Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Kinschal schrieb:
Immer öfter regelnd in ein System eingreifen zu müssen, was elementar wichtig ist, soll nichts gefährliches sein?
Zummindest verdeutlicht es, dass das Gesamtsystem an inhärenter Stabilität verliert.

Die Kleinteiligkeit und zunehmende Komplexität macht das System anfälliger und das weiß man auch. Deshalb wurden z. B. in allen Umspannwerken verpflichtend Relais für einen automatischen Lastabwurf ("UFLA") installiert.

Im Normalbetrieb wird nichts passieren, die Frage was ein System leistet wird sich im Störungsfall zeigen. Abweichungen von den Standardprozeduren, über viele Beteiligte und viele, viele Schnittstellen, sind immer fehleranfällig. Das sind Basics.

Samurai76 schrieb:
Wenn Anzahl und Höhe der Redispatch-Maßnahmen zunehmen, könnte man zum Schluss kommen, dass das Netz instabiler wird. Dass die Werte jedoch keinen direkten Kausalen Zusammenhang haben, erkennt man an den Netzstabilitätskennwerten. [Die besagt ganz klar, dass das deutsche Netz noch nie stabiler war als derzeit und die Menge einfach aufgrund von Erzeugungs~ und Lastschwankungen hervorgerufen wird.[...]
Welche Netzstabilitätskennwerte meinst Du?
Samurai76 schrieb:
Solange diese nicht gewisse Grenzen überschreiten, stellen sie kein Problem dar.[...]
Welche Grenzen sollen das sein?

Ich sehe das Problem wie gesagt nicht im Regelbetrieb sondern im Fehler-/Störfall.
Samurai76 schrieb:
Ich gehe davon aus, dass die Netzbetreiber auf diese Werte viele Augen richten.[...]
Netzbetreiber richten ihre Augen auf vieles. Ohne genaue Angabe was Du meinst, ist es schwierig zu beurteilen.
Samurai76 schrieb:
Netter Versuch, der Paragraph regelt, welche Anlagen abgeregelt werden können müssen. Nicht, dass die Anlagen den nicht eingespeisten Strom vergütet bekommen. [...]
Doch genau das tut er. Aus §9 EEG in Verbindung mit §13a Abs. 2 EnWG ergibt sich eine Entschädigung für alle abgeregelte EE-Anlagen unter den genannten Bedingungen.
Samurai76 schrieb:
Wie soll dass der Netzbetreiber denn auch individuell für tausende Anlagen berechnen können. Dieses Privileg kann sich nur der Superreiche oder Kapitalgesellschaften leisten, die Großparks bauen.[...]
Zur Ermittlung der Ausfallenergie gibt es Leitfäden, die verschiedene Verfahren beschreiben, u. a. gehören dazu PV-Referenzanlagen im jeweiligen Netzgebiet.
florian. schrieb:
Er hat nur aufgezeigt, dass öfters eingegriffen werden muss.
Er hat nie (!) Aussagen von Experten Zitiert, welche das als gefährlich darstellen.[...]
Und "er" hat niemals etwas von "gefährlich" geschrieben sondern es als Indiz für eine Verringerung der inhärenten Stabilität gesehen.
florian. schrieb:
Warum gibt es von den Systemverantwortlichen keine Brandbriefe, dass hier dringend etwas getan werden muss?[...]
Hast Du Habecks Gesicht bei der Ergebnispräsentation des zweiten Streßtests im letzten Sommer vergessen, als die ÜNB den Weiterbetrieb der drei AKWs dringend angeraten haben, was dann auch so umgesetzt wurde?

