Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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SW987 schrieb:
Du hast den überregionalen Netzausbau ins Spiel gebracht
Ach? Du hast also rein regional gedacht als du davon sprachst, dass dee pv ausbau schneller geht als der lastseitige ausbau? Soso..

Ein gut ausgebautes netz ist zwingende vorraussetzung um die lastverteilung besser gestalten zu können. Das gilt für alle wnergiearten. Die nord süd trasse gehört gebauso dazu wie der nord ostlink. Lastabnehmer werden sich nicht zwingend dort ansiedeln, wo pv ausgebaut wird. Umhin muss ich verteilen.

Unabhängig davon werde ich auch damit pberschusszeiten haben. Das ist völlig normal bei energiearten, die ungleichmässig erzeugen bzw ihre erzeugung nicht an die lastabnahme direkt anpassen können. Das ist nicht nur ee inhärent.
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
Das hat söder höchst selbst in die welt gesetzt. 😂
 
SW987 schrieb:
Also nochmal die Frage an Dich, inwieweit der angeblich von Söder behinderte Netzausbau (kann nur Südostlink sein), das PV-Überschuss-Problem verringert.
Vermutlich ist mit überregional schon einzig der nötige Netzausbau/Neubau in Bayern gemeint (z.B. von München nach Nürnberg) den Söder (anscheinend immer noch) aktiv verhindert.

Die BR24 Medlung dazu ist dann wohl auch bewusst falsch, wonach Seehpofer und Söder das mal bekämpft haben
„Seit 2014 wurden die Stromleitungen massiv bekämpft“, so Hartmann zum BR, „Seehofer damals hat noch gesagt, man braucht keine Stromleitung in Bayern. Auch Markus Söder war nicht bekannt dafür, das voranzubringen.“
https://www.br.de/nachrichten/bayern/stromtrassen-ausbau-in-bayern-hinkt-jahre-hinterher,TA4Io3M

U.U., wäre Söder aber auch in der Lage, Bundes- und Landesgestze einfach auszuhebeln, um die "Widerstand von Kommunen und Grundeigentümern" mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Schade, dass er das nicht auch beim Ausbau der DB, z.B. beim Brenner-Nordzulauf, macht.
Ergänzung ()

Erkekjetter schrieb:
Das hat söder höchst selbst in die welt gesetzt. 😂
U.,U. lernst Du mal., Deiene eigenen Texte zu lesen:
"Nennt sich Söder und ist aktuell im Atomkraftwerk Isar zu finden, welches er im Alleingang weiterbetreibt."
 
Erkekjetter schrieb:
Ach? Du hast also rein regional gedacht als du davon sprachst, dass dee pv ausbau schneller geht als der lastseitige ausbau? Soso..[...]
Ich habe sogar von der Systembilanz gesprochen, dass betrifft das Gesamtnetz, überregionaler geht es gar nicht.
Erkekjetter schrieb:
Ein gut ausgebautes netz ist zwingende vorraussetzung um die lastverteilung besser gestalten zu können. Das gilt für alle wnergiearten.[...]
Das hast Du jetzt mehrmals behauptet, aber noch kein einziges mal im Detail erläutert.

Deshalb nochmal die Bitte an Dich zu erklären, wie der Transport von PV-Überschuss aus dem Süden in die nördlichen Regelzonen, welche selbst Überschüsse aufweisen, ein Problem löst.

Du hast behauptet, Du hättest ein technisches Studium abolviert. Das sind in einem anonymen Internetforum unbelegte Brötchen. Ich fände es besser Du würdest diese allgemeine technische Grundkompetenz mal in einem Beitrag zeigen.
Erkekjetter schrieb:
Die nord süd trasse gehört gebauso dazu wie der nord ostlink. Lastabnehmer werden sich nicht zwingend dort ansiedeln, wo pv ausgebaut wird. Umhin muss ich verteilen.[...]
Im Norden entstehen Lastabnehmer für den PV-Überschuss aus dem Süden?

Davon ist weder in der Projektvorstellung zu Südostlink noch im aktuellen Netzentwicklungsplan etwas zu lesen. Wie kommst Du zu solchen absurden Aussagen?
Erkekjetter schrieb:
Unabhängig davon werde ich auch damit pberschusszeiten haben. Das ist völlig normal bei energiearten, die ungleichmässig erzeugen bzw ihre erzeugung nicht an die lastabnahme direkt anpassen können. [...]
Das stimmt, WKA und PV stellen keine gesicherte Erzeugungsleistung dar.
 
