News Boot Camp: Apple unterstützt nun auch Windows 10

Daniel

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#1
Mit Boot Camp 6 können auch Mac-Anwender nun Microsofts Windows 10 als Dual-Boot-Lösung parallel zu OS X installieren. Neben der Unterstützung des neuen Betriebssystems hat Apple darüber hinaus weitere Optimierungen an Boot Camp vorgenommen.

Zur News: Boot Camp: Apple unterstützt nun auch Windows 10
 

frkazid

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#4
Mh. Weils im Text steht?

Bei der Installation auf Mac-Systemen, die mit einem Fusion Drive ausgestattet sind, wird die Partition von Windows auf dem mechanischen Bereich des Laufwerks durchgeführt, was die Zugriffszeiten verschlechtert.
FusionDrive wird wohl ne SSHD sein?
 

AppZ

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#6
ah okay :D Ich war gedanklich bei meiner ssd und habe mich gefragt warum ein teil meiner ssd langsamer sein sollte als der andere, sry
 

daku93

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#7
FusionDrive sind eine Festplatte und eine kleinere SSD, die softwareseitig zu einer art SSHD kombiniert werden. Da Apple wohl keine Lust hat, diese Software/den Treiber auch für Windows zu schreiben, läuft Windows halt einfach von der HDD. (Vor allem müsste man da wahrscheinlich ziemlich weit ins Grundsystem von Windows eingreifen.)
 

mac4life

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#8
Der Grund, warum Apple die Windows Daten auf die HDD und nicht auf die SSD legt, wird der Speicherplatz sein. Außerdem muss man keine Fusion Drive Treiber bereitstellen, wenn man es kombinieren mag.

Und natürlich, weil somit OS X besser da steht.

Andererseits kann man sich glücklich schätzen, dass Apple überhaupt Support für Windows anbietet. Ist auch nicht selbstverständlich.
 

estros

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#9
Wobei nur drei Jahre alte Plattformen zu unterstützen, ist nicht so toll. Das 2011er ist zB Sandy Bridge mit durchaus guter Hardware. Klar, andere Hersteller bieten nicht mal das, dennoch blöd für diejenigen. Da kann ich mich mit einem 2012er noch glücklich schätzen.
 
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#10
Kann ich bestehende Windows 8.1 Bootcamp Installationen jetzt updaten? Ich hab gelesen das Bluetooth nicht funktioniert - von dem Treiber steht aber nichts im Text.
 

mac4life

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#13
@tic-tac-toe-x-o:

Das ist doch wieder eine Aussage ohne Beleg.

Was sind viele Verkäufe? 2, 10 oder 70 % weniger?

Für den Otto-Normal-User ist Bootcamp nicht relevant.

Für (fast) jede Windows-Software gibt es eine Mac Alternative.
Spiele, die auf einem MacBook laufen würden, gibt es in der Regel auch für OS X.

Einzig Firmen und Semi-Professionlle benötigen ab und zu mal eine Software, die es nur auf Windows gibt. Aber diese Gruppe ist doch wohl eher klein, statt viel.

Für mich ist Bootcamp eher eine psychologische Sache. Der User hat das Gefühl, dass es mit einem Mac keine Einschränkungen geben wird...
Brauchen tut man es dann aber nicht.
 
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#14
War ja zu erwarten. Apple ist bei sowas ja immer recht fix. Mir aber egal, hauptsache ich kann nach wie vor Win 7 betreiben. Alles andere interessiert mich nicht.
 

PTS

Lieutenant
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#15
P

Pr0gramm

Gast
#16
Clever^^ Windows10 schön auf den langsamen Teil der Platte um nicht zu schlecht dazustehen ;)
Hast du Schmerzen? Muss doch weh tun... :freak: Windows 10 auf nem Mac ist schon Masochismus genug, da muss man dann nicht auch noch OSX kastrieren. Apple braucht Windows 10 nicht schlechtmachen, das macht MS schon selbst, spricht ja alles für sich und mit einer SSD wäre das Thema eh vom Tisch.
 
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#17
Man darf nicht vergessen, dass die SSD vom Fusion Drive auch bei der 3TB Variante nur 128GB groß ist.
Die 128GB braucht OSX schon selbst ab einer gewissen Installationsgröße um die Daten vernünftig zu managen.
Das Fusion Drive ist eine tolle Sache und funktioniert bei mir wirklich ordentlich im iMac 5k. Im Desktop war mir die Option mit der reinen SSD zu klein, die 1TB SSD zu teuer. ;)
Habe nun 3TB Speicher intern und damit mehr als genug.

