News Britische Krawalle: Cameron will soziale Netzwerke sperren

@dirky8

Beleidigt? Stänkern? Nicht wirklich! Provoziert? Ja! Aber hey... jedem seine Meinung, wär ja schlimm wenn keiner seinen persönlichen Standpunkt zum besten gibt. Verzeih, wenn ich deinen Befindlichkeiten nicht entsprochen habe. Kannst es natürlich auch gern ignorieren, jedem das seine ;)
 
DaFIdov schrieb:
Weißt du denn wirklich nicht was und wie ich es meine?

Doch, ich verstehe deinen Standpunkt sehr gut und teile ihn auch - trotzdem darf man diese Menschen und ihre Probleme nicht einfach ignorieren, sei es nur weil es alleine in Europa von ihnen millionen gibt...
 
Ich habe bis heute auch gedacht, dass es denen um Problembewusstsein ginge.
Aber die Proteste kamen ja auf, weil ein "armer kleiner Migrant" im Rahmen einer
Polizeiaktion getötet wurde. Ich würde mal sagen, es hat keinen Unschuldigen erwischt,
denn es wurde wohl gegen ihn ermittelt. Also sind Leute auf die Straße, um gegen den
Tod eines offensichtlich Kriminellen zu agitieren. Ist das jetzt schlimm oder gut oder was?
Ich hab gar keinen Plan mehr, wenn ich ehrlich bin.
Erst ist die Rede von "Krimineller getötet von Polizei", nun von "Gesellschaft verändern vor Netzblockade".
Ist es nicht so, dass sich marodierende und plündernde Prekariatsgruppen im Netz für ihre Raubzüge absprechen?
Keine Ahnung, wo da jetzt ein Lösungsansatz für Probleme von Asozialen liegen soll, wenn die nichts Besseres zu tun haben, als direkt die gesamte Werte- und Rechtsordnung ihres Landes zu torpedieren.
Ist mit solchen Leuten überhaupt zu reden bzw. wollen wir solche Leute überhaupt in unserer Gesellschaft haben?
Das sind wahrscheinlich ein paar absolut NICHT PC (politically correct) Fragen, aber die werden wohl hinter sehr vorgehaltener Hand gestellt.
Ich bin froh, dass in Deutschland sowas nicht passiert ist und hoffentlich auch nicht passiert, weil bei uns der soziale Bodensatz noch nicht so groß ist und auch die Jugendarbeitslosigkeit am drittgeringsten in der EU ist mit ca. 9,5%. Wir sollten aber angesichts der Randale in GB mal mehr für Integration tun, oder?
 
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich mal London besucht habe. Was mir aber wirklich sehr krass in Erinnerung geblieben ist, war der starke Unterschied, den die Stadt in der Pflege ihrer verschiedenen Stadtteile machte. Wunderschön in der Innenstadt und in wohlhabenden Gegenden, englischer Rasen, saubere und gepflegte Straßenmöblierung sprich, Parkbänke, Bushaltestellen, perfekter Straßenbelag usw.. In den armen Vorstädten waren überall Schlaglöcher, ein Krankenhaus, das so in eine enge Häuserzeile eingequetscht war wie ein größeres Schleckerfiliale, man hat einfach gemerkt, dass städtische Pflege und Finanzierung in armen Gegenden eingespart, und dafür die reichen Gegenden um so schöner ausgestattet wurden. Zudem saßen in vielen wunderschönen großen historischen Gebäuden in der Innenstadt, also in solchen, die bei uns irgendwie der Allgemeinheit zugänglich gemacht würden(mit Bibliotheken, Ämter u.Ä.), Versicherungen, Banken und andere finanzstarke Unternehmen. In der Form ist das in D. einfach nicht vorstellbar.

Wenn in England nicht mal ein Verbot gegen das Schlagen von Kindern durch ihre Eltern besteht, wenn diese Menschen sehr viel schwieriger eine Ausbildung bekommen, wenn es für die meisten ein Traum bleibt, von den ärmlichen Verhältnissen jemals weg zu kommen oder wenn sie der Staat, der sie als Krimminelle abtut, mit über einer Mio installierter Kameras wie in einem übergroßem BigBrother Spiel im Auge behält, dann will ich jetzt nicht die soziale Ader raushängen lassen, aber dann weiß ich doch ziemlich wo es herkommt was da passiert.