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gymfan schrieb:
U.,U. lernst Du mal., Deiene eigenen Texte zu lesen:
Muss ich jetzt Satire bei Wiki verlinken oder ist das wirklich nicht offensichtlich, dass das nicht wortwörtlich ernst gemeint ist sondern eben satirischen Bezug auf das hier nimmt: https://www.spiegel.de/politik/atom...reiben-a-46c0ccd8-c80d-48b4-8e1a-6b7e5c9af0dd

Also, welches Märchen genau meinst du? Herr Söder hat das in der Tat so selber und höchstpersönlich ausgesagt, dass "er" (gemeint ist in Landesregie) ISar 2 weiterbetreiben wollte. Das habe ich überzeichnet dargestellt.
 
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gymfan schrieb:
Vermutlich ist mit überregional schon einzig der nötige Netzausbau/Neubau in Bayern gemeint (z.B. von München nach Nürnberg) den Söder (anscheinend immer noch) aktiv verhindert.[...]
"Darth-Söder" verhindert den Netzausbau von München nach Nürnberg?

Das Bayernwerk investiert seit vielen Jahren massiv in den Netzausbau...link
 
SW987 schrieb:
Ich habe sogar von der Systembilanz gesprochen, dass betrifft das Gesamtnetz, überregionaler geht es gar nicht.
Warum habe ich dann den überregionalen Netzausbau ins Spiel gebracht? Ohne diesen kann man Lastabnehmer hinzimmern wo man will, es kommt dort dann ggf. nichtmal der benötigte Strom hin oder?
SW987 schrieb:
Das hast Du jetzt mehrmals behauptet, aber noch kein einziges mal im Detail erläutert.
Ich muss erläutern, dass ein ausreichend "dickes" Stromkabel von der Erzeugungsstelle zum Lastabnehmer gehen muss und das Netz so verzweigt sein muss, dass dabei möglcihst kurze Wege erreicht werden?
SW987 schrieb:
Deshalb nochmal die Bitte an Dich zu erklären, wie der Transport von PV-Überschuss aus dem Süden in die nördlichen Regelzonen, welche selbst Überschüsse aufweisen, ein Problem löst.
Ich habe das so speziell doch gar nicht eingeschränkt? Und auch die ausgehende Aussage war nicht derartig eingegrenzt?
SW987 schrieb:
Du hast behauptet, Du hättest ein technisches Studium abolviert. Das sind in einem anonymen Internetforum unbelegte Brötchen.
Ja? Und weiter? Habe ich daraus abgeleitet, dass ich nune in Experte auf dem Gebiet der Stromerzeugung und Verteilung bin? Aber mal andersherum, wo ist den deine Expertise belegt, von der du immer redest?
SW987 schrieb:
Im Norden entstehen Lastabnehmer für den PV-Überschuss aus dem Süden?
Du kannst echt nicht anders, als dass, was du lesen willst, in das geschriebene zu interpretieren oder? Das ist ja fast wahnhaft bei dir...
 
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Erkekjetter schrieb:
Warum habe ich dann den überregionalen Netzausbau ins Spiel gebracht? Ohne diesen kann man Lastabnehmer hinzimmern wo man will, es kommt dort dann ggf. nichtmal der benötigte Strom hin oder?[...]
Und ich habe bereits darauf verwiesen, dass auch aktuell ausreichend Netzkapazität bereit steht um Lastabnehmer mit dem PV-Überschuss zu versorgen (siehe Winterlast). Die Lastabnehmer gibt es nicht im erforderlichen Umfang, weil sie nicht wirtschaftlich betrieben werden können.
Erkekjetter schrieb:
Ich muss erläutern, dass ein ausreichend "dickes" Stromkabel von der Erzeugungsstelle zum Lastabnehmer gehen muss und das Netz so verzweigt sein muss, dass dabei möglcihst kurze Wege erreicht werden?[...]
Nein, Du sollst bitte erläutern, wie Südostlink das PV-Überschuss-Problem verringern soll. Und zwar nicht mit Allgemeinplätzen sondern konkret Erzeugungsort, Leitungswege, Verbrauchsort und unter Beachtung der Systembilanz, denn, die Sonne steht in Deutschland im Norden und Süden zur selben Zeit am Himmel.
Erkekjetter schrieb:
Ja? Und weiter? Habe ich daraus abgeleitet, dass ich nune in Experte auf dem Gebiet der Stromerzeugung und Verteilung bin? [...]
Nein, aber es verwundert halt, dass sich in keinem Deiner Beiträge die Sprache eines Ingenieurs wiederfindet.
Erkekjetter schrieb:
Aber mal andersherum, wo ist den deine Expertise belegt, von der du immer redest?[...]
Hab ich das? Wo?

