Brauchen günstige Schule-PCs

Blödsinn, der Support wird nicht 2015 eingestellt! Nur die Versorgung mir neuen Features und sorry, das ist egal.
 
Agba schrieb:
Wieso weißt keiner von euch darauf hin, dass Windows 7 eine schlechte Wahl ist, da der Support 2015 eingestellt wird. Das ist doch eine wichtige Info wenn man Geräte 5+ Jahre verwenden möchte.

Hm, weil vielleicht nur der Mainstream Support und die Versorgung neuer Funktionen eingestellt wurde? Sicherheitsupdates bekommt Windows 7 auch nach 2015 noch.
 
Agba schrieb:
Wieso weißt keiner von euch darauf hin, dass Windows 7 eine schlechte Wahl ist, da der Support 2015 eingestellt wird. Das ist doch eine wichtige Info wenn man Geräte 5+ Jahre verwenden möchte.

Der Support für Sicherheitsupdates wird 2020 eingestellt, lediglich der Mainstream Support endet Anfang 2015.
 
Für 200€ ist es doch möglich...
1 x SanDisk SSD 64GB, SATA 6Gb/s (SDSSDP-064G-G25)
1 x Intel Celeron G1840, 2x 2.80GHz, boxed (BX80646G1840)
1 x Corsair ValueSelect DIMM 4GB, DDR3-1333, CL9-9-9-24
1 x ASRock H81M-DGS (90-MXGS60-A0UAYZ)
1 x Zalman ZM-T1U3
1 x be quiet! System Power 7 300W ATX 2.31 (BN140)

Das sind in Summe 198€ zzgl. Versand (bei hardwareversand)
Das was hier fehlt ist eine Windows Lizenz (Win 7 ist für die nächsten 6 Jahre absolut in Ordnung)
Die Lizenzen bekommt man für ca 20-30€ / Stück

Mit etwas Feintuning oder einem guten Angebot von einem Händler bei Abnahme von 20 Stück
könnte es evtl. doch klappen.

Mit einem G1840 ist man gut bedient und besser dran als mit einem Athlon 5350.
Eine 64GB SSD, die man unbedingt braucht, da 32GB schlichtweg nicht reichen ist auch bezahlbar.

Viele aktuelle Office PCs werden mit einem Celeron als Standard-Empfehlung ausgestattet.
Er bringt wirklich gute Leistung und sollte für die nächsten Jahre reichen.
Zumindest wenn es Office Betrieb ist und Lernsoftware.
 
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DunklerRabe schrieb:
Dann nimmst du am besten die 4000 Euro und gehst damit und den genauen Anforderungen zum nächsten Systemhaus deines Vertrauens. Die können dir da am besten weiterhelfen. Vermutlich wirst du da ein paar Kompromisse eingehen müssen, ich glaube z.B. nicht, dass eine SSD im Budget ist.

Dann werden sie aber niemals 20x PCs bekommen, sondern vielleicht nur 8-10 Stück wenn nicht sogar noch weniger.
Abgesehen davon denke ich das Naddel_81 da schon etwas Ahnung hat, zumal viele Schulen auch einen zuständigen für die IT haben, sei es auch nur einen Lehrer der davon Ahnung hat.
 
Hallo,

meiner Meinung nach würde ich mit einem Budget von 4000€ auf keinen Fall 20 Rechner holen, 10-15 Computer sollten ausreichen und man hat echten Mehrwert mit den PCs und nicht wieder 20 Krüken. Auch die hier gepostete Hardware ist zwar toll, wer baut aber 15 Computer zusammen für lau? - Da sitzt man mit Zusammenbau und Installation locker 3-4 Tage dabei ;-) -> Am Stück..

Was hier immer vergessen wird ist dass neben den Hardwarekosten auch noch zusätzliche Kosten (wenn extern für Dienstleistung und co) fällig werden, mit 20PCs ist 4000€ schonmal weg, wie wird der Rest bezahlt?


Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Zusammenbauen könnten - je nach Alter - die Schüler unter Anleitung als Projekt machen. Was die Softwarelizenzen angeht, sollte man einfach mal mit Microsoft sprechen, was Schullizenzen etc. angeht.

Rechnertechnisch wäre etwas in dieser Richtung mein Vorschlag:
1 x Intenso Top III SSD 128GB, SATA 6Gb/s (3812430)
1 x Intel Celeron G1840, 2x 2.80GHz, boxed (BX80646G1840)
1 x Elixir DIMM 4GB, DDR3-1600, CL9 (M2F4GH64CB8HB6N-DI)
1 x ASRock H81M-HDS (90-MXGQH0-A0UAYZ)
1 x Samsung SH-118AB silber, SATA, bulk
1 x Inter-Tech JY-160 (88881127)
1 x Xilence RedWing Series 350W ATX (SPS-XP350.(12)R3)

Die Frage ist eben auch immer, welchen Support benötigt die Schule oder gibt es Lehrer, die gemeinsam mit Schülern bereit sind, sich aktiv um solche Dinge zu kümmern. Der Kauf ist die eine Sache, aber der Support sollte nicht vergessen werden.
 
Das Problem ist zudem noch die Betreuung der PCs.
Bürdet sich das ein Lehrer noch zusätzlich auf ? Administration, Hardwarereperaturen?
Ich habe schon viel Unfug gesehen (Stadt gibt einer Grundschule 20 brandneue PCs+Server, die dann wegen fehlender Softwarelizenz nicht betrieben werden DURFTEN und nun verrotten). Einfach mit eigener Lizenz (MS Office) benutzt werden können die auch nicht, die Stadt hat die Administration und Wartung an einen Dienstleister vergeben, es dürfen keine neuen BS aufgespielt werden die Adminkonten hat der Dienstleister. :freak:

4000€ Sind schlicht zu wenig. Allein die Anschaffung der Hardware wird knapp. Dazu kommen noch Lizenzen für den Schulbetrieb von Windows MS Office und Antivirus.
Dann sollte über das Verwendete Netzwerk nachgedacht werden und über das Anlegen Schülereigener Benuzterkonten.
(Dazu brauchts dann nen Server)

Freie Software wie ein Linux, Libre/OpenOffice wäre eine alternative. Für ungeübte aber noch schwerer zu administrieren.
Oder Ihr bringt den Schülern tatsächlich was bei, z.b. Dualboot mit Windows und Linux einrichten, einfaches autoatisieren mit shellsskripten usw.

Irgendjemand muss Facebook blockieren und dann noch jemand die USB-Ports mit Heißklebe vollschmieren, Ansonsten könnt ihr die PCs alle 2 Wochen neu aufsetzen.


Kurzum, 5 PCs mit allem Zubehör wären wirklich machbar.


Ihr wollt ja bestimmt bei Microsoft bleiben, dann solltet ihr euch ansehen ob "MSDNAA" oder "Dreamspark" für euch in Frage kommt.
 
Für ca. 200€ bekommt man "gute" PC`s mit Windows 7 Lizenz.

Sorry eine SSD in einem Grundschul-PC ist total unnötig, selbst die PC`s in Unis und Hochschulen laufen zu 99% mit HDDs.
 
Warum macht man es in Europa nicht wie in den USA und benutzt Chromebooks/Chromeboxes für den Education-Bereich.

1. Saugünstig
2. Können alles was man in der Schule braucht
3. Gute Performance

Dell zB bietet ihr CB NUR FÜR SCHULEN an. Als Privater kann man das gar nicht kaufen. Und Dell bietet einen 1A-Support. Der in diesem Bereich viel wichtiger ist. Falls mal was kaputt geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jonas92 schrieb:
Hallo,

meiner Meinung nach würde ich mit einem Budget von 4000€ auf keinen Fall 20 Rechner holen, 10-15 Computer sollten ausreichen und man hat echten Mehrwert mit den PCs und nicht wieder 20 Krüken.

