Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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A415 schrieb:
[...]Grundlastfähige Kraftwerke liefern halt 24/7 unabhängig vom Wetter Strom, mit dem der Energieversorger planen und rechnen kann.[...]
Und das wird zukünftig immer schwieriger, beispielhaft ein Blick auf die PV in Baden-Württemberg letzte Woche (Regelzone der TransnetBW)...
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link

Differenz IST-Einspeisung zu Prognose:

03.04.23 12:00h: Prognose 3.370 MW, IST 2.018 MW, Differenz -1.352 MW (Abweichung ca. - 40 %)

07.04.23 12:00h: Prognose 2.929 MW, IST 2.239 MW, Differenz - 690 MW (Abweichung ca. - 24 %)

Und so etwas erfordert dann richtige und teuere Redispatchmaßnahmen.

A415 schrieb:
Aber ist mir ja inzwischen auch irgendwo egal, denn eine kleine kreischende Minderheit hat wieder mal das Land fest im ideologischen Würgegriff mit fanatischen Tendenzen und mit Ideologen kann man bekanntlich nicht diskutieren.
Ja, fast könnte man meinen deshalb wurde das Cannabis freigegeben. ;-)

Aber Spaß beiseite, ich vernehme in meinem beruflichen Umfeld, dass das Kopfschütteln und Stirnrunzeln in der unteren und mittleren Ebene stark zunimmt. Die Häuptlinge schwenken natürlich immer noch das "EE-Fähnchen", denn es geht um Staatsgelder und keiner von denen will sich mit der herrschenden Politik anlegen. Aber das kann sich schnell ändern, wenn die Windrichtung sich dreht, drehen sich auch die Fähnchen, dass haben sie schon immer getan.

Deshalb sollten Information und Diskussion bzgl. dem Thema zu viel mehr Menschen kommen als bisher. Man sieht ja wie notwendig das wäre und welche Unkenntnisse verbreitet sind.

Bevor der Blackout irgendwann zur Regel wird.
 
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Naja ... mir wurde ein Blackout versprochen ... ich warte ... darauf, dass diese Prognose mal eintritt.
Ergänzung ()

SW987 schrieb:
Und so etwas erfordert dann richtige und teuere Redispatchmaßnahmen.
Die man sich sparen könnte, wenn man rechtzeitig in regionale Speicherkapazitäten sowie Nord-Süd-Trassen investiert hätte. Letzteres gibt es nicht, weil die CSU oberirdische Trassen im Unterschied zu Norddeutschland für schwer vermittelbar hält.
Die Angst um Mehrheiten ist da wohl wichtiger, als die gesicherte Versorgung der eigenen Wähler.
Aber was will man von Bayern auch erwarten ... die haben ja nichtmal Zwischenlager für ihren eigenen Atommüll und haben bei der Suche nach Endlagern bisher nur blockiert.
Die dürfen nach Meinung der CSU überall hin ... nur nicht nach Bayern ... weil ... Bayern halt.
 
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SW987 schrieb:
Man fährt doch nicht sehenden Auges in teuere Redispatchmaßnahmen rein. Wenn ein Kraftwerk die Leistung, die es gemeldet hat nicht bringen kann, dann kostet das Geld.
Ist ne einfache Überlegung: Wie wahrscheinlich ist es, dass ich als KKW die Leistung morgen überraschend doch nicht liefern kann, etwa weil sich die Wartungsarbeiten verzögern, und was kostet mich der Redispatch? Und auf der anderen Seite: Was geht mir an Einnahmen flöten, wenn ich das Kraftwerke für morgen nicht auf den Fahrplan schreibe, aber bspw. die Wartung wie erwartet rechtzeitig fertig wird und ich liefern könnte?

A415 schrieb:
Dafür schmeißen wir Kohlekraftwerke wieder an die ordentlich Dreck produzieren
Das kann man auch kritisieren. Kohlekraftwerke rufen bei einigen Leuten offensichtlich einfach weniger negative Emotionen hervor als Kernkraftwerke, obwohl das nicht unbedingt sachlich nachvollziehbar ist.
Aber der Ausstieg aus der Kernkraft wurde nunmal beschlossen und es gibt auch gute Gründe dafür, z.B. das ungelöste Entsorgungsproblem. Natürlich kann man sich immer fragen, ob ein um paar Monate verlängerter Betrieb jetzt wirklich ausschlaggebend wäre, weil der bereits vorhandene Atommüll dadurch ja nicht weniger wird, während der zusätzlich entstehende Müll einen eher geringen Anteil hat. Aber irgendwann muss man halt den Schlussstrich ziehen.

