da auch die Stromkonzerne ihren Fokus auf langfristige Einnahmen statt auf kurzfristige Gewinnmaximierung legen
Um bei dem Beispiel mit dem Klopapier zu bleiben, es ist teurer geworden und bleibt teurer.

Gruß
R.G.
 
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whtjimbo schrieb:
letztendlich wird ab dem 16.04 der Strompreis massiv fallen,
Meinst du das ernst? Denn das wird auf den Strompreis nicht so wirklich auswirkungen haben, da die Kosten der Atomkraft ja eben nicht im Preis enthalten waren sondern Atomstrom massiv durch den Staat/Steuerzahler subventioniert wird...
 
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Buttkiss schrieb:
Wenn weiter auf fossile und Atomenergie gesetzt wird,
Mal ganz einfach:
Wir haben ein Problem mit CO2.
Wir schalten Kraftwerke die kein CO2 erzeugen ab. (Wie ich schon weiter oben erwähnte, haben wir den Atommüll eh an den Hacken).
Buttkiss schrieb:
Wenn weiter auf fossile und Atomenergie gesetzt wird, sogar mit Sicherheit.
Dann bleibt ja immer noch die algerische Methode (das ist dann die Sache mit der rechten und der linken Hand).

Gruß
R.G.
 
Wenn es der Markt nicht schafft, in 20 Jahren (2001 erster Beschluss Ausstieg) die Energieversorgung so um zu bauen, dass wir keine Probleme mit ohne Atom haben, dann hilft uns jetzt ein weiteres Jahr auch nicht. Im Gegenteil, den Druck nach mehr Kraftwerken/Erzeugungsleistung einfach aufrechterhalten. Aber solange unsere großen 4 noch nicht im Schwerpunkt in Wind und Solar investieren, helfen wohl auch weitere 10 Jahre nicht. Aufgrund des CO² kann ich die Diskussion zwar verstehen, aber wie oben erwähnt, wenn es nach 20 Jahren noch nicht klappt, wie lange braucht der Strommarkt für so einen Umbau? Wir warten ja nicht auf neue Großkraftwerke mit geplanten Bauzeiten von 10 Jahren und real halt noch länger. Wie lange dauert der Bau eines durchschnittlichen Gaskraftwerkes? Liest man nichts von in der Presse.
 
Wenn dezentrale EE so wirtschaftlich und so sicher ist, dann frage ich mich:

1. Weshalb gibt es noch eine staatlich garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre?

2. Weshalb kümmern sich die EE-Betreiber nicht selbst um ihre Vermarktung um damit steinreich zu werden?

3. Weshalb lassen autarke PV-Anlagenbetreiber nicht ihren Netzanschluss trennen und sparen damit ein Haufen Geld für Grundgebühr und das Messentgelt?

4. Weshalb gibt es für wirtschaftliche Anlagen noch Subventionen aus Steuergeldern?
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Planungssicherheit durch Schaffen einer Mindest-Vergütung --> s. 2.
2. Niemand hindert einen Betreiber daran, wir selbst sind mit unserer 27kWp-Anlage gerade dabei es durchzurechnen
3. Weil es kaum welche gibt die nicht nur im Saldo keinen Netzanschluss mehr benötigen und die Vorsicht erste Kaufmannspflicht ist. Wo mit entsprechend Puffer möglich macht man das natürlich.
 
Zu 1: Ausflüchte. EE wird durch die Bank als langfristig wirtschaftliche Lösung propagiert. Oder gibt es da irgendwelche Zweifel?

Zu 2: Wieso tut es kaum jemand? Was gibt es da zu rechnen (siehe Punkt 1)?

Zu 3: Wieso sprechen dann alle von Autarkie? Ist auch das eine Illusion?
 
1.
Wenn du es so nennen willst ist das dein Bier/Problem.
Wirtschaftlich bleibt es trotzdem, egal was du davon hältst.
2.
Weil der bürokratische Zeitaufwand immer noch zu hoch ist, meinen eigenen Stundenlohn sollte ich bei dem Thema lieber nicht ansetzen.
3.
Niemand "spricht" davon.
Du baust ohne Not die hier anscheinend inzwischen üblichen Strohmänner auf.
 
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zu 2.: Steinreich wirst du damit wohl eher nicht, weil wenn du viel Sonnenstrom produzierst, werden dass alle anderen auch, damit ist der Preis an der Börse unten. Und wenn du ihn speichrst, kostet der Strom glatt das 5-fache oder mehr (4€Cent PV und ~15€Cent Speicherstrom oder so?).

zu 4.: Weil das Steuerrecht früher schon so kompliziert war, dass viele auf PV aus dem Grund verzichtet haben, obwohl sie könnten. Denen möchtest du dann auch noch zutrauen, sich aktiv um den Vertrieb/Verkauf zu kümmern? Wie oben andere schon geschrieben haben, Selbstvermarktung ist erlaubt, aber komplex und Übergewinne sind dort auch nicht zu erwarten. Dann lieber doch (so sehe ich das derzeit auch) einfach und garantiert.
 
wo wir beim Thema sind:
was wäre eine Empfehlung, um in EE in Deutschland zu investieren? Habe leider kein Haus bzw. ähnliches, kann also nur "Geld" reinstecken und selber nichts machen. Gibt es vielleicht einen "Deutschland-Fond bzw. ETF"? Wenn die Strompreise nicht sinken nach dem 16.04 sondern eher hoch bleiben, könnte man dort investieren, oder sehe ich es falsch?
 
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