Das sind Schul-PCs. Wenn das OS und Office flüssig läuft, reicht das. Lernsoftware benötigt keine starke Hardware. und weisst Du auch warum? Weil die hersteller wissen dass ihre Kundschaft keine Hightech da rumstehen hat.

Und was soll das mit "da reichen zehn Computer". Schonmal eine Schule von innen gesehen? Derzeit darfst Du als Lehrer froh sein wenn Du nur 30 Schüler hast. Verteil die mal auf "zehn Rechner", das wird ein Spaß...
Wenn die Jungs zwanzig Rechner anschaffen und davon im Praxisalltag jederzeit 15 plus die Lehrerkiste jederzeit zur Verfügung stehen, ist das schon ein großer Gewinn.

Aber auch mein Tipp wäre, hol Dir Angebote von Systemhäusern ein. SSDs kosten so ab 40 bis 50 Euro, das ist auf jeden Fall drin. Ein Intel Pentium (vier Kerne) reicht für derlei Dinge auch in Zukunft aus. Vermutlich sogar die neueste Atom-Generation. Wenn man sieht welche Leistung Broadwell erreicht, kannst Du solch ein office-System in Zukunft vermutlich in einem USB-Stick unterbringen.

Wichtig wäre nur dass ihr das restliche Zeug, sprich Netzwerk, remote control, Server samt Lizenz, Präsentationsmöglichkeit etc bereits habt. ich denk mal ein beamer reicht euch aus, eine digitale Tafel/whiteboard müsst ihr nicht haben.
Falls Du die Rechner zusammenstellen lässt werden sie euch vermutlich Win 8.1 draufmachen. Solltet ihr zusätzliche Software haben musst Du sichergehen dass diese auch unter Win 8.1 läuft.

Gibt ja alles mögliche im unterricht, von Zusatzkarten welche bei Neustart jede Änderung zurückspielen bis hin zu diesen lustigen USB-dongles welche dann den PC öffnen und dem Lehrkörper Masterrechte geben.
Ergänzung ()

Popey900 schrieb:
Für ca. 200€ bekommt man "gute" PC`s mit Windows 7 Lizenz.

Sorry eine SSD in einem Grundschul-PC ist total unnötig, selbst die PC`s in Unis und Hochschulen laufen zu 99% mit HDDs.

Billigste SSD: ~30€

Billigste HDD: EIN Modell gibt es ab 20€, der Rest fängt ab 30€ an.

Da bei solchen Rechnern der Preis pro GByte keine Rolle spielt da Kapazität nahezu nicht gefordert wird, brauchst Du lediglich genügend Speicher für OS, Office und paar Edu Programme - den Rest regelt der Einstiegspreis. Und der ist auf einem Niveau dass man sagen kann, es spielt kaum eine Rolle.

@Chromebooks: Wenn Du eine Windowsumgebung nutzt kannst Du kein Chrome einsetzen da Deine Windowsprogramme dort nicht laufen. Ein weiterer Faktor wäre, die Lehrer an das neue System zu gewöhnen. Das ist kein Spaß.
 
http://www.amazon.de/gp/aw/d/B00LN3JS6A/ref=mp_s_a_1_1?qid=1417085761&sr=8-1&pi=AC_SX200_QL40#

Anmerkung: Auf jeder Chromebox läuft auch Ubuntu und man kriegt 100 GB bzw 1 TB Google Drive für 24 Monate umsonst. Nützlich, wenn man keinen Schulserver hat.

Wenn du bei HP anrufst und sagst dass du 30 Stück brauchst, bin ich mir sicher dass du einen ordentlichen Preis bekommst.

Edit:

Was für Programme sollen den darauf laufen? Office? Google Sheets/Docs etc reicht.

Und sonst ist quasi jedes Schulprogramm auch auf Linux installierbar. Und das kostet auch nichts. ChromeOS muss nur 1x mit den nötigen Apps eingerichtet werden und ist sehr benutzerfreundlich.