Blicken wir doch mal zurück, wie die Diskussion heute begann, mit meinem Beitrag um 08:29, welcher rein sachlich offizielle Kennzahlen/Daten enthält.

Dann kam Deine Entgegnung, dass die drohende PV-Abregelung mit fehlendem Leitungsbau zusammenhängt. Was eben nicht stimmt, denn wenn landesweit Überschuss ist, dann muss abgeregelt werden, weil keine Last da ist. Im Süden nicht und im Norden auch nicht, da dort ebenfalls Überschuss herrscht. Selbst wenn Deutschland eine Kupferplatte wäre, wäre der Überschuss vorhanden.

Und dann das übliche Spiel, Du stellst Thesen auf, die dann mit verlinkten Quellen widerlegt werden. Dann fängst Du an Dich zu winden und zum Schluss kommt dann das Sahnhäubchen, der persönliche Angriff...
Erkekjetter schrieb:
Du kannst echt nicht anders, als dass, was du lesen willst, in das geschriebene zu interpretieren oder? Das ist ja fast wahnhaft bei dir...
Meines Erachtens zerstörst Du mutwillig jede Sachdiskussion, die den Finger in die Wunde der grünen Energiewende legt.
 
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SW987 schrieb:
Du sollst bitte erläutern,
das kannst du doch für deine Aussagen ebenfalls nicht in dieser Präzision. Warum also sollte ich? Kann und will ich nicht, es ist aber Tatsache, dass die Blockade Söders LAstverteilung im Deutschen Netz erschwert. Dazu muss ich kein Fachman sein um das zu beurteilen, dass haben Fachmänner nämlich bereits getan. Daher auch die Kritik an Söders verhalten. Und ja, die Sonne steht nahezu zeitgleich im Norden wie im Süden am Himmel. Die Wolken aber eben nicht zwingend. Natürlich gibt es Tage, wo das der Fall ist.
siehe hier, womit auch das hier widerlegt wäre:
SW987 schrieb:
Das Bayernwerk investiert seit vielen Jahren massiv in den Netzausbau...link
https://www.merkur.de/bayern/alarm-...ern-stromnetzbetreiber-schlagen-92079822.html Sie mögen ja "viel" investieren, das Netz ist trotzdem veraltet und überlastet.
SW987 schrieb:
Nein, aber es verwundert halt, dass sich in keinem Deiner Beiträge die Sprache eines Ingenieurs wiederfindet.
lol, in deiner jedoch schon? Was ist denn bitte die Sprache eines Ingeniuers? Das erläuterst du jetzt bitte auf dem Detailgrad, den du weiter obn von mir forderst in Bezug des Südostlinks. Ich kann näömlich genauso völlig unnütz komplexe Anforderungen stellen, mit denen ich dich diskreditieren kann, wenn du diesen erwartbar nicht nachkommst.
SW987 schrieb:
Na ja, wer dauernd sagt, andere machen Murks, muss das ja irgendwie bewerten oder? Also Expertise haben? Hast du nicht und hast es nie behauptet? Dann ist deine Kritik halt eben auch nur eine unfundierte Meinung nicht?
SW987 schrieb:
Meines Erachtens zerstörst Du mutwillig jede Sachdiskussion, die den Finger in die Wunde der grünen Energiewende legt.
Und das von demjenigen, der bei jeder Gelegenheit populistisch gegen die Grünen und ihre Pläne austeilt....
 
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Erkekjetter schrieb:
das kannst du doch für deine Aussagen ebenfalls nicht in dieser Präzision. Warum also sollte ich? Kann und will ich nicht, es ist aber Tatsache, dass die Blockade Söders LAstverteilung im Deutschen Netz erschwert. Dazu muss ich kein Fachman sein um das zu beurteilen, dass haben Fachmänner nämlich bereits getan. Daher auch die Kritik an Söders verhalten. Und ja, die Sonne steht nahezu zeitgleich im Norden wie im Süden am Himmel. Die Wolken aber eben nicht zwingend. Natürlich gibt es Tage, wo das der Fall ist.[...]
Du verdrehst den Ablauf der heutigen Diskussion.

