Budget Gaming-PC

MkRapid

Cadet 4th Year
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Apr. 2020
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Hallo liebe Community,

ich möchte mir einen günstigen Budget-PC selbst zusammenbauen. Da ich wenig Erfahrung mit PC-Hardware habe und mir noch nie einen eigenen PC konfiguriert habe, hoffe ich hier ein bisschen Hilfe und Tipps zu erhalten. Mir ist wichtig, dass der PC zukunftssicher ist, sprich sich in den nächsten Jahren gut und einfach aufrüsten lässt.


1. Möchtest du mit dem PC spielen?

Ja, möchte ich.
  • Welche Spiele genau? Rainbow Six Siege, Fortnite, Manager-Spiele
  • Welche Auflösung? Full HD (1920x1080) (genügt da mein Monitor auch nicht mehr hergibt)
  • Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen? Hoch
  • Genügen dir 30 FPS oder sollen es 60 oder gar 144 FPS sein? 60FPS

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?

Musikbearbeitung (Hobby)
- FL Studio, Reaper

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?

Möchte mich gerne ans Overclocking heranwagen. RGB auch gerne, muss aber nicht sein. Lautstärke ist irrelevant.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)

Werde meinen ASUS VG245Q nutzen.
  • Full HD (1920x1080)
  • 75Hz
  • FreeSync

ASUS VG245Q

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)

Nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

max. 450€

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?

So bald wie möglich, kann aber ein paar Wochen warten.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?

Selbst zusammenbauen.



Folgendes Setup habe ich mir überlegt:


Mainboard:

Name: ASRock B450M Pro4
Preis: 78,70€

Prozessor:

Name: AMD Ryzen 5 1600 AF
Preis: 101€

Grafikkarte:

Name: XFX Radeon RX 570 8GB XXX Edition
Preis: 141,80€

Arbeitsspeicher:

Name: G.Skill RipJaws V rot DDR4-3600 DIMM CL19 16GB Dual Kit
Preis: 81,89€

SSD:

Name: Crucial MX500 M.2 2280 SATA 6Gb/s 3D-NAND TLC (CT250MX500SSD4)
Preis: 47,70€

Netzteil:

Name: be quiet! System Power 9 400W ATX 2,4 (BN245)
Preis: 39,75€

Gehäuse:

Name: Sharkoon TG4 Red
Preis: 56,98€


Gesamtpreis: 547,82€


Zunächst einmal frage ich mich ob das Setup so in sich stimmig ist? Arbeiten die Komponenten sinnvoll miteinander?
Ich war mir z.B. nicht sicher ob das Mainboard überhaupt 3600 MHz Ram unterstützt (Laut technischen Daten nur bis 3200MHz, habe aber vereinzelt gelesen, dass auch 3600er problemlos lief).
Ob die RGB-Lüfter des Gehäuses sich durch das Mainboard steuern lassen, ist mir leider auch nicht klar.

Desweiteren wird dem ein oder anderen sicher aufgefallen sein, dass ich maximal 450€ ausgeben möchte, der PC aber in dieser Konfiguration knapp 100€ mehr kostet. Wo lässt sich sinnvoll etwas einsparen?

Vielen Dank schon mal,

MkRapid
 
Die DDR4-3600 kannst du dir sparen. Nimm 3000 CL15 oder 3200 CL16, mehr wird der Speichercontroller im 1600 AF nur mit viel Glück mitmachen. Alles über 3200 macht ohne Zen2 keinen Sinn.
Und selbst wenn, 3600 mit den Timings ist nichts wirklich tolles, wenn dann 3600 CL16. Sonst kann man gleich bei 3200 bleiben.

Der Rest ist stimmig. Ich hätte am Gehäuse gespart und mehr in die SSD investiert. Du wirst 500GB brauchen, Spiele und Windows werden immer größer.
 
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MkRapid schrieb:
Desweiteren wird dem ein oder anderen sicher aufgefallen sein, dass ich maximal 450€ ausgeben möchte, der PC aber in dieser Konfiguration knapp 100€ mehr kostet. Wo lässt sich sinnvoll etwas einsparen?
Viel einsparen lässt sich ohne starke Abstriche bei der Qualität nicht.
MB: MSI B450M Pro-VDH Max
Ram: Crucial Ballistix schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL15
SSD: P/L bei 250GB ist einfach nur schlecht ich würde lieber 500GB nehmen. Wenn es unbedingt 250GB sein sollen dann nicht als M.2. Crucial MX500 250GB (500GB sind nur 23€ Mehrpreis)
Gehäuse: Sharkoon M25-V
Für weitere Einsparungen würde nur der Gebrauchtmarkt helfen.
 
