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Bundeswehr kritisiert neuen MoH Teil

AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

kaikuwe schrieb:
[...]Was mich aber stört ist, dass hier das Medium "Spiel" immer gleich so sehr verteufelt wird. Ein Film bekommt nen Oscar und wird hochgelobt, ist es ein Spiel wird es zensiert, von Politikern zur Wurzel allen Übels erklärt, usw.![...]

Den Film, der aus der Perspektive eines Terroristen gedreht ist und dessen Handlungen als "richtig" darstellt, möchte ich mal sehen. Der bekommt garantiert keinen Oscar. ;)
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Also ich war bisher auch immer ein Verfechter der "Spiel ist Spiel"-Theorie.

Hier bin ich aber etwas zweigespalten und denke man kann das nicht einfach so oder so. Hier gibt es nicht nur schwarz und weiß. Tatsache ist, dass es in unserer Bevölkerung Interessengruppen gibt, denen dieses Szenario mit Sicherheit missfällt. Das kann ich auch verstehen. Man muss sich auch überlegen, dass Computerspiele immer mehr gesellschaftfähig werden. Dies muss man in diesem Zusammenhang beachten. Ich bestreite auch nicht, dass Computerspiele einen gewissen Einfluss uaf die Entwicklung unserer Kinder haben.

Auf der anderen Seite sage ich, dass es eigentlich egal ist, wie eine Gruppierung im Spiel heißt. Sagen wir MoH bekommt das gleiche Setting, nur dass die "Bösen" jetzt nicht Thaliban, sondern Azteken heißen. Ich wette es würde kein Hahn mehr danach krähen.
Zudem beschreiben wir uns (die Demokratie) immer als eine Staatsform die Gleichberechtigung in jeder Hinsicht predigt. Also, wenn ich also den Russkis, Chinesen oder Koreanern eins auf die Mütze gebe, dann ist das ok. Aber wehe ein demokratischer Staat kriegt eins drauf.
Erinnert ihr euch wie groß das Geschrei anfangs war, als man erfuhr, dass NY Schauplatz von spielen wird wie GTA4 oder Prototype?
Dazu sage ich, Naja. Find ich net so toll.
 
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AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

@mr bush

nein hier geht es um den neuen CoD-Teil ;)

dieser behandelt den Inhalt analog zum aktuellen geschehen

im logischen Umkehrschluß tut er gut daran einen vergangenen Teil der CoD-Serie mit der Vergangenheit zu vergleichen

Was hat MoH mit CoD zu tun? In einem CoD-Thread?

Ich finde seine analogie sinnvoll

Karre schrieb:
stell dir mal vor im 2. weltkrieg sitzt du zuhause und spielst cod2 .. wär das geschmackvoll?
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Die Bundeswehr kritisiert aber nicht das neue CoD, sondern das neue MoH.

Etwas Selbstrecherche und Richtigkeit von Aussagen darf man doch wohl noch verlangen...
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

@allstar: Das Spiel kommt wahrscheinlich im ganzen deutschsprachigen Raum gekürzt. Also auch in Österreich und der Schweiz.

@Mr. Bush: Richtig, das hatte ich im Kopf
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Mein Beitrag war an den TE gerichtet und ist deshalb richtig, da die Bundeswehr MoH kritisiert und nicht irgendeinen CoD Teil. Der TE ist falsch informiert obwohl in dem Link den er gepostet hat was von MoH steht.

Da er aber schon offline ist, sorgt sein Beitrag hier weiterhin für Verwirrung.
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Wen interessiert schon was die Bundeswehr kritisiert? :rolleyes:

Die Medien und staatlichen Institutionen sollten endlich mal auf die Reihe kriegen dass es hier um Spiele geht!

Wenn jemand zwischen Spiel und Wirklichkeit...., also zwischen Fiktion und Wirklichkeit nicht unterscheiden kann, dann ist er krank... Ein Spiel macht das dann auch nicht schlimmer ;)

Dumm nur, dass all diejenigen, welche sich über solche Spiele aufregen, genau zu denen zu gehören scheinen, die Spiele nicht von der Wirklichkeit unterscheiden können.
 
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Sun_set_1 schrieb:
Eben. Wir können ja nicht ernsthaft etwas reales spielen, wo wir jedes Jahr mit aller Kraft an der Realität vorbeischauen.

