Zu Schleifen im Allgemeinen (gilt eigentlich für so ziemlich alle modernen Sprachen):
1. Kopfgesteuerte Schleifen
Diese überprüfen vor dem Eintritt in die Schleife eine Bedingung.
1.1
while Schleife
"Solange folgendes gilt, mache..."
Code:
while (i < 10)
{
// mach irgendwas tolles
i++ // i erhöhen, damits keine Endlosschleife wird
}
1.2
for Schleife
Wird meist verwendet wenn du im voraus weißt wie viele Durchläufe du haben willst. Man kann sie aber auch als while-ersatz missbrauchen oder mit while genauso for schleifen formulieren. Das ist aber wieder was anderes
Code:
// for ( <aktion vor der Schleife>; <weiterlaufbedingung ähnlich while>; <nach jedem Durchgang ausführen>)
for( int i = 0; i < 10; i++)
{
// mach auch hier was tolles...
}
2. Fußgesteuerte Schleifen
Diese werden mindesten einmal durchlaufen.
2.1
do...
while Schleife
"Mach... solange das gilt, schau aber erst nach dem ersten Durchlauf ob es gilt"
Code:
int eingabe = 0;
do
{
printf("Bitte geben Sie ein Zahl ein, 0 um zu beenden");
scanf("%d", &eingabe);
}
while( eingabe != 0)
Das war vielleicht zu viel auf einmal, weil ich hier mit Adressen und eingentlich potenziell unsicheren Funktionen rumhantiere aber fürs Verständnis von Schleifen sollte es mal reichen.
Das Programm fragt dich mindestens einmal eine Zahl einzugeben. Gibst du 0 ein ist der ganze Spuk sofort vorbei, ansonsten fragt es dich erneut.
Ziemlich sinnlos aber zum verstehen von fußgesteuerten Schleifen ganz ok.
3. Mittengesteuerte Schleifen
Eigentlich eine Wortschöpfung von unserem recht unfähigen Programmieren-Professor. Du baust dir ne mittengesteuerte aus ner fuß- und einer kopfgesteuerten zusammen, sodass die Bedingung in der Mitte steht. Recht schwachsinnig, also vergiss es gleich wieder, da es 1. nie jemand nutzen würde und es 2. nicht so funktioniert wie erhofft.
Wenn du noch weitere Beispiele oder kleinere Programmme brauchst, die dich beim verstehen unterstützen, gib laut.