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na dann wartest halt ein paar wochen.

und bitte: nimm ned die aegis, oder wir werden mit hoher wahrscheinlichkeit einen neuen thread haben.
nimm crucial ballistix. 3000 oder 3200
 
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Danke euch allen erstmal für die schnellen Antworten! Ich werde mir dann RAM raussuchen, der mit 3200MHz taktet und CL16 bietet (war mir gar nicht bewusst, dass es da solche Unterschiede bei den Latenzen gibt. Wieder war dazugelernt!). Von Aegis werde ich die Finger lassen, scheinen ja generell hier im Forum keinen besonders guten Ruf zu haben um es mal vorsichtig zu formulieren.

Mork-von-Ork schrieb:
Viel einsparen lässt sich ohne starke Abstriche bei der Qualität nicht.
MB: MSI B450M Pro-VDH Max

Ich habe das von dir vorgeschlagene Mainboard mal mit dem in meinem Setup verglichen und keine großen Unterschiede feststellen können. Was mir aber ins Auge gefallen ist, ist dass das MSI nur 2x Lüfter 4-Pin hat und das ASRock 3x. Angenommen ich würde beim Sharkoon TG4 Red Gehäuse bleiben. Das hat 4 LED (kein RGB wenn ich das richtig verstanden habe) Lüfter. Könnte ich alle 4 Lüfter überhaupt am Mainboard anschließen?

Mork-von-Ork schrieb:
SSD: P/L bei 250GB ist einfach nur schlecht ich würde lieber 500GB nehmen. Wenn es unbedingt 250GB sein sollen dann nicht als M.2. Crucial MX500 250GB (500GB sind nur 23€ Mehrpreis)

Bescheuerte Frage, aber kannst du mir erklären was P/L zu bedeuten hat? Ich hatte nur gelesen, dass M.2 SSDs wohl schneller sind als "herkömmliche" und daher zu präferieren sind. Und warum soll ich lieber nicht zu einer M.2 SSD greifen?

Hab jetzt lange hin und her überlegt, werde aber denke ich beim Gehäuse bleiben, auch wenn ich hier etwas sparen könnte und es wahrscheinlich sinnvoller wäre hier zu sparen statt an den Leistungskomponenten. Mir gefällt die Optik wirklich gut. Wenn ich jetzt ein günstigeres Gehäuse kaufe, dass nur vorübergehend zum Einsatz kommt bis ich mir eins kaufen kann, dass mir wirklich gefällt, muss ich die gesamte Hardware neu verbauen. Bin froh wenn ich es einmal schaffe die gesamte Hardware zum laufen zu bringen. Denke der Aufwand das ganze neu zu verbauen nur um 10€ zu sparen rentiert sich nicht wirklich.

Falls jemand noch weitere Gedanken zum Setup hat, nur zu!
 
P/L = kurzform für preis-leistungsverhältnis

sata, nvme, das sind übertragungsprotokolle
und ja, nvme ist das von den daten deutlich schnellere.

m2, das ist bloß ein formfaktor mit einem bestimmten stecker. ebenso wie 2,5" (ssd/hdd) nur eine bauform ist.
m2 2280 (das verbreitetste), heisst nur: 22mm breit, 80mm lang, m2 stecker.

m2 können nvme, aber auch sata nutzen, entweder/oder.
eine sata m2 ist auch ned schneller als eine sata ssd in 2,5" bauform.

nvme wird jeden benchmark gewinnen, aber das kommt in der realen welt nur, und wirklich nur, in spezialfällen zum tragen.

d.h. wenn du günstig bleiben willst, ist die bauform und das protkoll die geringste sorge, und eine, die du dir nicht machen sollst.

nehmen wir ein beispiel:
500gb samsung 860 evo, eine erstklassige 2,5" ssd, kostet ~80
500gb crucial mx500 m2, eine erstklassige sata-ssd in m2 form kostet ~75

aber 500gb samsung 970 evo, eine erstklassige m2 nvme ssd kostet ~100

die ist immer schneller als die beiden anderen, aber im konkreten falll heisst das nur:
windows startet ein paar sekunden schneller.
und windows startet generell mit ssd´s, sehr schnell. wurscht ob sata oder nvme.

d.h.: lege wert auf solche dinge wie qualität, cache, guter hersteller.
nimm keinen billigschrott. und davon gibts ne menge....