Das mit dem einfach mal abschalten der Sozialen Netzwerke, das geht nicht so einfach. Da prallt man nämlich mit einer der Grundwerte einer Demokratie zusammen, der Meinungsfreiheit. Ich weiß nicht wie es in der Englischen Demokratie im Detail aussieht, die Englische Demokratie ist auch die erste in Europa, älter noch als die Fr. Revolution, in D. wäre die Abschaltung aber ein klarer Verfassungsbruch. Cameron würde sich damit zudem auf eine Stufe mit Mubarak stellen, sehr peinlich für eine Westeuropäisch freiheitliche Regierung.

Ich glaube auch kaum, dass er damit durch kommt. Zum Ausschalten der sozialen Kommunikation oder zu seiner anderen Drohung, die Armee einzusetzen, müsste er schon den Ausnahmezustand ausrufen, und das geht nicht so einfach. Sollte er dieses Ansinnen wider Erwarten trotzdem irgendwie durchboxen, wird er sich danach eine gefährliche politische Schelte und Hinterfragung einfangen. Die Opposition, so wie jede andere Europäische Nation, wird in fragen, warum er denn nicht einmal daran gedacht hat denn Leuten anzubieten, ihre unausgewogene Soziale Situation doch zumindest mal in Augenschein zu nehmen.

Also irgend was sagt mir, dass wenn Cameron gegenüber Denen den Krieg ausruft, diese das eher als Aufforderung ansehen ihr Handeln zu forcieren. Sie haben kaum was zu verlieren, eher dürften sie eine endliche Chance darin sehen, eine große Öffentlichkeit auf ihre soziale Vernachlässigung aufmerksam zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen ist gar nicht bewußt, daß sie bereits in der Auswahl ihrer Begrifflichkeiten eine der langfristigen Ursachen nennen. Die Umwandlung von "Völkern" in "Gesellschaften" und von "Volksangehörigen" in "Bürger" sind in meinen Augen zwei davon. Die jeweils zweiten Begriffe assoziieren Ungebundenheit, Individualität, fehlende Zugehörigkeit, Uneinigkeit. Von Zusammengehörigkeit kann man da erst recht nicht mehr sprechen.

Soziale Netzwerke konnten fehlende Zusammengehörigkeit ein bisschen kompensieren, das aber auch nur virtuell und unecht. Die Schließung solcher Netzwerke könnte allerdings noch mehr Aggressionen wecken. Deshalb halte ich das in diesem Moment für unklug.

Aber das ist nur meine Sicht der kranken Welt für diesen Moment...:freak:
 
Ich bin froh in einer wirklich freien Welt zu leben! Eine Welt in der durch Verbote für mich und meine Mitmenschen alles geregelt wird. Ich bin ja trotzdem frei, solange ich nicht die mir gesteckten engen Grenzen überschreite. Wir sollten alle mehr arbeiten und weniger über die Dinge nachdenken von denen wir nichts verstehen. Wenn ein Politiker mir sagt die sozialen Netzwerke oder Killerspiele sind schlecht für mich und den Rest der Welt, dann hat er recht. Er ist schließlich Politiker und ich habe keine Ahnung.
Politiker haben recht wenn sie uns die letzte freie Plattform, das Internet, beschneiden. Gerade weil die Freiheit sowieso nur Virtuell war.

Die Menschen die über uns bestimmen haben immer nur unser bestes im Sinn. Nörgelt nicht, sondern lasst es einfach mit euch passieren, es wird schon gut und richtig sein.

Menschen die soziale Netzwerke nutzen sind Terroristen. Erkenne ich ganz klar schon an dem Wort "sozial".
 
Habe zwar nicht alle Posts gelesen, aber -
Egypten hat versucht das selbe durch zuziehen, GSM zu sperren, bestimmte Seiten wie Facebook und Twitter zu blockieren, und das wurde kritisiert, "Legitimität ging sofort verloren".

Und in Europa ist das wohl in Ordnung so??

Wenn, dann konsequent! Mit einer Flugverbotszone, Gelder einfrieren, und Waffen an die "Rebellen" liefern!
 
@AYAlf

oh man, wenn ich solche ansichten höre dann zweifele ich am verstand des menschen! das kann doch net dein ernst sein!? dei solchen ansichten stellen sich mir die nacken haare.
 
@OldDirtyBastard

Mit Sarkasmus kannst du scheinbar nicht viel anfangen...
 