Es wäre besser gewesen, wenn wir in den letzten Jahren den Ausbau der EE und den dadurch notwendigen Ausbau des Netzes (damit es eben weniger redispatch geben muss) stärker vorangetrieben hätten. Der hohe Anteil an Kohlestrom, den wir aktuell haben, schmeckt sicherlich niemandem so wirklich. Mit mehr EE - und breiteren Trassen - wäre der natürlich deutlich geringer.

Trotzdem ist es so, dass unser europ. Verbundnetz im weltweiten Vergleich extrem stabil ist und auch bleiben wird.

SW987 schrieb:
Und so etwas erfordert dann richtige und teuere Redispatchmaßnahmen.
Genau, daher braucht es bessere Netze, damit die lokalen Schwankungen breit aufgefangen werden können. Was in BW an Defizit da ist, hat SH und MV vielleicht als Überschuss. Und bessere Prognosen helfen auch.

Du tust so, als wäre das Problem nur wegen EE vorhanden. Aber das ist natürlich Blödsinn und das weißt du auch. Nur mit billigen Grundlastkraftwerken kann man kein Netz betreiben. Mittellastkraftwerke sind auch schon mal teurer und Spitzenlast musst du genauso abfangen, und das geht ins Geld. Abweichungen von der tatsächlichen Last zur prognostizierten sind ja auch ein Problem, nicht nur Abweichungen von der tatsächlichen zur geplanten Produktion.
 
Erkekjetter schrieb:
Nein. Das habe ich nicht behauptet. Meine Aussage war klar, dass das nicht allein auf EE zurückzuführen ist sondern auch zum beispiel akws. Genauso aber auch steinkohle kraftwerke. Auch davon wurden 2018 mindestens eines in dem fall sogar komplett abgeschalteb wegen mangelndem Kühlwasser. Zu keinen zeitpunkt habe ich gesagt, dass das allein an den AKWs lag. Ich denke auch nicht, dass ich mich da so undeutlich ausgedrückt habe. Gern können dazu auch andere feedback geben.[...]
Du kannst Dir gerne von Deinen Freunden Zustimmung holen, geschrieben hast Du das...
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Direkter Bezug AKW Niedrigwasser zur steigenden Anzahl von Redispatchmaßnahmen hergestellt und kein Wort von Kohlekraftwerken.
Erkekjetter schrieb:
Das weiß ich… da das herunterregeln aber eben von den temperaturen im fluss auch abhängen kann Und diese nicht planbarer sind als wind, kann es auch zu untertägigen abregelungen kommen sofern die fahrpläne nicht bereits aufgrund der reineN möglichkeit geplant werden. Das glaube ich nicht, habe aber un quellen gebeten, wenn ich mich irren sollte.
Eine hatte ich bereits angegeben und hier noch eine...

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link
Erkekjetter schrieb:
Dort steht nicht, durch welche Anlage das ganze ausgelöst wurde. Dort sthet lediglich, welcher Netzbetreiber angefordert hat, an welchen betreiber die Anforderung ging und welche Anlage betroffen war aka, welche eingesprungen ist, umd die Leistung zu liefern.[...]
Genau, jetzt musst Du nur noch Datum und Uhrzeit zu den angeblichen Abschaltungen der AKWs wegen Niedrigwasser liefern. Dann sehen wir uns die Daten von Energycharts, den ÜNBs und den Pegelständen der Flüsse an (alles online verfügbar) und überprüfen damit Deine Behauptung.
Erkekjetter schrieb:
Erkennbar daran, dass dort ne menge Reservekraftwerke gelistet sind. Ich sage ja, du hast dir selber nicht eine Sekunde angeschau, was da raus kommt. Aus der Liste kann man nicht ableiten, ob AKWs Redispatchmaßnahmen ausgelöst haben oder nicht.[...]
Damit allein nicht, siehe oben.
Erkekjetter schrieb:
Halten wir fest: Du hast nachwievor keine Quelle, die deine Aussage belegt, geliefert. Du hast uns nur was um die Ohren gehauen, was und beschäftigen soll oder du dir selber nie angeschaut hast. Daher auch mein wiederholtes Nachfrage, da ich mir die Seite sehr wohl angesehen habe, da diese aber nichts dahingehend liefert, dachte ich, ich habe die falsche. Hatte ich wohl nicht und mal wieder bewahrheitet sich anscheind, das die größten "Experten" ihre Quellen nicht checken...[...]
Du hast keinen Dunst von der Thematik. Deine Behauptungen zu Abschaltung ("Abregelung") Blindleistungsvermögen usw. belegen das doch ganz offensichtlich.