Ich habe heute morgen auf folgende Fakten(!) hingewiesen:

1. Neuer Rekord bei den Redispatchmaßnahmen
2. Zunehmendes Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Last
3. Ein Minus von 1,2 Milliarden € auf dem EEG-Konto für den Monat Mai23

Alles für jeden nachprüfbar.
Erkekjetter schrieb:
siehe hier, womit auch das hier widerlegt wäre:

https://www.merkur.de/bayern/alarm-...ern-stromnetzbetreiber-schlagen-92079822.html Sie mögen ja "viel" investieren, das Netz ist trotzdem veraltet und überlastet.[...]
Liest Du auch was Du verlinkst? Wo steht im Artikel, dass das Netz "veraltet" ist? Kabel und Schaltanlagen weisen Lebensdauern von mehreren Jahrzehnten auf. Die Netzanlagen wurden zum Zeitpunkt ihrer Errichtung nach dem Stand der Technik und der absehbaren Versorgungsaufgabe ausgelegt. Es gibt heute noch Kabel aus den 1960ern, das Durchschnittsalter im Mittel- und Niederspannungsnetz beträgt ca. 30 Jahre.

Wenn Anlagen 50 Jahre halten, dann müssten bei einer linearen Altersverteilung ca. 2 % pro Jahr erneuert werden. Darauf ist das ganze System eingeschwungen (Personal, Tiefbaufirmen, Material,...). Wie soll das aus dem Stand verdrei- oder vervierfacht werden?
Erkekjetter schrieb:
lol, in deiner jedoch schon? Was ist denn bitte die Sprache eines Ingeniuers? Das erläuterst du jetzt bitte auf dem Detailgrad, den du weiter obn von mir forderst in Bezug des Südostlinks. Ich kann näömlich genauso völlig unnütz komplexe Anforderungen stellen, mit denen ich dich diskreditieren kann, wenn du diesen erwartbar nicht nachkommst.[...]
Mach Dir keine Sorgen, ich fühle mich von Dir nicht diskreditiert. ;-)
Erkekjetter schrieb:
Na ja, wer dauernd sagt, andere machen Murks, muss das ja irgendwie bewerten oder? Also Expertise haben? Hast du nicht und hast es nie behauptet? Dann ist deine Kritik halt eben auch nur eine unfundierte Meinung nicht?[...]
Fakten (siehe meinen Eingangsbeitrag von heute morgen) sind keine Meinung und der Murks ist doch offensichtlich, kann jeder ohne Ingenieurs- oder BWL-Studium ablesen.
Erkekjetter schrieb:
Und das von demjenigen, der bei jeder Gelegenheit populistisch gegen die Grünen und ihre Pläne austeilt....
Die Grünen bekommen den Gegenwind, der ihnen zusteht. Wer Hand an die sichere und bezahlbare Energieversorgung des Landes anlegt, kriegt Feuer unterm Hintern gemacht.
 
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SW987 schrieb:
Wo steht im Artikel, dass das Netz "veraltet" ist?
Wenn es den künftigen Anforderungen nicht entspricht, ist es veraltet. Das war nicht auf die eigentlichen technischen Mittel bezogen.
SW987 schrieb:
Du verdrehst den Ablauf der heutigen Diskussion.
Nicht wirklich, auch das ist für jeden nachlesbar.
SW987 schrieb:
Mach Dir keine Sorgen, ich fühle mich von Dir nicht diskreditiert. ;-)
Könnte daran liegen, dass ich genau das nicht tue, im gegensatz zu dir...

SW987 schrieb:
Fakten (siehe meinen Eingangsbeitrag von heute morgen) sind keine Meinung und der Murks ist doch offensichtlich, kann jeder ohne Ingenieurs- oder BWL-Studium ablesen.
Diese Zahlen nicht, habe ich auch nicht behauptet. Aber daraus leitest du deine Meinung hab und betitelst etwas als Murks. Und das wohl dann ohne jedwedes Fachwissen und Expertise. Das hast du ja grade zugegeben nicht?
SW987 schrieb:
Wer Hand an die sichere und bezahlbare Energieversorgung des Landes anlegt, kriegt Feuer unterm Hintern gemacht.
Da die Grünen es weder unsicher noch unbezahlbar machen sondern du behauptest, dass dem so wäre, ist das halt unberechtigte Kritik. Ich kann nur erneut dartauf verweisen, dass du eben ausgesagt hast, dass du keine Expertise zur Beurteilung hast.
 
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@florian.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE...ement/Engpassmanagement/Redispatch/start.html
1686399092191.png

Muss das immer öfter durchgeführt werden, wird das seine Gründe haben. Gut ist das nicht.
 
Es ist mir klar, dass das eine Regelmaßnahme ist.
Es ist auch völlig logisch, dass das mehr werden, wenn mehr erneuerbare Energien im System sind.

Das sagt aber nichts über die Gefährlichkeit aus.
Das zeigt halt in erster Linie, dass wir mehr Regelleistung brauchen.