@Wolfsrabe
"Langfristige Ursache", so so! Soweit ich mich erinnere, benutzte der Letzte der vor ca. 70 Jahren versuchte, den Leuten ihre Freiheit als Grund ihres Unglücks zu verkaufen, Begriffe wie Völker und Volksangehörigkeit dazu, einen fehlgeleiteten Gruppenzwang zu erzeugen oder um Fremde und Andersdenkende in die Ecke zu stellen, und zwar in einem Landstrich, in dem sich bereits in seiner frühesten Geschichte die verschiedensten Volksgruppen durchmischt haben(siehe Völkerwanderung). Als eine allerdings ziemlich kurzfristige "Ursache" stürzte dieser Typ De und gleich noch die halbe Welt ins Verderben.

Also keine Ahnung was du da für ein eigenartiges Assoziationsgebräu verstreuen möchtest. „Bürger“ und „Freiheit“ sind sogar sehr positiv besetzt und werden es hoffentlich auch noch lange bleiben. Wenn Cameron den Leuten helfen will, dann bestimmt nicht in dem er den Nationalisten raushängen lässt, und naheliegender Weise dadurch, dass er sich endlich deren sozialen Nöten zuwendet.

Dagegen ist der Begriff „Gesellschaft“ weder gut noch böse. Er ist vor allem ein von der Wissenschaft verwendeter Begriff. Soziologen beschreiben mit ihm alle möglichen Zusammenhänge. Von der Familie über Klicken, Dörfer, Städte bis zu ganzen Ländern. Der Gesellschaftsbegriff beschränkt sich auch auf keinen Entwicklungsstand und bezieht sogar Tiere mit ein. Auch im Verständnis der Funktionsweise vergangener Völker ist das Wort „Gesellschaft“ ein unverzichtbares Werkzeug.
 
Grundsätzlich bezweifel ich die Wirksamkeit, den Tätern den Facebook-Account zu sperren. Zu schnell ist ein neuer Account unter anderem Namen erstellt. Dennoch sollte man die Betreiber solcher Plattformen und Netzwerken verpflichten stärker bzw. überhaupt Verantwortung für das Geschehen zu übernehmen, indem man sie verpflichtet ihre Plattform zu moderieren und ggf einzuschreiten.
Das sind nun nicht die ersten besorgniserregenden Vorfälle. Hier ging es auch mehr um einen politischen Hintergrund, sondern nur noch um rohe Gewalt. Wenn Menschen, die nur helfen wollten wie Einsatzkräfte oder Bürger, die einen Brand löschen wollten, verletzt oder tot geprügelt werden, kann man das nicht mehr entschuldigen. Und wenn ich so etwas lese:
Solchen Beispielen nachträglicher Gewissenserforschung stehen die überwiegenden Fälle von Jugendlichen gegenüber, darunter auch jungen Müttern, die sich ihrer Taten unverfroren auch jetzt noch rühmen. Während die Kamera eines BBC-Fernsehteams auf die nagelneuen Turnschuhe zweier farbiger Teenager hielt, strahlten die beiden im Interview, unbesorgt darüber, dass sie sich einem baldigen Zugriff der Polizei ausliefern könnten: „Es war der geilste Protest unseres Lebens. Man muss mehr davon haben.“

Die Fernsehkollegen von SkyNews fragten einen Jugendlichen, ob er jetzt schuldbewusst in der Nacht aufwache. „Nein, ich bin viel zu beschäftigt mit fernsehen an meinem neuen Plasma-Schirm. Es fühlt sich an, als ob Weihnachten diesmal früh gekommen ist.“

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article13541959/Es-war-der-geilste-Protest-unseres-Lebens.html
Dann kann ich nicht daran glauben, dass es nur an dem sozialen Ungleichgewicht liegt, zumal sich auch Jugendliche aus der Mittelschicht daran beteiligt haben. sicher die soziale Schieflage hat ihren Teil dazu beigetragen, aber dies als alleinige Ursache anzusehen, ist zu einfach gedacht.
 
chancaine schrieb:
Aber die Proteste kamen ja auf, weil ein "armer kleiner Migrant" im Rahmen einer
Polizeiaktion getötet wurde. Ich würde mal sagen, es hat keinen Unschuldigen erwischt,
denn es wurde wohl gegen ihn ermittelt. Also sind Leute auf die Straße, um gegen den
Tod eines offensichtlich Kriminellen zu agitieren. Ist das jetzt schlimm oder gut oder was?
Ich hab gar keinen Plan mehr, wenn ich ehrlich bin.