Und wie gesagt, heute Nacht werden die AKWs abgeschalten, dann wird man ja sehen ob die Anzahl der Redispatchmaßnahmen sinkt oder nicht. ;-)
Erkekjetter schrieb:
[...]Gab die letzten Jahre nicht. Die ominösen Deutschlandweiten Dunkelflauten existieren nicht.
Ja genau, 24.01.23 22:00h...
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1,23 GW aus Wind. Die ganze Woch sah ziemlich dunkelflautig aus. Temperaturen am 24.01.23 in München um den Gefrierpunkt...
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SW987 schrieb:
geschrieben hast Du das...
Ja und das war nciht meine erste Aussage dazu.... Da ich mich dort wiederholen musste, habe ich es nicht weiter ausgeführt. Aber selektives Lesen scheint dein Spezialgebiet zu sein.
SW987 schrieb:
Genau, jetzt musst Du nur noch Datum und Uhrzeit zu den angeblichen Abschaltungen der AKWs wegen Niedrigwasser liefern. Dann sehen wir uns die Daten von Energycharts, den ÜNBs und den Pegelständen der Flüsse an (alles online verfügbar) und überprüfen damit Deine Behauptung.
Was du natürlich getan hast und daher von Fakten gesprochen hast. Möchtest uns das aber warum auch immer natürlich nciht präsentieren. Nachtigall ick hör dir trapsen...
 
SW987 schrieb:
Und wie gesagt, heute Nacht werden die AKWs abgeschalten, dann wird man ja sehen ob die Anzahl der Redispatchmaßnahmen sinkt oder nicht. ;-)
Und exakt das gleiche, würdest du auch schreiben, wenn die Kraftwerke erst im August 2023, im April 2024 oder im Juli 2030 von Netz gehen würden.

Solange diese Kraftwerke am Netz sind, werden die Betreiber nicht großartig in Alternativen investieren, sondern den Endtermin wie ein klassischer Prokrastinator vor sich her schieben und dieses Verhalten weiterhin mit Versorgungssicherheit zu legitimieren versuchen.
Ich finde es eher positiv, dass dem nun endlich ein Riegel vorgeschoben wird.

Das gleiche Programm blüht uns leider auch mit den Kohlekraftwerken, denn natürlich ist ein "weiter so" kruzfristig günstiger (im Unternehmensergebnis) und damit den Anteilseignern auch besser zu verkaufen, als hohe Investitionen in Speicher oder Stromtrassen, die man ja eh nicht haben will, weil man ja konventionelle Kraftwerke hat.

Seid doch mal ehrlich ... die Energiewirtschaft hat insgeheim gehofft, dass es wieder einen Ausstieg vom Austieg vom Ausstieg (usw. ad infinitum) geben wird und hat deswegen nur halbherzig in Alternativen zur Grundlastsicherung investiert. Und DAS ist letztlich der Grund, weswegen wir ohne AKWs dann halt Kohle, Öl und Gas verstromen müssen.
Die Rechnung (für den Strom und die Langzeitkosten) zahlt ja eh der Kunde.
 
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DerOlf schrieb:
Aber was will man von Bayern auch erwarten ... die haben ja nichtmal Zwischenlager für ihren eigenen Atommüll und haben bei der Suche nach Endlagern bisher nur blockiert.
Doch. Zwischenlager sind da und werden auch genutzt: https://www.sueddeutsche.de/bayern/atommuell-zwischenlager-bayern-isar-kernkraft-transport-1.5795373

Aber Zwischenlager dürfte das geringere Problem sein. Das größere ist, dass wir nun drei Kernreaktoren haben, welche immer von extern viel Strom ziehen müssen, um ihre Brennstäbe zu kühlen. Die Notstromversorgung hält ja auch nicht unbegrenzt... Das ist ab morgen dann halt für x Monate bzw. Jahre eine echte Herausforderung. Kernschmelze aufgrund von Abschaltung wäre irgendwo ein Treppenwitz der Geschichte...
 
