Boot Loop

Schmenis

Ensign
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Jan. 2011
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Tag euch.

Ich habe mit einem blöden Problem zu kämpfen und bin am Ende meiner Möglichkeiten angelangt.
Habe ein neues Mainboard+Cpu gekauft.
Ein Gigabyte z97x ud3h und ein i5 5675c.
Leider geht die ganze Schose nicht. Das System startet, läuft 3 Sekunden, schaltet sich ab und geht eine Sekunde später wieder an. Das ganze wiederholt sich dann in der Endlosschleife.

Ohne Grafikkarte, Festplatten, und nur 1ram stick(corsair ddr3 1600)passiert das gleiche.
Sogar ein neues Netzteil habe ich mir gekauft.

Heißt also, dass ich theoretisch alles bis auf Mainboard und Cpu als Fehlerquelle ausschließen kann.

Was kann ich denn jetzt machen.Ich habe ja weder ein anderes Board oder Cpu um die Teile zu testen.
Cpu's sind ja bekanntlich selten defekt. Könnte ich jetzt einfach das MB zurück zu Mindfactory schicken, als defekt melden und die testen mir die Komponente?
Die Cpu habe ich als bulk Version gekauft für 200€ bei Atelco.
In den Laden habe ich auch nicht das größte vertrauen. Vll. haben die mir ja eventuell einen Rückläufer verkauft.

Was würdet ihr jetzt an meiner Stelle tun?
 
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War die CPU boxed? Dann war sie doch versiegelt?
Liegt vermutlich am Mainboard - sofern Abstandshalter korrekt.
 
ist wohl das board.
selbes problem hatte ich auch schon (paar jahre her, war 2008).
auch damals bei mindfactory bestellt, board zurückgeschickt und ohne probleme geld zurück erhalten.
dann board beim lokalen händler gekauft, weil ich nicht mehr warten konnte/wollte :D
 
Jetzt müsste man mal wissen welches Bios aufgespielt ist auf dem Board,denn die CPU wird ab vers. f9 erst unterstützt.Da Broadwell Cpu und nicht Haswell.
Was passiert eigentlich wenn die Cpu Stromversorgung ab ist,der 12 V ATX Stecker?
 
Danke für die Hilfe. Das Computerbaseforum enttäuscht einen echt nie.

Ich kann ja schlecht einsehen welches Bios aufgespielt ist.
Und flashen geht ja auch nicht wenns nicht startet.
Aber danke für die Info, dass kein Broadwell unterstützt wird..Sowas müsste man echt mal vorher wissen.

Bekomme ich das Gigabyte Board denn noch reklamiert, wenn es gar nicht defekt sein sollte?
Die 14Tage Rückgaberecht sind auf jeden Fall seit min. 4Wochen verstrichen.

Ohne dem 12er Stecker geht das Board erst gar nicht an.
 
Würde mal versuchen den Gigabyte Support zu kontaktieren ob die dir Anhand der Seriennummer Auskunft geben können über die Bios Version.Fragen kostet ja nix.
Würde falls nicht schon geschehen nochmal alles ausbauen und ausserhalb vom Gehäuse testen mit minimalkonfiguration.
Wie bei der Null-Methode.Nur 1 Ram R. ,Cpu und Igpu
Cmos Reset kannste noch versuchen.Laufen die Lüfter an?Auch der vom Cpu Kühler?
Bild bekommst du aber richtig?
 
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Es lag an der Bios Version.
Habe mir einen 2. Prozessor bestellt.
Mit diesem dann Bios von Version F7 auf F9 aktualisiert und nun funktioniert auch der Broadwell Prozessor.

Alles ganz schön umständlich.
Wer zuhause keinen Haswell liegen hat um damit vorher das Bios aufzuspielen sollte wohl lieber die Finger von diesem Mainboard lassen.
 
Allerdings ist das Problem nicht neu bzw. eigentlich uralt. Wenn die Bretter zudem recht lange bei den Händlern liegen, kann das schon mal vorkommen, gerade wenn man bedenkt, dass Broadwell jetzt nun doch noch nicht so übermäßig lang auf dem Markt ist. Mein jüngstes Gigabyte-Brett für den HTPC hatte eine Biosversion von Mitte 2014 aufgespielt gehabt. ;) Irgendwie geht das auch schlecht: sollen die Händler die Boards aus den Packungen nehmen, einzeln flashen und dann wieder zurückpacken? Bei der abgesetzten Masse ist das kaum realistisch bzw. vom Aufwand her nicht zu machen bzw. zu teuer. Und wenn es dumm läuft, beschweren sich die Kunden noch darüber, dass sie gebrauchte Boards angedreht bekommen haben und das neue Bios für sie gar nicht nötig ist. Wünschenswert wäre aber, wenn einige Händler sowas wie einen Flash-Service anbieten, der für 5 Euro extra (oder weiss der Geier) sicherstellt, dass das jeweils neue Bios auch aufgespielt ist, wenn eine neue CPU mit einem bereits länger auf dem Markt befindlichen Board erworben werden soll.
Im Zweifel, speziell bei modernen CPUs einfach einen billigen älteren Celeron dazu kaufen und den wiederverkaufen oder, etwas bzw. deutlich unfeiner, wieder retournieren. ;) Weitere Option: bei ebay nach entsprechenden Bioschips Ausschau halten ...
 
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rumpel01 schrieb:
sollen die Händler die Boards aus den Packungen nehmen, einzeln flashen und dann wieder zurückpacken? Bei der abgesetzten Masse ist das kaum realistisch bzw. vom Aufwand her nicht zu machen bzw. zu teuer. Und wenn es dumm läuft, beschweren sich die Kunden noch darüber, dass sie gebrauchte Boards angedreht bekommen haben und das neue Bios für sie gar nicht nötig ist.

So ist es! Gerade im Online-Handel kann und darf der Kunde so einen Service nicht erwarten. Wenn man immer nur die Vorteile will (günstiger Preis, problemlose Rücksendung etc.), dann muss man auch die Nachteile in Kauf nehmen (Ware kann "gebraucht" sein, keinerlei Service-Leistung etc.).
Wer beim Händler vor Ort kauft, der kann uns sollte auch erwarten, dass das Board für die ebenfalls mit verkaufte CPU geeignet ist, auch wenn das dann eben ein paar Euro mehr kostet als online... :D
 
Ja, deshalb kaufe ich nach Möglichkeit nicht online, sondern bei J*elektr. Dort zahle ich zwar ein paar Euro mehr. Dafür ist das Aufspielen eines aktuellen BIOS oder aktueller Firmware nie ein Thema.
 
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