"Da hat es keinen Unschuldigen erwischt", sagt mal gehts noch, du schreibst ja selbst das gegen ihn ermittelt wurde, das heißt er wurde noch nicht verurteilt also ist er erstmal unschuldig, des weiteren selbst wenn der "schuldig" sein sollte, für was, nen Handtaschendiebstahl? Hat er dann Todesstrafe verdiehnt oder wie?

Also das Polizei Leute umbringt ohne direkt selbst in großer Gefahr gewesen zu sein (Opfer hat Pistole dabei und fängt an sie auszurichten gegen Polizei) ist hier kaum mehr vorstellbar. Zumindest erinnert mich das an "Benno Ohnesorg", das hat damals vielleicht nicht ausschließlich aber doch zu einem großen Teil dazu geführt das die RAF gegründet wurde.

Auch in Amerika gab es schon Rassenunruhen nach solchen Aktionen, allerdings hatte ich gehofft das solche Sachen langsam vorbei sind mal in der westlichen Welt.

Ihr müsst euch das auch mal vorstellen, die haben dort noch krassere Schere zwischen Arm und Reich wie hier, und ich ertrags heir schon nicht mehr wie assig wir von unten nach Oben umverteilen.

Und nein ich bin nicht so naiv wie die Medien es gerne hätten, sonst könnte man ja einfach sagen, ja wirtschaft erlaubt nunmal nciht mehr Arbeit oder so, kein problem teilt endlich bedingungsloses Grudneinkommen aus, dann werden viel mehr selbständig mit nützlcihem Zeug das ihr euch noch nicht mal vorstellen könnt.

Es gibt hier eh nur 2 Möglichkeiten, entweder man glaubt daran das man Vollbeschäftigung hin kriegne kann in spättestens 10 Jahren oder so, oder man ist für bedingungsloses Grundeinkommen oder etwas in der Art.

Es gibt noch eine 3. Möglichkeit, man ist ein sadistisches Arschloch. Das trifft wohl auf die meisten Mächtigen zu.

Und ja es gibt noch eine 4. Möglichkeit, man ist Dumm wie Stroh oder interessiert sich nur für sich selber und denkt nicht weiter. Das dürfte auf die meisten in der Bevölkerung zutreffen.
 
@Jelais99
Gerade doch durch die soziale Schieflage. Die Randalierer können am überall beworbenem Konsumleben nicht teilnehmen und werden es wohl auch niemals wirklich können, also nehmen sie es sich mit Gewalt und haben noch Spaß dabei in Form einer Party ähnlichen Gruppendynamik. Hinzu kommt ein mangelndes Demokratisches Bewusstsein, was im Anbetracht der Dinge aber nicht wirklich überrascht, denn dieser Mangel wird von der Regierung ja geradezu vorgelebt.

Eine Schnelle Heftpflaster Lösung wäre für die Regierung ein verstärkter Polizeieinsatz + dem Zeigen von Verständnis für die Soziale Sackgasse, in der sich viele der Leute befinden. Langfristig helfen nur die Investition in Bildung und Erziehung, sowie natürlich mehr Gerechtigkeit im Umgang mit allen Bürgern. Solche Investitionen werden aber erst nach Jahren und Jahrzehnten Früchte tragen. Dass das aber nicht aus der Luft gegriffen ist, sieht man in vielen anderen Europäischen Nationen, inklusive De, in denen man sich intensiver mit den sozialen Brennpunkten beschäftigt und in denen solche anarchischen Ausschreitungen deshalb nur schlecht vorstellbar sind.
 
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Moin,

Ich finde es auch nicht unbedingt in Ordnung was in GB so abgelaufen ist und es war wohl auch das meiste davon eher Randale als Protest aber in einer wirklich Gesunden Gesellschaft würde so-etwas in der Form wohl auch kaum stattfinden.

Das finde ich für unser gesamt Konzept des Zusammenlebens im Allgemeinen schon bezeichnend und es gibt viele gute Ansätze die auf lange Sicht eher Steuern Sparen würden als es jetzt kostet die verfehlte Politik und das "Krebskranke" und unheilbar Korrupte System Aufrechtzuerhalten. Aber das wird wohl erst Geschehen wenn die "Gamer-Generation" 50+ ist wobei ich mir bei einigen Posts hier bei FB da auch nicht so ganz Sicher sein kann.