Am Ende bekommt noch jemand mit, dass auch deutsche Soldaten dort nahezu tagtäglich in schwere Gefechte mit den Terroristen verwickelt sind.

Die mit Abstand besten Beiträge im ganzen Thread kommen von Sun_set_1 - danke dafür :)
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

@mr bush

ich war, wie wahrscheinlich auch karre, von der thread-fragestellung und nicht vom kommentar ausgegangen

und selbst wenn - cod2 hat trotzdem WKII als hintergrund, daher ist es eh müßig ob es um MoH geht oder nicht, der Sinngehalt seiner Aussage ändert sich nicht einmal im Ansatz dadurch :rolleyes:
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Der Thread sollte geschlossen werden. Diese Diskussion wird mit absoluter Sicherheit bereits in dutzenden Threads breitgetreten, und da der TE den Einstieg unklar bzw. falsch formuliert hat und auch keine konkrete Quelle nennt die sich auf den Thread-Titel bezieht, kommt hier soviel Blödsinn rum.
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Sun_set_1 schrieb:
Ob du einen Konflikt spielst der sich heute noch zuträgt oder vor 40 Jahren beendet wurde (Vietnam), die Leute sind heute noch genauso tod wie damals. Wenn du es abwertend findest ein solches Spiel zu spielen, nur weil der Konflikt noch aktuell ist, so frage ich Dich was genau denn bitteschön der geschmackvolle Unterschied gegenüber den Angehörigen der vor 30 Jahren gefallenen liegt?

Ich teile in gewisser Weise Deine Ansicht. Also das, was Du geschrieben hast. Einen Punkt hast Du aber eventuell vergessen. Der Abstand zu einem Krieg läßt ihn objektiver sehen. So ist es zwangsläufig so, daß ein aktueller Konflikt definitiv mehr mit rosaroter Brille gesehen wird, weil wahre Informationen Mangelware sind. Auf der anderen Seite muß man aber auch sagen, daß Fehlinformationen auch nach langer Zeit Bestand behalten, siehe Sun_Sets Aussage.

Sun_set_1 schrieb:
Achja, nachtragend dazu noch eine Frage: Wieso ist es eigentlich moralisch verwerflich, einen Taliban welcher aus feigen hinterhalten zu schlägt zu spielen, aber Gesellschaftlich akzeptiert in die Rolle eines Wehrmachtssoldaten zu schlüfen, dessen Armee nachweislich an der Deportation und vergasung von sechs Millionen Menschenleben mitgewirkt hat?

Die Frage ist natürlich berechtigt. Dann sollte aber überhaupt kein Kriegsspiel existieren, denn es gibt eigentlich immer einen Bösen und einen Guten, sonst würde man den Krieg nicht haben.
Was man aber nicht machen darf ist, Verbrechen an der Menschlichkeit (Nazi-Verbrechen) mit Kriegsverbrechen zu verwechseln. Gilt auch für Qbix.
CoD Spiele beinhalten den militärischen Teil. Bei den 2.Wk Teilen dementsprechend auch den Teil der Wehrmacht. Dieser hat, nachweislich, nichts mit der Deportation und der abscheulichen Behandlung und Ermordung von Menschen "falschen" Glaubens und anderen Gründen wie ethnischer Reinigung zu tun. Es ist mittlerweile auch eindeutig bekannt, das die Richtigkeit bei den Wehrmachtsaustellungen nicht gerade hoch ist. Sogar Fälschungen von "Tatsachen" werden dort gezeigt und weiterhin gezeigt, trotz Korrektur. Ich will damit nicht die Zeit damals beschönigen, aber unwahre Argumente dienen Faschisten lediglich dazu, als Gegenbeleg für die Verbrechen genutzt zu werden. So nach dem Motto, wenn das Eine schon falsch ist, ist es auch das andere. Immer bei der Wahrheit bleiben.
Daher ist auch die Kriegsführung der Taliban gegen das Militär, und das wird im Spiel dargstellt, auch nicht verwerflich. Es gibt ja keine Attentate.
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Die Wahl des Szenarios hat sicherlich den Grund in den erhofften Verkaufszahlen, einerseits bestimmt aufgrund des "skandalösen" Charakters (vergleiche Flughafenszene) - andererseits ist es wohl ein Szenario das noch nicht so häufig verwendet wurde und nicht so ausgelutscht ist.
Nichtsdesto trotz ist es finde ich die Wahl respektlos. Natürlich stört es die Toten von gestern und die Toten von heute nicht was wir spielen, aber von denen hat sich ja auch noch niemand beschwert oder? Schlimmer ist doch der Effekt, dass so etwas tatsächlich auch die Wahrnehmung der Realität verfälscht auch wenn jeder steif behauptet das würde bei einem selbst nicht der Fall sein.