Die Netzbetreiber werden durch das grünbesetzte BMWK und die grünbesetze BNetzA unter erheblichen politischen Druck gesetzt. Der BNetzA wird immer mehr Festlegungskompetenz zugeschrieben. Kein Netzbetreiber will es sich m. E. mit der politischen Elite in diesen Häusern verscherzen, da sonst "gewisse Nachteile" drohen könnten.
florian. schrieb:
Redispatch Maßnahmen sind ärgerlich, weil sie Geld kosten und keine Einnahmen verursachen.
Deswegen brauchen wir mehr Speicher, dass es wieder weniger Eingriffe gibt.[...]
Wer ist "wir", wer bezahlt dafür?
florian. schrieb:
Unter anderem deswegen sind sich Experten größtenteil einig, dass wir Wärmepumpen und E-Autos brauchen.[...]
Halte ich für ein Gerücht. Bei einer Woche mit Höchsttemperaturen von -10°(zuletzt in München 2018) gibt es bei Wärmepumpen nicht mehr viel zum Abregeln.
florian. schrieb:
Beides bietet (richtig angewendet) rießige Regelleistung.[...]
Aber nur in Richtung Abregelung. Rückspeisende E-Fahrzeuge gibt es nur in einer handvoll Pilotprojekten.
florian. schrieb:
Und dann schauen wir uns an, was die Regierung Pushen will:
E-Autos
Wärmepumpen
Variable Stromtarife
regelbare Wärmepumpen/Wallboxen
Alles Maßnahmen welche in die richtige Richtung gehen.[...]
Sehen laut aktuellen Umfragen immer mehr Menschen anders.
florian. schrieb:
Der Zeitplan ist unrealistisch kurz, völlig klar.[...]
Ach so, man versetzt viele Menschen in Angst, bricht Maßnahmen übers Knie und begründet das mit der Alternativlosigkeit obwohl man weiß, dass es von vornherein unrealistisch ist?

Vielleicht ist auch das ein Grund, weshalb sich immer mehr Menschen vonder jetzigen Regierung und ihrem Kurs abwenden.
florian. schrieb:
Aber nichts ist so schnell geändert wie der Zeitplan...[...]
Eben, mehr Zeit, mehr Pragmatismus, mehr Effizienz und ein realistisches Ziel.
 
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SW987 schrieb:
Zummindest verdeutlicht es, dass das Gesamtsystem an inhärenter Stabilität verliert.
So tut es das? Was wäre denn, wenn immer genug Strom da ist, nur immer öfter mehr da ist, als gebraucht wird. Dann werden anlagen runtergeregelt. Was bei ee im gegensatz zu atom/kohle problemlos und ohne schwierigkeiten möglich ist. Die redispatchhäufigkeit würde zunehmen. Die stabilität des netzes wäre dadurchbins keiner weise gefährdert.

Erneut und in aller deutlichkeit: zwischen der häufigkeit der redispatchmaßnahmen und einem instabileren netz gibt es keinen kausalen zusammenhang und keine direkte abhängigkeit.
 
SW987 schrieb:
Welche Netzstabilitätskennwerte meinst Du?
Hauptsächlich wohl: Durchschnittliche Anzahl und Dauer an Stromausfällen in einem Land.

Das ist nun mal DAS Hauptkriterium bei der Bewertung von Stromnetzen weltweit. Das deutsche Stromnetz wird international als sicher und stabil eingestuft. Die Einschätzung der Sicherheit und Stabilität eines Stromnetzes erfolgt auf Grundlage internationaler Standards und Normen sowie mithilfe von Bewertungen und Berichten unabhängiger Organisationen.

Etwas weiter gefasst erfolgt die Bewertung der Sicherheit und Stabilität des deutschen Stromnetzes durch regelmäßige Überprüfungen und Audits, sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Die Ergebnisse dieser Bewertungen werden von internationalen Experten und Organisationen anerkannt. So wird das deutsche Stromnetz beispielsweise regelmäßig im Rahmen des "World Energy Trilemma Index" des World Energy Council bewertet, der die Energiesicherheit, Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit von Stromnetzen weltweit analysiert.

Wir haben eben eines der sichersten Netze weltweit. Auch wenn das Blackout-Propheten nicht gerne hören. ^^

Da ändern irgendwelche Ängste vor zusammen fantasierten Störfällen doch auch nichts. Seit 2005 gab es wie viele geplante Lastabwürfe? Es waren exakt zwei.
 