tbw=total byte written, ein maß, wieviel schreiben die ssd mindestens verträgt... aber als normaler anwender schreibst du eine ssd eh neverever tot. bis das soweit ist, interressiert dich das ding seit jahren nimmer.

eine nvme ist hat das pünktchen am i, aber nur dann, wenn dir sonst nix mehr einfällt, und du budget übrig hast.

alles klar?:)
 
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whats4 schrieb:
P/L = kurzform für preis-leistungsverhältnis

Ah, war tatsächlich eine bescheuerte Frage.

whats4 schrieb:
sata, nvme, das sind übertragungsprotokolle
und ja, nvme ist das von den daten deutlich schnellere.

m2, das ist bloß ein formfaktor mit einem bestimmten stecker. ebenso wie 2,5" (ssd/hdd) nur eine bauform ist.
m2 2280 (das verbreitetste), heisst nur: 22mm breit, 80mm lang, m2 stecker.

m2 können nvme, aber auch sata nutzen, entweder/oder.
eine sata m2 ist auch ned schneller als eine sata ssd in 2,5" bauform.

nvme wird jeden benchmark gewinnen, aber das kommt in der realen welt nur, und wirklich nur, in spezialfällen zum tragen.

d.h. wenn du günstig bleiben willst, ist die bauform und das protkoll die geringste sorge, und eine, die du dir nicht machen sollst.

nehmen wir ein beispiel:
500gb samsung 860 evo, eine erstklassige 2,5" ssd, kostet ~80
500gb crucial mx500 m2, eine erstklassige sata-ssd in m2 form kostet ~75

aber 500gb samsung 970 evo, eine erstklassige m2 nvme ssd kostet ~100

die ist immer schneller als die beiden anderen, aber im konkreten falll heisst das nur:
windows startet ein paar sekunden schneller.
und windows startet generell mit ssd´s, sehr schnell. wurscht ob sata oder nvme.

d.h.: lege wert auf solche dinge wie qualität, cache, guter hersteller.
nimm keinen billigschrott. und davon gibts ne menge....

tbw=total byte written, ein maß, wieviel schreiben die ssd mindestens verträgt... aber als normaler anwender schreibst du eine ssd eh neverever tot. bis das soweit ist, interressiert dich das ding seit jahren nimmer.

eine nvme ist hat das pünktchen am i, aber nur dann, wenn dir sonst nix mehr einfällt, und du budget übrig hast.

alles klar?:)

Ja! Danke für die ausführliche Erklärung!
 
MkRapid schrieb:
Ich hatte nur gelesen, dass M.2 SSDs wohl schneller sind als "herkömmliche" und daher zu präferieren sind.
Man unterscheidet zwischen SATA und PCIe angebundenen M.2 SSDs. Eine SATA angebundenen M.2 SSD ist nicht schneller als ihr 2,5" Pendant, eine PCIe angebundenen M.2 SSD ist theoretisch deutlich schneller, kann aber diesen Vorteil nur ausspielen, wenn man sie artgerecht einsetzten kann.
In der Praxis zeigen sich die Vorteile der schnellen PCIe-SSDs vor allem dann, wenn es um große Dateitransfers geht. Anwendungen werden nur wenig beschleunigt und der Unterschied zu SATA-Modellen ist hier gering. Alltagsanwendungen profitieren vom NVMe-Protokoll kaum.
Quelle: ComputerBase
 
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Danke nochmal an alle für die ausführlichen Antworten.

Ein Anliegen habe ich allerdings noch. Ich bin mir nicht mehr sicher ob das 400W Netzteil ausreichend sein wird um mein System zu betreiben. Da ich mich auch ans Übertakten wagen möchte, habe ich mal ein bisschen schlau gemacht und einige der Netzteilrechner, die online zu finden sind, ausprobiert. Die Ergebnisse die ich erhalten habe, schwanken zwischen 350W-550W und haben mich ein wenig verunsichert.

Glaubt ihr das 400W Netzteil reicht aus oder soll ich doch lieber zu etwas mehr greifen?

Ich weiss nicht ob das für die Leistung großartig relevant ist, will das aber sicherheitshalber anmerken. Habe mich entschieden ein anderes Mainboard zu nehmen. Statt dem ASRock B450M Pro4 werde ich zur ATX Variante greifen, also zum ASRock B450 Pro4.
 
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Angesichts der Tatsache, dass die Pure Power im Augenblick kaum lieferbar sind würde ich noch das Xilence Performance X 550W ATX vorschlagen. Das ist lieferbar und du hättest auch Reserven.
 
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