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Ich habe gelesen, dass man die Bootzeit vom OS durch schnellere Festplatten nicht beliebig beschleunigen kann, da es auch Phasen gibt, in denen die Geschwindigkeit der Festplatte nichts ausmacht - aber was ist es dann? Könnte man den Start vom OS durch eine schnellere CPU beschleunigen, weil irgendwelchen Sachen berechnet werden müssen?
Den größten (Hardware)-Effekt erreichst du momentan durch die Verwendung einer SSD als Systemplatte. Ansonsten die üblichen Tipps:
- in der msconfig die Anzahl der CPU-Kerne einstellen
- HDD defragmentieren
- Autostart aufräumen
- nicht benötigte Geräte deaktivieren
Das ist mir ansich schon klar, aber es ging mir um den technischen Aspekt.
Sagen wir theoretisch, wir hätten eine SSD mit einer Reaktionszeit von 0,000000001 ns und Random Transferraten von 999GB/s. (Also total utopisch, aber es geht um das Beispiel).
Trotzdem würde z.B. Windows laut dem Artikel nicht nicht soooo viel schneller booten, wie die SSD schneller ist als eine heutige. Es würde wohl nur ein paar Sekunden ausmachen.
Meine Frage war jetzt einfach das warum. Muss zum booten irgendwas berechnet werden, sodass die CPU den Startvorgang limitiert, oder kann der RAM limitieren, oder sind da absichtlich Wartezeiten, damit man nicht binnen Sekunden booten kann (Oder stekcne die Illuminati dahinter?)
Ich hoffe nun ist klarer geworden, was mein Anliegen ist
Durch den Einsatz der SSD halbiert sich (bei Vista 64bit) die Bootzeit, das kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen. Vor allem das Laden des Autostarts (Antivirus-Software, Firewall, evtl. Vista Sidebar etc.) wird enorm beschleunigt.
Zum einen muss man beachten, dass der POST nicht in die Bootzeit gezählt werden sollte, weil er völlig unabhängig vom Betriebssystem ist. Der eigentliche Bootvorgang profitiert enorm von der Leistung der SSDs. Wenn wir aktuell eine SSD mit so einer niedrigen Reaktionszeit und hohen Transferraten hätten, wäre der Bootvorgang vermutlich 70-80% schneller als mit einer HDD (vorausgesetzt der Chipsatz macht das mit).
Als nächsten Flaschenhals käme dann wohl der Chipsatz infrage, da er das Verbindungsstück zwischen HDD, CPU und RAM darstellt.
Booten in wenigen Sekunden ist möglich, solange man
a) keine Hardware angeschlossen hat, deren Initialisierung aus Protokollgründen lange dauert (einen SCSI-Bus nach Geräten scannen dauert z.B. recht lange)
b) keine Dienste in Anspruch nimmt, die extern übers Netz eine Weile brauchen, z.B. die Systemzeit nach einen NTP-Server stellt und dabei mehr als nur ein Paket hin- und herschickt.
Das nötige reine Gerechne beim Booten des Systems hält sich angesichts der Geschwindigkeit aktueller CPUs sehr in Grenzen und spielt keine Rolle. Deshalb gibts natürlich auch in wenigen Sekunden bootbare Systeme z.B. die auf einigen Mainboards verbauen Splashtop-Linuxe. Auch ein altes MS-DOS bootet sehr schnell, initialisiert dabei aber nur einen Bruchteil der vorhandenen Hardware, was den Vergleich ein bischen unfair macht.
Wenn wir aktuell eine SSD mit so einer niedrigen Reaktionszeit und hohen Transferraten hätten, wäre der Bootvorgang vermutlich 70-80% schneller als mit einer HDD