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Yieva schrieb:
Hauptsächlich wohl: Durchschnittliche Anzahl und Dauer an Stromausfällen in einem Land.[...]
Der SAIDI sagt nichts über die konzeptionelle Stabilität aus.

Hierzulande setzt sich der SAIDI seit Jahrzehnten nur aus Ausfällen von Kabeln und Anlagen zusammen, aber nicht aus Lastabwürfen oder Abregelungen.

Noch laufen viele Kohlekraftwerke, die haben uns im letzten Winter den Hintern gerettet. Das scheinen viele zu vergessen.
 
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SW987 schrieb:
Hierzulande setzt sich der SAIDI seit Jahrzehnten nur aus Ausfällen von Kabeln und Anlagen zusammen, aber nicht aus Lastabwürfen oder Abregelungen.
Der SAIDI berücksichtigt sämtliche "Versorgungsunterbrechungen". Wie kommst du darauf, Lastabwürfe und Abregelungen währen keine Versorgungsunterbrechungen?

SW987 schrieb:
Noch laufen viele Kohlekraftwerke, die haben uns im letzten Winter den Hintern gerettet.
Nö, das waren eher die Gaskraftwerke.
 
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Erkekjetter schrieb:
So tut es das? Was wäre denn, wenn immer genug Strom da ist, nur immer öfter mehr da ist, als gebraucht wird. Dann werden anlagen runtergeregelt. [...]
und vergütet. Übershcusskapazitäten errichten und betreiben und dann Phantomstrom vergüten. Danke, mehr Ineffizienz geht gar nicht.
Erkekjetter schrieb:
Was bei ee im gegensatz zu atom/kohle problemlos und ohne schwierigkeiten möglich ist. [...]
Auch AKWs und Kohlekraftwerke verfügen über gewisse Redispatchfähigkeiten, ihre Lastgradienten delta MW/min sind nicht null.
Erkekjetter schrieb:
Die redispatchhäufigkeit würde zunehmen.[...]
Und damit die Kosten.
Erkekjetter schrieb:
Die stabilität des netzes wäre dadurchbins keiner weise gefährdert.

Erneut und in aller deutlichkeit: zwischen der häufigkeit der redispatchmaßnahmen und einem instabileren netz gibt es keinen kausalen zusammenhang und keine direkte abhängigkeit.
Dass Du die Erläuterung dazu ignorierst ist mir klar. Auf Dein Urteil dazu gebe ich keinen Pifferling.
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Yieva schrieb:
Der SAIDI berücksichtigt sämtliche "Versorgungsunterbrechungen". Wie kommst du darauf, Lastabwürfe und Abregelungen währen keine Versorgungsunterbrechungen?[...]
Genau lesen, ich habe nicht geschrieben, dass Abregelungen nicht dazu gehören, sondern dass es seit Jahrzehnten bisher keine gab und diese deshalb auch keinen Anteil am aktuellen SAIDI haben.
Yieva schrieb:
Nö, das waren eher die Gaskraftwerke.
Gas auch, die Hauptlast trug die Kohle.
 
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SW987 schrieb:
Genau lesen, ich habe nicht geschrieben, dass Abregelungen nicht dazu gehören, sondern dass es seit Jahrzehnten bisher keine gab und diese deshalb auch keinen Anteil am aktuellen SAIDI haben.
Eben, also alles no problemo... ;)

Sollte es dann doch mal zu einem Störfall kommen, der irgendwie weiter relevant wäre... würde man also einfach eine Abregelung oder einen Lastabwurf durchführen...

SW987 schrieb:
Gas auch, die Hauptlast trug die Kohle.
Na die hatten wir vorher auch schon. Völlig irrelevant - die Gaskraftwerke haben uns den hintern gerettet deshalb, weil sie es waren, die den temporären Mangel (siehe Atomkraftwerke) auffingen... - bzw. diese eben kompensierten. Nicht die Kohlekraftwerke.
 
