News Bundesjustizministerin stört sich an Google

ich finds lustig, dass unternehmen immer geschröpft werden die zu erfolgreich werden aber keien lobby haben (bei 2 flugzeug bauern regt sich lustiger weise keiner auf, die anderen kleinen sind vernachlässigbar)
 
@ C_H4:

Na dann nehm ich halt Ask oder Bing... :P
 
Schade. Meiner Meinung nach ist so etwas eine Innovationsbremse. Was ist denn so schlimm, wenn Google die Straßen fotografiert? Man erkennt weder die Menschen, noch die Nummernschlider der Autos oder andere private Dinge.
Ganz zu schweigen von Google Earth ;)
Wieso stört sich die Dame eigentlich nicht an Bing und Yahoo Maps?

Mit Streetview könnte man tolle Navis bauen, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Ich glaube das gabs auch schon mal in einer News.

Gegenüber der EU-Kommission forderte er eine Überprüfung der Marktposition Googles. Diese sieht in der monopolähnlichen Stellung aber per se keinen Grund zur Besorgnis. Erst, wenn ein Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung ausnutze, sei dies zu beanstanden.

Da muss ich der EU zustimmen! :)

Dies zeige sich etwa bei Projekten wie Googles Buchsuche, bei der Millionen von Büchern digitalisiert und online gestellt werden und die Ausdruck einer Gigantomanie seien.

Man hört in letzter Zeit in den Nachrichten so oft, dass Kommunen Schwimbäder, Bibliotheken, ... schließen müssen auchgrund von Geldmangel. Also kommt die Buchsuche doch gerade richtig! :rolleyes:
 
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Was der Staat nicht kontollieren kann, davor fürchtet er sich.
Bücher von Google digitalisieren lassen, ne, dat geht nischt, wo kämen wir denn da hin.
 
david430 schrieb:
die sollen sich mal um brisante themen kümmern, aber dafür sind se wohl zu unfähig...

das hat garnichts mit unfähig zu tun. die brisanten themen wie du sie so schön nennst bringen kein geld und deshalb stürzt man sich auf reiche unternehmen.
 
die haben probleme ,die sollen sich lieber um wichtige sachen im land kümmern. pappnasen :mad:
 
Überwachen und Datenvorräte speichern wollen, aber sich über pixelige, Monate
alte Bilder von Straßen und Hausdächer beschweren, die jeder einsehen kann. :lol:
 
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Da beschwert sich Deutschland über Google Earth, nur dass einige Deutsche Bundesländer und auch Österreichische, die Satellitenbilder an Google verkauft haben, dass sagt natürlich keiner dazu.

Gibt auch einige nicht Google Satellitenbilder Dienste wie z.b. DORIS(Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System) oder den Bayern-Viewer(aktuellere Fotos als Google Earth)

Furchtbar was bei uns alles schon an der Macht is. Ok ich gebs zu ich hab auch wenig Ahnung von dem was Google wirklich mit unsren Daten macht, aber ob nun staatliche Behörden durch "Datenlecks" meine Daten weitergeben oder Google is eigentlich egal. Google weiß im Unterschied zum Staat ja wenigstens meine Kontonummer nicht.
 
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In der Kritik der Justizministerin stehen vor allem Dienste wie Google Earth und Google Street View, die mittels hochauflösender Satellitenfotos oder Rundum-Kameras die Erdoberfläche abbilden.

Aha was ist denn an Google Earth so verwerflich?

Nutzer müssten darüber aufgeklärt werden, was mit ihren Daten geschehe.

Was wohl? Google verdient auch Geld mit information...
Also ich persönlich habe kein großes Problem damit das die meine Suchbegriffe usw. da auswerten!
Was haben sie davon wenn sie wissen dass ich gestern gegen 23:00 Uhr noch einem Snowboard gesucht hab?!

Und wer im Internet irgendwelche Daten rausgibt der muss halt damit rechnen dass die irgendwo ausgewertet werden.

Mit was sollen wir denn nach der Meinung nach unserer Justizministerin suchen? - am besten gar nicht hätte sie wohl gern OK nehmen wir doch einfach Bing bzw. ne halt... gehört ja microsoft (Achtung monopol)
 
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Bei Streetview kann ich das Konfliktpotential mit dem Grundgesetz durchaus erkennen, aber welches Recht soll denn durch die Darstellungsmöglichkeiten von Google Earth verletzt werden?
 
Lächerlich, da sollten sie mal bei sich selbst schauen. Wer hat den die Datenspeicherungen etc. angeordnet? Des war nciht google sondern die selbst ...
Auch hab ich bisher noch von keinem Datenskandal gehört bei dem google Daten geklaut wurde oder google Daten Verkauft hat...
 
feuerfuchs schrieb:
Da muss ich der EU zustimmen!
Genau. Man sollte immer erst etwas unternehmen, wenn es sowieso schon zu spät ist...