Aber SW987 stellt das als massives Problem dar.
Und da wüsste ich gerne warum.
 
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Immer öfter regelnd in ein System eingreifen zu müssen, was elementar wichtig ist, soll nichts gefährliches sein?
 
Wenn Anzahl und Höhe der Redispatch-Maßnahmen zunehmen, könnte man zum Schluss kommen, dass das Netz instabiler wird. Dass die Werte jedoch keinen direkten Kausalen Zusammenhang haben, erkennt man an den Netzstabilitätskennwerten. Die besagt ganz klar, dass das deutsche Netz noch nie stabiler war als derzeit und die Menge einfach aufgrund von Erzeugungs~ und Lastschwankungen hervorgerufen wird. Solange diese nicht gewisse Grenzen überschreiten, stellen sie kein Problem dar. Ich gehe davon aus, dass die Netzbetreiber auf diese Werte viele Augen richten.
SW987 schrieb:
Und er wird weiter abgesenkt werden müssen.
Netter Versuch, der Paragraph regelt, welche Anlagen abgeregelt werden können müssen. Nicht, dass die Anlagen den nicht eingespeisten Strom vergütet bekommen. Wie soll dass der Netzbetreiber denn auch individuell für tausende Anlagen berechnen können. Dieses Privileg kann sich nur der Superreiche oder Kapitalgesellschaften leisten, die Großparks bauen.
 
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@Kinschal,

ist Gefährliches denn immer gleich nicht gut?

Schließlich hast du zuerst behauptet, dass die steigende Anzahl von Redispatches nicht gut sei. Auf Nachfrage warum das denn nicht gut sei, wähnst du eine Gefährlichkeit die durch regelnde Eingriffe entstünde? Wäre es denn nicht gefährlicher, nicht einzugreifen?

Was hat das in deiner Bewertung von gut und nicht gut zu bedeuten?
 
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R.Kante schrieb:
Wäre es denn nicht gefährlicher, nicht einzugreifen?
Es hat ja einen Grund, warum immer öfter eingegriffen werden muss.
Das hatte @SW987 in seinen Beiträgen zigfach erklärt.
R.Kante schrieb:
Schließlich hast du zuerst behauptet, dass die steigende Anzahl von Redispatches nicht gut sei.
Ja, in ein so wichtiges System immer öfter eingreifen zu müssen, weil man es "suboptimiert" hat kann nichts gutes sein.
R.Kante schrieb:
Auf Nachfrage warum das denn nicht gut sei, wähnst du eine Gefährlichkeit die durch regelnde Eingriffe entstünde?
s.o.
Von den Kosten gar nicht zu sprechen, die kommen dann noch dazu.
 
Kinschal schrieb:
Es hat ja einen Grund, warum immer öfter eingegriffen werden muss.
Das hatte @SW987 in seinen Beiträgen zigfach erklärt.
Er hat nur aufgezeigt, dass öfters eingegriffen werden muss.
Er hat nie (!) Aussagen von Experten Zitiert, welche das als gefährlich darstellen.
Warum gibt es von den Systemverantwortlichen keine Brandbriefe, dass hier dringend etwas getan werden muss?

Redispatch Maßnahmen sind ärgerlich, weil sie Geld kosten und keine Einnahmen verursachen.
Deswegen brauchen wir mehr Speicher, dass es wieder weniger Eingriffe gibt.

Unter anderem deswegen sind sich Experten größtenteil einig, dass wir Wärmepumpen und E-Autos brauchen.
Beides bietet (richtig angewendet) rießige Regelleistung.

Und dann schauen wir uns an, was die Regierung Pushen will:
E-Autos
Wärmepumpen
Variable Stromtarife
regelbare Wärmepumpen/Wallboxen
Alles Maßnahmen welche in die richtige Richtung gehen.
Der Zeitplan ist unrealistisch kurz, völlig klar.
Aber nichts ist so schnell geändert wie der Zeitplan...
 
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Kinschal schrieb:
kann nicht gutes sein.
Wie kommst du zu dem Schluss? Ich würde, ganz allgemein, eher vom genauen Gegenteil ausgehen. Ein so wichtiges System muss kontinuierlich überwacht und angepasst werden (=Regelung mit entsprechenden Maßnahmen).

Wenn du nochmal aufschlüsselst, was du eigentlich unter "gut" und "nicht gut" verstehst und wie du in diesem Kontext darauf kommst, das die steigende Anzahl von Regelungsmaßnahmen "nicht gut" sei, wären wir alle schlauer. Und was ist jetzt eigentlich mit der Gefährlichkeit?
 
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