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Yieva schrieb:
[...]Na die hatten wir vorher auch schon. Völlig irrelevant - die Gaskraftwerke haben uns den hintern gerettet deshalb, weil sie es waren, die den temporären Mangel (siehe Atomkraftwerke) auffingen... - bzw. diese eben kompensierten. Nicht die Kohlekraftwerke.
Also die Gaskraftwerke waren auch schon vorher da, die hat man nicht im Herbst gebaut. Und ja, die hat man auch gebraucht, aber Kohle trug mit ca. 30 GW fast das Doppelte der Gaskraftwerke bei.

Kompromissvorschlag: Die fossilen Kraftwerke haben uns den Hintern gerettet, ok?

Die AKWs haben zuverlässlich ihr 3,7 GW Band gefahren und waren damit ein wertvoller Sockel.
Ergänzung ()

Yieva schrieb:
Eben, also alles no problemo... ;)

Sollte es dann doch mal zu einem Störfall kommen, der irgendwie weiter relevant wäre... würde man also einfach eine Abregelung oder einen Lastabwurf durchführen...[...]
Ob das die Unternehmen auch so sehen oder sich denken "ich investiere lieber in einem Land mit sicherer und bezahlbarer Energieversorgung"?

Das CO2 das dann dort entsteht kommt übrigens auch zu uns.
 
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Hier die Statistik mit nur fossilen:
1686411537693.png

Läuft...
 
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Yieva schrieb:
die Gaskraftwerke haben uns den hintern gerettet
SW987 schrieb:
Gas auch, die Hauptlast trug die Kohle.
Weder noch. Historische Stromerzeugung:
2018: Kohle ca. 37,5%, Gas ca. 7,5% und EE 39,8% (Gesamt: 543,49 TWh)
2019: Kohle ca. 29,3%, Gas ca. 9,8% und EE 45,5% (Gesamt: 516,29 TWh)
2020: Kohle ca. 24,2%, Gas ca. 11,7% und EE 50,2% (Gesamt: 486,66 TWh)
2021: Kohle ca. 29,4%, Gas ca. 10,4% und EE 45,7% (Gesamt: 496,69 TWh)
2022: Kohle ca. 32,9%, Gas ca. 9,2% und EE 49,8% (Gesamt: 490,33 TWh)
2023: Kohle ca. 27,5%, Gas ca. 10,8% und EE 56,8% (Gesamt bislang: 204,15 TWh)
Den Arsch gerettet haben uns die EE. Ohne diesen Mehrertrag dort hätten wir von allen anderen Energien mehr haben müssen.

Und trotz Umstellung der Wärme auf WP und des Verkehrs auf BEV sinkt der Gesamtverbrauch. Natürlich wird dieser auch wieder steigen bei weiterer Umstellung, aber Effizienzgewinne scheinen zumindest teilweise etwas gegen den Trend zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Gesamtenergie hinzugefügt)
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@Samurai76
Siehe mein Beitrag davor.
EE hat gar nichts gerettet...
Hier das ganze mit EE:
Zu behaupten EE hätte irgendwas gerettet, grenzt doch schon an Realitätsverweigerung.
1686412026995.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kinschal schrieb:
Hier das ganz mit EE:
Herzlichen Glückwunsch, wieder mal eine der schlechtesten KW gefunden. Trotz dieser schlechten Woche und der schlechten Jahreszeit haben die EE im von Dir genannten Dezember 2022 41,7% erzeugt, 18TWh ca.. Möchte nicht wissen, wo der Strompreis ohne EE in der Krise gelandet wäre.
 
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Und wie üblich wird auf Monate oder Jahre bilanziert.

Das Stromnetz muss aber zu jedem Zeitpunkt eine ausgeglichene Bilanz aus Erzeugung und Last aufweisen.

KW4 in diesem Jahr sah so aus...
1686412963396.png


Und ja, natürlich muss man worst-case betrachten, wenn man von einer 24/7 sicheren Versorgung ausgeht.