Boot Camp nutze ich überhaupt nicht, für die paar Windows Programme, die ich ab und an mal nutze reicht Virtualbox + eine meiner Windowslizenzen aus Dreamspark.
 
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#19
@zeromaster
Ich weiß nicht wie FusionDrive technisch umgesetzt ist, aber wenn das eine Softwarelösung in OS X ist, dann ist es völlig klar, dass Windows auf der HDD installiert wird!
Bereits zu managen welche Programme/Dateien eines einzelnen OS auf die SSD gepackt werden ist kompliziert, wenn dann noch ein weiteres OS dazukommt auf welches OS X ja gar keinen Einfluss hat endet das nur in einer Katastrophe.
Dazu kommt, dass OS X davon ausgehen kann, dass die gesamten 128GB SSD-Speicher des FusionDrive für die Funktion des Auslagerns zur Verfügung stehen, wenn man nun Windows auf die SSD installiert fallen erstmal 20GB weg und wenn der Nutzer keine Änderungen vornimmt werden auch noch sämtliche eigenen Dateien in Zukunft dort unter C:, also der SSD, gespeichert und der Platz sinkt weiter.

Es geht also nicht darum Windows 10 schlecht dastehen zu lassen sondern dass die Installation von Windows in Bootcamp nicht die Leistung und Verlässlichkeit von OS X stark runterzieht, nur weil dann plötzlich die Hälfte der SSD-"Partition" von Windows in Beschlag genommen wird.
 
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#20
@tic-tac-toe-x-o: Das ist doch wieder eine Aussage ohne Beleg. Was sind viele Verkäufe? 2, 10 oder 70 % weniger? Für den Otto-Normal-User ist Bootcamp nicht relevant. Für (fast) jede Windows-Software gibt es eine Mac Alternative.
Spiele, die auf einem MacBook laufen würden, gibt es in der Regel auch für OS X. Einzig Firmen und Semi-Professionlle benötigen ab und zu mal eine Software, die es nur auf Windows gibt. Aber diese Gruppe ist doch wohl eher klein, statt viel. Für mich ist Bootcamp eher eine psychologische Sache. Der User hat das Gefühl, dass es mit einem Mac keine Einschränkungen geben wird...
Brauchen tut man es dann aber nicht.
Naja, ich habe mir vor einigen Jahren auch ein MacBook geholt, weil ich Windows Vista auf keinen Fall haben wollte (zusammen mit ME wohl das schlechteste Windows aller Zeiten) und Windows XP eben neben MacOS lief via Bootcamp (und somit ein besserer Mittelweg war, als ein altes Laptop mit Windows XP). Wenn letzteres (Bootcamp) nicht dabei gewesen wäre, hätte ich mir niemals ein MacBook gekauft, denn auf ein Windows OS wollte und konnte ich nicht verzichten (VMs waren auch keine Alternative für mich), auf MacOS hingegen bis heute aber gerne (da ich das MacBook immer noch mehr mit Win XP als mit MacOS (vorwiegend zum surfen im Internet) nutze, auch z.T. sicherlich deswegen, weil in der Forschung zu gewisser Software kein MacOS besteht). Beeindrucken/bekehren konnte mich MacOS bis heute aber nicht (wenn ich von Windows irgendwann einmal die Nase voll haben sollte, würde ich eher bei Linux einsteigen als zu MacOS zurück zu kehren), aber es ist eben Geschmackssache und in Sachen Spielauswahl oder generelle Programmauswahl kann man m.E. den MacOS immer noch nicht mit Windows vergleichen (da liegen Welten dazwischen) ... da kehre ich gerne den für iOS und Android angeführten größeren App-Store als Vorteil um, weswegen viele ja meinen auf Windows Phone lieber verzichten zu wollen, ob gerechtfertigt oder nicht sei dahin gestellt (wie erwähnt eben Geschmackssache ;) ).

Insgesamt bin ich dann also doch eher bei den Otto-Normal-Usern anzusiedeln als im Firmen- oder semi-professionellen Bereich. Viele, die Macs haben wissen erstaunlicherweise nichts von Bootcamp oder haben sich nie interessiert (das hatte ich auch schon mehrfach erlebt), aber es gibt durchaus einige Normalos, für die Bootcamp ein Muss/wichtiges Kaufkriterium ist. Ich denke nicht das die meisten User von Apple abwandern werden, wenn Windows irgendwann nicht mehr unterstützt werden sollte, aber es spielt schon eine nicht unwesentliche Rolle, wenn auch keine riesig große, denn für die typischen Apple-User von heute sind andere Dinge m.E. wichtiger.
 
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