Kurzes Beispiel:

Original von amdcpu3200
Selbst wenn gerade einer erschossen würde auf meinem Grundstück würde ich das Spiel spielen.

Na klar kannst du das sagen, und wieso? Weil noch nie jemand auf deinem Grundstück erschossen wurde, ganz einfach. Früher fand ich GTA auch mal ganz witzig, rum zu heizen und "versehen" mal Leute überfahren undundund... Ist doch nur ein Spiel. Aber seitdem ich mal gesehen hab wie ein Radfahrer aussieht, nachdem er mal mit 100 über den Asphalt geschlittert als ein Auto ihn erfasst hat werde ich nie wieder solch ein Spiel spielen können. Für mich ist es gänzlich unverständlich geworden wie man mit so etwas Spaß haben kann. Ich denke, die Parallele hat nun jeder Verstanden. Geschehnisse sind niemals nachvollziehbar bis sie passieren. Jeder wird das mal erkannt haben.
Was die Wahl also respektlos macht, ist nicht die Wahl an sich, sondern dass, was von den Menschen daraus gemacht wird. Objektiv betrachtet wird es dem Soldaten in Afgahnistan weder schaden noch helfen, wenn so ein Spiel erscheint. Vielleicht nur das Heimkommen und sehen, wie andere die eigene Hölle als Vergnügen empfinden ohne wirkliches Verständnis zu zeigen. Wie denn auch.

Aber das ist kein spezielles Problem der Spiele natürlich, sondern aller Medien. Sind schließlich "Unterhaltungsmedien". Schlechte Nachrichten sollen zwar überbracht werden, aber wehe es schreckt jemand ab danach ein wenig zu lachen, das Programm zu genießen. Das man dabei die Dine vergisst, sich ablenkt, passiv wird geht mit dem Vergessen einher. Keine verfälschte Wahrnehmung. Verfälschtes Wahrgenommenes. Und da trägt - um den Bogen zu schließen - dieses Spiel ebenfalls dazu bei.
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Oh man... schliesst diesen Thread.
Die Bundeswehr hat nie CoD kritisiert sondern MoH.
 
AW: Bundeswehr kritisiert neuen CoD Teil

Also, ich möchte mich feierlich bei allen Entschuldigen, die diese Diskussion (dessen Thema im Übrigen allen eineindeutig klar ist) unterbrechen wollen, weil der Titel falsch gewählt wurde.

Irgendwie bin ich durch das Auswählen des falschen Unterforums unterbewusst verwirrt worden. Ist bestimmt ne geheime BW-Technologie.

Aber zurück zum Thema:
Man kann es ruhig breitschlagen, denn es ist wichtig, dass diskutiert wird. Wenn irgendwann nur noch die reden, die keine Ahnung haben und alle mit Ahnung die Schnauze halten, weil das Thema langweilig wird, dann ist unsere Demokratie am Ende.

Ja ihr habt richtig gelesen: Es geht mir hier um Demokratie. Wir sind ein freies Land in dem jeder Geld verdienen darf, wenn er nicht Gesetz oder Persönlichkeitsrechte anderer verletzt.
Die Bild tut dies tagtäglich in grenzwertiger Natur und kein Politiker stört sich dran. Warum frag ich mich? Warum ist ein PC-Spiel plötzlich so unglaublich schlimm, dass wieder einmal die Öffentlichkeit Sturm läuft?

Diese Frage gilt es hier zu klären. Und nicht ob der Threadtitel falsch gewählt wurde...

Edit: Thema wurde verschoben und umbenannt, ich hoffe es ist genehm.
Zusätzlich möchte ich noch einmal sagen, dass es der Politik eben nicht darum geht, dass das Thema aktueller Krieg in dem Spiel aufgenommen wird, sondern NUR, dass man im Multiplayer gegen NATO-Soldaten kämpft. Und genau das ist es, was die Fadenscheinigkeit der Aussage hervortreten lässt. Es geht nicht um das Thema aktueller Krieg, sondern darum, dass man uns (als Allgmeinheit der Staaten, die sich die "Guten" nennen) bekämpfen kann, weil man möglicherweise eine andere Meinung hat.
 