OT:

Also es mag ja sein das hier verschiedene Möglichkeiten Diskutiert wurden warum, wieso und weshalb aber egal was ihr Schreibt der wahre Feind ist und bleibt unser Geldsystem was nicht zum Wohle aller vom Gold getrennt worden ist. Darüber sollte man mal Nachdenken solange sich dahingehend nichts ändert braucht man mit etwas anderem gar-nicht erst Anfangen.

Das hat auch nichts damit zu tun das ich irgendjemandem seinen Reichtum nicht gönnen würde aber ich liege wohl kaum falsch wenn ich behaupte das bei genauerer Betrachtung grob 90% der "Reichen" ihr Vermögen zumindest teilweise ungerechtfertigt erhalten haben oder später Stark davon Korrumpiert worden sind.

Und ich lasse mich gerne eines besseren belehren wenn mir hier einer "Menschenwürdig" und Sozial gerecht erklären kann weshalb es Gesellschaftlich Toleriert werden sollte mit Geld Geld zu machen. DAS IST UND BLEIBT PERVERS UND IST WIRKLICH ASOZIAL ! Von Aktien etc. wollen wir mal gar-nicht erst anfangen ;)

Die Lösung des Problems kann hier wohl kaum gefunden werden aber es ist zwingend erforderlich das die Gesellschaft umdenkt. Ich bin mir bewusst es ist Utopisch aber man sollte sich mal evtl. ein Beispiel an Star Trek etc. nehmen ^^

Euer Hardware_Genius :)

Noch ein Spruch: Alle sagten immer das geht nicht das ist unmöglich und dann kam jemand der das nicht wusste und tat es einfach ;)

PS: Nur als Info, glaubt mir ich kenne mich weitgehend auf den Finanzmärkten aus aber ich verstehe es einfach nicht wie jeder von uns bei vollem Bewusstsein ausgeblutet wird und das einige sogar noch Verteidigen oder befürworten :(
 
chancaine schrieb:
Ist es nicht so, dass sich marodierende und plündernde Prekariatsgruppen im Netz für ihre Raubzüge absprechen?

wenn sie das können und zugriff auf facebook etc haben, kanns denen ja garnicht so schlecht gehen!

ich sehs genauso wie dafidov

Diese Jugendlichen, die alles zerstören was nicht ihnen gehört, gehören für immer weggesperrt oder ausgewiesen.

Zurück dahin wo sie herkommen.

Die schaffen es sich für solche Krawallaktionen zu organisieren, aber friedliche Protestlösungen bekommen die nicht auf die beine...

Wär mein Haus / Geschäft / Existenz dabei draufgegangen, würde ich alles dran setzen den / die verantwortlichen zu finden und denen was weis ich anzutun. NICHTS was in England passiert rechtfertigt sowas.
 
@Robo32

Sarkasmus, bei so einer sache finde ich nicht lustig. das was in england passiert ist toternst, und in deutschland sieht es in 10 jahren nicht anders aus wenn sich nichts ändert. also was hat da Sarkasmus zu suchen bei einem so ernsten thema!?
viele leute dennen es noch gut geht, gehen mit solchen ereignisen sehr überheblich um, weil sie denn ernst der lage nicht realisieren, und denken sie sind über alles erhaben. ist für mich unverständlich.


@Gu4rdi4n1337

versetz dich erstmal in die lage der sozialschwachen in england, dann kannst du weiter reden. in england werden gewisse menschen gruppen ausgeschlosen von der gesellschaft. keine bildung, keine jobs keine zukunft. wie würdest du handeln wenn du vieleicht nichts zu essen hast und nicht weist was morgen ist. und die schuld liegt 100% an denn politikern, wirtschaftsgrößen und reichen. und das wird auch deine kleingeistige einstellung nicht ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lass Guardian doch in seiner kleinen Traumwelt leben wo man alle Menschen wegsperrt werden die sich gegen das System auflehnen.

In Amerika hat man schon vorsorglich unzählige (ca 800) FEMA Internierungslager errichtet für Millionen von Menschen, als Vorbereitung auf Unruhen seitens der Zivilbevölkerung.
 
@OldDirtyBastard
Nein, Sarkasmus ist dabei sicher nicht lustig, kannst es aber gerne durch Galgenhumor ersetzen...

Dieses System nächert sich seinem Ende und nur mit sehr viel Geld seitens der "Regierungen" kann es noch einige Zeit den Anschein erwecken dass es halbwegs funktioniert - ist aber eine simple Rechnung ab wann es nicht mehr funktionieren kann.

