News Bundesverfassungsgericht: Vorratsdatenspeicherung bleibt vorerst bestehen

Mighty X schrieb:
Sorry, aber ich weiß gar nicht wo das Problem liegt. Die anhaltslose Speicherung von Daten aller Bürger, stinkt bis zum Himmel nach "verfassungswidrig". So eine Entscheidung sollten die eigentlich aber Mittagstisch klären können. Find das ehrlich gesagt ganz schön traurig, dass die für eine solche Entscheidung offenbar Jahre benötigen.

Dem ist nichts hinzuzufügen, eine Frechheit! Wird langsam immer klarer wo die Reise hingeht. Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle...
 
Geldverschwendung, sagen nun Wirtschaftsverbände wie der eco, der schon im Dezember ein Moratorium forderte, um Provider vor Investitionen zu bewahren, die bereits nach wenigen Monaten hinfällig sein könnten.
Ich musste doch etwas schmunzeln, als ich das las. Welcher Provider hat die nötige Infrastruktur zwecks "Big-Data" Zirkus denn nicht schon lange etabliert?
Es geht ohnehin schon lange nicht mehr um die Sammlung resiger Datenmengen, sondern nur noch um die nachträgliche Legitimation der (ebenfalls schon praktizierten) Auswertung dieser Daten.

Es geht nur um die Entscheidung, ob der Staat diese Daten AUCH so nutzen darf, wie es beispielsweise die Werbebranche seit Jahren tut.

dagegen ist nur ein Kraut gewachsen:
Irgendein Provider muss den mutigen Schritt machen, und seinen Kunden eine (für den Kunden selbst) überprüfbare Garantie geben, dass KEINE Daten gesammelt werden, ausser die, die absolut NÖTIG sind, um den Service bereitstellen zu können. Dieser Provider müsste dann sein ganzes Marketingkonzept auf dieses Alleinstellungsmerkmal umstellen ...
Den Rest erledigt dann der Markt ... denn nicht ganz wenige werden NUR wegen dieser Garantie auch gerne etwas mehr zahlen. Es scheint ein ausgewachsenes Bedürfnis nach Privatsphöäre zu geben und ich frage mich langsam, warum nicht viel mehr Unternehmen genau dieses Bedürfnis bedienen ... da steckt ne Menge Geld drin.

Anders geht es leider nicht. Meine Meinung.
 
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DerOlf schrieb:
Es geht ohnehin schon lange nicht mehr um die Sammlung resiger Datenmengen, sondern nur noch um die nachträgliche Legitimation der (ebenfalls schon praktizierten) Auswertung dieser Daten.
so sieht sie aus. Die Daten werden bereits gesammelt.
Am Ende will der Bund selbst sammeln - atm geht er woanders betteln
DerOlf schrieb:
dagegen ist nur ein Kraut gewachsen:
Irmachen, und seinen Kunden eine (für den Kunden selbst) überprüfbare Garantie geben, dass KEINE Daten gesammelt werden, ausser die, die absolut NÖTIG sind, um den...
und da liegt der Hund begraben - die Garantie kann er nicht geben.
Siehe Abhöraktion Bundestag/Kanzleramt
(Und Mal Hand aufs herz - wenn es wirklich iddies geben sollte die für so ne Garantie Blechen, also daran glauben, bin ich der erste der sowas aufmacht - ich würde vor Lachen nicht in den Schlaf kommen...)

Ich glaub ihr habt hier etwas verpasst.

Willkommen im Informationszeitalter
Ergänzung ()

Mighty X schrieb:
Sorry, aber ich weiß gar nicht wo das Problem liegt. Die anhaltslose Speicherung von Daten aller Bürger, stinkt bis zum Himmel nach "verfassungswidrig". So eine Entscheidung sollten die eigentlich am Mittagstisch klären können. Find das ehrlich gesagt ganz schön traurig, dass die für eine solche Entscheiidung offenbar Jahre benötigen.
es geht um folgendes: der Kumpel ein paar Blöcke weiter hat ein echt tolles Spielzeug, aber in der Hausordnung von Mutti wird das verboten - wir wollen es aber unbedingt haben, weil wir sonst nicht mehr cool sind. Oder anders formuliert der Nachbar hat ne neue Waffe und wird uns damit überrollen, wenn wir sowas nicht auch bald haben.
 
und wenn sie es heute nicht schaffen und morgen auch nich, vielleicht aber überüberübermorgen...
man sieht doch sehr deutlich in allen bereichen wo die reise hingeht in richtung gläserner bürger samt totalüberwachung.

auch wenns vllt. etwas zynisch klingt kommt der terrorismus dazu doch wie gerufen, schliesslich will man ja "nur" dagegen mit all den mittel vorgehen.
und das dumme schaaf (bürger) lässt es immer weiter zu bis irgendwann 0 freiheit mehr übrig ist.
 
Allein an der Anzahl der Kommentare sieht man ja, wie wichtig den Leuten ihre Privatsphäre letzten Endes ist.
Ein Review über eine neue Grafikkarte hat mehr Kommentare als so eine für mich wirklich wichtige Nachricht.
Alles unter dem Deckmantel des Terrorismus. Und, was hat es bisher geholfen?
Diese VDS wird durch gewunken, da kann man von ausgehen.
Der Bürger muss einfach gläsern sein, daß geht garnicht mehr anders.
Am besten gleich für jeden Bürger einen kleinen Chip einpflanzen, der die neurologischen Ströme gleich sammelt mit Standortübermittlung.
Wäre dann vielleicht die kostengünstigere Alternative.

Man kann doch wirklich nur noch kotzen, auch über dieses Bundesverfassungsgericht.
 
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