Und bezüglich Festplatten: Einfach ein 8TB 2-Bay-Nas irgendwo hinstellen und alle Geräte können darauf zugreifen. Warum die PCs mit extra HDDs ausstatten?

Beispiel:

http://geizhals.de/synology-diskstation-ds214se-8tb-a1027757.html 370€

http://geizhals.de/hp-chromebox-cb1-020ng-weiss-f8t63ea-abd-a1140412.html 170x20€

Zusammen auf ca 3750€

Wenn du gut handelst (Bitte direkt bei HP anfragen!!) Gehen sich wahrscheinlich auch 25-30 Boxen aus. Fertig. Schulproblem für die nächsten 5-8 Jahre gelöst.

Vorteil:

-Einfaches Betriebssystem (oder Ubuntu wenn nötig)
- Stromsparend
- Flüsterleise
- Super Preis
- Platzsparend
- guter Support bei HP

Nachteil

- in Europa nicht verbreitet
- Programme die nur auf Windows ausführbar sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Agba schrieb:
Wieso weißt keiner von euch darauf hin, dass Windows 7 eine schlechte Wahl ist, da der Support 2015 eingestellt wird. Das ist doch eine wichtige Info wenn man Geräte 5+ Jahre verwenden möchte.

Der Support wird nicht eingestellt, sondern es werden dann nur noch sicherheitsrelevante Patches veröffentlicht.
Das reicht aber auch erst mal für den Einsatzzweck.
 
Im HP Education Store gibt es die Chromebox für 164€. Mal 20 wäre 3.280€.

Problem: es ist keine Windows-Lizenz dabei, der lokale Speicherplatz ist begrenzt. Von den verbleibenden 720€ kann man aber einen ordentlichen Server (z.B. Dell PowerEdge T20 https://www.computerbase.de/preisvergleich/a1064432.html) mit entsprechender Festplattenkapazität ausstatten.

Was Windows 7 angeht: Der Support endet am 14. Januar 2020, also in etwas über 5 Jahren. Also nicht genug für die geplanten 6 Jahre.
 
|paladin| schrieb:
Einen halbwegs brauchbaren PC mit SSD für 200€ und Win7 Lizenz ist fast unmöglich ohne irgendeine Subvention.

Irgendwas wird sich finden lassen - aber für die nächsten 6 Jahre? Mhh

wir haben bisher mit P4 Rechnern gearbeitet! Mit anderen Worten: Ein 7 Jahre alter C2D wäre also schon ein Traum! Wenn ich also heute einen aktuelle Celeron oder AMD 7600K nehme, reicht der locker 10 Jahre!
 
chithanh schrieb:
Im HP Education Store gibt es die Chromebox für 164€. Mal 20 wäre 3.280€.

Problem: es ist keine Windows-Lizenz dabei, der lokale Speicherplatz ist begrenzt. Von den verbleibenden 720€ kann man aber einen ordentlichen Server (z.B. Dell PowerEdge T20 https://www.computerbase.de/preisvergleich/a1064432.html) mit entsprechender Festplattenkapazität ausstatten.

Was Windows 7 angeht: Der Support endet am 14. Januar 2020, also in etwas über 5 Jahren. Also nicht genug für die geplanten 6 Jahre.

Ja siehe mein Post. Habe ich bearbeitet.
 
O-Saft-Killer schrieb:
Können die Festplatten aus den alten PCs weiterverwendet werden (Sata Festplatten?)

Eventuell mal schauen, ob die alten PCs noch brauchbare Netzteile und Gehäuse haben.

alte Sata-HDDs bleiben in den alten Rechnern, die in anderen Klassen als Einzelplatzrechner weiterverwendet werden. Die ältesten P4s mit ätzend lahmer 30GB HDD kommen dahin, wo sie schon seit 5 Jahren hingehören (CARITAS-ENTSORGUNG!).
 
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