Denk doch ein wenig nach, in einigen Jahren wird es nur noch eine Arbeitstelle auf 100 Bewerber geben und das wird natürlich zu Unruhen führen - dann hilft allerdings keine Polizei mehr und auch das Millitär wird keine Chance haben ohne auf alles zu schiessen was sich bewegt. Ich würde es gerne nicht mehr erleben dass es so weit kommt, aber die Zeichen deuten in diese Richtung da der technische Fortschritt überwigend nicht dafür genutzt wird das Leben der Menschen zu verbessern, sonder um einigen wenigen die Taschen zu füllen.

In D haben wir zZ. >8Mio. Arbeitslose wenn man wirklich jeden mitzählt der gerne einen Volltagsjob hätte aber keinen bekommt ( wenn man die mitzählt die einen Volltagsjob haben und trotzdem zum Amt müssen wird die Zahl noch etwas höher... ) und diese Zahl wird nie Publik gemacht weil es sofort zu Unruhen führen würde.

Die Zahlen zur Inflation werden genauso schön gerechnet, aber auch das gehört eigentlich nicht in diesen Thread wobei es durchaus zu den Ursachen gezählt werden kann.

Übrigens, keine Regierung auf diesem Planeten wird ernsthaft versuchen das jeweilige System zu verändern, denn sie Profitiert direkt von diesem - wäre es anders hätte sie es schon getan.
In der Vergangenheit haben hauptsächlich Kriege dazu geführt, dass es weniger Menschen gibt und dass die übrigen dannach reichlich zu tun haben - dieses Mal wird es nicht so "einfach" sein.
 
@ old und liara

Was ich tun würde?
ich würde nicht aus meinem Heimatland verschwinden, wos mir wahrscheinlich noch besser gehen würde, mit dem Wissen, dass ich in ein Land komme, wo ich LEISTUNG bringen MUSS um überleben zu können.

Es gibt genug Immigranten, die es schaffen sich ein Leben aufzubauen, und zwar durch ehrliche Arbeit!

Dass die alle ausgeschlossen und blockiert werden wie ihr es darstellt, denke ich nicht.

Die meisten gehen in ein neues land und denken sich "ach, hier werd ich reich werden"
und sobald es daran geht nen job wie Kanalreiniger, Straßenkehrer, Müllmann oder ähnliches zu machen - nein, da arbeiten die lieber nichts und führen sich auf, weil sie ohne bildung keine Managerposten bekommen!

Klar ist die Regierung nicht unschuldig. Aber ganz ehrlich?
Wer UNSCHULDIGEN bürgern die Häuser und Geschäfte abfackelt und Leben gefährdet, hat mMn seine Menschenrechte verloren.


zwecks sozial schwach:

ich kenne eine migrantenfamilie, wo der sohn (damals 12) keine Perspektive hatte.
Seine eltern haben sich einen dreck gekümmert und sich nicht dazu entschlossen deutsch zu lernen und zu arbeiten.

Der ist (mit 12 !!!!) zu seinem Lehrer gegangen und hat ihn gebeten ihm privatunterricht in deutsch zu geben.
Mittlerweile ist er 19 und finanziert sich sein Studium durch Nebenjobs.

Und ich kann euch versichern. Ohne Eigeninitiative hätte er das nie geschafft,
Die meisten sind einfach stink faul und geben bei jeder schwierigkeit sofort auf!
 
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@Robo
keine Regierung auf diesem Planeten wird ernsthaft versuchen das jeweilige System zu verändern,...
Sie haben es schon getan. In den 70ger Jahren wurden ganz massive soziale Veränderungen eingeführt, und zwar auf Druck der Gesellschaft. Und es passiert gerade wieder in der Energiepolitik. Die Stellen die von den großen Energiekonzernen gerade eingestrichen werden, werden sich wiederfinden bei den Anbietern der Erneuerbaren. Und das sind relativ kleine Betriebe und Unternehmen. Die Fetten Konzerne wurden ausgespielt. Die Frage ob eine ganze Nation weiterhin versorgt werden kann, die richtet sich vor allem erst mal an die Ressourcen. Technik und gerade die Technik der Erneuerbaren verbilligt und erweitert aber die zur Verfügung stehenden Ressourcen über einen mittelfristigen Zeitraum. Was du da machst ist einfach nur Untergang predigen und Kopf in den Sand stecken.
 
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