Um es jetzt einmal etwas überspitzt auszudrücken: wenn die Informationsbeschaffung der Welt in den Händen eines Unternehmens liegt, ist das natürlich kein Grund zur Besorgnis (alternative Suchmaschinen reichen eben nicht an Google heran (sowohl von der Qualität als auch von dem "festgesetzt sein in den Köpfen") und werden es auch nicht in absehbarer Zeit).
Aber das scheint niemanden zu interessieren. Dann lieber auf Streetview und Google Earth herumhacken.

@ Darkwonder

Und deswegen ist es legitim, wenn ein Unternehmen das macht?
 
Dies zeige sich etwa bei Projekten wie Googles Buchsuche, bei der Millionen von Büchern digitalisiert und online gestellt werden und die Ausdruck einer Gigantomanie seien.

Das ist natürlich auch ärgerlich, dass in einem Staat in dem die Bürger verpflichtet sind für gewisse Medien Geld zu bezahlen, egal ob sie es nutzen oder nicht, absolut kostenlos von einem Unternehmen Wissen zur Verfügung gestellt bekommen.

Sicherlich ist auch die Aussage von unserer Justizministerin nicht ganz ernst zu nehmen, doch die Richtung in der sie geht, ist schon erstaunlich. Da wird in Zeiten von Wirtschaftskrise und Co jedes Unternehmen formal unterstützt bzw. Unterstützung zugesagt und Unternehmen die investieren sollen ausgebremst werden. Gut, Google sitzt in den Staaten und nicht in Deutschland, aber eine Umsatzsteuer fließt auch hier in die Kassen.

Abgesehen davon, ist eine Monopol-Stellung gerade bei der Suchmaschine seit der Kampfansage von Microsoft / bing jawohl als non und nichtig zu bezeichnen. Sicher ist bing noch bei weitem nicht mit Google gleich auf, aber daneben gibt es ja auch noch genug Alternativen. Anders als bei Intel damals, wird aus meiner Sicht von Google auch die enorme Vormachtstellung nicht vehement ausgenutzt. Ausgebaut klar, aber ein Missbrauch geschieht wohl eh hinter verschlossenem Vorhang.
 
Ich finde gute Satellitenbilder eh bedenklicher als die Streetview Geschichte. So kann man schön von oben sehen was da im Garten steht etc..
Streetview geht von der Stasse aus - wenn das verboten werden soll, dann sollte man auch gleich das betreten der Strasse verbieten bzw. mann darf nur noch mit verbundenen Augen auf die Strasse. Ob ich da nun virtuell hinreise oder mir einen Flug nehme, sollte doch wurscht sein.

Und zur Bücherdigitalisierung - sowas finde ich ist Pflicht, Kulturgut sei es noch so mies sollte archiviert und zugänglich gemacht werden und hätte Google da nicht den Vorreiter gespielt dann wären andere gar nicht erst auf die Idee gekommen dies so zu tun.

Mit Streetview könnte man tolle Navis bauen, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Ich glaube das gabs auch schon mal in einer News.

Navis mit Streetview gibts glaube schon bei Android Handys aber - nee dann lieber den Pfeil direkt via HUD auf die Strasse Projeziert ;)
 
Ich seh gerade die Werbung hier im Forum:
Nutzen sie Chrome den neuen Browser von Google... . Und das trifft eigentlich den Punkt ganz genau.

In der Berufsschule mussten wir mal ein Plakat mit Logo's von Googlefirmen zusammenstellen. ( Google hat bereits 50> Firmen ) Tendenz stark steigend dadrunter so kleine Unternehmen wie AOL. :rolleyes: Dann gehört denen bereits Firmen für Ingamewerbung und andere Produkte.

Aber um mal auf die Google Buchsuche zurückzukommen, die Rechteinhaber wurden über die digitalisierung Ihrer Bücher nicht informiert. Erst nachträglich verhandeln die Verlagshäuser über Lizenzgebühren mit Google. Hätte das eine deutsche Firma gemacht die wäre in Grund und Boden verklagt worden! :king: Aber Google darf das ungestraft?

Google nutzt Ihr Geld und Ihre Marktmacht um in anderen Bereichen ebenfalls ein Monopol zu etablieren.
- Suchmaschinen ( Werbemarkt )
- Navigationsdienste
- Browsermarkt
- Betriebssystemmarkt
- Büchermarkt / Onlinevertrieb
- Youtube (Onlineclips) / Werbemarkt
- Google Apps ( Office u.s.w. ) Persönliche Daten online
- Providerdienste
u.s.w.

Als Werbeplattform ist es wichtig zu wissen was wer kauft und was wer sucht um ihm die richtige Werbung anbieten zu können. Was hindert also Google daran ein Nutzerprofil zu erstellen?

z.B. Du gehst über AOL online, somit haben sie deinen Namen, deine IP und deine Anschrift. Nun suchst du etwas, sie könnten die Suchanfragen speichern und dein Profil anpassen. Im Browser könnten sie auch nicht Google Seiten mittracken, b.z.w. das machen sie sowieso schon mit Google Analyt. , Dann können sie mittracken welche Bücher man sucht welche privaten Interessen man hat, mit Google Apps kommen sie sogar an persönliche Dokumente ran. ( Und dieses Wissen kann man in Form von Werbung zu Geld machen )

In Kurzform: Es geht darum, dass Google sich Monopole aufbaut und sich ausbreitet und somit den gesunden Wettbewerb stört.