@A415
Aus deinem Artikel.
Dass die Behälter nach Bayern gebracht werden, liegt demnach an einem im Jahr 2015 verabschiedeten Konzept zur Verteilung der radioaktiven Abfälle, die noch im Ausland lagern. Damals seien neben dem Zwischenlager Isar noch Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein und Philippsburg in Baden-Württemberg als Ziele für den Rücktransport festgelegt worden. Die Verteilung orientiere sich am Verursacherprinzip, sagte ein BGZ-Sprecher. Aus bayerischen Atomkraftwerken sei fast so viel Material zur Wiederaufbereitung ins Ausland gebracht worden wie aus Niedersachsen. Während ins niedersächsische Atommülllager Gorleben aber schon 108 Castor-Behälter gebracht worden seien, sei bislang kein einziger in den Freistaat transportiert worden.
Jetzt werden es dann doch mal 7 Stück ... jetzt noch knapp 100, um das Verursacherprinzip für den Rücktransfer nach DE tatsächlich umzusetzen.
Ergänzung ()

A415 schrieb:
Das ist ab morgen dann halt für x Monate bzw. Jahre eine echte Herausforderung.
Auch nur bedingt eine größere, als es bei den restlichen bereits abgeschalteten Reaktoren war.

Du tust gerade so, als würden wir ohne diese 3 Reaktoren keinen Strom mehr produzieren können ... dabei kam bisher schon deutlich über 90% der deutschen Stromerzeugung NICHT von diesen Reaktoren.

Dass so ein Reaktor auch nach der Abschaltung noch gekühlt werden muss, liegt in der Natur der Sache. Wenn man ein Kraftwerk mit begrenzter Laufzeit (30 Jahre waren es mal) baut, dann hat man das bitte auf dem Schirm ... alte Brennstäbe lösen sich ja auch nicht einfach so in Wohlgefallen auf, sondern müssen erstmal Abklingen, bevor man sie überhaupt ohne Gefahr für Mensch und Natur in einen Castor verpacken kann.
Jedem AKW-Betreiber war beim Bau bereits klar, dass er seinen Laden nach 30 Jahren nicht einfach abschließen und verrotten lassen kann, sondern noch einige Zeit mit dem Rückbau beschäftigt sein wird.
Das kommt also für keinen irgendwie überraschend.
 
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DerOlf schrieb:
Du tust gerade so, als würden wir ohne diese 3 Reaktoren keinen Strom mehr produzieren können ...
Nein ganz und gar nicht. Das hast du vermutlich falsch verstanden. Ich schrieb von "grundlastfähigen Kraftwerken", welche immer verfügbar sind und nicht mal da und mal nicht wie bei den sog. "erneuerbaren".

Erkekjetter schrieb:
Weil? Wieder mal die Mär, dass die restlichen AKW relevant fürs Netz waren?
Weil man Kernreaktoren nach ihrem Abschalten auch noch für den Zeitraum x mit Strom versorgen muss, da diese die Kühlsysteme betreiben. Die Kernreaktoren waren insofern relevant fürs Netz, als dass sie nun bei der Grundlast fehlen und zusätzlich noch gesicherte Versorgung benötigen, sonst kommt es zur Kernschmelze => Man erhöht halt damit mal das Risiko, da das System sich nicht mehr selbst stabilisieren kann...

Wenn ich nun gesicherte Grundlast aus dem Gesamtsystem nehme steigt vermutlich auch der Strompreis, da dieser sich dank "Merit-Order" immer, warum auch immer, am teuersten Erzeuger orientiert. Kernkraft war halt günstig und ist es nach wie vor (siehe Strompreis in F oder NL). Dass hier durch Steuern quersubventioniert wird sollte keine Rolle spielen da dass ja auch bei PV- oder WIndanlagen geschieht (diese ominöse "Förderung".
 
„In Teilen von NRW liegt der neue Arbeitspreis bei 49,44 Cent brutto je Kilowattstunde, das bedeutet für einen durchschnittlichen Verbrauch eine Anpassung um rund 45 Prozent“, bestätigte ein Sprecher von Eon Energie.
Eon erhöht Strompreise in NRW um 45 Prozent

Die Folgen grüner Energiepolitik und Anti-Kernkraft-Hysterie. Leider sind wir erst ganz am Anfang, es wird noch wesentlich schlimmer werden.