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@Chaos.Gentle
ich finde es gut, daß Du es geschrieben hast. Ob es nun CoD oder MoH ist ist doch unwichtig. Wer sich daran hochzieht, verhält sich wie die Politiker: Partei A sagt X und Partei B sagt erst nein dazu, dann fragt sie worum es überhaupt geht, aber so wurde schon mal vom Thema abgelenkt.
Der Spielname ist austauschbar, es geht um das Prinzip.
 
Spiel ist Spiel (Unterhaltunsmedium) und Realität bleibt Realität, leider verstehen das nicht alle Generationen...

Bei Filmen wird nie gemotzt (Beispiel: GreenZone etc.) aber worauf wird dies begründet?


Außerdem kann man die Sache mit den Spielen immernoch als " grausam verdeutlichend" sehen so zB. Modern Warfare 2, wenn man in der AC-130 sitzt (die es ja wirklich gibt), wie schnell man die Gegner niedermäht und man weiß so oder ähnlich könnte es auch in der Realität ablaufen!

Aber um nochmal auf Spiele als Medium zurückzukommen:
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es wirklich ausschließlich an den verschiedenen Generationen liegt...unsere Politiker haben zu 90% nie sowas gespielt und werden von Psychologen die selber auch noch nie gespielt haben negativ beeinflusst (welche natürlich sagen: "töten egal ob im RL oder virtuell ist schlecht")...

Nunja ich reg mich gar nicht mehr drüber auf, da man sowieso nichts erreicht sondern wenn man diskutiert eher in der "Gamerschublade" landet und man nicht mehr "ernstgenommen" wird, weil man seine Freizeit teilweise mit Computerspielen verbringt^^



Meine Meinung ist egal was die Pixel bilden, ich spiele ein Spiel, zur Unterhaltung...Was anderes ist ein Film auch nicht
 
PcHunter schrieb:
Spiel ist Spiel (Unterhaltunsmedium) und Realität bleibt Realität, leider verstehen das nicht alle Generationen...

Bei Filmen wird nie gemotzt (Beispiel: GreenZone etc.) aber worauf wird dies begründet?

Weil du bei Filmen nur zusiehst, passiv bist. Bei Spielen bist du die aktive Person die diese Dinge ausübt. So ist zumindest "deren" Argumentation.
 
Und genau an dieser Stelle liegt der Denkfehler von Leuten, die noch nie einen Shooter gespielt haben.
Genau diese aktive Teilnahme am Geschehen sorgt für eine viel oberflächlichere Betrachtungsweise, ich habe keine Zeit, mich lange mit dem was ich sehe, auseinanderzusetzen, ich agiere und reagiere. Ich trete in einen sportlichen Wettkampf mit anderen und zeige Ehrgeiz und Motivation. Ein ziemlich differentes Bild der Realität.

@PcHunter: Ich glaube, dass eben genau das, was du zu MW2 beschreibst, eben so gut wie nie vorkommt. Vielleicht nach dem Spiel, aber währenddessen nicht. Man ist also insgesamt weiter von der Situation entfernt, als es bei den kriegsverherrlichenden "Dokumentationen" (ich nenne es lieber Werbeveranstaltungen der Armeeausstatter) auf z.B. N24 der Fall ist.

Aber im Endeffekt geht es mir nicht um die ewige Diskussion: Shooter bildet Mörder o.ä. aus oder nicht. Es geht mir darum, dass die Politik durch diese polemisch, opportumistischen Diskussionen von wirklich wichtigen Themen ablenken und der geeichte Bildleser nach solch einer Diskussion denkt, die Politik kümmere sich um seine Kinder.
 
Karre schrieb:
stell dir mal vor im 2. weltkrieg sitzt du zuhause und spielst cod2 .. wär das geschmackvoll?

Wäre das heute geschmacksvoll?
Meine Oma hat 2 Stunden geheult (!), nachdem sie von CoD 1 Wind bekam. Mein Opa fands - glaube ich - irgendwo ganz interessant bis lächerlich.
 
Dokus, Spiele, Bücher usw. mit dem Thema Krieg sind nicht jedermans Sache. Die einen gehen so damit um, die anderen so. Wie du ja auch schön schilderst. Deshalb soll ja auch jeder selbst entscheiden, ob er es unterstützt oder nicht.
 
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