Oder soll das aufgegeben werden und man leistet sich zukünftig rollierende Lastabschaltungen wie in Entwicklungsländern?
 
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@Kinschal,

du benutzt zwei unterschiedlichde Darstellungen, oder? Dein Beitrag der rein fossilen Energieträger zeigt eine summierte Darstellung (näher an der Lastkurve). Der über rein erneuerbare Energien zeigt die Einzelbeiträge (weiter von der Lastkurve entfernt). Steht da Absicht hinter? Korrigiere mich bitte falls ich falsch liege.
 
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Samurai76 schrieb:
Herzlichen Glückwunsch, wieder mal eine der schlechtesten KW gefunden. Trotz dieser schlechten Woche und der schlechten Jahreszeit haben die EE im von Dir genannten Dezember 2022 41,7% erzeugt, 18TWh ca.. Möchte nicht wissen, wo der Strompreis ohne EE in der Krise gelandet wäre.
Hier für das ganze Jahr:
Ohne die fossilen hätte es nicht funktioniert...
1686413013902.png

Ergänzung ()

R.Kante schrieb:
Steht da Absicht hinter? Korrigiere mich bitte falls ich falsch liege.
Nein, schau dir die Seite mal an und probiere durch.
Im ersten Post war es der Anteil fossiler, im zweiten der Anteil an EE.
Welche "Absicht" soll ich denn verfolgen?
 
Kinschal schrieb:
Ohne die fossilen hätte es nicht funktioniert...
Hat nie einer behauptet. Aber erwiesen sind Gas, Kohle und Öl in der Krise extrem teurer geworden. Ohne EE hätten wir also verdammt viel mehr Geld für Strom ausgegeben. Und glücklicherweise haben wir in D auch noch so viele Kraftwerke, dass wir den maximalen Lastfall ganz ohne Solar und Wind herstellen KÖNNEN (90,24GW Stand Erzeugung jetzt zu <80GW max. im Jahr 2022).
 
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Samurai76 schrieb:
Den Arsch gerettet haben uns die EE. Ohne diesen Mehrertrag dort hätten wir von allen anderen Energien mehr haben müssen.
Das war deine Behauptung, auf diese habe ich mich bezogen...
Samurai76 schrieb:
Aber erwiesen sind Gas, Kohle und Öl in der Krise extrem teurer geworden.
Was kein Naturgesetz ist, es wurde verteuert. Ansonsten würde EE noch schlechter dastehen.
 
Samurai76 schrieb:
[...]Und glücklicherweise haben wir in D auch noch so viele Kraftwerke, dass wir den maximalen Lastfall ganz ohne Solar und Wind herstellen KÖNNEN (90,24GW zu <80GW).
Die Frage ist wie lange noch?

Der sichere Ersatz muss her und bei der Ausschreibung der neuen Gaskraftwerke bahnt sich das nächste Drama an. Das wird neben dem GEG und dem Festlegungsverfahren zum §14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen der nächste Rohrkrepierer.
Ergänzung ()

Kinschal schrieb:
[...]Was kein Naturgesetz ist, es wurde verteuert. Ansonsten würde EE noch schlechter dastehen.
So sieht's aus!
 
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Kinschal schrieb:
es wurde verteuert
Ja, richtig. Damit keine Verbote eingeführt werden müssen, wurde von der EU der CO²-Handel eingeführt. Nun wird CO² belasteter Strom immer teurer, weil die Rohstoffe teurer werden, was gewollt ist, denn wir müssen raus aus dem CO².
Kinschal schrieb:
Ansonsten würde EE noch schlechter dastehen.
Solar und Windstrom für unter 10 Cent. Akkustrom für unter 20 Cent. Rohstoffe Gas und Öl liegen auch bei 10 Cent die kWh, da kommen aber nur <50% als Strom an, liegen also ohne Zusatzkosten mit Milchmädchenrechnung bei über 20 Cent. Magst du mir das schlechte Standing von EE Strom erklären?
 
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