"Wer nicht hören will, muss fühlen."
 
A415 schrieb:
Weil man Kernreaktoren nach ihrem Abschalten auch noch für den Zeitraum x mit Strom versorgen muss, da diese die Kühlsysteme betreiben.
Was immer der Fall sein wird, egal wann man sie abstellt. Eben einer der Nachteile der Technik.
A415 schrieb:
Die Kernreaktoren waren insofern relevant fürs Netz, als dass sie nun bei der Grundlast fehlen
Kannst du das Belegen? Ich kenne nur gegenteilige Aussagen.
A415 schrieb:
sonst kommt es zur Kernschmelz
Das ist im dem betrieb, in dem sie sich dann befinden meines wissens so nicht mehr möglich.
A415 schrieb:
Kernkraft war halt günstig und ist es nach wie vor
War er nie, ist er nicht und wird er nie sein. NL und FR subventionieren ihre KErnenergie massivst. Die AKWs der Franzosen sind einfach nur ein Geldgrab und waren nie wirtschaftlich.
Ergänzung ()

Trumpf schrieb:
Die Folgen grüner Energiepolitik und Anti-Kernkraft-Hysterie. Leider sind wir erst ganz am Anfang, es wird noch wesentlich schlimmer werden.
Wohl eher nicht denn: "Das Kartellamt plant Ermittlungen gegen Anbieter." Den Artikel kann ich ansonsten nicht lesen weil bezahlschranke...

Ist das eigentlich so ne neue Masche, "Quellen" mit bezahlschranke zu liefern, die man nicht lesen kann? Oder hast du auch einfach nur die Überschrift gelesen?
 
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Erkekjetter schrieb:
"Das Kartellamt plant Ermittlungen gegen Anbieter."
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, denn es gibt und gab in Deutschland keine Strompreisexplosion. Grüner Strom ist halt der günstigste Strom, denn "Wind und Sonne gibt es zum Nulltarif". 😌

/s

strompreisexplosion_de.png


Erkekjetter schrieb:
Den Artikel kann ich ansonsten nicht lesen weil bezahlschranke...
Ich vergaß, dass du nicht gerne googelst. Sorry.

Google: Eon erhöht Strompreise um 45 Prozent
 
Trumpf schrieb:
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, denn es gibt und gab in Deutschland keine Strompreisexplosion. Grüner Strom ist halt der günstigste Strom, denn "Wind und Sonne gibt es zum Nulltarif". 😌
Und weil der Strompreis steigt (was er ohnehin tun würde, weil Inflation und so), liegt das an den EE? Interessanter Nachweis einer Kausalität...
 
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Erkekjetter schrieb:
Kannst du das Belegen? Ich kenne nur gegenteilige Aussagen.
Bitteschön:
"Als Grundlastfähigkeit wird die Fähigkeit eines Kraftwerks bzw. von Kraftwerkstypen zur dauerhaften Bereitstellung von elektrischer Energie bezeichnet, ohne dass es dabei zu häufigen oder längere Unterbrechungen kommt..." ...
"...Grundlastfähig sind alle Arten von konventionellen Wärmekraftwerken wie Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke (inklusive GuD-Kraftwerke), sowie Kernkraftwerke."...
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grundlastfähigkeit

Erkekjetter schrieb:
Das ist im dem betrieb, in dem sie sich dann befinden meines wissens so nicht mehr möglich.
"... Selbst nach dem Abschalten des Reaktors (dh. nach dem Stoppen der Kettenreaktion) muss unbedingt die effektive Kühlung gewährleistet bleiben, da die sogenannte Nachzerfallswärme der radioaktiven Spaltprodukte abgeführt werden muss. Ein Versagen der Kühlung kann sonst zu schweren Reaktorunfällen führen, bis hin zu einer Kernschmelze..."
Quelle: https://www.energie-lexikon.info/kernreaktor.html

Erkekjetter schrieb:
War er nie, ist er nicht und wird er nie sein. NL und FR subventionieren ihre KErnenergie massivst. Die AKWs der Franzosen sind einfach nur ein Geldgrab und waren nie wirtschaftlich.
Das war ja nicht meine Kernaussage. Meine Kernaussage war, dass auch die sog. "erneuerbaren" Energien teils massiv durch "Förderung" aller Art vom Steuerzahler subventioniert werden. Geldgrab nur in schön?
 