@Snowboardsuche
Google könnte dir jetzt einen Snowboardshop anbieten, wenn du drauf klickst haben sie Geld verdient.
 
@Seppuku
Also bitte was speichert google?
Deine Such Anfragen, daraus sehen sie vielleicht für was du dich interessierst und können so Werbung schalten. Was sonst noch? Also ich wüsste nichts ...

Wenn man sonst so sieh wo Firmen mein Adresse, Telefonnummer oder sogar Kontonummer Verkaufen oder wos nicht hin bekommen diese zu schützen...
Auf Google Erath gut was sieht man da? Nen verpixeltes Fotot wo man dein Grundstück sieht,... und was fängt jemand damit an? Nichts, des kann er ja genau so gut so anschauen wenn er vorbeifährt, drüber fliegt, ...
Bei Streetview kann man in den USA Kennzeichen und Gesichter erkennen ok, nur bei uns wir es wenn es erscheint Zensiert, heißt du erkennst nichts davon.
Somit seh ich jetzt nichts was man groß google vorwerfen kann.

Wer sonstige Daten online angibt ist ehrlich gesagt selbst schuld ... weshalb soll google was dafür können.

@Suxxess
Seit wann gehört AOL google?
Ich weiß so weit der Inhalteanbieter AOL wurde von Alice gekauft,...

@Skorge dito
 
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Angesichts der Einführung von Elena und anderen Überwachungsmaßnahmen, die sich im Nachhinein noch als verfassungswidrig erweisen könnten, sollte die Ministerin lieber den Ball flach halten, will sie sich nicht vollends der Lächerlichkeit preisgeben.

Ohne jegliche Ironie: ich vertraue Google bei Weitem mehr als unserem, oder irgendeinem anderen Staat. Eigentlich verdammt traurig.
 
Also das mal was gegen Google Street View gemacht wird, würde ich begrüßen.
 
Google ist nicht das Problem, Google erledigt nur viele Dinge zu denen der Staat eigentlich verpflichtet sein sollte.

Mal ehrlich, der Staat (und damit mein ich nicht nur den deutschen) hat viele Dinge verschlafen:
- es gibt keine staatlichen Suchmaschinen als Google
- es gibt keine staatlichen, digitalen Karten ala GoogleMaps
- es gibt kein staatliches eMail System ala GoogleMail
- es gibt keine staatliche Onlinebibliothek mit virtuellen und kostenfreien Büchern ala GoogleBooks
- es gibt keinen staatlichen, vollkommen zensurfreien DNS ala Google Public DNS
- ....


Google bietet dem Internetnutzer was er will/verdient, und das weitgehend kostenlos. Bezahlt wird Google durch unsere Daten, das darf und kann man nicht weg diskutieren, aber das sind wir auch schon gewohnt. Der Staat "handelt" auch mit unseren Daten, und das ohne unserer aktive Einwilligung, warum also aufregen wenn Google es tut?


Ich mag Google, ich würde mich freuen nach dem Studium für sie arbeiten zu dürfen und das obwohl ich sonst einen riesen Bogen um alles mache was Daten über mich sammelt. Und warum ist das bei Google anders? Weil Google keinen Hehl daraus macht, sie geben offen zu (oder verleugnen zumindest nicht) die erhobenen Daten zu ihrem geschäftlichen Vorteil zu nutzen. Jeder der ein Google-Angebot nutzt ist sich darüber im klaren, dass Google seine Daten nutzen wird (und wen nicht ist er ein Vo......diot).

Der Staat soll Google nicht einschränken sondern gefälligst seiner Aufgabe, die Informationsfreiheit zu garantieren, nachkommen und gleichwertige Alternativen schaffen.
 
es würden ja sicherlich nicht so viele personen nutzen, wenn es denn konkurrenz gäbe. bing bspw. ist für mich indiskutabel, da finde ich nichts, google ist da schon um einiges besser, zum anderen, googlemail bietet glaub mittlerweile 6 gb speicher an, da kann gmx und co mit ihren paar mb nur träumen. da sollen se halt meine emails durchlesen und dann werbung zu betagten themen einblenden, wenn ich dafür 6 gb bekomme :-D google earth und maps ist ne tolle sache, mal einfach so nach new york springen und sich dort die statue of liberty angucken. und chrome nutze ich nicht, weil ich mozilla hab, also sollen sie mal konkurrenz aufbringen, die aussagekräftig ist, wie im falle der webbrowser, dann können wir nochmals darüber reden, ansonsten sollen die dummschwätzer (das darf man zu politikern sagen, ist vom bundesverfassungsgericht gejat worden) sich mal um was anderes kümmern. aber wahrscheinlich lauern se wie z.b. bei intel und amd ne riesen beute. wenn se kein geld haben, sollen se besser wirtschaften. punkt aus ende.
 
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