Trumpf schrieb:
Eon erhöht Strompreise in NRW um 45 Prozent

Die Folgen grüner Energiepolitik und Anti-Kernkraft-Hysterie. Leider sind wir erst ganz am Anfang, es wird noch wesentlich schlimmer werden.

"Wer nicht hören will, muss fühlen."

Oh Gott, welch billige Polemik.

Drei Klicks weiter gibt's bei jedem beliebigen Vergleichsportal Strom für um die 33 Cent. Wenn ein Grundversorger die Preise erhöht, muss man mal wieder Panik schieben.

Ich warte schon sehnsüchtigst auf den nächsten (zumindest überhaupt mal ersten) Blackout bei mir. Wie immer kommt er ja "bald"...
 
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A415 schrieb:
Ich habe nicht gefragt, was Grundlastfähig bedeutet... Sondern ob die nun abgeschalteten AKW dafür (zwingend) benötigt wurden.
A415 schrieb:
Da steht aber auch das: "beispielsweise soll nach dem Abschalten eine passive Kühlung durch Konvektion genügen, so dass auch ohne den Betrieb von Kühlwasserpumpen eine Kernschmelze vermieden wird. Solche Eigenschaften gehören zur inhärenten Sicherheit."

Unter Punkt Reaktoren Generation IV.
Scheint also durchaus nicht generell zu gelten dein Auszug sondern ist von der Generation des Werkes bzw. auch der Art seines Reaktors abhängig.
A415 schrieb:
nergien teils massiv durch "Förderung" aller Art vom Steuerzahler subventioniert werden. Geldgrab nur in schön?
Die Diskussion hatten wir doch grade erst und das soagr mit einer schönen Grafik und aufgdröselten Subventionen aller Energieträger und da war klar erkennabr, dass das eben keineswegs nur für EE gilt.... Müssen wir das echt erneut durchkauen?
 
A415 schrieb:
Weil man Kernreaktoren nach ihrem Abschalten auch noch für den Zeitraum x mit Strom versorgen muss
Hast du Zahlen wie hoch der Strombedarf ist?
A415 schrieb:
Meine Kernaussage war, dass auch die sog. "erneuerbaren" Energien teils massiv durch "Förderung" aller Art vom Steuerzahler subventioniert werden. Geldgrab nur in schön?
Trumpf schrieb:
Eon erhöht Strompreise in NRW um 45 Prozent

Die Folgen grüner Energiepolitik und Anti-Kernkraft-Hysterie. Leider sind wir erst ganz am Anfang, es wird noch wesentlich schlimmer werden.

"Wer nicht hören will, muss fühlen."
Da sowohl die fossile Energiewirtschaft als auch die Kernenergie höher subventioniert werden als die EE verstehe ich diese Aussagen nicht.
 
A415 schrieb:
Die Kernreaktoren waren insofern relevant fürs Netz, als dass sie nun bei der Grundlast fehlen und zusätzlich noch gesicherte Versorgung benötigen, sonst kommt es zur Kernschmelze => Man erhöht halt damit mal das Risiko, da das System sich nicht mehr selbst stabilisieren kann...
Das europäische Verbundnetz ist extrem zuverlässig.
Kernkraftwerke haben außerdem eine Notstromversorgung.
Es gibt genug Mittellastkraftwerke in Deutschland, um Schwankungen der EE zuverlässig auszugleichen. Man benötigt keine Grundlastkraftwerke für einen zuverlässigen Netzbetrieb.

A415 schrieb:
Wenn ich nun gesicherte Grundlast aus dem Gesamtsystem nehme steigt vermutlich auch der Strompreis, da dieser sich dank "Merit-Order" immer, warum auch immer, am teuersten Erzeuger orientiert.
Das Prinzip hinter merit order nennt sich Marktwirtschaft. Wenn man auf ein genutztes Kraftwerk verzichten würde, müsste man ja mindestens den Preis bezahlen, den das teuerste, derzeit für die Versorgung benötigte Kraftwerk kostet. Denn alle günstigeren Kraftwerke sind ja per Definition voll ausgelastet.
Man kann es natürlich auch nicht-marktwirtschaftlich lösen, wenn das politisch gewollt ist.
 
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